Seit meinem letzten News-Update vom 9.7.2026 hat sich die Lage im Nahen Osten erneut deutlich verschärft. Ein offener Krieg zwischen den USA und dem Iran, neue politische Entscheidungen in Israel sowie weitere sicherheitsrelevante Entwicklungen prägen die vergangenen Tage.
Inhalt
USA – Iran
Die USA stellten dem Iran ein Ultimatum wegen der Angriffe in der Strasse von Hormus. Die US-Forderung nach einer öffentlichen iranischen Zusage konzentriert sich insbesondere auf die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt für die Handelsschifffahrt und die Bestätigung, dass alle Kanäle der Strasse für den internationalen Schiffsverkehr offen bleiben.
Laut Reuters führen katarische Vermittler und iranische Beamte in Oman dringende Gespräche, um die Lage zu deeskalieren und die anhaltende Krise in der Wasserstrasse zu bewältigen. Der Iran behauptet, die jüngsten Angriffe auf Schiffe seien von einer abtrünnigen Gruppierung innerhalb des Regimes verübt worden.
Kommentar ⇒ Diese Behauptung deckt sich mit durchgesickerten Aussagen aus dem Iran. Diverse Kommandanten sagen darin, dass sie von der IRGC-Führung praktisch freie Hand für eigene Entscheide erhalten haben. Solches lässt vermuten, dass die vormals sehr strikte Kommandostruktur zusammengebrochen ist.
Während der Iran mit der einen Hand zu deeskalieren sucht, arbeitet er mit der anderen an der Rekonstruktion seiner nuklearen Anlagen, wie Satellitenbilder zeigen.
Laut CNN wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (ISIS) kürzlich Restaurierungsarbeiten an folgenden Standorten festgestellt:
- Atomanlage Parchin
- Unterirdische Atomanlage Pickaxe Mountain
- Raketenbasis in Täbris
- Raketenbasis in Kermanschah
- Luftwaffenstützpunkt in Täbris
In Isfahan, Fordow und Natanz wurden hingegen keine Restaurierungsarbeiten festgestellt.
Kommentar ⇒ Doch für eine Deeskalation ist es zu spät. Der Iran hat jedes Vertrauen verspielt und nachdem er einen katarischen Tanker beschossen hat, dürfte auch das Wohlwollen der katarischen Mediatoren etwas geschwunden sein.
Der Sprecher des iranischen Aussenministeriums: “Der Iran wird keine Inspektionen von Atomanlagen zulassen, die durch Angriffe der USA und Israels beschädigt wurden, und die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates hat faktisch ihre Rechtskraft verloren”
Inzwischen weitet sich der Krieg auf die ganze Region des Nahen Ostens aus. Der Iran beschiesst praktisch alle Länder in seiner Nachbarschaft.
Die jordanische Armee berichtet: Es ist uns gelungen, 8 iranische ballistische Raketen abzufangen, die auf unser Territorium abgefeuert wurden. Alles in Allem wurden attackiert:
- Stützpunkt „Al-Amir Hassan“ in Jordanien.
- Patriot-Batterie, Munitionsdepot und US-Radaranlage in Kuwait.
- Wartungszentrum und Kommandozentrale des Stützpunkts Al Udeid in Katar.
- Kommunikationsanlage und Radarstation in Bahrain.
- US-Logistikstützpunkte im Hafen von Duqm im Oman.
- In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde Alarm ausgelöst.

Der Iran sagt, die Strasse von Hormus sei unter seiner Kontrolle und geschlossen – die USA sagen, sie sei offen für alle, ausser für Schiffe, die den Iran anlaufen oder von dort auslaufen wollen.

Nach der Beerdigung des ehemaligen Ayatollah Ali Khamenei verschärfte der Iran seine Drohungen gegen Donald Trump. Sein Nachfolger, Ayatollah Mujtaba Khamenei, erklärte, Teheran sei entschlossen, den Tod seines Vaters und aller anderen, die in den beiden Kriegen gegen die Vereinigten Staaten und Israel gefallen sind, zu rächen.
„Teheran ist entschlossen, Ihr Blut und das Blut aller anderen, die in den beiden Kriegen getötet wurden, zu rächen“, sagte er in einer Botschaft nach der Beisetzung seines Vaters. „Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss bald vollzogen werden“
Trump reagierte umgehend: “Versucht mich zu töten, und wir werden euer Land völlig vernichten und zerstören“
In einem Beitrag auf Truth Social erklärte Trump, dass 1’000 Raketen geladen und einsatzbereit seien und auf den Iran gerichtet würden, und dass Tausende weitere bereitstünden, zu folgen, falls die Islamische Republik ihre Drohungen gegen sein Leben wahr mache.
