22.7.2026 – das Wichtigste aus den letzten 4 Tagen

Inhalt


Einleitung

Es gibt Tage, da könnte man als Jude depressiv werden. In sozialen Medien und auf Kommunikationskanälen häufen sich Meldungen über Judenhass:

  • Auf einen langen Bericht von Amnesty International über “Genozid in Gaza” wird überall verwiesen. Der Bericht beginnt mit der Aussage: “…während seiner [Israels] Offensive gegen den besetzten Gazastreifen ab dem 7. Oktober 2023.
  • In Deutschland geschehen täglich bis zu 80 Messerangriffe, die meisten davon auf Juden und bei fast allen wird die Täterschaft nicht erwähnt.
  • Messerangriff hier, Prügelattacke dort, täglich mehrere solche Meldungen aus aller Welt.
  • Von “Death to Israel” bis “Kill the Jews” ist alles erlaubt und wird toleriert. Initiativen gegen und Strafprozesse wegen “hate crimes” – jedoch kaum, wenn sie gegen Juden geschahen. Wie sehr viel anders wäre das, wenn “Death to Negros” skandiert würde!
  • “Islamophobia!” wird laut geschrien – doch ich weiss von keiner Moschee, die von der Polizei oder der Armee geschützt werden muss.
  • In Gaza schmeissen Gazaner den ganzen Inhalt eines Kühltransporters weg (er war mit Nahrungsmitteln geladen), weil der LKW ein israelischer war– aber: “Hungerkatastrophe in Gaza!”.
  • In Grossbritannien unterzeichnen über 1’000 “Juden” (sie bezeichnen sich als solche, einige gar als Rabbiner) fordern die Regierung auf, Produkte ihrer Brüder und Schwestern in Judäa und Samaria zu boykottieren. “Juden” gegen Juden.
  • Weltweit fackeln “Fussballfans” die israelische Flagge ab, weil Spanien gegen Argentinien gewonnen hat.
  • Eine solche Liste könnte endlos weitergeführt werden. Es hört nicht auf, sondern wird immer schlimmer.

“Antisemitismus ist das Gerücht über Juden”, hat Theodor Adorno 1962 in einem Vortrag gesagt. Das Beklemmende daran ist: Bei Judenhass geht es nie um Wahrheiten, nie um Logik…

Es ist schlicht zu viel, viel zu viel, und ich mag auf Hasbara.news über solches nicht (mehr) speziell berichten. Schlussendlich soll Hasbara.news nicht depressiv und pessimistisch machen, sondern Zuversicht und Optimismus stärken. Die Botschaft soll lauten:

עם ישראל חי – Am Israel chai – Das Volk Israel lebt


Im Folgenden die wichtigsten Meldungen aus den letzten vier Tage.

Israel

Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben bekannt, dass zwälf palästinensische Männer, die als Fussballspieler, Trainer und FIFA-Schiedsrichter bekannt sind, in den militärischen Flügeln der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad aktiv waren.

Einige von ihnen nahmen sogar am Angriff auf Israel am 7. Oktober teil.

Diese Enthüllung widerlegt die falsche Kampagne, die der IDF vorwirft, gezielt unschuldige Sportler ins Visier genommen zu haben. Dies ist Teil eines umfassenderen Musters, getötete Terroristen als Journalisten und Helfer darzustellen.


Im Zug der kriselnden Situation im Nahen Osten gibt es viele Unsicherheiten über den Betrieb des israelischen Flughafens Ben Gurion.

Wir können nie wissen, was in der Zukunft geschehen wird, doch bislang operiert der Flughafen völlig normal. Aktuelle Informationen sind stets über die Webseite des Flughafens erhältlich.

Gaza

Die Bewohner des Gazastreifens beklagen sich: Die gelbe Linie schreitet heute sowohl im Stadtteil Zeitoun im Osten von Gaza-Stadt als auch im Gebiet Wadi Salqa im Zentrum des Streifens nach Westen voran. Dutzende Familien mussten ihre Häuser verlassen, nachdem sie innerhalb der gelben Linie gelandet waren.

Kommentar ⇒ “Treibt die Juden ins Meer” haben sie früher gesagt. Es scheint, als ob Karma jetzt zuschlage.

Al Jazeera: Israel hat bereits mehr als 70% des Gazastreifens unter seine Kontrolle gebracht, und die gelbe Linie rückt weiterhin von Osten nach Westen entlang dreier verschiedener Achsen vor: östlich von Gaza-Stadt, östlich von Deir al-Balah und östlich von Khan Yunis (dem Gebiet al-Qarara).


