26.3.2026

Der Bericht von gestern kam verspätet, der heutige kommt verfrüht. Damit ist ausgeglichen (😀) und „die Redaktion“ hat einen früheren Feierabend.

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


In Samaria (Shomron) hat eine iranische Splitterbombe heute Morgen zwei Wohnhäuser beschädigt. Es gab keine Verletzten, weil die Bewohner rechtszeitig in den geschützten Raum gegangen sind.

Nebenbemerkung: Dieser geschützte Raum wird in Israel oft als „Mamad“ (מֵמַד) bezeichnet, doch Mamad bedeutet „Dimension“, nicht „Schutzraum“. Der Begriff bezieht sich also auf die Enge dieses Raums.


In Kafr Qassem (etwas östlich von Tel Aviv und Herzliya) wurden 6 Menschen durch eine iranische Splitterbombe leicht verletzt. (Bericht mit Video)


Das Dorf Beitin im Nordosten des Bezirks Ramallah.

In den vergangenen 24 Stunden erhielten arabische Dörfer in Judäa und Samaria zahlreiche Geschenke aus dem Iran.

Die mit dem PA-Bericht identifizierten Kanäle melden heute 14 verschiedene Einschläge in den Bezirken Ramallah und Al-Bireh.

Opferzahlen

In ausländischen Medien wird viel über (angebliche) Opfer des iranischen und libanesischen Dauerbeschusses berichtet. Ich selbst verfolge diese Medien nicht, denn da wird viel zu viel Unsinn verbreitet. Doch meine Frau tut es und sie kommt oft mit Fragen zu mir.

Ich führe darüber keine Statistik, doch nach meinem Gedächtnis haben wir bislang rund ein Dutzend Todesopfer zu beklagen. Sie wurden entweder im Freien überrascht oder haben sich willentlich nicht in einen Schutzraum begeben. Deshalb werden wir kontinuierlich daran erinnert, wie wichtig es ist, die Alarme des Heimatschutzkommandos ernst zu nehmen: Sie retten Menschenleben.

Worüber im Ausland auch kaum berichtet wird: Iranischer Beschuss hat (mindestens, denn davon erfahren wir nicht immer!) 3 palästinensische Frauen in den PA-Gebieten und einen Beduinen in der Negev getötet. Es sind also bei weitem nicht alle Opfer Juden, der Iran tötet auch Muslime.

Nebst den Todesopfern gibt es viele Verletzte. Es wird von rund 800 berichtet. Doch hiervon ist nur eine kleine Minderheit ernsthaft verletzt, die meisten haben nur kleine Verletzungen erlitten, etwa durch herumfliegende Glassplitter.

Was auch häufig ist: Die Menschen sind oft nicht durch den Beschuss direkt verletzt worden, sondern weil sie sich beim überhasteten Rennen in den Schutzraum verletzt haben. Dies betrifft vor allem ältere und gehbehinderte Menschen, aber auch Kinder. Dieser Bericht handelt von einem 12-jährigen Mädchen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es problematisch ist, aus tiefstem Schlaf aufgeweckt zu werden und innert wenigen Sekunden in den Schutzraum, der in der Regel nur via eine Treppe und oft im Dunkeln erreicht werden kann, zu rennen.


Donald Trump will mit dem Iran (mit wem genau?) verhandeln, doch in Israel ist man realistischer.

Ophir Falk, der außenpolitische Berater von Premierminister Benjamin Netanjahu, äußerte sich am Mittwoch äußerst skeptisch hinsichtlich der Bereitschaft Irans, über ein Ende des Krieges zu verhandeln.

Nun ja, Iran lügt immer. Das haben wir gelernt“, sagte Falk in einem Interview mit Jim Sciutto von CNN auf die Frage, warum Israel an Teherans Absichten zweifelt. Er betonte, Israels Hauptziel sei es, „die existenzielle Bedrohung durch dieses Ayatollah-Regime zu beseitigen“.