Trump zur Möglichkeit eines Attentats durch den Iran: “Ich habe Anweisungen für einen solchen Fall hinterlassen. Sie versuchen seit Jahren, mich zu ermorden. Das ist kein neuer Plan”
Iran:
Berichte über eine Explosion und einen Grossbrand in der iranischen Ölraffinerie in Fooladshahr, Westiran.
Ursache (offiziell) unbekannt.
Nachdem der Iran ein zypriotisches Schiff in der Strasse von Hormus beschossen hat und die USA danach zurückgeschlagen haben, kündet der Iran die vollständige Schliessung dieses Schiffsweges an.
Dies hat weitere heftige Angriffe der USA zur Folge. Iranischen Medienberichten zufolge griffen die Vereinigten Staaten Ziele entlang der iranischen Südküste an folgenden Orten an:
▪️ Bandar Abbas
▪️ Sirik
▪️ Kangan
▪️ Hafen von Dayyer
▪️ Asaluyeh
▪️ Chabahar
▪️ Jask
Das US-Zentralkommando fasst diese Welle amerikanischer Luftangriffe im Iran wie folgt zusammen:
Als Reaktion auf den Angriff auf das Schiff griffen amerikanische Streitkräfte 140 Ziele an. Zu den getroffenen Zielen gehörten Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionsdepots, Kommunikationsnetze sowie Beobachtungs- und Überwachungsanlagen entlang der Küste.
Damit hat das US-Militär in der vergangenen Woche insgesamt 300 Ziele im Iran angegriffen.

Das Wall Street Journal berichtet, dass Israel Geheimdienstinformationen mit den USA geteilt hat, die darauf hinweisen, dass der Iran einen Plan zur Ermordung von Präsident Trump vorbereitet.
Der Plan hätte in der Türkei, anhand des NATO-Gipfels, umgesetzt werden sollen.
Die Warnung hat Donald Trump dazu bewogen, mit einem anderen Flugzeug zurück in die USA zu fleigen als vorgesehen.
Die amerikanischen Angriffswellen nehmen täglich an Intensität zu. Am Montag wird von heftigen Angriffen auf folgende Orte berichtet:
- Qeshm
- Sirik
- Bandar Abbas
- Jask
- Buschehr
- Khondab (nahe der Schwerwasseranlage in Arak)
- Bandar Mahshahr
- Behbahan
- Andimeshk
- Dezful
- Ahvaz
- Abadan
- Khorramshahr
Die Angriffe in der Provinz Chuzestan stellen eine Eskalation gegenüber früheren Angriffen dar – Chuzestan ist reich an iranischen Energieanlagen – dies ist ein amerikanischer Warnhinweis mit Feuer an die iranische Führung.
Donald Trump hat Angriffe auf die zivile Infrastruktur angedroht: Energieanlagen, Brücken, Eisenbahnverbindungen und ähnliches.
Auch liess er verkünden, dass er daran denke, die Strasse von Hormus definitiv unter amerikanische Kontrolle zu bringen und für die sichere Durchfahrt eine Gebühr von 20% der Schiffsladung zu erheben. Später ist er davon wieder abgerückt. Er denke, die Golfstaaten werden sich an der Finanzierung dieser Aktion beteiligen.
Laut Reuters hat Teheran die Houthis angewiesen, sich auf Störungen des Schiffsverkehrs im Roten Meer vorzubereiten, falls die USA iranische Energieinfrastruktur ins Visier nehmen.
Eine Quelle aus dem Umfeld der Houthis gab an, die Gruppe habe Raketen und Drohnen in der Nähe der Meerenge Bab al-Mandab positioniert und warte auf Befehle für Angriffe auf die Schifffahrt. Die Quelle fügte hinzu, Vertreter der iranischen Revolutionsgarde im Jemen würden entscheiden, wann ein möglicher Versuch zur Schliessung der strategisch wichtigen Wasserstrasse unternommen werde.
USA
Laut einer Umfrage in den USA hegt fast die Hälfte der amerikanischen Muslime eine „positive Einstellung” gegenüber der Hamas.
