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Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Netanjahu erklärt: „Der Krieg mit dem Iran ist noch nicht vorbei„
Er erklärt, Israel habe seine Operationen im Iran noch nicht abgeschlossen, aber die existenzielle Bedrohung für Israel sei nun gebannt. „Hätten wir diese beiden Operationen nicht durchgeführt, besäße der Iran jetzt eine Atombombe“
Ein israelischer Sicherheitsbeamter: „Der Waffenstillstand [mit dem Iran] ist brüchig, wir bereiten uns auf die Wiederaufnahme der Kämpfe vor„
Israel und die USA sind sich in der Forderung nach einem Ende des Iran-Krieges einig und bereiten sich auf die Wiederaufnahme der Kämpfe vor.
Am Samstagsabend sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter gegenüber Kan News: „Das Waffenstillstandsabkommen ist äußerst fragil. Wir sind eher pessimistisch als optimistisch„
Bei einem weiteren Angriff auf einen Israeli in der ehemaligen Westbank ist einer der Angreifer erschossen worden.
Der israelische und der libanesische Botschafter in den USA werden am Freitag telefonisch die Bedingungen für die direkten Gespräche zwischen den beiden Ländern festlegen, die nächste Woche beginnen sollen.
Der israelische Botschafter in Washington, Dr. Yechiel Leiter: „Im heutigen Gespräch zwischen den Botschaftern stimmte Israel einem Folgetreffen am Dienstag zu, um das Friedensabkommen mit dem Libanon voranzubringen, lehnte es jedoch ab, über einen Waffenstillstand mit der Terrororganisation Hisbollah zu sprechen, die weiterhin Israel angreift und die das Haupthindernis für einen Frieden darstellt“
Christen begehen heute den Karsamstag – die Zeremonie findet in der Grabeskirche in der Altstadt von Jerusalem statt.
Der Patriarch betritt das Grab allein, und wenn er wieder herauskommt, erscheint nach christlichem Glauben ein Feuer in der Kirche, das sich von selbst entzündet und dann mit Fackeln und Kerzen zu den Gläubigen außerhalb der Kirche getragen wird.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz:
„Der türkische Präsident Erdoğan, der auf den iranischen Raketenangriff auf die Türkei nicht reagierte und sich als Papiertiger entpuppte, flüchtet sich in Antisemitismus und organisiert in der Türkei Prozesse gegen die politische und militärische Führung Israels„
(s. weiter unten, die türkische Anklage)
„Wie absurd! Ein Vertreter der Muslimbruderschaft, die Kurden massakriert, wirft Israel Völkermord vor, weil es sich gegen seine Hamas-Partner verteidigt„
Gaza
Die Hamas weigert sich, über die zweite Phase des Waffenstillstands zu verhandeln, solange „die erste Phase“ nicht vollständig umgesetzt ist.
So lautete die erste Phase: „Die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen, die Aussetzung aller militärischen Operationen und das Einfrieren der Frontlinien sowie die Freilassung aller israelischen Geiseln, lebend und tot, innerhalb von 72 Stunden„
Israel hat sie eingehalten, indem es sich hinter die „Gelbe Linie“ zurückgezogen und weitere Kämpfe eingestellt hat, doch nicht so die Hamas: Sie hat die Geiseln erst sehr viel später freigelassen und ihre Angriffe auf die IDF hat sie bis heute nicht eingestellt (was natürlich Gegenreaktionen auslöst).
Ihr Sprecher, Hazem Qassem, sagt: „Unsere Waffen sind „legitim“, wir werden nicht abrüsten„. Er bezeichnete die Forderung nach Abrüstung als „eine klare Voreingenommenheit zugunsten der israelischen Position und einen Versuch, die mit israelischen Waffen begangenen ‚Verbrechen‘ gegen die Palästinenser zu vertuschen“
Aus Sicht der Hamas, so Qassem, liege die Priorität darin, die erste Phase des Waffenstillstandsabkommens vollständig umzusetzen, einschließlich aller Klauseln, von denen einige noch nicht erfüllt seien. Er merkte an, dass Israel weiterhin Beschränkungen an den Grenzübergängen verhänge, der Grenzübergang Rafah weiterhin geschlossen bleibe, humanitäre Hilfe nicht in den vereinbarten Mengen eintreffe und die Drohungen einer erneuten Militäroffensive fortbestünden.
