Seit mehreren Jahren versuche ich mit hasbara.news, Hintergründe zu Israel und zum Judentum verständlich und sachlich zu erklären. Die Inhalte entstehen ehrenamtlich und ohne Unterstützung durch eine Organisation. Das hält mich unabhängig – und so soll auch es bleiben.
Die direkten Betriebskosten von hasbara.news halte ich bewusst niedrig. Seit Februar 2025 beliefen sie sich auf rund 5’200 ILS (derzeit rund 1’720 USD) – durchschnittlich also etwa 100 USD pro Monat.

Bis zum 2. Juni 2026 führte ich hasbara.news in Form von Tagesberichten über die wichtigsten Entwicklungen in und um Israel seit dem 7. Oktober 2023.
Durch einen technischen Defekt gingen jedoch neun Monate dieser Arbeit unwiederbringlich verloren. Eine Fortführung dieses Konzepts war danach nicht mehr möglich.
Damit verlor hasbara.news einen grossen Teil jener Leser, die bis dahin die tägliche Berichterstattung interessiert verfolgt hatten. Eine einzige Quelle bot ihnen einen konzentrierten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen – eine Übersicht, für die sonst zahlreiche verschiedene Nachrichtenquellen hätten gelesen, miteinander verglichen und verifiziert werden müssen.
Eine Lücke von neun Monaten lässt sich nicht mehr schliessen. Trotzdem enthält hasbara.news noch immer die Tagesberichte der ersten fast zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023.

Stattdessen habe ich das Projekt neu ausgerichtet.
Heute versteht sich hasbara.news eher als Magazin denn als Tageszeitung. Im Mittelpunkt stehen Hintergrundartikel, die Zusammenhänge erklären und Entwicklungen einordnen.
Mein Ziel ist es, Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen, die über Jahre hinweg aktuell bleiben, Israel und das Judentum verständlich machen und sich deshalb gut als Hintergrundinformationen in Diskussionen verlinken lassen.
Tagesnachrichten nur dann, wenn sie eine wesentliche Veränderung der Situation im Nahen Osten bedeuten.
Diese Neuausrichtung zeigt sich auch im neu gestalteten Menü, das es erleichtert, Artikel zu einem bestimmten Thema wiederzufinden.
Doch ebenso wichtig wie der Inhalt ist mir die Sprache. Hasbara.news setzt bewusst auf eine nüchterne, sachliche und präzise Ausdrucksweise und vermeidet wertende Begriffe, wo immer dies möglich ist. Dies insbesondere dann, wenn solche ansonsten sehr populär sind.
Mein Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich zu erklären – nicht Meinungen vorzugeben.
Mit dieser Neuausrichtung verändert sich auch die Leserschaft. Weniger Menschen suchen heute auf hasbara.news die tägliche Nachrichtenübersicht. Dafür wächst langsam eine Leserschaft heran, die sich ernsthaft für Hintergründe, Zusammenhänge und ein tieferes Verständnis Israels und des Judentums interessiert.
Eine solche Leserschaft entsteht jedoch nicht über Nacht. Ihr Aufbau braucht Zeit, Geduld und Vertrauen.
Sie wächst auch durch eure Unterstützung – durch das Erwähnen und Verlinken von hasbara.news auf anderen Internet-Plattformen, in sozialen Netzwerken und anderen Kommunikationskanälen. Gemeinsam können wir diesen Weg weitergehen.
Ich bin überzeugt, dass dieser Weg langfristig der richtige ist. In einer Zeit, in der Nachrichten oft schon nach wenigen Stunden wieder vergessen sind, bietet hasbara.news Inhalte, die über Jahre hinweg Bestand haben können.
Ich möchte, dass hasbara.news auch künftig kostenlos und werbefrei zugänglich bleibt. Gute Hintergrundinformationen sollten nicht hinter einer Bezahlschranke verschwinden. Sie sollen gelesen, weitergegeben und in Diskussionen verlinkt werden können – unabhängig davon, ob jemand dafür bezahlt hat oder nicht.
Gerade deshalb ist regelmässige Unterstützung so wichtig. Sie gibt mir die Planungssicherheit, die ich brauche, um die laufenden Kosten im Griff zu behalten und hasbara.news langfristig unabhängig weiterzuführen.
Wenn euch die Idee hinter hasbara.news gefällt und ihr dazu beitragen möchtet, dass dieses Projekt weiterbesteht, freue ich mich besonders über eine regelmässige Unterstützung. Das können auch kleine monatliche Beträge sein. Wichtig ist, dass sie zuverlässig und regelmässig eintreffen. Sie geben mir die Sicherheit, die ein Projekt wie dieses braucht.
