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Situationsbericht
Ich denke, wer regelmäßig die hasbara.news liest, ist recht gut im Bild und kann auch die nähere Zukunft mit ziemlich grosser Sicherheit voraussagen. Dass die für zwei Wochen angesagten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach bloß einem Tag gescheitert sind, wird wohl kaum einen meiner Leser überrascht haben.
Trotzdem hier ein Überblick über die Position der Schlüsselspieler bei diesen Verhandlungen.
Iran
Der Iran ist mit seinen Forderungen abgeblitzt und hat die Verhandlungen scheitern lassen. Es war klar, dass die USA von den beiden Hauptforderungen:
- Abbrechen und Einstellen der atomaren Aufrüstung
- Beenden der Blockade der internationalen Gewässer der Strasse von Hormuz
nicht abrücken werden, doch der Iran ist darauf nicht eingegangen.
Darüber hinaus hat der Iran auch gefordert, dass der Libanon (gegen seinen Willen, notabene) in einen Waffenstillstand mit einbezogen werden müsse. Ganz offensichtlich betrachtet der Iran Libanon als seinen Vasallenstaat, als eine Kolonie, über die er frei verfügen kann. Er wollte diktieren, unter welchen Bedingungen der Libanon einen Waffenstillstand erhalten kann – oder auch nicht.
Die iranische Delegation befindet sich zurzeit zwar noch in Pakistan, doch JD Vance, der amerikanische Verhandlungsführer, ist in die USA abgereist. Ob in Islamabad, auf unterer Ebene, doch noch etwas passiert, ist ungewiss, doch wenig wahrscheinlich.
Zuhause, in Iran, wird die Situation zunehmend brenzlig. Das Internet ist noch immer blockiert und außer Verlautbarungen der Regierung dringen nur wenige Informationen nach draußen. Doch es gibt mehrere Berichte über „geheimnisvolle“ Explosionen und Drohnenangriffe auf Installationen der Regierung und über bewaffnete Überfälle auf Kontrollposten der Regierung. Wir können davon ausgehen, dass es davon weit mehr gibt als wir erfahren.
In Iran gibt es mehrere oppositionelle Gruppen, die sich untereinander gar nicht einig sind. Teilweise verfolgen sie sogar vollkommen entgegengesetzte Ziele. Doch es wird berichtet, dass einige dieser Gruppen jetzt untereinander Kontakt aufgenommen haben. Sie wittern ihre Chance, die Regierung zu stürzen. Daraus könnte sich etwas entwickeln, das für die Regierung extrem gefährlich wird.
Doch auch in der Regierung selbst kriselt es. Die autoritäre Führung unter Khamenei (und seinem Beraterstab) ist praktisch ausgefallen, jetzt treten die unterschiedlichen Interessen der in die Führung nachgerückten Personen zutage. Dabei geht es um unterschiedliche Ziele, um Macht, doch auch um rein Finanzielles: Die Familien der vorherigen Führungskräfte sind allesamt zu Milliardären geworden.
Es stellt sich jedoch die Frage, wie viel Macht die Regierung überhaupt noch hat, denn de facto hat die IRGC die Macht übernommen. Die sehr gut aufgestellten Truppen der IRGC, die Basij-Gruppe (Freiwillige) und die meisten großen industriellen Anlagen befinden sich in fester Hand (respektive im Besitz) der IRGC. Damit hat er das Land fest im Griff. Das heißt: Selbst wenn die Regierung zu einem geeinten Beschluss käme, wäre es wenig wahrscheinlich, dass dieser dann auch ausgeführt werden kann, wenn der IRGC das nicht unterstützt.
Da es nun keinen Waffenstillstand gibt, werden die Kämpfe wohl wieder aufgenommen. Die Bevölkerung leidet bereits jetzt immens unter diesem Zustand. Wirtschaftlich ist das Land am Ende (erinnert Ihr Euch noch an die große Trockenheit vor Kurzem?) und das wird jetzt noch schlimmer werden. Hunger wird die Menschen auf die Strasse treiben.
