In wenigen Tagen, am kommenden Montagabend, beginnt das jüdische Purim-Fest. Purim erinnert an die Vereitlung eines Genozids am jüdischen Volk durch den persischen (heute iranischen) Staat. Doch anstatt dass damals alle Juden getötet wurden, wurden die Drahtzieher dieser Konspiration öffentlich gehängt (s. Buch Esther).
In wenigen Tagen wird sich zeigen, wie das mit dem heutigen iranischen Regime weitergehen wird. Wird es an der Macht bleiben und seinen Vernichtungswillen weiterhin anhängen können, oder wird es (nicht zwingend öffentlich gehängt doch) entmachtet werden?
Welch erstaunliche Koinzidenz, wenn ein solcher Entscheid, oder dessen Umsetzung, ausgerechnet am kommenden Montag geschieht? An Purim, wo sich viele Juden weltweit an fröhlichen Parties betrinken und versuchen, derart jeden Gedanken an das Böse (wir benennen es, angelehnt an die Torah, als „Amalek“) zu vertreiben?
Inhalt
Israel
Israels letzter größerer Angriff auf den Iran erfolgte einen Tag nach Javier Mileis (Präsident von Argentinien) Rede vor der Knesset.
Nun, da Narendra Modi seinen Besuch in Israel beendet hat, wo auch er vor der Knesset sprach, rückt die Kriegsgefahr wieder in den Fokus.
Analysten gingen mehrheitlich davon aus, dass es während des Besuchs des Staatsoberhaupts einer Nation mit 1.4 Milliarden Einwohnern auf israelischem Boden zu keinen größeren Militäraktionen kommen würde. Mit Modis Abreise nach Indien, den entscheidenden Phasen der Atomverhandlungen in Genf und dem bevorstehenden Purimfest in Israel richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die kommenden Entwicklungen.
Extremistische Haredim wollen offenbar alle Haredim in Israel unbeliebt machen: Der chassidische Rebbe der „Toldot Avraham Yitzhak“ ordnet nach den jüngsten Verhaftungen von Jeschiwa-Schülern, die sich dem Wehrdienst entzogen haben, eine Anti-Wehrpflicht-Demonstration in Jerusalem an.
Shin-Bet-Chef David Zini: „Es gab keinen Verrat, doch es gab ein schweres professionelles Versagen“
Shin-Bet-Chef David Zini erklärte auf einer Konferenz, dass der Geheimdienst während des Massakers vom 7. Oktober ein professionelles Versagen erlitten habe, doch betonte, dass es keine Grundlage für Behauptungen über einen internen Verrat gebe.
Die Untersuchungen sollten fortgeführt werden und aus den Ergebnissen sollten die entsprechenden Lehren gezogen und implementiert werden, sagte er.
„Ich wollte ein Märtyrer sein“: Ein 16-Jähriger aus Tayibe unter Verdacht, einen Terroranschlag geplant zu haben.
Der Schüler soll sich dem Islamischen Dschihad angeschlossen, sich Waffen beschafft und in Samaria eine Ausbildung absolviert haben.
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Golda Meir hat bereits vor vielen Jahren gesagt, worum es im Konflikt zwischen Juden und „Palästinensern“ geht.
Ihre Worte gelten heute noch genau so wie damals.
Hier ist die eindrückliche Rede des indischen Premierministers Narendra Modi vor der Knesset zu hören. Er verweist auf die vielen Parallelen zwischen dem indischen und dem jüdischen Volk hin.
Newsweek hat das Sheba Medical Center in seinem diesjährigen Ranking der besten Krankenhäuser weltweit auf Platz 7 gewählt. Damit gehört das Sheba Medical Center zum achten Mal in Folge zu den Top 10.
Das Ranking umfasst rund 2’500 Krankenhäuser in 32 Ländern.
Auch das Ichilov, das Tel Aviv Sourasky Medical Center, belegt Platz 58 und zählt damit zu den 100 besten Krankenhäusern weltweit.