Rund 44% der amerikanischen Muslime äusserten eine „positive Meinung” zur Hamas – weit mehr als alle anderen befragten Religionsgruppen. Dies zeigt eine Umfrage, für die vom 4. bis 17. Mai 2026 12’574 US-amerikanische Erwachsene befragt wurden. Die Fehlermarge beträgt plus/minus 1.3 Prozentpunkte.
Kommentar ⇒ Wollen wir nochmals über “Islamophobia” sprechen?
Nahost
Saudi-Arabien griff die Start- und Landebahnen des Flughafens der Huthis in Sanaa, Jemen, an.
Dies geschah, nachdem ein anderes iranisches Passagierflugzeug die Luftblockade gegen die Houthis durchbrochen und auf dem Flughafen gelandet war.
Das Aussenministerium der Houthi-Rebellen nach dem saudischen Angriff in Sanaa:
Das saudische Regime hat den Krieg erklärt und trägt dafür die volle Verantwortung.
Der erneute saudische Angriff auf den Flughafen von Sanaa und die Verletzung des Luftraums spiegeln das Beharren Saudi-Arabiens wider, unterstützt durch das amerikanisch-zionistische Bündnis, die Belagerung des Jemen fortzusetzen.
Die Houthis haben Raketen auf den Flughafen in Saudi-Arabien abgefeuert.
Das saudische Verteidigungsministerium bestätigt, dass die saudischen Luftverteidigungssysteme auf die Angriffe der Houthis reagieren.
Medien der schiitischen Achse berichten, dass die Houthis Raketen auf den Flughafen Saudi-Arabien Abha sowie auf den Militärflughafen Al-Asir abgefeuert haben. Beide liegen im Gouvernement Saada im Jemen, etwa 100 bis 150 Kilometer von dem von den Houthis kontrollierten Gebiet entfernt.
Der Flugplan für die darauffolgenden Stunden am Flughafen Saudi-Arabien Abha wurde gestrichen.
Israel
Man wundert sich, dass auf nahezu alle im Nahen Osten gefeuert wird, bloss auf einen nicht: Auf Israel.
Ich schätze, das ist, weil sie alle wissen, dass Israel in einem solchen Fall sehr viel härter zuschlagen wird als die USA, und dass Israel dazu in der Lage ist.
Möge es noch lange so bleiben!
Israel berichtet, es habe inzwischen 2’561 der Nukhba-Terroristen, also jener Gazaner, die am 7. Oktober Israel überfallen haben, eliminiert.
Darunter befinden sich etwa 1’000 Tote bei Gefechten im nordwestlichen Negev, als israelische Streitkräfte in der ersten Woche der Invasion um die Rückeroberung der Region kämpften.
Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet schätzt, dass mehrere hundert an den Gräueltaten beteiligte Terroristen noch am Leben sind. Die Jagd nach ihnen dauere weiterhin an, heisst es in dem Bericht.
Libanon
Südlibanon: Das Dorf Majdal Zoun – ein befestigtes Militärziel. Neben dem riesigen Tunnel, der dort in den letzten zwei Wochen gesprengt wurde, wurden weitere Tunnel entdeckt und zerstört. Dies ebeiden weiteren unterirdische Gänge mit einer Gesamtlänge von etwa 200 Metern wurden ebenfalls im Gebiet des Dorfes Majdal Zoun gefunden und zerstört. In ihrer Nähe wurden Dutzende Waffen gefunden.
Kommentar ⇒ Der Süden des Libanons wird intensiv durchkämmt und die militärischen Einrichtungen der Hisbollah werden zerstört.
Al Jazeera berichtet: Der Libanon hat seine Teilnahme an einer weiteren Runde der Friedensgespräche mit Israel bestätigt, die am 15. und 16. des Monats in Rom stattfinden werden. Die libanesische Seite wird eine diplomatische Delegation entsenden – ohne Beteiligung libanesischer Militärangehöriger.
International
Aus Erfahrung wird man klug.

Ladenbesitzer in den Niederlanden haben sich auf das Fussballspiel zwischen Marokko und Frankreich im Rahmen der Weltmeisterschaft vorbereitet.
Ähnliche Bilder aus Paris.
Marokko hat gegen Frankreich mit 0:2 verloren.
Bilder aus London und Düsseldorf.
Artikel in arabischen Medien: Daran sind die Juden schuld.