Das ergibt ein Bild von verschiedenen zunehmend erstarkenden Gruppen innerhalb des Irans:
- Die zunehmend mit der Regierung unzufriedene „normale Bevölkerung“
- Die (unter sich uneinige) Regierung
- Der IRGC (und seine Schergen)
- Die sich zunehmend organisierenden oppositionellen Gruppen
Wir können davon ausgehen, dass sowohl Israel als auch die USA diese Situation zu ihren Gunsten ausnutzen werden. Der Mossad hat etliche Ableger im Iran und auch die CIA ist nicht untätig. Doch all dies wird „hinter dem Vorhang“ geschehen und wer hier was tut, werden wir frühestens in einigen Jahren erfahren.
USA
Man fragt sich, weshalb die USA sich überhaupt auf solche Verhandlungen eingelassen haben. Doch hierfür gibt es auch einen innenpolitischen Grund: Ohne Zustimmung des Kongresses kann Donald Trump höchstens 2 Monate lang einen militärischen Konflikt austragen. Wenn er also eine Abstimmung im Kongress umgehen will, muss er den Konflikt beenden und einen neuen beginnen. Das wäre hiermit jetzt geschehen. Zumindest kann man es so interpretieren.
Zu diesem „neuen Konflikt“ hat Donald Trump bereits einiges angekündigt:
- Er fordert mit großem Nachdruck eine Beteiligung (zumindest) der NATO-Länder, vor allem um die Durchfahrt durch die Strasse von Hormuz zu sichern.
- Er hat seine Navi damit beauftragt, diesen Seeweg zu entminen. Das dürfte recht aufwändig sein, denn nicht einmal der Iran selbst weiß, wo seine Minen verlegt worden sind. Zudem gibt es auch schwimmende Minen, die mit den Meeresströmungen frei herumdriften.
- Er hat angekündigt, alle Schiffe, die sich ihre freie Durchfahrt vom Iran erkauft haben, zu blockieren. Der Iran soll aus dieser Meeresenge keine Einnahmen erhalten.
- Zudem steht seine Drohung, den Iran „in die Steinzeit zurück zu bomben“ (was auch immer er damit meint) noch immer im Raum. Die USA rüsten massiv auf und verstärken ihre Truppen in der Region.
- Er droht jetzt mit einer kompletten Seeblockade gegen den Iran.
Pakistan
Wir sollten nicht vergessen, dass Pakistan eine Atommacht ist. Pakistans Verhalten sollten wir also gut beobachten.
Berichten zufolge hat sich Pakistan sehr ernsthaft um einen Waffenstillstand bemüht und tut dies noch jetzt. Doch was den Iran betriff, hat es bereits verlauten lassen, dass es sich im Konfliktfall an das militärische Bündnis mit Saudi-Arabien halten werde.
So hat Pakistan bereits etwa 10 Kampfflugzeuge sowie 13’000 Soldaten nach Saudi-Arabien entsandt, die mithelfen sollen, das Land vor iranischen Attacken zu beschützen.
Golfstaaten
Die Golfstaaten, die heftig unter den iranischen Angriffen, aber auch wegen der Sperrung der für sie enorm wichtigen Strasse von Hormuz, zu leiden haben, drängen schon seit längerem auf eine Eliminierung des iranischen Regimes. Der Krieg solle nicht auf halbem Weg beendet, sondern bis zum Ende durchgezogen werden, so ihre Haltung.
Damit deckt sich ihre Haltung mit der Israels.
Israel
Und damit kommen wir zu Israel. Es hat dem amerikanischen Verhandlungsweg (eher zähneknirschend) zugestimmt, doch dieser ist jetzt ja gescheitert.
Dem Druck, den Libanon in diesen Waffenstillstand einzubeziehen, hat Israel nicht nachgegeben. Unmittelbar vor Beginn der Verhandlungen hat es aber die Waffen ruhen lassen. Dies wurde von der Hisbollah jedoch nicht respektiert: Sie hat Israel trotzdem massiv beschossen. Die logische Folge: Gegenschläge. Selbstverständlich können wir nicht untätig die Hände verschränken, wenn wir derart heftig aus dem Libanon beschossen werden.
(auch jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe, höre ich dauernd das Donnern aus dem Norden und Westen)
Folglich hat sich für Israel kaum etwas verändert und es wird wohl weitergehen wie zuvor.
