Inhalt
Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Bei einem iranischen Raketeneinschlag im Zentrum Israels wurde gestern Abend ein Mensch getötet und mehrere weitere wurden verletzt.
Drei Personen wurden vor etwa einer Stunde bei einem Einschlag in der Gegend von Beit Schemesch leicht verletzt.
Beit Schemesch liegt wenig westlich von meinem früheren Wohnort, Har Adar, zwischen Jerusalem und Tel Aviv.
Palästinensische Kanäle berichten von einem Raketeneinschlag gestern Abend im Dorf Deir Ballut nahe Salfit in Samaria.
Deir Ballut liegt etwas östlich von Petach Tiqwa in palästinensischem Gebiet.
Jetzt (Sonntag), wo ich diese Zeilen schreibe, heulen bei uns zwar keine Sirenen, doch wenn ich für eine Zigarette auf den Balkon gehe, höre ich lautes Donnern im Norden und Nordwesten. Dorthin habe ich keine Sicht, weil ein Hügel dazwischen liegt.
Wir haben zwar eine tolle Sicht gen Osten, mit wunderschönen Sonnenaufgängen hinter dem Golan, doch keine gen Norden. Für uns ist das gut, denn es schützt uns vor libanesischen Raketen.
Sprecher der israelischen Streitkräfte: „Wir haben über 850 Hisbollah-Terroristen getötet„
Kombiniert man dies mit den Daten des libanesischen Gesundheitsministeriums, ergibt sich, dass der Anteil der Terroristen unter den Opfern bei über 71% liegt. Eine beispiellose Zahl.
Der iranische Botschafter im Libanon soll laut Beschluss der libanesischen Regierung bis morgen (Sonntag) libanesisches Territorium verlassen. Wird er gehen?

Die Hisbollah gab bekannt, heute mehrfach Raketen auf eine Ansammlung israelischer Soldaten im Bereich der Litani-Route (die Route ist blau markiert) beim Dorf Taybeh abgefeuert zu haben.
Die Hisbollah bestätigt damit, dass israelische Soldaten inzwischen bis zur Litani-Route im Sektor Taybeh vorgerückt sind.
Der IDF-Sprecher: „Ein Hisbollah-Radwan-Terrorist, der jahrelang unter dem Deckmantel eines Journalisten operiert hat, Ali Hassan Shaib, ist heute eliminiert worden.
Vor Kurzem führte die israelische Armee (IDF) einen gezielten Angriff durch und eliminierte Ali Hassan Shaib, einen Terroristen der Hisbollah-Radwan-Einheit.
Der Terrorist Ali Hassan Shaib operierte innerhalb der Hisbollah-Terrororganisation unter dem Deckmantel eines Journalisten für das Netzwerk „Al-Manar“. Er deckte systematisch die Standorte von IDF-Soldaten im Südlibanon und entlang der Grenze auf. Er unterhielt ständigen Kontakt zu weiteren Terroristen, sowohl innerhalb der Radwan-Einheit als auch innerhalb der gesamten Hisbollah-Terrororganisation.
Darüber hinaus hetzte der Terrorist gegen IDF-Truppen und israelische Zivilisten und nutzte seine Position, um Hisbollah-Propagandamaterial zu verbreiten.
Selbst während der Operation „Brüllender Löwe“ setzte Shaib seine Aktivitäten fort und berichtete über die Standorte von IDF-Truppen im Südlibanon„
Kommentar – Von diesem getöteten „freien Journalisten“ wird sicher bald international die Rede sein.
Libanon
Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte erläutert auf Arabisch, wie gravierend die Ausnutzung des Kirchengeländes in Al-Khiam durch die Hisbollah für terroristische Aktivitäten ist.
Er spricht sehr deutliche Worte, die in Libanon hoffentlich auch verstanden werden.
Im Gebiet Shuwayfat südlich von Beirut hat der Generalstaatsanwalt die Anweisung erteilt, die von Evakuierten aus dem Südlibanon und Dahieh (mehrheitlich Schiiten) errichteten Zelte abzureißen und den Platz zu räumen:
„Niemand will die von der Hisbollah evakuierten Personen hier haben„
Iran

