27.5.2026

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Die IDF veröffentlicht neue Daten, die eine Rekordzahl an haredischen Rekruten und Kampfsoldaten belegen.

Den Daten zufolge traten im April/Mai 433 Rekruten in die vorgesehenen Laufbahnen ein und übernahmen vielfältige Aufgaben innerhalb der israelischen Streitkräfte. Unter allen Rekruten des aktuellen Zyklus traten rekordverdächtige 272 Kampfsoldaten der Kampfeinheit bei.

Die Daten deuten auf ein Wachstum von rund 24% im Vergleich zum entsprechenden Rekrutierungszyklus des Vorjahres hin. Gleichzeitig wurde im Ausbildungsbereich der ultraorthodoxen Hashmonaim-Brigade ein neuer Rekord aufgestellt, die im aktuellen Zyklus 96 Kampfsoldaten erreichte.


Moshe Gafni, der Vorsitzende der haredischen Partei „Degel HaTorah“, befiehlt seinen Parteimitgliedern, die Zusammenarbeit mit der Polizei einzustellen. Jegliche Zusammenarbeit mit der israelischen Polizei bei der Festnahme von Wehrdienstverweigerern sei unverzüglich einzustellen.


Empörung unter den Haredim, nachdem Smotrich sich weigerte, ein Gesetz zu unterstützen, das Wehrdienstverweigerern Vergünstigungen gewährt.

Haredische Abgeordnete kritisierten die Religiös-Zionistische Partei scharf, nachdem diese sich geweigert hatte, Kinderbetreuungszuschüsse zu unterstützen, die an Wehrdienstbefreiungen geknüpft sind.

Der Gesetzentwurf wurde trotz der Position der Partei in erster Lesung im Plenum der Knesset verabschiedet. Finanzminister Bezalel Smotrich wies die Bitte von Premierminister Benjamin Netanjahu um Unterstützung für den Gesetzentwurf zurück und stellte klar, dass die religiösen Zionisten sich nicht beteiligen würden, solange die Haredim das Wehrpflichtgesetz ablehnten.


Eine stürmische Kabinettssitzung zu Waffenstillstandsverletzungen im Libanon: „Dahieh [die Hochburg der Hisbllah in Beirut] plattmachen“

Die Sicherheitsminister gerieten wegen der Angriffe der Hisbollah aneinander und forderten ein härteres Vorgehen gegen den Libanon sowie eine Ausweitung der Militäroperationen.

Minister Eli Cohen erklärte: „Es ist absurd, dass wir vorsichtig sein müssen, während sie uns während der Waffenruhe angreifen. Sie sind es, die sie brechen, und wir sollen das hinnehmen? Der Staat Israel hat jedes Recht zu handeln“

Später fragte Ministerin Miri Regev nach der Verantwortung des Nachbarlandes und fragte: „Was unternimmt der Libanon gegen die Hisbollah?“

Minister Itamar Ben-Gvir antwortete: „Sie tun nichts. Sie haben zwei Hisbollah-Minister“

Ministerin Orit Strock schaltete sich in die Diskussion ein und erklärte: „Wir müssen herausfinden, was ihnen wehtut“

Verteidigungsminister Israel Katz antwortete: „Es schmerzt sie, wenn wir Gebiete einnehmen“


Das palästinensische Waqf-Ministerium behauptet:

„140’000 Muslime haben heute Morgen das Eid al-Adha-Gebet in der Al-Aqsa-Moschee verrichtet“

Kommentar ⇒ Das Bild zeigt jedoch etwas anderes: Sie beten nicht „in der Al Aksa“, sondern wenden ihr den Hintern zu…

Gaza

Es gibt nun die endgültige Bestätigung:

Odeh wurde erfolgreich eliminiert – so ein Sicherheitsbeamter.

Inoffizielle Quellen aus dem Gazastreifen, die der Hamas nahestehen, bestätigen, dass Mohammad Odeh, Kommandeur des militärischen Arms der Hamas, gestern Abend bei dem Angriff getötet wurde. Seine Frau kam dabei ebenfalls ums Leben.

Kommentar ⇒ Sollte sich der Bericht bestätigen, erhält Mohammad Odeh den Titel: „Kommandeur des militärischen Arms der Hamas mit der kürzesten Amtszeit“.

Sein Vorgänger, Izz al-Din al-Haddad, wurde am Nakba-Tag ermordet. Odeh fiel dem Opferfest Eid al-Adha zum Opfer. Allen, die dieses Fest feiern: ein frohes Fest!


Von allen hochrangigen Kommandeuren des militärischen Arms der Hamas während des Massakers vom 7. Oktober ist nur noch der Kommandeur der Heimatfront, Imad Akel, am Leben.

