29.3.2026

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Eine iranische Rakete hat am Eingang des Industriegebiets Neot Hovav in der nördlichen Negev-Region eingeschlagen.

(Ich hätte das nicht mit dem Einschlagsort publiziert, wenn es nicht bereits in den Medien zu lesen wäre – was ich falsch und gefährlich finde…)


Auch in Be’er Sheva hat eine Rakete eingeschlagen und 11 (leicht) Verletzte gefordert.


Es war klar, dass das so kommen würde. Netanjahu sagt in Nordisrael: „Wir erweitern die Sicherheitszone im Libanon

Wir haben die Initiative ergriffen. Wir greifen an und wir haben drei Sicherheitszonen tief im Feindesgebiet geschaffen“, sagte er.

Netanjahu erläuterte diese Zonen und sagte, sie erstreckten sich „in Syrien vom Hermongebirge bis zum Yarmuk“, „im Gazastreifen über mehr als die Hälfte des Gebiets“ und im Libanon, wo er die Anweisung gegeben habe, die bestehende Sicherheitszone weiter auszudehnen.


Der lateinische Patriarch von Jerusalem, der notorische Israelkritiker Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat versucht trotz kriegsbedingter Einschränkungen in die Grabeskirche einzudringen, woran die Polizei ihn gehindert hat.

Das löst eine halbe Staatskrise aus und Israel – nicht etwa der Iran, dessen Beschuss auch auf heilige Stätte in Jerusalem solche Maßnahmen erfordern – muss heftige Kritik einstecken.


Das sind wohl eher ungewohnte Bilder aus Israel.

Soldaten der Gebirgsjägereinheit unter dem Kommando der 810. Brigade führten eine gezielte Operation durch, um Versuche von Terrororganisationen zu vereiteln, entlang der libanesischen Grenze Fuß zu fassen.

Im Rahmen der Operation operierten die Soldaten in schwierigem Gebirgsgelände und durchquerten zu Fuß tiefen Schnee vom syrischen Hermongebirge bis zum Berg Dov im Südlibanon, um das Gebiet zu erkunden, Informationen zu sammeln und feindliche Terrorinfrastruktur mithilfe der Spezialfähigkeiten der Gebirgsjägereinheit aufzuspüren.

Soldaten der 210. Division halten weiterhin eine Verteidigungsstellung in dem Gebiet aufrecht, um die Sicherheit der israelischen Zivilbevölkerung, insbesondere der Bewohner im Norden, zu gewährleisten.


Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte warnt auf Arabisch:

Die Hisbollah nutzt Krankenwagen und medizinische Zentren für militärische Aktivitäten.

Wenn dies nicht aufhört, werden wir gemäß dem Völkerrecht gegen jegliche militärische Aktivitäten, auch an diesen Orten, vorgehen


Palästinensische Medien berichten vom Einsturz eines Gebäudeteils in Ramallah auf Grund iranischen Beschusses.

Gaza

Die israelischen Streitkräfte töteten eine bewaffnete Hamas-Zelle im zentralen Gazastreifen sowie Ahmad Abu Reida, der im Rahmen eines Geiselaustauschs freigelassen worden war. (Bericht mit Video)

Libanon

IDF-Truppen identifizierten mehrere bewaffnete Terroristen, die ein Gebäude im Südlibanon betraten. Kurze Zeit später wurden sie von einem Flugzeug der israelischen Luftwaffe ausgeschaltet. (Bericht mit Video)


Libanesische Fernsehsender berichteten vor etwa einer Stunde (Sonntagabend) über den Abriss eines großen Gebäudes durch die israelischen Streitkräfte im Dorf Deir Siryan.

Das Dorf Deir Siryan liegt in der Gegend direkt am Südufer des Litani-Flusses und bietet einen Ausblick darauf.

Der Abriss der Gebäude deutet auf eine starke Präsenz der israelischen Streitkräfte in Deir Siryan, direkt am Litani, hin.