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi reagiert auf die heutigen israelischen strategischen Angriffe:
„Israel behauptet, in Abstimmung mit den USA gehandelt zu haben.
Der Angriff widerspricht der [mit den USA] vereinbarten Frist für diplomatische Einigungen.
Der Iran wird Israel für seine Verbrechen hart bestrafen„
(Es gibt keine offizielle israelische Stellungnahme, die bestätigt, dass Israel bei diesen Angriffen in Abstimmung mit den USA gehandelt habe. Das ist eine freie Erfindung Araghchis)

Iranische Oppositionsquellen berichten von einer „schwierigen Nacht“ in Teheran.
Mehrere Angriffswellen hätten sich unter anderem gegen Industrie- und Produktionsanlagen des iranischen Verteidigungsministeriums, Teile der Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran sowie gegen gezielte Attentate gerichtet.
Iranische Oppositionsquellen berichten, dass in der vergangenen Nacht Stahlwerke in der Stadt Kashan in der Provinz Isfahan angegriffen worden sind.

Der Sprecher des iranischen Hauptquartiers Khatam al-Anbiya:
„Wir haben zwei Verstecke amerikanischer Soldaten mit Raketen und Drohnen angegriffen„
„Im ersten Versteck (Saudi-Arabien) hielten sich 400 Soldaten versteckt, im zweiten (Dubai) 100. Die Verluste des Feindes beliefen sich auf 500 Verwundete und Gefallene.„
Kommentar – Mit den Zahlen dürfte er „ein kleines bisschen“ übertreiben (s. Bericht aus den USA), doch da ihm das ohnehin kaum jemand mehr abkauft, spielt das auch keine Rolle mehr.
Sprecher des Hauptquartiers von Khatam al-Anbiya:
„Wir haben ein Schiff des US-Militärs in einiger Entfernung vom Hafen von Salalah im Oman angegriffen.
Wie wir bereits erklärt haben, respektieren wir die nationale Souveränität unseres befreundeten Bruderlandes Oman„
Kommentar – Man vergleiche diese Aussage mit den iranischen Angriffen auf Oman, etwas weiter unten.
Die Stahlwerke in der Region Ahvaz, die gestern Nachmittag von Israel angegriffen wurden, haben nach dem Angriff ihre Produktion eingestellt.
Die Stahlindustrie ist nach der Ölindustrie der zweitwichtigste Wirtschaftszweig im Iran. Dies ist ein schwerer Schlag für den Iran.
Samstagabend: Der iranische Luftwaffenstützpunkt in Buschehr im Süden Irans vor kurzer Zeit.
Quellen, die sich gegenüber der iranischen Opposition zu erkennen geben:
Ein Angriff auf die Raketenstadt im Yazd-Gebirge im Iran.
USA
Präsident Trump macht heute Abend keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die NATO und spricht über die Konsequenzen:
„Wir waren immer für sie da, aber angesichts ihres Handelns müssen wir wohl nicht mehr für sie da sein„
„Das ist nun mal so. Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da waren?
Wenn es jemals zu einer Katastrophe gekommen wäre, wären sie garantiert nicht für uns da gewesen.
Sie haben einen großen Fehler gemacht.
Einige der Verbündeten waren nicht da. Wir brauchten sie zwar nicht, aber sie wären auch nicht da gewesen, wenn wir sie gebraucht hätten. Das wird sie teuer zu stehen kommen.„

Der britische Telegraph berichtet:
Trump erwägt eine bedeutende Änderung der NATO-Struktur.
Er schlägt ein System vor, in dem Länder, die nicht 5% ihres BIP für Verteidigung ausgeben, ihr Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen, einschließlich Militäreinsätzen, verlieren könnten [damit zielt er vor allem auf Spanien ab].
Trump erwägt außerdem den Abzug der US-Truppen aus Deutschland, einen Schritt, den er seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus prüft.
Nahost

