28.5.2026

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Die Torah ist voller Geheimnisse. Hier ist eines davon:

In Deuteronomy (ויקרא, Levitikus) Vers 30:3 spricht Moses zum Volk Israel: „…dann wird der Ewige, euer Gott, euer Geschick wenden und euch in Liebe zurücknehmen.

Ihr werdet aus allen Völkern, unter die der Ewige, euer Gott, euch zerstreut hat, wieder zusammengeführt werden“

Deuternomy Vers 30 ist, wenn man alle Verse der Torah zählt, der Vers 5’708 – der 18. Mai 1948, Israels Staatsgründung, war gemäss jüdischem Kalender im Jahr 5708.


„Der Iran ist hier“: Israels Heimatfrontkommando enthüllt bedeutende Kursänderung in der Verteidigungsstrategie.

Ein offizielles Militärdokument hat erstmals die Planungsprinzipien, Kernannahmen und Zahlen der Operationen des israelischen Heimatfrontkommandos während der Operation „Brüllender Löwe“ offengelegt.

Die Dokumente deuten auf einen tiefgreifenden strategischen Wandel hin: Das Kommando wendet sich von seinem traditionellen Verteidigungsansatz ab und konzentriert sich nun auf die Führung einer „aktiven Heimatfront“. Grundlage dafür ist die Erkenntnis, dass zivile Gebiete und kritische nationale Infrastrukturen nun primäre Ziele des Feindes sind.


Brigadegeneral Effie Defrin erklärt, die israelischen Streitkräfte greifen weiterhin Hisbollah-Ziele an und verstärken gleichzeitig die Drohnenabwehr. Die Hisbollah kämpfe um ihr Überleben, sagt er.

Aus seiner ANsprache:

  • Seit Beginn der Waffenruhe haben wir über 700 Hisbollah-Kämpfer ausgeschaltet.
  • Seit Beginn der Kampfrunde haben wir über 2’500 Hisbollah-Kämpfer ausgeschaltet.
  • Wir haben fast ein Drittel der Hisbollah-Truppen ausgeschaltet.
  • In den letzten Tagen haben wir Sektorkommandeure und operative Offiziere angegriffen und damit die Führungs- und Kontrollkapazitäten der Hisbollah geschwächt.
  • Die Hisbollah kämpft ums Überleben.

Israel bricht die Beziehungen zum UN-Generalsekretär ab. Botschafter Danon verkündet das Einfrieren jeglicher Zusammenarbeit mit António Guterres und seinem Büro, nachdem Guterres beschlossen hatte, Israelis zusammen mit Hamas und dem IS auf die schwarze Liste zu setzen (Bericht mit Video).

Nach der Entscheidung von UN-Generalsekretär António Guterres, israelische Organisationen auf die schwarze Liste für sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten zu setzen, gab Israels UN-Botschafter Danny Danon das Einfrieren der Beziehungen zum Büro des UN-Generalsekretärs bekannt.

Der Botschafter erklärte gestern (Donnerstag), dass die israelische UN-Mission keinen Kontakt zum Büro des UN-Generalsekretärs haben werde, solange Guterres die Organisation leitet.

UN-Generalsekretär António Guterres hatte beschlossen, israelische Einheiten in die „Schwarze Liste“ der UN für Täter sexueller Gewalt in Konfliktgebieten aufzunehmen – an der Seite von Terrororganisationen wie der Hamas und dem IS.

Offizielle israelische Vertreter erklärten, sie hätten der UN detaillierte Unterlagen und Antworten übermittelt und deren Repräsentanten sogar zu einem Besuch vor Ort eingeladen, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen – doch den israelischen Angaben zufolge haben die UN-Vertreter diese Einladung nicht angenommen.

„Das ist eine politische Entscheidung, die an Fakten und Realität vorbeigeht“, kritisierte Danon die Entscheidung auf seinem Account im X-Netzwerk und fügte hinzu: „Israel hat Beweise, Dokumente und detaillierte Antworten zu jeder Behauptung vorgelegt. Wir haben UN-Vertreter eingeladen, vor Ort zu sein und die Dinge genau zu untersuchen, aber sie haben sich dagegen entschieden“, schloss Danon.


Als israelische Antwort an die UNESCO wird auf dem Feld von Machpela (Chevron / Hebron) ein Zentrum namens „Tor zu Hebron“ eröffnet, das die die Geschichte der Stadt erzählt.

Das Besucherzentrum „Tor zu Hebron“ auf dem Feld von Machpela in Hebron wurde offiziell eröffnet und bietet Besuchern eine eindrucksvolle Reise durch die jüdische Geschichte der Stadt der Patriarchen – mit besonderem Fokus auf die jahrhundertelange Verbindung zwischen Chabad-Lubawitsch und Hebron.