Libanon
Die Hisbollah hat seit Samstagmorgen etwa 40 Angriffe auf Nordisrael gestartet.
Raketenangriffe auf Nahariya, 10 Raketen auf Karmiel und einige unbemannte Luftfahrzeuge über Westgaliläa wurden abgefangen.
Magen David Adom (MDA) meldete leichte Schäden an einem Gebäude in der Stadt Shlomi nach einem Drohnenangriff, es wurden glücklicherweise keine Verletzten gemeldet.
Bei der größten Luftattacke im Libanon seit Beginn der Operation „Brüllender Löwe“ griff die israelische Armee gleichzeitig rund 100 Hisbollah-Ziele in Beirut, der Bekaa-Ebene und im Südlibanon an. Über 180 Terroristen wurden getötet. (ich habe gestern berichtet, doch noch ohne mehr Details zu kennen)
Die israelischen Streitkräfte gaben Details zum größten Luftangriff im Libanon seit Beginn der Operation „Brüllender Löwe“ bekannt.
„Innerhalb von nur einer Minute eliminierte die israelische Armee mindestens 180 Hisbollah-Terroristen gleichzeitig in drei Gebieten: Beirut, Bekaa und Südlibanon. Zuvor hatten Hisbollah-Terroristen versucht, ihre Aktivitäten von Beirut aus nach Norden auf weitere Gebiete auszudehnen.
Die großangelegte Angriffswelle basierte auf präzisen und hochwertigen Geheimdienstinformationen und nutzte modernste Fähigkeiten, die es ermöglichten, mehrere Gebiete gleichzeitig innerhalb einer Minute anzugreifen.
(Was diese „modernsten leistungsstarken Fähigkeiten“ waren, bleibt ein militärisches Geheimnis)
Nach einer ersten Einschätzung der israelischen Streitkräfte lässt sich feststellen, dass mehr als 180 Hisbollah-Terroristen eliminiert wurden. Die Zählung ist noch nicht abgeschlossen.
Im Rahmen der Angriffe wurden gleichzeitig rund 100 Ziele in drei Gebieten angegriffen: mehr als 45 Hauptkommandostellen der Hisbollah, etwa 40 Militärgebäude, die von Hisbollah-Kommandeuren zur Vorbereitung von Terroranschlägen genutzt wurden, sowie diverse Infrastruktureinrichtungen, die von hochrangigen Militärangehörigen der Terrororganisation genutzt wurden.
In Beirut griffen die israelischen Streitkräfte (IDF) rund 35 militärische Infrastruktureinrichtungen der Hisbollah an, darunter ein Notfallkommandozentrum des Hisbollah-Geheimdienstes, ein Kommandozentrum der Radwan-Einheit und ein Kommandozentrum der Hisbollah-Raketeneinheit.
Im Südlibanon wurden rund 40 weitere Infrastruktureinrichtungen angegriffen, darunter eine Einheit und ein Waffenlager. Gleichzeitig wurden im Bekaa-Tal das Hauptquartier der Radwan-Einheit und der Geheimdienst sowie weitere Infrastruktureinrichtungen zerstört.
Die israelischen Streitkräfte melden etwas später die Zerstörung von über 200 Raketenwerfern und etwa 1’300 Abschussrohren der Hisbollah.
Das libanesische Gesundheitsministerium meldet:
„Bei den israelischen Luftangriffen am vergangenen Mittwoch im Libanon wurden 357 Menschen getötet und 1’223 verletzt. Seit Beginn der aktuellen Kampfhandlungen wurden im Libanon 1’953 Menschen getötet und 6’303 verletzt„
Wie auch die Hamas unterscheiden sie nicht zwischen Hisbollah-Operativen und Zivilisten.
Ein schwarzer Tag im Libanon:
Dutzende Leichen der Opfer der israelischen Luftangriffe sind noch immer nicht identifiziert. Die Identifizierung mittels DNA-Analyse hat begonnen und wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern.