Andy Burnham, der designierte Nachfolger von Keir Starmer als Premierminister Grossbritanniens und Vorsitzender der Labour-Partei, veröffentlichte bereits vor seinem Amtsantritt ein antiisraelisches Manifest:
Das unerträgliche Leid in Gaza ist eine Schande für unser kollektives Gewissen. Es ist inakzeptabel, dass weiterhin unschuldige Palästinenser, darunter Kinder, getötet werden. Wir müssen den Druck auf die israelische Regierung erhöhen.
Ich weiss, dass viele der Meinung sind, meine Partei habe zu Beginn der israelischen Militäroperation in Gaza nicht richtig gehandelt, und das tut mir leid. Unsere Reaktion war allzu oft unzureichend.
Ich unterstütze uneingeschränkt Beschränkungen für Waffenexportlizenzen, um sicherzustellen, dass britische Bomben oder Munition nicht von den israelischen Streitkräften in Gaza oder im Westjordanland eingesetzt werden. Wir müssen mehr tun.
Israel verstösst weiterhin gegen das Waffenstillstandsabkommen und tötet unschuldige Palästinenser. Wir erleben eine Zunahme der Gewalt durch Siedler im Westjordanland und in Ostjerusalem sowie die fortgesetzte Ausweitung illegaler Siedlungen, was zur Vertreibung palästinensischer Gemeinschaften führt. Die Netanjahu-Regierung handelt ganz offensichtlich, um eine Zwei-Staaten-Lösung unmöglich zu machen.
Deshalb müssen wir mehr tun, unter anderem zusätzliche Sanktionen gegen die an der Gewalt in Gaza Beteiligten in Erwägung ziehen sowie Massnahmen ergreifen, um den Handel mit Produkten aus illegalen Siedlungen zu verbieten.
Ich war zutiefst schockiert über das, was ich über die Zerstörungen in Gaza gesehen und gelesen habe. Immer mehr Beweise deuten darauf hin, dass Kriegsverbrechen begangen wurden.
Es besteht kein Widerspruch zwischen einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Antisemitismus und der Forderung, dass die Regierung Netanjahu für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen wird.
Kommentar ⇒ Wir kennen die Leier inzwischen zur Genüge: Juden in Judäa sind illegal. Judäa muss wieder, wie zur Zeit der jordanischen Okkupation, judenrein werden. Juden in Judäa widersprechen “internationalem Recht”.
Queers for Palestine
Nachdem die Türkei einem Kreuzfahrtschiff für die LGBTQ-Community die Einfahrt verweigert hatte, verweigert nun auch Ägypten dem Schiff die Anlandung in seinem Hoheitsgebiet.
Der britische Guardian berichtet, dass die „Scarlet Lady“, ein Kreuzfahrtschiff für die LGBTQ-Community, von den ägyptischen Behörden ohne Angabe von Gründen abgewiesen wurde, als sie um die Anlandung im Hafen von Alexandria bat.
Laut Guardian sollte der Aufenthalt in Ägypten der Höhepunkt der Reise für die rund 2’000 Passagiere sein, von denen einige sogar Tickets für Museumsbesuche und den Besuch der Pyramiden in Ägypten erworben hatten.
Die ägyptischen Behörden verweigerten dem Schiff die Anlandung nur wenige Tage, nachdem die Türkei dies bereits getan hatte. Vertreter des Unternehmens betonten, dass sie in 36 Jahren noch nie eine Ablehnung von einem Land erhalten hätten und nun innerhalb einer Woche zwei Absagen bekommen hätten.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass das Schiff in der Vergangenheit bereits 13 Mal in der Türkei angelegt hatte und die türkische Bevölkerung den LGBTQ-Mitgliedern an Bord stets besonders herzlich und freundlich begegnet war. Laut den Inhabern von Hermes Holidays, einem auf LGBTQ-Reisen spezialisierten Unternehmen, wurden LGBTQ-Passagiere in der Vergangenheit auch in Ägypten herzlich empfangen.
Kommentar ⇒ Nun, liebe LGBTQ-Community: So erging es jüdischen Flüchtlingen während des Holocausts. Welcome on board!
Der Vater des Herrschers von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, ist am Montag verstorben. Der französische Präsident Macron äusserte sich in einem bewegenden Post zu diesem Tod:
Seine Hoheit, der Vater-Emir, Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, ist verstorben.
Ich spreche Seiner Hoheit Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, seiner Familie und dem katarischen Volk mein tiefstes Beileid aus und übermittle ihnen die freundschaftlichen Grüsse des französischen Volkes und meine eigenen.