Das neue Projekt, das diese Woche von Chabad Hebron ins Leben gerufen wurde, markiert die Eröffnung der ersten Phase des Besucherzentrums „Feld von Machpela“, einer bedeutenden Bildungs- und Tourismusinitiative, die sich direkt gegenüber der Höhle der Patriarchen befindet.


Ministerpräsident Netanjahu auf der Jordan-Valley-Konferenz zur Kontrolle des Gazastreifens:

  • Wir lagen bei 50%.
  • Inzwischen haben wir 60% erreicht.
  • Meine Anweisung lautet, 70% zu erreichen.

Gaza

Die IDF hat einen Hamas-Terroristen eliminiert, der Millionen von USDs zum militärischen Flügel der Hamas transferierte. Er war der Kopf des zentralen Geldtransfernetzwerks der Hamas.

Im Rahmen seiner Funktion war Khrizim für die Abwicklung des Transfers von Millionen USD an den militärischen Arm der Hamas verantwortlich. In den letzten Monaten verstiess Khrizim weiterhin gegen das Waffenstillstandsabkommen und seine Aktivitäten ermöglichten es der Terrororganisation, unmittelbar bevorstehende Angriffe auf israelische Streitkräfte und Zivilisten durchzuführen.

„Die Eliminierung Khrizims stellt einen schweren Schlag für die Bemühungen der Hamas um Rehabilitation und Truppenaufbau dar“, betonte die israelische Armee.


Inoffizielle Quellen aus Gaza mit Verbindungen zur Hamas berichten:

Ezz al-Din al-Biq (Amshawi), Kommandeur der Nordbrigade der Hamas im Gazastreifen, wurde gestern Abend bei einem israelischen Angriff in Gaza-Stadt getötet.

Libanon

Die IDF enthüllt: Mehrere hochrangige Hisbollah-Feldkommandeure sind in den letzten zwei Wochen ausgeschaltet worden. Ihre Namen sollen demnächst veröffenticht werden.

Seit Beginn der Operation Brüllender Löwe wurden 2’500 Hisbollah-Terroristen getötet, 800 davon nach Beginn der Waffenstillstandsvereinbarungen.


Die israelischen Streitkräfte führten vor Kurzem einen gezielten Angriff in Dahieh (Beirut) durch.

Das Ziel: der Kommandeur der Raketeneinheit der Hisbollah.

Libanesische Medien berichten: Bei diesem Angriff in Dahieh wurde ein Toter und mehrere Verletzte gemeldet.

Syrien

Das Dilemma der Kämpfer aus Zentralasien: Gefängnis in Syrien oder Heimat.

Kämpfer aus zentralasiatischen Ländern, die in Syrien gegen das Assad-Regime auf der Seite der Dschihadisten von „Hayat Tahrir al-Sham“ gekämpft haben, befinden sich unter der neuen Regierung in einer schwierigen Situation. Viele weigern sich, sich vollständig der Regierung von Ahmad al-Shara zu unterwerfen, und werden dafür mit Repressionen konfrontiert.

„Azattyk“ berichtet, unter Berufung auf informierte Quellen, dass Anfang Mai viele usbekische Kämpfer in Idlib verhaftet wurden. Sie wurden in Gefängnisse gebracht. Es gab keine offiziellen Erklärungen zu den Verhaftungen. Vermutlich fanden die Festnahmen statt, nachdem die Usbeken eine Demonstration zur Forderung der Freilassung eines zuvor verhafteten Landsmannes durchgeführt hatten.

Einer der Feldkommandeure, Saifiddin Tadschibajew, wurde zum Oberst der neuen syrischen Armee ernannt und sammelte eine Brigade ehemaliger Kämpfer – jedoch nicht alle aus Zentralasien – die für die Dschihadisten gekämpft hatten, waren bereit, sich ihm zu unterwerfen. Viele bleiben ausserhalb der Sicherheitsstrukturen des al-Shara-Regimes.

Infolgedessen beschweren sie sich, dass man ständig versucht, sie zu entwaffnen, und sie werden oft für mehrere Monate ins Gefängnis geworfen. Sie können auch nicht in ihre Heimat zurückkehren, wo sie vor Gericht gestellt und zu langen Haftstrafen verurteilt werden würden.

Iran

Axios berichtet, dass die amerikanischen und iranischen Verhandlungsdelegationen eine Einigung über eine Verlängerung des Waffenstillstands um 60 Tage erzielt haben. Donald Trump hat diesem Vorschlag bislang nicht zugestimmt.