Was aber dazu kommt: Für die Hamas in Gaza ist die Frist zur Entwaffnung abgelaufen. In Kairo verhandelt sie gegenwärtig darüber, wie das mit dem „Friedensrat“ in Gaza nun weiter gehen soll. Bis heute ist dieser „Friedensrat“ noch nicht in Gaza eingetroffen. Er existiert nur auf dem Papier.
Offiziell lässt er verlauten, ihm fehle es an Geld, um nun wirklich aktiv zu werden. Viele Staaten, die eine finanzielle Beteiligung versprochen haben, haben bislang nichts überwiesen. Doch selbst wenn dieses Geld vorhanden wäre: Solange die Hamas dort (bewaffnet) an der Macht ist, wird er nichts erreichen können.
Dieser „Friedensplan“ scheint also gescheitert zu sein (was mich nicht überrascht) und es wird wohl alleine an Israel liegen, den Gazastreifen zu befrieden.
Inzwischen segeln mehrere Jachten mit Fahnen der nationalsozialistischen Ba’ath Partei durch das frühlingshafte Mittelmeer, um der Hamas zu Hilfe zu kommen. Doch dass es ihnen gelingen wird, die Hamas zu einer friedlichen Bewegung umzuerziehen, darf bezweifelt werden.
Europa
Europa gehört nicht zu den Schlüsselspielern in dieser Situation, ist es also wichtig, was dort diesbezüglich geschieht?
Klar ist, dass Europa nicht geeint ist. Auf der einen Seite haben wir die israelfeindlichen Regierungen im Westen und Norden (Spanien, Frankreich, Irland, Island, Großbritannien…), dann einige Zentrums-Länder, die sich irgendwie mal hütt mal hott durchwursteln (Deutschland, Schweiz, Österreich…) und schließlich jene im Osten, die sich an die Seite Israels stellen (Ungarn, Tschechien, teilweise jetzt auch die Ukraine…).
- Was also wird Europa tun, wenn die Energiepreise aufgrund des Krieges im Iran ansteigen und der Handel mit den Ländern im Nahen Osten zum Erliegen kommt?
- Was wird es tun, wenn es mit der Krise in der Ukraine alleine gelassen wird?
- Was wird es mit der NATO tun, in welcher auch die Türkei ein Mitglied ist?
- Wie wird es mit der Uneinigkeit in den eigenen Reihen umgehen?
- Und, nicht zuletzt: Wie wird es mit seiner jüdischen Bevölkerung, dem zunehmenden Antisemitismus und der drohenden Islamisierung umgehen?
Hier ist vieles sehr unklar und so wird es in der nächsten Zeit wohl auch bleiben.
Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Bei einem Besuch im Südlibanon stellte Verteidigungsminister Israel Katz seine Strategie zur Beseitigung der Panzerabwehrbedrohung vor: „Wir reißen die Häuser ab, die zu Terrorstützpunkten geworden sind – genau wie im Gazastreifen.“
Er hat der Operation den Namen „Silver Plow“ (Silberner Pflug) gegeben.
Israel bereitet in Abstimmung mit den USA die Wiederaufnahme der Kampagne im Iran vor.
Israel wartet auf ein „grünes Licht“ von Präsident Donald Trump, um nach dem Scheitern der Verhandlungen in Pakistan nationale Infrastruktur- und Energieanlagen im Iran anzugreifen.
Die Polizei beschlagnahmt die Lautsprecher einer Moschee im Negev.
Die Beschlagnahmung erfolgte im Rahmen einer polizeilichen Maßnahme nach wiederholten Beschwerden von Anwohnern über den Lärmpegel der Moschee.
Die Polizei gab an, dass eine Überprüfung ergab, dass die Lautstärke der Moschee die zulässigen Grenzwerte überschritt, woraufhin die Verstärkeranlage abgebaut und beschlagnahmt wurde.
Abschnitt 2 des Gesetzes zur Verhinderung von Belästigungen (1961) besagt, dass es verboten ist, lauten oder unzumutbaren Lärm jeglicher Art zu verursachen, wenn dieser Personen in der Nähe oder Passanten stört oder stören könnte. Das Gesetz gilt für alle Lärmquellen, einschließlich Verstärkeranlagen und Lautsprecher in Moscheen.