Eylon Levy, ehemaliger Sprecher des Staates Israel, veröffentlichte Aufnahmen von dem Moment, als eine iranische Streubombe in der arabisch-israelischen Stadt Kafr Qassem ein Auto traf und es durch die Luft schleuderte. (Bericht mit eindrücklichem Video)

Übrigens: Seltsam zu sehen, wie die Katze im Video davonrennt, als wüsste sie, was jetzt gleich geschehen würde.


Am Freitagmorgen um 2:00 Uhr beginnt in Israel die Sommerzeit, wodurch das Land eine zusätzliche Stunde Sonnenlicht erhält: von 2:00 Uhr wird die Uhr auf 3:00 springen.

Gaza

Die Division 143 der IDF, die in Gaza stationiert ist, hat eine große militärische Übung erfolgreich abgeschlossen.

Diese Übung fand unter Beschuss und während der andauernden Kämpfe im Gazastreifen statt und hat sich auf die Reaktion auf Vorfälle mit mehreren Opfern und auf kombinierte feindliche Angriffe konzentriert.

Libanon

Israelische Streitkräfte haben im Südlibanon mehr als 350 Ziele von Terroristen zerstört und Dutzende Hisbollah-Kämpfer getötet. Zahlreiche Waffen wurden ebenfalls sichergestellt. (Bericht mit Video)


Al-Hadath Saudi zitiert libanesische Quellen:

Die israelischen Streitkräfte kontrollieren acht Dörfer im Südlibanon


Die Hisbollah überflutet die Netzwerke und veröffentlicht über ihre offiziellen Kanäle Rekordzahlen von Angriffen in den letzten 24 Stunden.

86 Angriffe gegen Israel, dann 95 Angriffe und … „wir haben 21 Panzer zerstört“ und weiter.

Die Anhänger der Organisation jubeln über die Berichte – alle 18 Minuten ein Angriff, es gibt keine Panzer mehr für die Juden, usw.


Gefangene Hisboillah-Terroristen gestehen: „Wir hatten keine Chance auf Erfolg.

Zwei Tage nach ihrer Gefangennahme berichteten zwei Mitglieder der Eliteeinheit Radwan der Hisbollah den Vernehmern der IDF-Einheit 504, dass sie auf eine, wie sie es nannten, „Selbstmordmission“ geschickt worden seien, und gaben zu, dass sie nicht glaubten, eine Chance auf Erfolg zu haben.

Sie hatten sich in einem Gebäude versteckt gehabt, als Soldaten der Givati-Brigade die beiden festnahmen und ein Waffen- und Ausrüstungslager beschlagnahmten. Die Verdächtigen ergaben sich widerstandslos und eröffneten nicht das Feuer. Im Verhör äußerten sie ihre Frustration über ihre Vorgesetzten und den ihnen zugewiesenen Auftrag.

Iran

Iran soll den Vermittlern mitgeteilt haben, dass jedes Waffenstillstandsabkommen mit den Vereinigten Staaten und Israel auch den Libanon und die Hisbollah einschließen müsse.

Der iranische Fernsehsender Press TV zitierte am Mittwoch einen iranischen Beamten, der erklärte, Teheran wolle mit jedem Abkommen mit den Vereinigten Staaten ein Ende des Krieges sowohl gegen den Iran als auch gegen andere „Widerstandsgruppen“ in der Region erreichen.

Kommentar – Der iranisch gesteuerte Terror soll also fortfahren können.


Eine israelische Quelle bestätigt den Tod von Ali Reza Tangsiri, dem Chef der IRGC-Marine, in Bandar Abbas.

Tangsiri galt als eine der Schlüsselfiguren der Revolutionsgarden und war während des Krieges für die Schließung der Straße von Hormuz verantwortlich.