Kommentar ⇒ Donald Trump hat bisher dazu zwei Aussagen gemacht, die sich widersprechen. Einerseits hat er verkündet, der Iran habe nur noch wenige Tage Zeit, ein für die USA akzeptables Abkommen abzuschliessen – andererseits hat er behauptet, er habe Zeit, sie laufe für ihn. Israel, auf der anderen Seite, hat diese Zeit nicht, denn mit jedem Tag rüstet der Iran weiter auf und die Regierung positioniert sich besser für einen Bürgerkrieg gegen oppositionelle Kräfte im eigenen Land.


Als Reaktion auf den gestrigen US-Angriff auf Bandar Abbas griff der Iran heute Morgen einen US-Stützpunkt in Kuwait an.

Schlagabtausch zwischen Iran und den USA: Der Iran feuerte gestern Abend vier Selbstmorddrohnen auf ein Handelsschiff (offenbar ein amerikanisches) ab, das die Korridorregion Hormus passierte.

Die US-Marine fing die Drohnen ab und griff daraufhin den Startplatz in Bandar Abbas (nahe dem Flughafen im Süden Irans) an.

Die Iraner bekannten sich offiziell zu dem Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait und warnten vor einem erneuten, heftigeren Angriff.

Kuwait meldete die Aktivierung seiner Luftverteidigungssysteme angesichts der iranischen Angriffe. Sie konnten die Rakete erfolgreich abschiessen.


Der Iran erklärt: „Wir werden die Urananreicherung nicht aufgeben“

Der iranische Beamte Ebrahim Azizi warnt, dass die Revolutionsgarden ihre Kernforderungen für ein Waffenstillstandsabkommen mit den USA nicht aufgeben werden.

Mit Blick auf das sich abzeichnende Abkommen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten betonte Azizi: „Von den roten Linien, wie der Urananreicherung und der Kontrolle der Straße von Hormuz, wird es kein Zurückweichen geben“

„Jede amerikanische Einmischung in das neue Seerechtsregime der Strasse von Hormuz wird als Verstoß gegen den Waffenstillstand betrachtet“, sagte Ebrahim Azizi, der Vorsitzende des nationalen Sicherheitsausschusses des iranischen Parlaments.


Die iranische Website „Janfada“ (جانفدا) wurde gehackt und die Namen aller registrierten Personen, die am Krieg gegen Israel und die USA teilnehmen wollten, wurden enthüllt.

Insgesamt waren dort 900’000 Personen registriert, nicht 30 Millionen, wie der Iran behauptet hatte!

USA

Die USA erlassen Sanktionen gegen eine iranische Behörde wegen Erpressung in der Strasse von Hormus.

Die Sanktionen richten sich gegen die iranische Behörde für die Strasse von Hormus. Die mit den Revolutionsgarden verbundene Behörde wird beschuldigt, Schiffe, die die Strasse von Hormus passieren, zu erpressen und diese Gelder dann an das iranische Terrornetzwerk weiterzuleiten.


Donald Trump erklärte, der Iran werde seine Amtszeit nicht überdauern, und drohte mit der Wiederaufnahme von Kampfhandlungen.

Er sagte, die iranische Seite täusche sich, wenn sie hoffe, den Konflikt hinauszögern und auf einen Machtwechsel in den USA warten zu können. Seiner Meinung nach machen ihm die bevorstehenden Zwischenwahlen und mögliche politische Folgen keine Sorgen.

Der amerikanische Führer zeigte sich zuversichtlich, dass in Kürze Vereinbarungen getroffen werden könnten. Gleichzeitig warnte er, dass die Bedingungen der Verhandlungen derzeit die USA nicht zufrieden stellen. Trump erklärte, dass Washington bereit sei, zu Kampfhandlungen zurückzukehren, falls die Forderungen nicht erfüllt werden.

International

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Sylvan Adams, erklärt:

„Unter Guterres hat die UNO ihre Seele für qatarisches Geld verkauft. Er bezeichnete die UNO als „Tochterorganisation der Muslimbruderschaft“, nachdem israelische Einrichtungen auf eine UNO-Sanktionsliste gesetzt wurden.

„Die Vereinten Nationen haben jegliche Legitimität auf der Weltbühne verloren. Sie sind zu nichts anderem als einem verlängerten Arm der Muslimbruderschaft geworden“, erklärte Adams in einer scharf formulierten Stellungnahme, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.


Der französische Präsident Macron:

Nichts rechtfertigt die heutigen Angriffe im Südlibanon“

Wir fordern erneut ein Ende dieser Angriffe, die Rückkehr zu Frieden und Dialog sowie den Aufbau einer nachhaltigen Lösung

Kommentar ⇒ Ich habe bislang noch nichts davon vernommen, dass er die Führer der Hisbollah zu Gesprächen über eine „nachhaltige Lösung“ eingeladen oder sie dazu aufgefordert hat.


In Winterthur (Schweiz) hat ein „Allahhu Akbar!“ rufender Dshihadist auf 4 Personen eingestochen. Eines der Opfer ist schwer verletzt.

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