Der Streit zwischen der Regierung und dem Obersten Gericht geht weiter. Netanjahu an den Obersten Gerichtshof: „Sie haben keine Befugnis, einen Minister zu entlassen„
Er reichte diese Antwort auf die Petition ein, die die Absetzung des Ministers für Nationale Sicherheit, Ben-Gvir, forderte, und stellte klar, dies liege nicht in der Zuständigkeit des Obersten Gerichtshofs.
Minister Itamar Ben-Gvir besuchte zusammen mit Rabbi Elisha Wolfson den Tempelberg und erklärte, er beobachte eine deutliche Veränderung der Bedingungen vor Ort und rief zu fortgesetzten Bemühungen auf, die jüdische Präsenz auszubauen.
Anmerkung: Zum jüdischen Besuch des Tempelbergs gibt es unterschiedliche Ansichten. Zu Zeit erlaubt das Rabbanut solche Besuche nicht. Es bezieht sich dabei auf das Verbot, den Tempel „in unreinem Zustand“ zu betreten. Um sich entsprechend „zu reinigen“, müsste gemäß der Torah das Reiniguns-Ritual mit einer roten Kuh vollzogen werden und eine solche Kuh gibt es zurzeit (noch) nicht.
Allerdings, und deshalb widersprechen viele Rabbiner diesem Verdikt, bezieht sich das auf das Areal des Tempels und nicht auf den Vorhof darum herum. Das rabbinische Verbot stammt aus einer Zeit, wo man noch nicht genau wusste, wo genau der Tempel einst stand. Inzwischen weiß man das jedoch und der Bereich ist am Boden gekennzeichnet. Observante Juden betreten diesen Bereich nicht.
Ich denke, das Rabbanut wird sein Verdikt schon bald überarbeiten und den neuen Erkenntnissen (aber auch der Interpretation einer zunehmenden Zahl von observanten Juden) anpassen müssen.
So berichten palästinensische Medien:
„Der nationale Sicherheitsminister der Besatzungsmacht, Ben Gvir, stürmte in Begleitung einer Gruppe von Siedlern die heilige Al-Aqsa-Moschee. Unter dem Schutz der Besatzungstruppen hielten sie im Hof der Moschee talmudische Gebete ab„
- Niemand hat die Al Aksa Moschee „gestürmt„. Sie wird von den „Siedlern“ aus Respekt gegenüber den Moslems nicht betreten.
- Es gibt keine „talmudische Gebete„. Unsere Gebete stehen nicht im Talmud, sondern im Siddur.
Israel erteilt dem spanischen Außenminister eine diplomatische Rüge, nachdem man in einer spanischen Stadt eine riesige, mit Schießpulver gefüllte Puppe von Premierminister Benjamin Netanjahu hat explodieren lassen.
Das israelische Außenministerium verurteilte den Vorfall und erklärte in den sozialen Medien: „Der hier zur Schau gestellte entsetzliche antisemitische Hass ist eine direkte Folge der systematischen Hetze der Regierung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez.“ Der Erklärung war ein Videoausschnitt des Vorfalls beigefügt.
Tulkarm: Pioniere der Yahalom-Einheit stürmten eine Waffenproduktionsstätte in einem Flüchtlingslager, wo etwa 200 Rohrbomben und Gasbehälter entdeckt wurden, die für Angriffe auf Fahrzeuge der israelischen Verteidigungsstreitkräfte bestimmt waren.
Libanon

Hisbollah-Terroristen wurden dabei entdeckt, wie sie aus einem Krankenhausfenster in Bint Jbeil auf IDF-Soldaten in der Gegend feuerten.
Nachdem die Bedrohung erkannt worden war, eliminierten die Soldaten die Terroristen. Dabei wurden etwa 20 Terroristen auf dem Krankenhausgelände getötet.
Im Krankenhausgelände wurde ein umfangreiches Waffenlager entdeckt.
Libanesische Quellen berichten, dass die israelischen Streitkräfte Phosphorgranaten auf das Dorf A-Tiri im Bezirk Bint Jbeil im Südlibanon abfeuern.