Der iranische Außenminister Abbas Araghchi:

Es gibt keine Gespräche mit den USA. Die USA übermitteln Botschaften über verschiedene Vermittler. Der Austausch von Botschaften über Vermittler bedeutet nicht, dass Verhandlungen stattfinden.

Wir fordern ein endgültiges Ende des Krieges und Entschädigung für die Zerstörungen.

Dass die Amerikaner jetzt von Verhandlungen sprechen, ist ein Eingeständnis der Niederlage; hatten sie nicht zuvor die „bedingungslose Kapitulation“ gefordert?

Warum mobilisieren sie also jetzt ihre hochrangigen Beamten für Verhandlungen?

Bestimmten Ländern, die wir als befreundet betrachten, haben wir die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet. Wir erlauben China, Russland, Indien, Irak und Pakistan die Durchfahrt.

Es gibt keinen Grund, unseren Feinden die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten


Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Islamischen Revolutionsgarden nahesteht, veröffentlichte Dokumentationen über die Schäden, die der Abschuss in Kafr Qasim verursacht hatte (nachdem arabisch-israelische Journalisten und irakische schiitische Sender die Dokumentation veröffentlicht hatten) – und rühmte sich der Stärke der iranischen Raketen.

Die Sender im Gazastreifen, denen die Problematik des Angriffs auf ein arabisches Gebiet in Israel bewusst ist, versuchen, die Darstellung zu korrigieren und erklären, es handle sich um Schäden durch eine zionistische Abfangrakete.

Trifft die Rakete ein jüdisches Gebiet, so heißt es: „Das sind Raketen des gesegneten Widerstands.

Trifft sie hingegen ein arabisches Gebiet, ändern sie die Darstellung umgehend: „Das sind zionistische Abfangraketen.


Palästinensische Medien berichten von einem Einschlag im Dorf Silwad im Osten von Ramallah.

USA

Der US-Präsident erklärte, der Iran wolle ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten schließen, hätten aber Angst, dies zu sagen, da sie befürchteten, von ihren eigenen Leuten oder von amerikanischen Streitkräften getötet zu werden.

Kommentar – Ich hätte mir gewünscht, Donald Trump sei realistischer. Denn selbst wenn der Iran offiziell ein solches Abkommen unterzeichnen würde, und diese Chancen stehen sehr schlecht, dann würde er sich danach niemals daran halten. Es wäre ein wertloses Stück Papier.


Präsident Trump twittert in Großbuchstaben:

Die NATO-Staaten haben absolut nichts unternommen, um [im Kampf] mit dieser verrückten Nation zu helfen.

Die USA brauchen nichts von der NATO, doch vergesst diese wichtige Tatsache nie

Nahost

Vereinigte Arabische Emirate: Zwei Tote, drei Verletzte und Sachschaden nach dem Absturz von Splittern infolge eines erfolgreichen Abfangens (laut offiziellem Bericht) einer auf Abu Dhabi abgefeuerten ballistischen Rakete. Die Splitter fielen in die Sweihaan-Straße.

International

Ugandas Verteidigungsminister (ca. 1.2 Mio Follower auf X) äußerte sich in einer Reihe überraschender Tweets unterstützend zu Israel:

  1. Wir wollen, dass der Krieg endet, die Welt hat ihn satt. Doch jede Rede von der Zerstörung oder Niederlage Israels würde uns in den Krieg hineinziehen. Wir stehen an der Seite Israels“(über eine Million Aufrufe)!
  2. Wenn Israel Hilfe braucht, muss es nur darum bitten. Seine ugandischen Brüder sind bereit zu helfen.
  3. Wir stehen an der Seite Israels, weil wir Christen sind.

(Er ist außerdem der Sohn des Präsidenten von Uganda…)


Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Operation im Iran:

Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Weltwirtschaft. Die Auswirkungen sind bereits deutlich sichtbar

Man hat uns vorher nicht konsultiert. Niemand hat uns vorher gefragt. Das ist nicht unser Krieg, und wir wollen nicht hineingezogen werden.

