5.4.2026

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Man mag sich fragen, wie wir das tun, inmitten eines Dauerbeschusses aus dem Osten (Iran) und Norden (Libanon) ein relativ normales Leben zu führen.

Es hat da wohl jeder seine eigenen Herangehensweisen. Viele bleiben zuhause, gehen außer zum Einkaufen kaum aus dem Haus. Andere wiederum ignorieren die Gefahr und verhalten sich ganz normal, immer in der Hoffnung, im Falle eines Falles entweder Glück zu haben oder genug Zeit für den nächstgelegenen Bunker.

Ich wiederum verlasse mich auf ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Gerade gestern, zum Beispiel, wollte meine Frau etwas spazieren gehen, die Beine bewegen und frische Luft schnappen. Es war ruhig, bis dahin, und sah sicher aus. Doch ich wollte nicht raus und wir blieben zuhause (ich bin glücklich und dankbar, eine Frau zu haben, die mir vertraut, so dass solches nicht zu endlosen Diskussionen führt!). Keine 5 Minuten später heulten die Sirenen und ein Haus in der Nachbarschaft wurde vom Trümmerstück einer Rakete getroffen. Heute dasselbe, doch diesmal habe ich zugestimmt und wir gingen ziemlich weit spazieren und es war problemlos.

Was das ist, weiß ich nicht, doch wenn mein Gefühl nicht „grünes Licht“ gibt, will ich lieber zuhause bleiben. Bis heute habe ich damit überlebt und ich hatte in meinem Leben schon viele ähnliche Erlebnisse.

Baruch HaShem!


Die Polizei legte dem Obersten Gerichtshof einen Plan vor, der es Gläubigen ermöglichen sollte, die Westmauer und den Tempelberg in kleinen Gruppen von bis zu 150 Personen zu betreten, wobei im Falle eines Alarms eine sofortige Evakuierung erfolgen sollte.

Diese Petition folgte auf ein Urteil vom Vortag, das groß angelegte Demonstrationen auf dem Habima-Platz (Tel Aviv) erlaubte. Diese Entscheidung stieß auf Kritik seitens religiöser und traditioneller Gemeinschaften, die argumentierten, sie spiegele eine ungleiche Durchsetzung der Versammlungsfreiheit wider.


Araber aus Qusra legten Nägel auf die Straße und griffen einen jüdischen Autofahrer an. „Diesmal endete es mit einem Wunder, beim nächsten Mal könnte es ganz anders ausgehen.

Der Fahrer, der auf einer Abkürzung zwischen nahegelegenen Ortschaften unterwegs war, geriet auf einen Nagelstreifen, der den schmalen Weg versperrte, und musste abrupt bremsen.

Innerhalb weniger Sekunden tauchten über 20 Araber aus dem Dorf Qusra aus den nahegelegenen Olivenhainen auf. Die Angreifer bewarfen das Fahrzeug aus nächster Nähe mit Steinen und versuchten, die Türen zu öffnen, um den Fahrer herauszuziehen. Doch der Fahrer beschleunigte, überfuhr die Nagelbretter und konnte entkommen, während er gleichzeitig die Sicherheitskräfte alarmierte.


In Eilat wird die Vorwarnzeit bei Beschuss um ein Dreifaches erhöht. Anstatt wie bisher 30 Sekunden zuvor, wird demnächst 90 Sekunden zuvor gewarnt werden können.


Attacke auf Haifa: 4 Personen wurden verletzt, 1 in kritischem Zustand, ein Gebäude ist teilweise eingestürzt.

Am Sonntag, den 5. April, führten die iranischen Streitkräfte eine Reihe von Raketenangriffen auf israelisches Territorium durch. Der Iran setzt die Taktik einzelner Raketen ein und startet Raketen mit Streumunition.

Libanon

Seit Beginn der Operation Brüllender Löwe hat die israelische Armee mehr als 15 Tankstellen des Unternehmens „Al-Amana“ angegriffen, das von der Hisbollah kontrolliert wird.


IDF-Soldaten, die im Südlibanon im Einsatz waren, fanden in einer Schule Ausbildungszertifikate der Radwan-Terroristen, RPG-Handbücher, Raketen und Raketenwerfer.

In der Nähe der Schule wurde ein weiteres Lager mit militärischer Ausrüstung und Waffen entdeckt, darunter Militärwesten und Helme, Sprengsätze und Panzerabwehrraketen.


Die Hisbollah nutzt die Anwesenheit von UNIFIL als „menschlichen Schutzschild“ aus: Seit Kriegsbeginn wurden Dutzende Fälle identifiziert, in denen Hisbollah-Raketen Stellungen internationaler Streitkräfte getroffen haben.