Wiederholte Wahlen zur Führung des politischen Büros der Hamas: Al-Hayya gegen Mashal.

Nach dem Patt zwischen Khalil al-Hayya und Khaled Mashal in der vorherigen Runde des Machtkampfes um die Hamas-Führung berichten Quellen aus Gaza heute Abend, dass Khalil al-Hayya die Wahl im Gazastreifen mit 13:1 Stimmen gewonnen hat.

Der Prozess befindet sich nun in der Endphase – es steht noch die Auszählung der geheimen Stimmen der Mitglieder des Hamas-Schura-Rates im Westjordanland und im Ausland aus.

Die Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet – Einschätzungen zufolge wird al-Hayya die Wahl gewinnen.


Hussein al-Sheikh von der P.A., Abu Mazens Stellvertreter und designierter Nachfolger, rief nach dem bestätigtem Wahlausgang Khalil al-Hayya, den Leiter des politischen Büros der Hamas, an, um ihm zu seiner Wahl in diese Position zu gratulieren.

Auch der ägyptische Geheimdienstminister rief Khalil al-Hayya an, um ihm zu seiner Wahl zum Vorsitzenden des politischen Büros der Hamas zu gratulieren.


Inoffizielle Quellen aus dem Gazastreifen, die dem militärischen Flügel der Hamas nahestehen, veröffentlichen weitere Ergebnisse der internen Wahlen der Hamas:

  • Ali al-Amoudi wurde zum Vorsitzenden von „Hamas Gaza“ gewählt.
  • Zaher Jabarin wurde zum Vorsitzenden von „Hamas – Westjordanland“ gewählt.
  • Khaled Mashal wurde zum Vorsitzenden von „Hamas im Ausland“ gewählt.

USA – Iran

Die Vereinigten Staaten haben in der Nacht auf Freitag sechs Brücken, Eisenbahnstrecken, einen Flughafen und einen Seenotrettungsturm angegriffen – im Rahmen einer Operation zur Isolierung des iranischen Küstenstreifens im Gebiet Bandar Abbas–Hormuz:

Der Gouverneur der Provinz Hormozgan im Süden Irans bestätigte offiziell, dass das US-Militär letzte Nacht fünf Brücken und eine weitere im Bau befindliche Brücke angegriffen hat:

  • Die Gariweh-Brücke – auf der Strecke Bandar Abbas–Khamir–Lar.
  • Die Brücke nahe des Dorfes Latidan (Kalmatli) – auf der Rückfahrt von Khamir und Lar nach Bandar Abbas.
  • Zwei Brücken auf der Strecke Kohurestan–Lar.
  • Eine im Bau befindliche Brücke – auf der Strecke Bandar Khamir–Keshar–Bandar Abbas.
  • Die Brücke des Dorfes Maru im Bezirk Khamir.

Ziel der Angriffe ist die Isolierung des strategisch wichtigen Küstenabschnitts bei Bandar Abbas (Hormuz) und die Unterbrechung der Nachschubwege – die angegriffenen Brücken befinden sich allesamt an Zufahrtsstrassen zu diesem Gebiet. Laut offiziellen iranischen Quellen wurden bei den amerikanischen Angriffen sieben Menschen getötet und neun weitere verletzt, als sie die Brücken überquerten.

Iranische Kommentatoren gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine Vorbereitungsphase für eine militärische Übernahme des iranischen Ufers an der Strasse von Hormuz handelt.

Neben diesen Brücken wurden laut iranischen Quellen letzte Nacht weitere Ziele angegriffen:

  • Iranshahr – Südiran (Flughafen)
  • Chabahar – ein Seefunkturm wurde getroffen (zerstört – Foto im nächsten Beitrag)
  • Buschehr (Südiran)
  • Hafen auf der Insel Sirik (Südiran)
  • Ahvaz, Chuzestan (nahe der Küste des Persischen Golfs und der Grenze zum Irak)
  • Lorestan (Westiran)
  • Hafen Lengeh (Südiran)

Kommentar ⇒ Es fällt auf, dass diese Angriffe die Region nahe der Strasse von Hormus vom restlichen Land abschneiden sollen. Das könnte eine Vorbereitung auf eine Bodenoffensive in dieser Region sein.


Dieses Video zeigt die Kohrestan-Brücke in der Region Bandar Abbas, die von den USA angegriffen worden ist.

Man beachte den langen Konvoi von Treibstoff- und Öl-Lastern, die feststecken und nicht passieren können.