Al Jazeera zitiert eine libanesische Militärquelle:

  1. Israelische Streitkräfte erreichten einen Nebenfluss des Litani im östlichen Sektor.
  2. Sie rückten bis zum Litani-Fluss unterhalb der Stadt Qantara nahe Al-Makhsebat vor.
  3. Sie drangen in die Stadt Al-Bayada im westlichen Sektor ein und bezogen dort Stellungen.
  4. Sie umgingen das Dorf Aitaroun und erreichten die Ausläufer des Wadi Salouqi.

Die Karte zeigt die genannten Orte, blau eingekreist.


Der iranische Botschafter im Libanon weigert sich, über die Entscheidung der libanesischen Regierung zu twittern und hat trotz des Ultimatums das libanesische Territorium nicht verlassen.

Kommentar – das war kaum anders zu erwarten. Er weiß, dass die libanesische Regierung völlig machtlos ist und außer wertlosem Papier nichts auf die Reihe kriegen kann.

Doch er kann gerne dort sitzen bleiben, bis die IDF der libanesischen Regierung unter die Arme greift.


Nach den heutigen Berichten bestätigt Journalist Amit Segal, dass die israelischen Streitkräfte den Litani erreicht haben.

Es ist anzunehmen, dass es sich um ein Gebiet nahe Deir Širyan handelt – unweit der Litani-Schleife (im östlichen Abschnitt).

Im Westen ist es noch ein weiter Weg: der Litani mündet nördlich der Stadt Tyros ins Meer.

Iran

Der Sprecher der israelischen Streitkräfte nach einer weiteren Angriffswelle in Teheran:

Die Luftwaffe hat in den letzten Tagen festgestellt, dass das iranische Terrorregime seine Hauptquartiere in mobilen Containern verlegt hat, nachdem im vergangenen Monat im Rahmen der Operation „Löwengebrüll“ die meisten seiner Hauptquartiere angegriffen worden waren.

Im Zuge einer Angriffswelle zerstörte die Luftwaffe mehrere dieser provisorischen Hauptquartiere samt der darin befindlichen Kommandeure


Iranische Revolutionsgarden:

Als Reaktion auf den Angriff auf die Infrastruktur im Iran (die Stahlwerke) haben wir das EMAL-Aluminiumwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten und das ALBA-Aluminiumwerk in Bahrain mit Raketen und Drohnen angegriffen.

Nach dem Angriff auf die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran sind alle zionistischen und amerikanischen Universitäten für uns legitime Ziele geworden


Konvois der irakischen schiitischen Milizen der Al-Hashd al-Shaabi-Organisation sind in die Stadt Abadan im Westen Irans (gegenüber der irakischen Stadt Basra) eingerückt, um das Regime bei der Festigung seiner Macht zu unterstützen.

Kommentar – Schiiten aller Welt vereinigt Euch und schützt die iranischen Mullahs!


Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Ghalibaf (das ist die Person, mit welcher Donald Trump angeblich verhandelt):

Wir werden aus diesem Krieg nur als Sieger hervorgehen. Und er wird jedem zukünftigen Aggressor eine Lehre sein

Kommentar – Braucht er jetzt die Hilfe ausländischer Terroristen oder nicht?


Der Angriff auf den iranischen Militärstützpunkt Gadīr heute in der Stadt Yazd – eine iranische Rakete kann beim Start und anschließenden Absturz beobachtet werden.


In einigen Gebieten im Osten, Westen und Zentrum von Teheran ist der Strom ausgefallen.

Auch in einigen Gebieten der Stadt Karadsch ist nach heftigen Explosionen der Strom ausgefallen.