Die iranische Verhandlungsposition, ein Waffenstillstand in Libanon sei eine Voraussetzung für den Beginn von Verhandlungen, wird aus dem Libanon nicht unterstützt.
Dies sei etwas, das zwischen dem Libanon und Israel ausgehandelt werden müsse, und habe mit dem Iran nichts zu tun.
Syrien
Mehrere Verdächtige wurden in Syrien unter dem Verdacht festgenommen, einen jüdischen Rabbiner in Damaskus ermorden zu wollen.
Die Gruppe soll unter dem Dach der Hisbollah-Terrororganisation operiert haben. Ein bei seinem Hauseingang angebrachter Sprengsatz konnte entschärft werden.
Südsyrien:
Auf dem Al-Karama-Platz in der Stadt As-Suwayda fand heute eine drusische Demonstration gegen das syrische Regime statt.
Neben der drusischen Flagge wurden auch israelische Flaggen geschwenkt.
Die syrischen Behörden erklärten, sie seien gegen die erzwungene Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland. Eine Rückkehr sei nur freiwillig, sicher und bei Vorhandensein grundlegender Lebensbedingungen – Wohnraum, Infrastruktur und Stabilität – möglich.
Iran
Mojtaba Khamenei sei verletzt, aber weiterhin wach und bei Bewusstsein, sagen Quellen, die ihm nahe stehen. Diese Quellen haben gegenüber Reuters berichtet, dass er im Gesicht und am Bein schwer verletzt, geistig jedoch absolut rege sei.
Dem gegenüber berichtete die britische Zeitung „The Times“ vergangene Woche, dass Mujtaba Khamenei bewusstlos sei und Vorbereitungen für die Beisetzung seines Vaters in einem neu errichteten Mausoleum liefen, das Berichten zufolge „für mehr als ein Grab“ vorgesehen sei.
Die „Times“ fügte hinzu, dass Mujtaba derzeit handlungsunfähig und nicht in der Lage sei, das Land zu regieren.
Die iranische Delegation ist in Islamabad eingetroffen und hat gleich ihre Vorbedingungen vorgestellt: Sie verlangt einen Waffenstillstand in Libanon und die Freigabe ihrer eingefrorenen Guthaben. Verhandlungen werden erst dann beginnen, wenn die USA diese Vorbedingungen akzeptiert haben.
Unterdessen warnte US-Vizepräsident JD Vance, der die US-Delegation bei den Gesprächen in Islamabad leiten wird, den Iran davor, Washington zu manipulieren. „Wenn die Iraner zu Verhandlungen in gutem Glauben bereit sind, sind wir selbstverständlich bereit, ihnen die Hand zu reichen“, sagte er vor seinem Abflug nach Islamabad gegenüber Reportern, „Doch wenn sie versuchen, uns auszutricksen, werden sie feststellen, dass unser Verhandlungsteam nicht sehr entgegenkommend sein wird.“
Die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldet:
Nachdem Fortschritte bei der Eindämmung der israelischen Angriffe und deren Verlagerung von Beirut in den Südlibanon erzielt wurden, werden voraussichtlich Verhandlungen aufgenommen.
Die Iraner geben damit faktisch zu, die Waffenstillstandsbedingungen im Libanon aufzugeben, um Verhandlungen zu ermöglichen, und akzeptieren es, wenn es in Beirut keine Angriffe mehr gibt.

Etwas später berichten Medien, die dem iranischen Regime nahestehen:
„Die Gespräche zwischen den iranischen und amerikanischen Delegationen in Pakistan dauern bereits seit etwa vier Stunden an„
USA

Präsident Trump in einem Interview mit der New York Post über die erwarteten Gespräche mit dem Iran:
„Wir werden innerhalb von 24 Stunden wissen, ob die Gespräche erfolgreich sein werden.
In der Zwischenzeit werden die amerikanischen Kriegsschiffe mit der besten jemals produzierten Munition beladen, um die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen, falls die Gespräche scheitern – wir werden ihn vollständig vernichten.
Wir haben es mit Leuten zu tun, von denen wir nicht wissen, ob sie die Wahrheit sagen.