Als Reaktion auf die amerikanischen Angriffe hat der Iran in den vergangenen Stunden sechs arabische Länder attackiert:

  • Jordanien
  • Kuwait
  • Bahrain
  • Katar (Stützpunkt Al-Udeid)
  • Irak – Erbil – Kurdistan-Region
  • Syrien – Der Iran bekannte sich offiziell zu dem Angriff auf den Stützpunkt Al-Tanf in Syrien.

Der Öltanker, der Waffen vom Iran an die Hisbollah schmuggeln sollte, passierte übrigens das Gebiet um Al-Tanf und wurde, wie bereits gestern berichtet, beschlagnahmt.

Bei iranischen Angriffen in Jordanien und Irak wurden vier amerikanische Soldaten getötet.


Mohsen Rezaei, der militärische Berater des iranischen Obersten Führers, drohte Samstag abend in einem Fernsehinterview:

Die Politik der „gleichzeitigen Verhandlung und des Krieges“ ist beendet.

Sollten die USA den Krieg in den nächsten zwei bis drei Tagen fortsetzen, werden wir, obwohl wir den Feind bereits jetzt schwer treffen, in eine Phase des „Angriffs und der totalen Vernichtung“ jenseits der politischen Grenzen übergehen.

Wenn wir diese Strategie umsetzen, werden wir uns nicht mit einer Vergeltungsaktion zufriedengeben, und keine politische Grenze wird vor den iranischen Streitkräften sicher sein.


Eine Erklärung von (angeblich) Mudjtaba Khamenei, dem Obersten Führer Irans, angesichts der jüngsten Eskalation:

Der Bruch der Vereinbarung hat einmal mehr bewiesen, dass die Unterschrift des Präsidenten der Vereinigten Staaten nichts wert ist und keinerlei Vertrauen geniesst. Das iranische Volk wird dem amerikanischen Feind eine Lektion erteilen, die er nicht vergessen wird.

Kommentar ⇒ Er (oder jemand anderes in seinem Namen) spuckt weiterhin grosse Töne. Übrigens wird berichtet, dass Mudjtaba Khamenei den Iran längst verlassen hat und sich woanders in Sicherheit (und/oder bessere Spitalpflege) gebracht hat.


Bei seinen Attacken auf alle benachbarten Länder (zumeist auf dortige amerikanische Basen) kann sich der Iran auf die Mithilfe seiner schiitischen Unterstützer vor Ort stützen.

Hier danken die iranischen Revolutionsgarden den Jordaniern für ihre Kooperation, die den Angriff auf amerikanische Ziele auf dem Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien ermöglichte. Der Sprecher der Revolutionsgarden:

Dem edlen jordanischen Volk und den Soldaten der jordanischen Armee danken wir für Ihre aufrichtige Zusammenarbeit und die präzisen Informationen, die es den Kämpfern des Islam ermöglichten, 20 Hangars, in denen sich amerikanische Streitkräfte im Gebiet Al-Azraq befanden, gezielt anzugreifen und zu zerstören sowie Dutzende amerikanische Terroristen zu töten.

Mit Ihrer Hilfe griffen wir schwere C-17-Transportflugzeuge und P-8-Führungsflugzeuge der amerikanischen Armee auf dem Flughafen von Aqaba mit ballistischen Raketen an und verursachten schwere Schäden an mehreren von ihnen.

Wir danken Ihnen nochmals für Ihre Bemühungen und Ihre Kooperation. Indem Sie Ihre religiöse Pflicht erfüllen, ebnen Sie den Weg zur Befreiung Jerusalems.


Die schiitischen Milizen im Irak drohen mit einem Beitritt zum Kampf gegen die USA, sollte die Kampagne gegen den Iran ausgeweitet werden. Der Wortlaut ihrer veröffentlichten Erklärung lautet:

Der Islamische Widerstand bekräftigt und betont, dass er sich dem Kampf gegen den amerikanischen Feind direkt anschliessen wird, sollte dieser seine Aggression gegen die Islamische Republik fortsetzen. Er wird mit aller Kraft und Entschlossenheit gegen alle amerikanischen Interessen und Stützpunkte im Land und in der Region vorgehen.


Vergangene Nacht: Weiterhin umfangreiche US-Angriffe im Iran – Iranische Luftverteidigungssysteme über Teheran wiederholt aktiviert. Das US-Militär hat eine weitere Nacht in Folge Angriffe im Iran geflogen – die elfte in Folge –, diesmal mit etwas anderen Merkmalen.