Prinz Reza Pahlavi auf der CPAC-Konferenz:

Heute stehen wir am Scheideweg – am Rande des Ruhms. Die Iraner sind bereit, ihren Beitrag zu leisten. Der entscheidende Schlag wird vom iranischen Volk selbst kommen. Sie sind bereit und haben bereits ihren unglaublichen Mut bewiesen. Sie sind bereit, wieder aufzustehen, aber man muss ihnen die Chance dazu geben

Wie Präsident Trump, Premierminister Netanjahu und ich es gefordert haben, suchen die Iraner jetzt Schutz, während die Bomben fallen. Aber wenn die Zeit gekommen ist, wie im Januar, werde ich sie erneut zum Aufstand aufrufen, und ich bin zuversichtlich, dass sie dann das dunkle Kapitel der Islamischen Republik endgültig beenden und ihr Heimatland, ihre Würde und ihre Zukunft zurückgewinnen werden.

Doch der Sturz des Regimes ist nur der Anfang. Danach ist es unerlässlich, dass sich die Nation hinter einer legitimen Führungspersönlichkeit vereint – sowohl im Iran als auch in der Diaspora. Millionen von Iranern haben mich gebeten, den Übergang zur Demokratie zu leiten. Ich habe zugesagt – nicht um mir selbst zu dienen, Aber um meinem Volk zu dienen.

In den letzten Jahren habe ich eine Koalition aus Dissidenten, Republikanern und Monarchisten, Linken und Rechten, Männern und Frauen aller Altersgruppen, Religionen und Nationalitäten aufgebaut. Selbst ehemalige politische Gegner haben sich unter meiner Führung der Bewegung für Irans Freiheit angeschlossen.

Es ist auch wichtig, dass die iranischen Streitkräfte und Beamten bereit sind, mich zu unterstützen. Tausende Angehörige der Streitkräfte des Regimes, darunter auch einige in hohen Positionen, haben ihre Bereitschaft erklärt und die von meinem Team vor einigen Monaten erstellte Übergangsplattform unterzeichnet. Viele von ihnen weigerten sich, an der Niederschlagung der Proteste im Januar teilzunehmen, weshalb die Revolutionsgarden gezwungen waren, Söldner aus Afghanistan, dem Irak und dem Libanon für die „Drecksarbeit“ einzusetzen. Unter meiner Führung werden diejenigen, die kein Blut an den Händen haben, ihren Beitrag zur Stabilität während des Übergangs leisten.

Der Iran ist nicht der Irak. Wir werden den katastrophalen Fehler der Entbaathifizierung nicht wiederholen. Es wird keine bürokratische Lähmung, kein Machtvakuum, keine … geben. Chaos? Der Übergang wird geordnet verlaufen, und mein Expertenteam hat einen detaillierten Plan entwickelt: das Iran-Wohlstandsprojekt. Dieser nationale Wiederaufbauplan umfasst die ersten 100 Tage nach dem Zusammenbruch des Regimes sowie den langfristigen Wiederaufbau und die Entwicklung.

Unsere Bitte an Amerika ist einfach: Halten Sie an Ihrem Kurs fest. Retten Sie dieses zerfallende Regime nicht – geben Sie dem iranischen Volk die Chance, den Weg selbst zu gehen. Denn Freiheit ist nicht nur ein amerikanischer Wert; sie ist die Geschichte all jener, die sich weigerten, zu knien. Dies ist die Geschichte, die die Vereinigten Staaten 1776 schrieben, und heute schreibt das iranische Volk sie mit seinem Mut und seinen Opfern.

Wir sterben lieber aufrecht, als kniend zu leben

Nahost

Ein amerikanisches E-3 AWACS-Führungs- und Kontrollflugzeug wurde vorgestern bei einem iranischen Angriff auf einen amerikanischen Stützpunkt in Saudi-Arabien zerstört.