Sie versprechen uns ins Gesicht, alle Atomwaffen abzuschaffen. Alle. Dann gehen sie an die Medien und sagen, sie wollen Uran anreichern„

Das Wall Street Journal meldet:
Deutliche Verstärkung der US-Streitkräfte im Nahen Osten parallel zu Verhandlungen mit dem Iran in Pakistan.
Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Militärpräsenz im Nahen Osten im Vorfeld der erwarteten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan. Zusätzliche Kampf- und Angriffsflugzeuge sind in der Region eingetroffen. Etwa 1’500 bis 2’000 Soldaten der 82. Luftlandedivision werden in Kürze in der Region stationiert.
Die Kampfgruppe des Flugzeugträgers USS George H.W. Bush befindet sich auf dem Weg aus dem Atlantik.
Auch die USS Boxer und die 11. Marineexpeditionseinheit sind auf dem Weg in die Region vom Pazifik.
Reuters-Nachrichtenagentur:
„Die USA haben sich als Geste des guten Willens bereit erklärt, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben – dies steht im Zusammenhang mit der Öffnung der Strasse von Hormus für den Verkehr„
Kommentar – eine verstörende Meldung. Sie wird aus dem Weißen Haus auch sofort dementiert.
Nahost
Das US-Zentralkommando gab bekannt, dass es an der Schaffung einer sicheren Schifffahrtsroute in der Straße von Hormus arbeitet.
Dem Bericht zufolge haben Operationen am Boden begonnen, um die Schifffahrtswege von den vom iranischen Regime verlegten Seeminen zu räumen. Zwei amerikanische Zerstörer durchquerten im Rahmen dieser Maßnahmen die Straße von Hormus.
International
Die Staatsanwaltschaft Istanbul gab bekannt, dass sie Anklage gegen 35 Israelis, darunter Premierminister Netanjahu, erhoben hat. Ihnen wird unter anderem die Misshandlung von Aktivisten der Gaza-Flottille im Oktober letzten Jahres vorgeworfen.
Die Staatsanwaltschaft fordert harte Strafen, darunter lebenslange Haft sowie Gesamtstrafen von mehr als 1’100 bis über 4’500 Jahren.
Der türkische Justizminister Yilmaz Tunc twitterte, die Anklage sei „ein konkreter Ausdruck der Entschlossenheit der türkischen Justiz, die auf der Grundlage des Völkerrechts handelt“. Er fügte hinzu, Netanyahu und die Genannten würden „die rechtliche Verantwortung tragen“ für das, was er als schwere Taten, darunter Völkermord, Folter und Plünderung, bezeichnete.
CNN berichtet, dass China plant, in den kommenden Wochen fortschrittliche Luftverteidigungssysteme, darunter auch schultergestützte Raketen, an den Iran zu liefern.
Muhoozi Kainerugaba, Stabschef der ugandischen Regierung und Sohn des ugandischen Präsidenten, twitterte erneut zur Unterstützung Israels und gegen den Iran:
- Ich bin bereit, 100’000 ugandische Soldaten nach Israel zu entsenden, um das Heilige Land zu schützen.
- Ich habe 500’000 kriegslüsterne junge Männer. Sie wollen nur Geld. Sie würden Teheran umsonst verspeisen.
- Sie [der Iran] haben keine Chance gegen uns.
- Die Iraner haben uns neulich noch ausgelacht. Ich glaube nicht, dass sie jetzt lachen.
- Niemand wird Israel angreifen. Afrika wird es beschützen. Die Juden sind die ersten Kinder Afrikas.
Flughafen Shannon in Irland:
Ein Mann drang auf das Flugfeld ein und beschädigte ein US-amerikanisches Militärtransportflugzeug vom Typ C-130 mit einem Hammer.
Er wurde festgenommen.
Am vergangenen Mittwoch wurde der Iran in den UN-Ausschuss gewählt, der sich in Kürze treffen wird, um eine Politik in den Bereichen Frauenrechte, Menschenrechte, Abrüstung und Terrorismusprävention zu entwickeln.
Kommentar – Sehr sinnvoll, denn keiner kennt sich besser damit aus als der Iran…
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