Natürlich hilft auch jede einmalige Spende.
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Dieses PayPal-Konto nutze ich ausschliesslich für den Betrieb von hasbara.news. Eine Unterstützung ist direkt über PayPal oder bequem per Kreditkarte möglich.
Weitere Informationen, Hintergrundartikel sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lesern findet ihr im Forum von Hasbara.news.
Ihr könnt dazu beitragen, Hasbara.news bekannter zu machen: Macht Freunde darauf aufmerksam und teilt, erwähnt oder verlinkt Artikel daraus mit Quellenangabe in sozialen Netzwerken wie Facebook, TikTok, Instagram, YouTube, X oder LinkedIn, in WhatsApp- oder Telegram-Gruppen und auf anderen Kanälen.
Hasbara-News sind wirklich gut. Aber vielleicht könnten ja trotzdem noch ein paar News dazu kommen? Die News waren übersichtlich und gut zusammengefasst ohne Wertung. Vielleicht könnte ja eine Wochenübersicht dazu kommen? Zudem ist mir klar geworden, dass im Westen einfach die Sitzordnung des preußischen Abgeordnetenhauses übertragen wird und die Propaganda der Moslembruderschaften unreflektiert übernommen wird. Das passt aber nicht zur Realität. Die Unterschiede zwischen den Richtungen im Judentum beziehen sich darauf, wie stark der Mensch sein Leben auf die Thora und die halachischen Regeln bezieht. Es ist unter diesen Umständen verständlich, dass immer mehr Soldaten und Soldatinnen sich den Strömungen der Orthodoxie anschließen, während in der Diaspora konservative und liberale Ausrichtungen vorherrschen. Mit der Sitzordnung im preußischen Abgeordnetenhaus hat das alles absolut nichts zu tun. Daher ist Hasbara.news sehr wichtig aber wie gesagt, ich würde mich über eine Wochenübersicht der News auch sehr freuen. Die war auch sehr gut. Und ich vermisse deine Kommentare.
Ich verstehe deinen Wunsch nach mehr aktuellen Nachrichten, vielleicht in Form einer Wochenübersicht, gut. Ich möchte hasbara.news jedoch bewusst nicht in diese Richtung weiterentwickeln.
Zum einen würde eine regelmässige Wochenübersicht neue Erwartungen schaffen (“Wann kommt endlich der nächste Rückblick?”). Zum anderen gibt es Wochen, in denen nichts wirklich Wesentliches geschieht. Solche Berichte würden dann oft nicht viel mehr aussagen als: „Im Osten nichts Neues.“
Andererseits gibt es Entwicklungen, die sich innerhalb weniger Tage überschlagen und sofort grosse Auswirkungen haben. Beispiele dafür waren das MoU zwischen den USA und dem Iran, dessen spätere Aufkündigung oder das Abkommen mit dem Libanon und seine Folgen für die Hisbollah.
Über solche Ereignisse habe ich berichtet und werde das auch künftig tun – möglichst aktuell. Denn sie verändern die Lage unmittelbar und bilden oft die Grundlage dafür, spätere Entwicklungen richtig verstehen und einordnen zu können.
Lieber Zeev , ich vermisse die aktuelle Berichterstattung. Diese war mir immer sehr wichtig. Wo soll ich mich in Zukunft richtig informieren? In den deutschen Medien blüht der Antisemitismus.
Liebe Grüße Gert
Ja, ich verstehe das gut.
Ich habe meine News früher aus israelischen Medien und diversen WhatApp- und Telegramm-Kanälen bezogen. Doch alle diese Einzelberichte müssen abgeglichen und verifiziert werden, denn vieles wird vorschnell publiziert und stellt sich später als unrichtig oder unvollständig heraus.
Das kostet enorm viel Zeit, und setzt auch Kenntnis über die Ausrichtung und Seriosität solcher Quellen voraus.
Was ich (aber auch mit Vorsicht!) als englischsprachige Quelle empfehlen kann, ist Arutz 7 und Abu Ali Express.
Arutz 7 ist national-religiös (also politisch eher rechts) orientiert, was beim Interpretieren der Artikel oft berücksichtigt werden sollte. Ali Express berichtet sehr vieles aus arabischen Quellen, was oft sehr interessant ist und worüber man in der westlichen Welt kaum etwas vernimmt.