Izz al-Din al-Haddad, der Kommandeur des militärischen Arms der Hamas, der vor etwa zehn Tagen ausgeschaltet wurde, und sein Nachfolger, der gestern Abend ausgeschaltet wurde, waren die ersten, die von der Liste, die ich hier vor etwa zwei Monaten veröffentlicht habe, eliminiert wurden – die Nummern 1 und 2 im Gazastreifen.

Inoffizielle Hamas-nahe Quellen: „Heute Abend wurde die Zerschlagung des Militärrats des militärischen Flügels der Hamas abgeschlossen“


Die Anführer des militärischen Arms der Hamas im Laufe der Jahre:

  1. Salah Shehadeh, Gründer des militärischen Arms der Hamas und dessen erster Kommandeur von 1991 bis zu seiner Tötung am 23. Juli 2002 durch einen israelischen Angriff. Er bekleidete diese Position 11 Jahre lang.
  2. Mohammad Deif – trat 2002 die Nachfolge von Salah Shehadeh an und wurde am 13. Juli 2024 durch einen israelischen Angriff in Khan Yunis getötet. Er bekleidete diese Position 22 Jahre lang.
  3. Mohammad Sinwar – Bruder von Yahya Sinwar – trat im November 2024 die Nachfolge von Mohammad Deif an und wurde am 13. Mai 2025 durch einen israelischen Angriff auf den Tunnel, in dem er sich im östlichen Khan Yunis unterhalb des Europäischen Krankenhauses versteckt hielt, getötet. Er bekleidete diese Position etwa ein halbes Jahr lang.
  4. Izz al-Din al-Haddad – Nachfolger von Mohammad Sinwar im Juni 2025 und ermordet am 15. Mai 2026 (diesen Monat, am Nakba-Tag). Zuvor Kommandeur der Gaza-Brigade. Er bekleidete diese Position etwa 11 Monate lang.
  5. Mohammad Odeh wurde zwei bis drei Tage nach dem Tod von Izz al-Din al-Haddad ernannt und ermordet in der Nacht zum 26. Mai 2026, am Vorabend von Eid al-Adha. Er bekleidete diese Position weniger als 10 Tage lang.

Kommentar ⇒ Who’s next? Freiwillige bitte melden!


Die Beerdigung von Mohammad Odeh, dem Kommandeur des militärischen Arms der Hamas, der letzte Nacht zusammen mit seiner Familie getötet wurde.

  • Es gibt keine Spuren der Hamas.
  • Es sind keine Hamas-Flaggen zu sehen.
  • Der übliche weiße Leichensack in Gaza.

Die offizielle Hamas hat seinen Tod noch nicht bestätigt.


Die Miliz der gegen die Hamas kämpfenden Volkskräfte unter dem Kommando von Ashraf al-Mansi im nördlichen Teil des Gazastreifens (die in jüngster Zeit die aktivste ist) verfügt über eine riesige Drohne, die Dutzende Kilogramm tragen kann, sowie über RPG-Werfer, die offenbar von der Hamas beschlagnahmt wurden.

Libanon

Soldaten identifizierten den Hisbollah-Terroristen, der aus einer Kirche heraus das Feuer eröffnet und Major Itamar Sapir getötet hat, und eliminierten ihn mit Panzerfeuer und Luftangriffen (Bericht mit Video).

Nur eine Woche nach dem schweren Gefecht im Südlibanon, bei dem der Major (a.D.) Itamar Sapir getötet worden ist, eliminierten die israelischen Streitkräfte den für seinen Tod verantwortlichen Terroristen.


Nachdem gestern die Evakuierung von Nabatieh, der zweitgrössten Stadt im Südlibanon, angekündigt wurde, gab der Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF) vor Kurzem die Evakuierung von Tyros – der drittgrößten Stadt im Südlibanon – sowie der umliegenden Dörfer und Lager bekannt.

Es geht dabei um die Evakuierung von mehr als 100’000 Menschen. Die Evakuierungsanweisungen für Nabatieh und Tyros innerhalb von 24 Stunden, mitten im Opferfest (Eid al-Adha), verunsichern die libanesische Bevölkerung zutiefst. Damit hatte niemand gerechnet.


Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte erklärte:

„Die israelischen Streitkräfte greifen die Kommandozentralen der Terrororganisation Hisbollah in der Region Tyrus an“


Ein Sprecher der IDF:

„In Tyrus, Nabatia und Bekaa hat die IDF in den letzten 24 Stunden mehr als 150 terroristische Einrichtungen und Kämpfer der Terrororganisation Hisbollah angegriffen“

Iran

Die iranische Nachrichtenagentur Fars behauptet, US-Präsident Donald Trump könnte bald einseitig den Abschluss des Abkommens mit dem Iran verkünden.