Omanische Zeitungen berichten

Das omanische Außenministerium:

Bislang hat sich keine Partei zu den jüngsten Angriffen auf das Sultanat Oman bekannt, und wir untersuchen weiterhin deren Ursprung

Kommentar – Untersucht lange und gründlich! Vielleicht war es Liechtenstein oder Monaco…


Dr. Anwar Gargash, ein Berater des Herrschers der Vereinigten Arabischen Emirate, fordert Garantien und eine Entschädigung vom Iran für die Kriegsschäden.

Seine Worte lauten:

Jede politische Lösung, die die iranische Aggression gegen die arabischen Golfstaaten angeht, muss klare Garantien beinhalten, die ein erneutes Auftreten iranischer Aggressionen verhindern, die Verankerung des Nichtangriffsprinzips sowie eine Entschädigung Irans für Schäden an zivilen Einrichtungen, lebenswichtiger Infrastruktur und Bürgern gewährleisten.

Und weiter: „Iran hat seine Nachbarn vor dem Krieg hinsichtlich seiner Absichten getäuscht und eine vorsätzliche Aggression offenbart, trotz der ernsthaften Bemühungen der Golfstaaten, diese zu verhindern – ein Umstand, der diese beiden Wege unerlässlich macht, um mit einem Regime umzugehen, das zur zentralen Bedrohung für die Sicherheit des arabischen Golfs geworden ist

International

London

Gestern habe ich von großen Demonstrationen zur Unterstützung der iranischen Opposition berichtet, heute sehen wir die andere Seite:

Iran-Flaggen, Pali-Tücher, Khamenei-Fotos … alles was zu einer gut organisierten Dshihadisten-Demo dazugehört.


Das Buch „Suicide of a Nation: Immigration, Islam, Identity“ des Politikwissenschaftlers Matt Goodwin, das im März 2026 in Großbritannien erschien, entwickelte sich zu einem wahren Bestseller und stürmte die Bestsellerlisten in seiner Kategorie (Amazon UK und eBay).

Dieser Verkaufserfolg ist maßgeblich der Linken zu verdanken, die einhellig (unter anderem im Guardian, The Critic und anderswo) behauptete, der Autor lüge und habe die Daten mithilfe von KI generiert. Dadurch verschaffte sie dem Buch die beste Publicity. Letztendlich lenkten sie mit dem Versuch, den Autor zu diskreditieren, nur die Aufmerksamkeit auf ihn.

Worum geht es in dem Buch? Kurz gesagt: Der Autor argumentiert, Großbritannien begehe aufgrund von Migration und Islam nationalen Selbstmord. Seine Hauptargumente sind:

  • Der große Bevölkerungsaustausch: Die einheimische britische Bevölkerung werde mit dem Einverständnis der „liberalen Eliten“ in Westminster gezielt durch Migranten ersetzt.
  • Bedrohung der Identität: Der Islam sei unvereinbar mit westlichen Werten, und Großbritannien werde sich bald selbst fremd werden.
  • Zweiklassenjustiz: Polizei und Gerichte behandeln Migranten milder als die einheimische weiße Bevölkerung (Zweiklassenpolizei).
  • Zensur: Medien und Regierung unterdrücken jegliche abweichende Meinung zu Themen wie Islam und Migration.

Das Buch befasst sich ausführlich mit Israel. Der Autor bezeichnet den 7. Oktober als den „Moment der Wahrheit“, an dem deutlich wurde, wohin die „fünfte Kolonne“ steuerte. Ein eigenes Kapitel ist dem aus dem Nahen Osten importierten Antisemitismus gewidmet.

Goodwin zieht Parallelen zwischen Israels Schicksal und dem Europas. Er stellt Israel als erstes Land dar, das mit den Herausforderungen konfrontiert war, vor denen heute auch Großbritannien steht: dem Kampf um den Erhalt der nationalen Identität angesichts feindseliger Ideologien.

Nebenbei bemerkt: Der Wikipedia-Eintrag zu Matt Goodwin vermerkt bereits, dass sein neues Buch von Kritikern wegen „gefälschter Daten“ verrissen wird.

© Max Lurye



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