Was wir jetzt brauchen, ist schnellstmöglich eine diplomatische Lösung

Kommentar – „nicht im voraus konsultiert“, meint er das wirklich im Ernst? 🤣🤣🤣


Vorgestern habe ich darüber geschrieben, heute im Telegraph:

Russland profitiert vom Iran-Krieg

Der britische Telegraph berichtet: Putin verdient täglich mindestens 760 Millionen Dollar, während der Krieg im Iran die Nachfrage nach russischem Öl steigert.

Russlands Öl- und Gaseinnahmen werden sich in diesem Monat voraussichtlich verdoppeln, von 12 Milliarden auf fast 24 Milliarden Dollar. Grund dafür sind die gestiegenen Öl- und Gaspreise und die vorübergehende Lockerung der US-Sanktionen.

Selbst bei einem baldigen Kriegsende könnten Russlands Öl- und Gaseinnahmen in diesem Jahr 218.5 Milliarden Dollar erreichen – 63% mehr als vor dem Konflikt prognostiziert.


Ein erschreckender Bericht aus Deutschland: Schüler konvertieren aus Angst zum Islam.

In deutschen Klassenzimmern geschieht etwas, das die Behörden bisher nur zögerlich ansprechen. Christliche Kinder konvertieren zum Islam, nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst. Immer mehr Eltern wenden sich an Beratungsstellen, sagte ein Beamter des Staatssicherheitsdienstes der Bild-Zeitung, weil ihre Kinder konvertieren wollen, nur um in der Schule nicht als Außenseiter zu gelten.

Der Druck ist unübersehbar. In Städten wie Berlin und Frankfurt stellen muslimische Schüler an manchen Schulen mittlerweile über 80% der Schülerschaft – eine Folge der achtjährigen Masseneinwanderung aus dem Irak, Syrien und Afghanistan. Viele dieser Kinder stammen aus streng religiösen Familien und bringen ihre Erwartungen mit. Mädchen, die sich westlich kleiden oder mit Jungen verkehren, werden von ihren männlichen Mitschülern ermahnt, ihr Verhalten zu ändern. Der Beamte des Staatssicherheitsdienstes formulierte es deutlich: „Muslimische Schüler können bedrohlich und mitunter gewalttätig wirken, wenn sie diese Normen durchsetzen„. Es entstünden Parallelgesellschaften innerhalb der Schulen selbst.

Eine Studie des Kriminalforschungsinstituts Niedersachsen belegt die Ideologie hinter dem Druck. Von den befragten muslimischen Schülern glauben 67.8%, dass der Koran Vorrang vor deutschem Recht hat. Fast die Hälfte befürwortet eine islamische Theokratie als beste Regierungsform. Mehr als ein Drittel gibt an, Gewalt gegen diejenigen verstehen zu können, die den Propheten beleidigen. Jeder Fünfte ist der Ansicht, die wahrgenommene Bedrohung des Islams durch den Westen rechtfertige die gewaltsame Selbstverteidigung von Muslimen.

Dies sind nicht die Ansichten einer Randgruppe. Es sind die Ansichten von Schülern, die heute in deutschen Klassenzimmern sitzen. Und die Reaktion der nicht-muslimischen Kinder um sie herum ist völlig rational, was die Sache so beunruhigend macht. Entweder man passt sich an oder man wird zur Zielscheibe. Manche wählen einen dritten Weg: Sie konvertieren.

Deutschland schlafwandelt nicht in diese Situation hinein. Es ging mit offenen Augen hinein und nannte es Toleranz.

In Städten wie Berlin und Frankfurt stellen muslimische Schüler an manchen Schulen mittlerweile mehr als 80% der Schülerschaft – das Ergebnis von acht Jahren Masseneinwanderung aus dem Irak, Syrien und Afghanistan.“

(Bericht aus X)



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