Zuvor hatte der iranische Staatssender berichtet, dass ein Entwurf für eine Absichtserklärung zwischen Teheran und Washington ausgearbeitet worden sei. Laut dem Bericht sieht dieser den Abzug aller amerikanischen Streitkräfte aus der Region und die vollständige Aufhebung der Seeblockade in der Strasse von Hormus vor, im Gegenzug für die Wiederaufnahme und Stabilisierung des internationalen Schiffsverkehrs in dem Gebiet.

Das Weisse Haus erklärte dazu: „Man sollte den iranischen Medien keinen Glauben schenken. Es zählen die Fakten“


Im Iran wird die Wahrscheinlichkeit einer militärischen Konfrontation als gesunken eingeschätzt. Der stellvertretende politische Leiter der Marine der Revolutionsgarden, Mohammad Akbarzadeh, erklärte:

„Die Kriegswahrscheinlichkeit ist aufgrund der Schwäche des Gegners gering, doch unsere Streitkräfte sind voll einsatzbereit und mit Munition ausgestattet“


Der Iran bestätigte Pläne, die Strasse von Hormus im Rahmen einer Vereinbarung mit den USA zu öffnen.

Teheran hat laut Reuters unter Berufung auf das iranische Staatsfernsehen einen Entwurf eines ersten inoffiziellen Rahmenabkommens mit Washington erhalten.

Laut dem Dokument soll der Iran innerhalb eines Monats die kommerzielle Schifffahrt durch die Strasse von Hormus auf das Vorkriegsniveau zurückführen und die USA sollen ihre Streitkräfte aus den an den Iran angrenzenden Gebieten abziehen und die Seeblockade der Islamischen Republik aufheben.

Die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus soll vom Iran in Zusammenarbeit mit Oman gesteuert werden, berichtete das Staatsfernsehen.

Wenn innerhalb von 60 Tagen ein endgültiges Abkommen erreicht wird, soll es in Form einer verbindlichen Resolution des UN-Sicherheitsrates verabschiedet werden.

Kommentar ⇒ Dieser internationale Seeweg soll „von Oman und dem Iran kontrolliert“ werden – und das nennen sie „Öffnung“? Ich glaube nicht, dass Donald Trumop auf solchen Unsinn eingehen wird.

USA

Trump sagte, er sei sich nicht sicher, ob ein Abkommen mit dem Iran sinnvoll wäre, solange Länder wie Saudi-Arabien, Qatar und Kuwait den Abraham-Abkommen mit Israel nicht beitreten.

Seiner Ansicht nach stünden diese Länder in der Schuld der Vereinigten Staaten.

Er droht Oman: „Die Meerengen werden für alle geöffnet sein, und sie werden von niemandem kontrolliert werden. Wir werden sie überwachen. Oman wird sich genauso verhalten wie alle anderen, oder wir werden sie in die Luft jagen müssen“

Nahost

Qatar investierte 65 Millionen USD in antiisraelische Bildungsprogramme in den USA.

Qatar hat Lehrpläne mit einer Pädagogik unterwandert, die Terrorismus verharmlost. Abgeordnete beider Parteien fordern eine dringende Untersuchung.

Dem Bericht zufolge betrieb Doha in den vergangenen 17 Jahren ein weitreichendes Einflussnetzwerk über die „Qatar Foundation International“. Die Finanzierung reichte demnach über Universitäten hinaus und erreichte verschiedene Ebenen des amerikanischen Bildungssystems – darunter Grundschulen, weiterführende Schulen, nationale Bildungsnetzwerke und offizielle Lehrerfortbildungsprogramme, die darauf abzielen, die Perspektiven zukünftiger Generationen amerikanischer Schüler zu prägen.

International

Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Drohnenangriff auf ein Atomkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten einstimmig, weist aber niemandem die Schuld an dem Angriff zu.

Kommentar ⇒ „Wir verurteilen … niemanden“


Der türkische Präsident Erdoğan übermittelte Ministerpräsident Netanjahu seinen Gruss zum Opferfest:

„Inschallah, dieser Tyrann namens Netanjahu wird von den Muslimen der Welt die Lektion erhalten, die er verdient“


„Null USD“ sind bislang in dem von der Weltbank verwalteten offiziellen Fonds eingegangen, wie der Exklusivbericht der Financial Times bestätigt. Obwohl internationale Geberstaaten und US-Präsident Donald Trump insgesamt 17 Milliarden US-Dollar an Zusagen für das sogenannte „Board of Peace“ (Friedensrat zur Bewältigung der Krise in Gaza) angekündigt hatten, steht das Mammutprojekt 4 Monate nach seiner Gründung vor einer akuten Blockade. Kein einziger Dollar wurde bisher für den Wiederaufbau freigegeben.

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