Der Militärsprecher der Huthis, Yahya Saree:
„Wir sind bereit, in folgenden Situationen direkt militärisch einzugreifen:
- Der Beitritt einer weiteren Koalition an der Seite der USA und Israels gegen den Iran und die Widerstandsachse.
- Die Nutzung des Roten Meeres für feindliche Aktionen der USA und Israels gegen den Iran oder ein anderes muslimisches Land – das werden wir nicht zulassen.
- Eine weitere Eskalation gegen den Iran und die Widerstandsachse, je nach Lage vor Ort„

Der Militärsprecher der Huthis, Yahya Sarea, bekannte sich heute (Samstag) Morgen gegen 7:00 Uhr offiziell zu dem Raketenangriff aus Jemen auf Israel.
Laut Sarea wurden mehrere ballistische Raketen auf „sensible Ziele im südlichen besetzten Palästina“ abgefeuert.
Er erklärte, der Angriff sei aufgrund der anhaltenden Eskalation, der Zerstörung der Infrastruktur und der „Verbrechen und Massaker an unseren Brüdern im Iran, Irak, Libanon und in Palästina“ erfolgt.
Kommentar – Ob sich die Huthis nun wirklich angeschlossen haben oder nicht, ist etwas unklar. Sie haben zwar ein paar Raketen auf Israel abgeschossen, doch ihr Abkommen mit Saudi-Arabien wollen sie dabei nicht aufs Spiel setzen.

Bei einem kombinierten iranischen Angriff mit Raketen und Drohnen auf einen amerikanischen Stützpunkt in Saudi-Arabien wurden gestern Abend 12 amerikanische Soldaten verletzt, zwei von ihnen schwer.
Zusätzlich zum Angriff in Saudi-Arabien griff der Iran heute Abend folgende Ziele an:
- Die Energieanlagen des Unternehmens Bapco in Bahrain.
- Den Hafen von Salalah im Oman mit zwei Drohnen.
- Den Flughafen von Kuwait.
- Ziele in Dubai und Abu Dhabi – Vereinigte Arabische Emirate.
Letzte Nacht (Freitag auf Samstag) hat der Iran Israel, Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und den Oman angegriffen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj besucht ebenfalls Doha.
Zwischen Katar und der Ukraine wurde ein Abkommen über die militärische Zusammenarbeit bei unbemannten Luftfahrzeugen und Abfangjägern unterzeichnet.

US Central Command: „Amerikanische Matrosen und Marinesoldaten an Bord der USS Tripoli (LHA-7) trafen gestern im Verantwortungsbereich des US Central Command ein.
An Bord des amphibischen Angriffsschiffs Tripoli befinden sich rund 3’500 Matrosen und Marinesoldaten sowie Transportflugzeuge, Kampfflugzeuge, amphibische Waffensysteme und taktische Ausrüstung„
Kommentar – Das sieht schwer nach einer bevorstehenden Bodenoffensive aus. Die einzige Frage ist: Wo?
International
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz zur Operation im Iran:
„Die Amerikaner und die Israelis verstricken sich Tag für Tag tiefer in diesen Konflikt.
Meiner Meinung nach haben sie keine Strategie„
Kommentar – dann ist ja gut, dass wenigstens Deutschland eine Strategie hat. Bloss schade, dass weder Israel noch die USA noch der Iran sich für diese Strategie interessiert…

London:
Eine große Demonstration von Anhängern der iranischen Opposition heute.
Kommentar – Da würden meine T-Shirts gut zu passen! 🙂
Bitte helft mit diese Seite (hasbara.news) mehr zu verbreiten, indem ihr sie bei Euren Freunden bekannt macht und Artikel daraus auf anderen Plattformen (z.B. Facebook, TikTok, Instagram, YouTube, X, LinkedIn, etc.) erwähnt und verlinkt. Der LINK-Button (oben rechts) macht das einfacher.