Eine der auffälligsten Entwicklungen in der Nacht war die grosse Anzahl an Meldungen über die Aktivierung iranischer Luftverteidigungssysteme über Teheran und Karaj gegen feindliche Ziele:

  • Südiran:
  • Qeshm
  • Bandar Abbas
  • Sirik-Insel
  • Buschehr
  • Chabahar
  • Konarak
  • Nordwestiran:
  • Tabriz und Urmia – Angriffe im Bereich des Raketenkomplexes „Raketenstadt“, mit mehr als 15 gemeldeten Treffern.
  • Westiran:
  • Baneh, iranische Provinz Kurdistan
  • Hamadan – Luftwaffenstützpunkt Nojeh
  • Kangavar, Provinz Kermanshah
  • Zanjan
  • Provinz Khuzestan:
  • Omidiyeh
  • Hafen von Mahshahr
  • Behbahan – intensiver Beschuss

USA

Eine interessante Aussage des prominenten Israelhassers Tucker Carlson: „Wenn J.D. Vance Präsident wäre, befänden sich die USA mit Sicherheit nicht im Krieg mit dem Iran“

Kommentar ⇒ Dieser Analyse würde ich nicht widersprechen. Etwas sehr zynisch: Eventuell würde gar der Iran die Rolle Israels als zuverlässigster Partner der USA im Nahen Osten ersetzen.


Präsident Trump empfängt die Särge der vier amerikanischen Soldaten, die in den vergangenen Tagen in Jordanien und im Irak gefallen sind:

  • Oberleutnant Tyler Feehan
  • Sergeant Michael Swinton
  • Sergeant Angel Rampersad
  • Gefreite Isabella Gonzales

Libanon

Kommentar ⇒ 45 Hisbollah-Kämpfer im Dorf Majdal Selm in Süd-Libanon auf ihrem Weg zu ihren je 72 Jungfrauen.

Es stellt sich die Frage: In letzter Zeit sind derart viele Dschihadisten dort angekommen, weshalb sind so viele Fauen noch immer Jungfrau?

Fehlt es diesen Dschihadisten an Know-How (eine Jungfrau ist keine Kalaschnikov), sind die Jungfrauen zu wenig attraktiv oder hat es etwa physiologische Gründe? 🤔


Der libanesische Präsident Joseph Aoun und seine Frau sind in den USA eingetroffen, um sich mit Präsident Trump und hochrangigen Regierungsvertretern zu treffen.

Dies ist der erste Besuch eines libanesischen Präsidenten in Washington seit 2009.


US-Aussenminister Marco Rubio traf sich in Washington mit Joseph Aoun, um die Umsetzung des trilateralen Rahmenabkommens zu erörtern, und bekräftigte die Unterstützung der Vereinigten Staaten für die Bemühungen der libanesischen Regierung, Frieden zu erreichen, die wirtschaftliche Erholung zu fördern, die Souveränität des Landes wiederherzustellen und die Hisbollah zu entwaffnen.


Im Rahmen des Besuchs des libanesischen Präsidenten in den USA gab das US-Aussenministerium Folgendes bekannt:

Die Umsetzung von Pilotprojekten in drei Gebieten im Südlibanon hat begonnen. Diese Projekte basieren auf den zwischen Libanon und Israel getroffenen Vereinbarungen.

Die Pilotprojekte starteten in den Dörfern Faroun, Zarifa und Zutar al-Gharbiya im Südlibanon gemäss der Vereinbarung zwischen den Parteien.

Kommentar ⇒ Die Dörfer Zarifa und Faroun liegen südlich des Litani, das Dorf Zutar al-Gharbiya nördlich.

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben Zarifa und Faroun nicht eingenommen – es gab dort also keinen wirklichen Rückzug. Zutar al-Gharbiya hingegen wurde definitiv von den IDF eingenommen – hier fand ein Rückzug bzw. eine Truppenverlegung statt.

Nahost

Beteiligen sich die VAE heimlich an den jüngsten Angriffen im Iran?

Arabische OSINT-Quellen veröffentlichen neues Videomaterial, das angeblich Selbstmorddrohnen zeigt, die den Hafen von Bandar Abbas im Iran angreifen.

Es handelt sich offenbar um Drohnen des Typs Yabhon R/H, die von den VAE hergestellt und möglicherweise für Einwegangriffe (Selbstmorddrohnen) umgerüstet wurden.


Der Anführer der Houthis, Abdul-Malik al-Houthi, droht Saudi-Arabien mit einer Belagerung:

Sollte Saudi-Arabien unser Land angreifen, werden alle Ölanlagen und die lebenswichtige Infrastruktur Saudi-Arabiens Ziele unserer Raketen und Drohnen sein.