(Der Einsatz von Brandwaffen gegen Zivilpersonen bzw. in einer Art und Weise, in der es leicht zu Begleitschäden kommen kann, ist entsprechend dem Verbot von unterschiedslosen Angriffen in den Zusatzprotokollen von 1977 zu den Genfer Abkommen von 1949 verboten, nicht jedoch ihr Einsatz im Allgemeinen)
Libanesische Quellen berichten derzeit von heftigen Schusswechseln in Bint Jbeil. Deswegen wohl die israelischen Nebelgranaten.
Es ist offensichtlich, dass die israelischen Streitkräfte im Sektor Bint Jbeil Fortschritte erzielen.

Libanesische Quellen aus dem Umfeld der Hisbollah-Gegner berichten heute Abend, dass die israelischen Streitkräfte kurz vor der Einnahme von Bint Jbeil stehen.
Bint Jbeil, die zweitgrößte Stadt im Bezirk Nabatieh mit über 30’000 Einwohnern, gilt seit Jahren aus Sicht der Hisbollah als Symbol des Widerstands gegen Israel.
Die Stadt, nur drei Kilometer Luftlinie von der israelischen Grenze entfernt, zeichnet sich durch besonders dichte Bebauung und komplexe Topografie aus.
Wie die gestern von denselben libanesischen Quellen veröffentlichten Fotos zeigen, befinden sich israelische Marakeh-Panzer nun in unmittelbarer Nähe des Stadions, in dem Nasrallah seine Rede hielt.
Die Einnahme von Bint Jbeil durch die israelischen Streitkräfte – die nun näher denn je scheint – ist ein schwerer psychologischer Schlag für die Hisbollah. Ein wichtiges Symbol des Widerstands fällt.
Al Jazeera zitiert eine libanesische Sicherheitsquelle:
„Die israelischen Streitkräfte haben alle Hauptzufahrtsstraßen zur Stadt Bint Jbeil im Südlibanon abgeriegelt. Sie greifen Bint Jbeil mit Kampfflugzeugen, Artillerie und Phosphorbomben an.
Es ist den israelischen Streitkräften bisher nicht gelungen, die zentralen Bereiche von Bint Jbeil zu erreichen.
Im gesamten Gebiet um Bint Jbeil kommt es zu Gefechten zwischen Hisbollah-Kämpfern und den israelischen Streitkräften„
Iran

Sprecher des iranischen Außenministeriums zum Scheitern der Gespräche in Pakistan:
„Während der Verhandlungen wurden die zehn iranischen Forderungen und die von den USA vorgebrachten Punkte erörtert„
„In einigen Punkten wurde Einigkeit erzielt, in drei Punkten blieben jedoch Uneinigkeiten bestehen, sodass die Verhandlungen ohne Einigung endeten.
Die Verhandlungen fanden in einer Atmosphäre des Misstrauens und der Argwohn statt. Die Kontakte zu Pakistan werden fortgesetzt.
Der diplomatische Weg ist nicht versperrt und bleibt ein wichtiges Mittel zur Wahrung unserer nationalen Interessen„
Offizielle iranische Medien: „Es besteht keine Absicht, einen neuen Termin für eine weitere Gesprächsrunde zu vereinbaren„
USA
Der US-Präsident befahl der amerikanischen Marine, alle Schiffe in der Straße von Hormus zu blockieren und alle Schiffe zu beschlagnahmen, die „Schutzgeld“ an den Iran gezahlt haben. „Die Iraner betreiben globale Erpressung.“
US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass nach 21-stündigen Gesprächen in Pakistan keine Einigung mit dem Iran erzielt worden sei, da Teheran zentrale US-Forderungen zu seinem Atomprogramm abgelehnt habe.

Nach dem Scheitern der Gespräche in Pakistan liegt der Ball nun wieder bei Trump.
Trump seinerseits twittert auf seinem Account „Truth Social“ einen Artikel über die Verhängung einer Seeblockade gegen den Iran – ein Mittel, mit dem er Venezuela geschwächt hat.
CENTCOM gibt bekannt, dass die USA am 13. April um 10 Uhr ET eine Seeblockade aller Schiffe beginnen werden, die iranische Häfen betreten oder verlassen.
Die Blockade gilt für Schiffe aller Nationen, wird jedoch keine Auswirkungen auf Schiffe haben, die die Straße von Hormuz in Richtung nicht-iranischer Häfen durchqueren.
Seefahrern wird empfohlen, offizielle Mitteilungen zu befolgen und die Kommunikation mit den US-Marinekräften in der Region aufrechtzuerhalten.
