
Der Verlust mehrerer Monate an Inhalten war ein schwerer Rückschlag für hasbara.news. Alle Beiträge der letzten neun Monate sind verschwunden.
Zahlreiche Verlinkungen funktionierten nicht mehr. Auch Teile der Website und der App mussten vorübergehend deaktiviert oder neu aufgebaut werden. Sehr viel Arbeit ging verloren.
Das alles ist ärgerlich.
Doch die entscheidende Frage lautet nicht, was verloren gegangen ist.
Sie lautet: Wie es weiter gehen wird.
hasbara.news wird sich neu positionieren
In den letzten Tagen habe ich viel Zeit damit verbracht, die Website und die App wieder funktionsfähig zu machen, Fehler zu beheben und technische Probleme zu lösen. Dabei wurde mir etwas bewusst:
Die eigentliche Stärke von hasbara.news waren nie die einzelnen Tagesbeiträge.
Die eigentliche Stärke seid Ihr!
Ihr seid die Menschen, die diese Plattform lesen, nutzen, weiterempfehlen und mittragen.
Ihr seid es, die Informationen und Erkenntnisse aus diesen Beiträgen in eurem Bekanntenkreis, in Gesprächen und Diskussionen weiterverbreiten. Dadurch tragt ihr aktiv dazu bei, Vorurteilen und Fehlinformationen entgegenzutreten.
Solange diese Gemeinschaft existiert, kann und soll auch hasbara.news weiterbestehen.
Was bleibt?
Die Grundidee bleibt dieselbe:
- Informationen über Israel und den Nahen Osten
- Hintergrundwissen statt Schlagworte
- Fakten statt Propaganda
- Ein unabhängiges Projekt ohne mächtige Organisationen im Hintergrund
Auch die App bleibt ein wichtiger Bestandteil des Projekts und wird weiterentwickelt. Letzten Endes wird sie dank der automatischen Mehrsprachigkeit dazu beitragen, hasbara.news weit über den DACH-Raum hinaus zu verbreiten.
Wer aufmerksam verfolgt, wie über Israel berichtet wird, bemerkt immer wieder auffällige Unterschiede.
Ein Beispiel: Als neulich ein israelischer Soldat einer Marienstatue zum Spass eine Zigarette an den Mund hielt, wurde dies von zahlreichen Medien aufgegriffen – darüber, dass wenig später eine Rakete der Hisbollah das Dach einer christlichen Kirche durchschlug, wurde kaum berichtet.
Genau solche Unterschiede machen deutlich, weshalb Hintergrundinformationen und Einordnung wichtig sind. Denn nicht nur im DACH-Raum werden Berichte über Israel häufig unvollständig dargestellt, aus dem Zusammenhang gerissen oder von politischen und ideologischen Positionen geprägt.
Dies trägt dazu bei, dass alte antisemitische Vorurteile in neuem Gewand wieder salonfähig werden – heute oft unter dem Begriff „Antizionismus“.
Dem kann man am besten mit Informationen begegnen: mit Informationen über die Ereignisse selbst, über deren Hintergründe und Einordnung ins Weltgeschehen sowie mit Informationen über das Judentum.
Das Ziel von hasbara.news war nie, Einverständnis zu fordern. Das Ziel war und bleibt, Informationen so bereitzustellen, dass sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden kann.
Was wird sich ändern?
Der Wiederaufbau bietet gleichzeitig die Möglichkeit, einige Dinge neu zu überdenken.
Künftig wird hasbara.news nicht mehr über nur kurzfristig aktuelle Ereignisse berichten, sondern sich verstärkt auf Inhalte konzentrieren, die auch langfristig relevant bleiben. Dabei stehen weiterhin die folgenden Themen im Mittelpunk:
- Israel
- Nahost
- Judentum
- Zionistische Organisationen
- Internationale Politik
- UNO
- Islamismus und Dschihadismus
- Geschichte und Hintergründe
Ziel ist es, Wissen aufzubauen, das auch in Monaten oder Jahren noch einen Wert hat.
Schritt für Schritt
In den kommenden Wochen werde ich ältere Beiträge überarbeiten, wichtige Inhalte neu aufbauen und die Website weiterentwickeln.
Das wird Zeit brauchen.
Doch jeder wiederhergestellte Beitrag, jede neue Seite und jede Verbesserung bringt das Projekt ein Stück weiter.
Danke!
Ich möchte mich bei allen bedanken, die hasbara.news in den vergangenen Monaten begleitet, gelesen, unterstützt und weiterempfohlen haben.
Danke für jede Form der Unterstützung, sei es durch Hinweise, das Teilen von Beiträgen, die Nutzung der App oder auch durch finanzielle Beiträge!
Danke für eure Geduld, bis die Überarbeitung von hasbara.news abgeschlossen und ich Zeit habe, neue Beiträge zu veröffentlichen.
Der Datenverlust war ein herber Rückschlag – aber er wird nicht das Ende von hasbara.news sein.
Im Gegenteil: Er markiert den Beginn eines neuen Kapitels für hasbara.news.
Euer
Ze’ev Itzhak Tschan
Weitere Informationen, Hintergrundartikel sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lesern findet ihr im Forum von Hasbara.news.
Ihr könnt dazu beitragen, Hasbara.news bekannter zu machen: Macht Freunde darauf aufmerksam und teilt, erwähnt oder verlinkt Artikel daraus mit Quellenangabe – in sozialen Netzwerken wie Facebook, TikTok, Instagram, YouTube, X oder LinkedIn ebenso wie in WhatsApp-, Telegram- und anderen Gruppen.
Ich war vor allem in großer Sorge, weil ich einen Angriff der Hisbollah befürchtet hatte.
Die Seite ist toll, ich schätze auch deine Kommentare zu den aktuellen Ereignissen sehr.
Iran international, ein Sender aus London berichtet auch aber ich schätze deine Sicht auf die Ereignisse besonders.