Scheich Hamad war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit und wird heute zur Legende.
Als visionärer Führer, der sich für die Bestrebungen seines Volkes einsetzte, war er die treibende Kraft hinter Katars bemerkenswerter Modernisierung in allen Bereichen und machte sein Land zu einem anerkannten und respektierten globalen Akteur.
Während seiner gesamten Regierungszeit arbeitete Scheich Hamad daran, eine starke, auf Vertrauen basierende Beziehung zu Frankreich aufzubauen, die auf einer gemeinsamen Vision hinsichtlich regionaler und internationaler Herausforderungen beruhte.
Aus Treue zu diesem Erbe bekunde ich meinem Freund Scheich Tamim erneut meine Bereitschaft, mit ihm zusammenzuarbeiten, um die strategische Partnerschaft zwischen unseren beiden Ländern zu vertiefen.

Zu Ehren des ehemaligen Emirs von Katar, Hamad bin Khalifa Al Thani, wurde im Flüchtlingslager Shati im Westen von Gaza-Stadt auf den Ruinen des Hauses des Leiters des politischen Büros der Hamas, Ismail Haniyeh, ein Trauerzelt errichtet.
Kommentar ⇒ Ob Präsident Macron sich an dieser Trauergemeinde beteiligt hat, ist nicht bekannt.
Und Europa besinnt sich alter Traditionen. Die EU treibt Massnahmen voran, um israelische Produkte aus Judäa und Samaria zu schädigen.
Kaja Kallas, EU-Aussenministerin: Wir sind der grösste Geber und wichtigste Unterstützer der Zwei-Staaten-Lösung. Und das führt mich zum Westjordanland.
Kommentar ⇒ Höre ich Zweistaatenlösung? Ein Konzept, das sich mit der BRD und der DDR, Ost- und Westberlin so gut bewährt hat?
Alle 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind sich einig, dass die israelischen Siedlungen völkerrechtswidrig sind.
Kommentar ⇒ Richtig: Juden in Judäa können nicht völkerrechtskonform sein!
Die Europäische Union wendet derzeit die sogenannte „Differenzierungspolitik“ an, nach der Produkte aus den Siedlungen gekennzeichnet werden. Diese Politik hat jedoch kaum Auswirkungen auf den Handel mit den Siedlungen, da ihre Durchsetzung uneinheitlich ist.
Auf Ersuchen des Europäischen Rates im Juni hat die Europäische Kommission verschiedene Optionen zur Einschränkung des Handels mit den illegalen israelischen Siedlungen vorgelegt. Zu diesen Optionen gehören ein vollständiges oder teilweises Einfuhrverbot für Produkte aus den Siedlungen, die Verschärfung der Exportlizenzbestimmungen sowie die Möglichkeit der Erhebung von Zöllen.
Dies sind keine Massnahmen gegen Israel. Dies sind Massnahmen gegen die illegalen Siedlungen, die die Zwei-Staaten-Lösung gefährden.
Kommentar ⇒ Natürlich richtet sich etwas, das 600’000 Israelis unmittelbar und unzählige weitere, die mit ihnen Geschäfte machen, trifft, nicht gegen Israel! Wie könnte man auch auf eine solch absurde Idee kommen!
Berlin hat seine Mauer eingerissen – Jerusalem soll wieder eine bekommen. Fortschritt kann unterschiedlich definiert werden. “Nachhaltige Politik” nennt man so etwas heutzutage. Nachhaltig wie eine Endlösung…
Weitere Informationen, Hintergrundartikel sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lesern findet ihr im Forum von Hasbara.news.
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Wunderbar, ich habe diese Kommentare wirklich vermisst zumal sie völlig meiner eigenen Auffassung entsprechen. Zumindest hinsichtlich Kaja Kallas, wobei interessant ist, dass sich die Aussenbeauftragte so stark zu den Moslembrüderschaften hingezogen fühlt. Wie auch M. Macron oder der Nachfolger von Mr. Starmer. Nun in Frankreich und Britannien sehen die Bevölkerungen das deutlich anders und so brennen mittlerweile auch mal Büros von Abgeordneten und sogar Rathäuser. Natürlich gibt es in Westeuropa keine unaufgearbeiteten Probleme der Vergangenheit wie Kollaboration oder Pogrome, ebenso wenig wie Deutschland irgendetwas Thema ist.