Nahost
CENTCOM teilt mit, dass zwei Lenkwaffenzerstörer der US-Marine Operationen zur Beseitigung von Minen durchgeführt haben, die der Iran in der wichtigen Seestraße verlegt hatte.
Ungefähr 21 Millionen Barrel Öl und Ölprodukte passieren normalerweise täglich die Straße von Hormus. Dieses Volumen entspricht einem Fünftel des weltweiten Verbrauchs an flüssigen Ölprodukten und einem Viertel des gesamten Seefrachtvolumens für Öl.
In der ersten Hälfte des Jahres 2025 wurden etwa 89% des Rohöls und Kondensats nach Osten zu den asiatischen Märkten geleitet. China absorbierte 37.7% des Gesamtvolumens, gefolgt von Indien (14.7%), Südkorea (12%), Japan (10.9%) und anderen asiatischen Käufern (13.9%). Europa erhielt nur 3.8%, und die USA nur 2.5%.
Die Revolutionsgarde des Islamischen Republik hielt nicht den Westen als Geisel, sondern den Osten.
Durch die Sperrung des Verkehrs nutzte das Regime seine einzige wirtschaftliche Karte. Der Schiffsverkehr fiel auf weniger als zehn Prozent des normalen Niveaus, selbst nach dem Waffenstillstand. Die Versicherungstarife stiegen, und die Ölpreise schossen in die Höhe.
Die Hauptleidtragenden waren die asiatischen Importeure, insbesondere China und Indien. Diese Länder sahen sich mit sofortigen Kostensteigerungen und Unsicherheiten bei den Lieferungen konfrontiert.
- Peking reagierte, indem es seine strategischen Ölreserven nutzte, die mehr als vier Monate Import abdecken, und beschleunigte den Einkauf von russischem, afrikanischem und lateinamerikanischem Öl.
- Indien verfolgte eine parallele Diversifikation.
- Die Produzenten des Persischen Golfs erhielten die politische Dringlichkeit und das Kapital, um dauerhafte Umgehungsinfrastrukturen fertigzustellen.
- Saudi-Arabien erhöhte die Kapazität seiner Ost-West-Ölpipeline auf fast sieben Millionen Barrel pro Tag und leitete Öl zu den Terminals am Roten Meer in Yanbu.
- Die Vereinigten Arabischen Emirate erweiterten die Ölpipeline von Abu Dhabi nach Fujairah am Golf von Oman. Fast sofort wurden Vorschläge für zusätzliche Landrouten und den Ausbau der Exportterminals gemacht.
- Sobald diese Routen kommerzielles Ausmaß erreichen, verliert die Straße von Hormus ihren Status als globale Engstelle. Sie wird zu einer regionalen Unannehmlichkeit, deren Störung für den breiteren Markt kaum noch Bedeutung hat.
- Gleichzeitig stiegen die US-Ölexporte im April 2026 auf ein Rekordhoch von 4.9 Millionen Barrel pro Tag, und Prognosen deuten auf 5 Millionen oder mehr in den kommenden Monaten hin. Dieses Volumen deckt etwa 23 % des normalen Gesamtverkehrs durch Hormus und etwa ein Drittel des Segments für Rohöl und Kondensat ab.
Asiatische Raffinerien lenkten die Nachfrage auf Barrel aus dem Persischen Golf um, um den Ausfall der Routen im Nahen Osten auszugleichen, der auf 7.5–9.1 Millionen Barrel pro Tag geschätzt wird. Dieses Wachstum verhinderte nicht nur einen grösseren Preissprung, sondern festigte auch die Rolle der US-Produzenten als flexibler Lieferant für Asien. Diese Entwicklung beschleunigt genau die Diversifikation, die den Einfluss Irans untergräbt.
International

Muhoozi Kainerugaba, Stabschef von Uganda nach einem Samstag voller pro-israelischer Tweets:
„Es ist wahr, ich bin auf dem Weg nach Tel Aviv. Um mich mit unseren israelischen Brüdern zu treffen„
The British Telegraph: „Großbritannien weigert sich, sich Trumps Blockade von Hormuz anzuschließen – es wird keine Schiffe in das Gebiet entsenden„
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