Wir werden die Fortsetzung der Belagerung und die Kontrolle über unsere Häfen, Flughäfen und Güter sowie über die Bewegungsfreiheit unserer Patienten und Reisenden nicht dulden.

Es geht im Kern um den Flughafen Sanaa gegen den Flughafen Riad – Flughäfen gegen Flughäfen, Häfen gegen Häfen und Belagerung gegen Belagerung.


Reuters berichtet: Nach dem Angriff der Houthis auf Saudi-Arabien in dieser Woche warnte Pakistan den Iran, dass jeder Angriff auf Saudi-Arabien von Pakistan als Angriff auf sich selbst betrachtet würde.

[Notiz ⇒ Pakistan und Saudi-Arabien haben ein militärisches Bündnis. Pakistan ist eine Atommacht]

Gleichzeitig führt Kuwait, das fast täglich vom Iran angegriffen wird, Gespräche mit Pakistan über ein gemeinsames Militärbündnis, ähnlich dem zwischen Pakistan und Saudi-Arabien. Der Rahmen sieht militärische Verteidigung im Austausch für Zusammenarbeit im Energiesektor vor.


Schiitische Quellen behaupten, dass gestern Abend eine iranische Rakete in der Nähe der israelischen Botschaft in Bahrain eingeschlagen sei.


Montag: Die Houthis verhängen ab sofort eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien.

Der Militärsprecher der Houthis gab vor Kurzem die Verhängung eines Schifffahrtsverbots gegen den „kriminellen Feind Saudi-Arabien“ bekannt, gemäss dem Prinzip „Blockade gegen Blockade“.

Darüber hinaus erklärte er, dass jede Eskalation mit einer Eskalation beantwortet werde.

Die Houthis blockieren die Meerenge Bab al-Mandab und werden saudischen Schiffen offenbar die Durchfahrt verweigern, bis Saudi-Arabien die Blockade der von den Huthis kontrollierten Gebiete im Jemen aufhebt.


Angriffe der schiitischen Achse auf Sulaimaniyya trafen ein Munitionsdepot der kurdischen Milizen in der irakischen Region Kurdistan.

Kommentar ⇒ Der Iran hat nicht bloss die Hamas und Hisbollah als Proxies, sondern auch viele kleinere, doch ebenfalls gut ausgerüstete schiitische Gruppen im Gebiet von Irak, Syrien, Libanon, Jordanien und auch anderen Ländern des Nahen Ostens. Auch in den USA und Europa, übrigens (Schläfer).


Der Iran greift zivile Einrichtungen in Kuwait an. Das kuwaitisches Ministerium für Elektrizität und Wasser:

Kuwaits Kraftwerk und Meerwasserentsalzungsanlage wurde innerhalb von zwei Tagen zum zweiten Mal angegriffen. Nach dem Angriff brach in den Anlagen ein Feuer aus, und Kraftwerksblöcke wurden beschädigt.


Die jordanische Armee berichtet:

Vier iranische Raketen wurden auf Jordanien abgefeuert. Drei davon haben wir abgefangen, eine ist in einem unbewohnten Gebiet niedergegangen.

International

Die Hamas in einem Flugblatt:

Wir begrüssen die Ankündigung der belgischen Regierung, die Einfuhr von Produkten aus den zionistischen Siedlungen auf palästinensischem Gebiet im besetzten Westjordanland zu verbieten.

Dies ist eine historische Entscheidung, die mit humanitären Werten und dem Völkerrecht im Einklang steht.

Kommentar ⇒ Das zeigt, wie wichtig es ist, in westlichen Regierungen gute Freunde zu haben.


Der hochrangige Hamas-Vertreter Basem Naim gratuliert Spanien:

Wir gratulieren Spanien zum wohlverdienten Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft und Palästina und seinen Anhängern zu ihrer Freude.

Und selbst wenn der Sieg nur dazu diente, den Zionisten und ihren Kollaborateuren die Freude zu verderben – das allein würde uns genügen.

Kommentar ⇒ So viel zu guten Freunden.


Die EU kritisiert Israel noch und noch wegen angeblich “illegaler Siedlungen” in Judäa und Samaria, während sie genau solche illegalen Siedlungen finanziert. Allerdings nur, wenn sie arabisch sind.

Danach dann folgt stets ein grosses Entsetzen, wenn solche illegalen Bauten abgerissen werden.

Kommentar ⇒ Ich verstehe nicht, weshalb die EU nicht für die Abrisskosten zur Rechenschaft gezogen wird.


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