Die israelischen Streitkräfte können nun bekanntgeben, dass seit Beginn der Operation Roaring Lion etwa 165 Raketen der Hisbollah in oder in unmittelbarer Nähe von UNIFIL-Stellungen eingeschlagen sind.

Syrien

Loay Al-Sharif, ein bekannter Social-Media-Aktivist aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel-Freund und Befürworter der Normalisierung der Beziehungen, reagiert auf den gestrigen Sturm von Hamas-Anhängern auf das Botschaftsgelände der VAE in Damaskus:

Wenn Syrien eine zweite Hamas werden will, sollte es das gleiche Schicksal erleiden

Iran

Das zweite Besatzungsmitglied des über Iran abgeschossenen amerikanischen Jets wurde gefunden und lebend gerettet.

Donald Trump erzählt in diesem Artikel von der heiklen Rettungsaktion.

Iran International berichtete, dass sich die IDF-Kommandoeinheiten „Shaldag“ und „Sayeret Matkal“ an dieser Rettungsaktion beteiligt haben.

Details zur Rettungsaktion laut amerikanischen und iranischen Medien:

Der amerikanische Pilot versteckte sich auf einem Bergrücken in dem gebirgigen und bewaldeten Gebiet, wo er gelandet war. Er entfernte sich zu Fuß von der Absprungstelle und aktivierte dann einen Notsender. Das gebirgige, bewaldete und unbewohnte Gelände verschaffte ihm wertvolle Zeit und ermöglichte es ihm zu überleben, ohne dass iranische Streitkräfte oder regimetreue Dorfbewohner ihn erreichen konnten.

Am frühen Morgen erreichte die Rettungsaktion ihren Höhepunkt: Zwei amerikanische C-130-Transportflugzeuge mit amerikanischen Kommandotruppen an Bord landeten auf einem improvisierten Flugfeld auf iranischem Gebiet – 250 km von der nächsten verbündeten Grenze – Kuwait entfernt.

Parallel zum Fortschritt der Rettungsbemühungen startete die CIA eine Desinformationskampagne – eine Täuschungsoperation – und verbreitete unter den Iranern die Nachricht, der Pilot sei bereits gerettet worden, um Verwirrung zu stiften, obwohl die Operation noch lief.

Basij-Kräfte, die sich dem Gebiet näherten und das Rettungsteam gefährdeten, wurden aus der Luft vernichtet – mindestens neun iranische Soldaten kamen dabei ums Leben.

Sendestationen und iranische Sender in der nahegelegenen Stadt Dehdasht wurden aus der Luft angegriffen.

Nachdem amerikanische Streitkräfte den Piloten am Boden lokalisiert und die Evakuierungsvorbereitungen begonnen hatten, blieben die Räder der beiden amerikanischen Transportflugzeuge im Sand stecken, sodass sie nicht starten konnten. Das US-Militär setzte daraufhin weitere Transportflugzeuge ein, um die amerikanischen Streitkräfte vom Unglücksort zu evakuieren.

Die gestrandeten Transportflugzeuge wurden von den USA aus der Luft bombardiert, um zu verhindern, dass sie in iranische Hände fielen.

Die Iraner behaupten dann, die beiden amerikanischen Flugzeuge abgeschossen zu haben.

Die amerikanischen Streitkräfte starteten und landeten dann auf einem nahegelegenen Stützpunkt in Kuwait (etwa 250 km entfernt).


Die Revolutionsgarden präsentierten ihre ersten Kriegstrophäen in den sozialen Medien: Zahnpasta und Konserven.

Das siegreiche Land!

Kommentar – Die USA und Israel hatten direkt vor ihrer Haustür, mitten im Land, einen vorgeschobenen Flugplatz errichtet, dort zwei Tage lang friedlich operiert, den Piloten gefunden, ihn evakuiert und waren abgereist – und die „siegreichen heldenhaften“ Revolutionsgarden haben Zahnpasta ergattert. 🤣


Das iranische Militärkommando wies Trumps Drohung, die Infrastruktur des Landes innerhalb von 48 Stunden zu zerstören, falls die Straße von Hormus geschlossen bliebe, zurück und bezeichnete die Warnung als „hilflos, nervös, unausgewogen und dumm“.

In einer separaten Erklärung gaben die iranischen Revolutionsgarden bekannt, dass die Straße von Hormus „fest und entschieden unter ihrer Kontrolle“ stehe. „Diese Meerenge wird den Feinden dieser Nation nicht durch das lächerliche Schauspiel des US-Präsidenten geöffnet werden“, hieß es weiter.


Die israelischen Streitkräfte haben Mohammad Reza Ashrafi Kahi, einen hochrangigen Kommandeur im Öl-Hauptquartier der Revolutionsgarden, eliminiert, was die Fortsetzung der Aktivitäten und den militärischen Aufbau der Revolutionsgarden ermöglicht.

Ashrafi leitete die kommerziellen Geschäfte des Öl-Hauptquartiers, deren Volumen auf jährlich mehrere Milliarden Dollar geschätzt wurde, und trieb die Entwicklung der militärischen Fähigkeiten der Revolutionsgarden sowie der Stellvertreter des iranischen Terrorregimes im gesamten Nahen Osten voran, allen voran das Houthi-Terrorregime und die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas.


Heute hat die Islamische Republik zwei Demonstranten hingerichtet – Mohammed Amin Biglari und Shahin Vahidparast –, die während der Proteste im Januar dieses Jahres verhaftet worden waren.

USA

Das US-Bundesberufungsgericht hat das Urteil aus dem Jahr 2015 wieder in Kraft gesetzt, mit dem die Palästinensische Autonomiebehörde und die PLO zur Zahlung von 655.5 Millionen Dollar an die Opfer des Terrorismus verpflichtet wurden.

Kommentar – hier zeigt sich der Unterschied zwischen den USA und Europa besonders deutlich: Die USA verurteilen zu Geldstrafen, Europa bezahlt sie.


Trump bestätigte gegenüber Fox News, dass die USA Demonstranten bewaffnet haben, um gegen das Regime zu kämpfen.


Präsident Trump präzisiert Irans Frist für die Öffnung der Straße von Hormus und den Abschluss einer Einigung: Dienstag um 20:00 Uhr Ostküstenzeit (in Israel entspricht das Mittwoch um 03:00 Uhr).

Er erläutert in Interviews mit amerikanischen Medien, was geschehen wird, falls der Iran keine Einigung erzielt und die Straße von Hormus blockiert:

  • Dies muss innerhalb weniger Tage geklärt werden, denn keine vernünftige Gruppe von Menschen könnte die Strafe ertragen, die ihnen im Falle des Scheiterns auferlegt wird.
  • Wenn eine Einigung zustande kommt, dann kommt sie.
  • Und wenn nicht, werden wir das ganze Land (den Iran) zerstören.
  • Wenn sie keine Einigung erzielen, werden sie alle Kraftwerke im ganzen Land verlieren.
  • Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, werden sie weder Kraftwerke noch Brücken haben.
  • Es wird 20 Jahre dauern, dieses Land wieder aufzubauen, wenn sie Glück haben. Falls sie dann überhaupt noch ein Land haben.

Kommentar – die Drohung bleibt dieselbe, doch die ursprünglich angesagten 48 Stunden haben sich nahezu verdoppelt…

Nahost

Kuwait meldet, dass in der vergangenen Nacht zwei Kraftwerke, eine Meerwasserentsalzungsanlage und ein Regierungsgebäude auf kuwaitischem Territorium von Iran angegriffen wurden.

Darüber hinaus wurde eine kuwaitische Gasanlage von einer iranischen Drohne getroffen – wie im beigefügten Video zu sehen ist.


Eine Anlage des bahrainischen Ölkonzerns Bapco wurde letzte Nacht vom Iran angegriffen.

International

Anders als im Libanon ist der amtierende iranische Botschafter in Argentinien, Mohsen Tehrani, dem Ultimatum der argentinischen Regierung nachgekommen und hat das Land verlassen, nachdem er zur Persona non grata erklärt worden war.


Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson kritisiert in einer Kolumne für die „Daily Mail“ scharf Starmers Entscheidung, den Amerikanern im Krieg gegen den Iran nicht zu helfen:

Es ist ein langfristiger und schwerwiegender strategischer Fehler unserer Nation, sich von Amerika zu entfernen.

Dieser Krieg könnte trotz der aktuellen Schwierigkeiten noch gut enden, mit einer realen Chance auf positive Veränderungen im Iran. Dann wären wir in einer viel besseren Position, um zu helfen und weitere Fehler zu verhindern, wenn wir zu unserer traditionellen Position als treue und vertrauenswürdige Verbündete zurückkehren würden.

Ich fürchte, Blair hat recht. Wir hätten sofort anbieten sollen, unsere Basen zu nutzen. Wir hätten sofort anbieten sollen, mit unseren Schiffen zur Sicherung der Seestraßen beizutragen. Dann wären wir in einer besseren Position gewesen, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden und Trump davon zu überzeugen, bereits jetzt den Sieg zu erklären, da die Iraner gesehen hätten, dass die USA in schwierigen Zeiten auf ihre Verbündeten zählen können.

Es ist eine Illusion zu glauben, wir könnten den Kopf in den Sand stecken, wie Starmers versucht hat, und es ist eine völlige Illusion zu glauben, es gäbe eine europäische Alternative zur NATO. Der transatlantische Bündnis war die wichtigste geostrategische Realität der letzten 150 Jahre, und er basiert auf dem grundlegenden Prinzip der Gegenseitigkeit



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