Hunderte US-Soldaten treffen in Israel ein, während die militärische Präsenz im gesamten Nahen Osten um Tausende von US-Soldaten ausgeweitet wird.
Walla berichtet, dass Hunderte von US-Soldaten, vor allem Techniker, die auf US-Luftwaffenstützpunkten mit fortschrittlichen Systemen arbeiten, auf IDF-Stützpunkten stationiert wurden, da die Vorbereitungen für einen möglichen Angriff auf den Iran ihren Höhepunkt erreichen.
Ein US-Beamter bestätigte gegenüber Reuters, dass der Flugzeugträger „Ford“ Kreta verlassen hat und nun Kurs auf Haifa nimmt.
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat im vergangenen Jahr fast eine halbe Milliarde Schekel an inhaftierte Terroristen und die Familien getöteter Terroristen überwiesen, obwohl Ramallah behauptet hatte, das umstrittene „Bezahlung-für-Tötungen“-Programm beendet zu haben.
Ein Bericht der Jerusalem Post vom Mittwoch beruft sich auf Informationen, die kürzlich in einer Sitzung des israelischen Kabinetts bekannt wurden. Demnach überwies die Palästinensische Autonomiebehörde im vergangenen Jahr 487 Millionen Schekel (158 Millionen US-Dollar) an in israelischen Gefängnissen inhaftierte Terroristen und an die Familien von Terroristen, die bei Angriffen auf Israel getötet wurden.
Diese Zahlen beinhalten noch nicht die Summen, die an freigelassene Terroristen überwiesen werden. Gemäß früheren Veröffentlichungen sind das rund 100 Mio USD.
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat ihre Kandidatur für den Vorsitz der UN-Generalversammlung zurückgezogen.
Sie hatte diese mit Unterstützung von 22 Mitgliedstaaten der Arabischen Liga angestrebt.
Israels UN-Botschafter Danny Danon begrüßte diesen Schritt und bezeichnete die Kandidatur als „einen weiteren Versuch, die UN-Generalversammlung in einen politischen Zirkus gegen Israel zu verwandeln“.
Israel hat seinen ersten offiziellen Botschafter aus der Republik Somaliland empfangen.
Israel sorgte Anfang des Jahres weltweit für Schlagzeilen, als es als erstes Land der Welt die Souveränität des afrikanischen Staates anerkannt hat.
Dieser Schritt rundet eine ereignisreiche Woche für die israelische Außenpolitik ab, in der unter anderem der indische Premierminister Israel und der israelische Präsident Äthiopien besuchten.
Gaza
IDF-Truppen entdeckten in Beit Hanoun im Gazastreifen ein fünf Kilometer langes Netzwerk unterirdischer Tunnel, die mit Sprengsätzen, Granaten, Gewehren und anderen Waffen vollgestopft waren, bevor sie mit der Demontage des gesamten Netzwerks begannen.
Libanon
Die libanesische Zeitung Al Jadeed berichtet, dass die libanesische Armee etwa 25 neue Punkte eingerichtet hat, um die israelischen Streitkräfte zu beobachten und israelische Bodenoperationen auf libanesischem Gebiet zu verhindern.
Kommentar – Laut dem Abkommen müssten sie sich darauf konzentrieren, allenfalls gemeinsam mit der IDF, dort die Hizbollah aufzuspüren und zu bekämpfen.
Syrien
Gefangenenaustausch zwischen dem syrischen Regime und den Drusen in As-Suwayda
Die Drusen entließen 25 in As-Suwayda inhaftierte Regimeangehörige im Austausch gegen 61 vom Regime festgehaltene Drusen.
Iran
Iran sei bereit, seinen Urananreicherungsgrad von 60% auf unter 4% zu senken, so ein Diplomat, der wichtige Bestimmungen in einem der Entwürfe gesehen hat, die die Iraner voraussichtlich während der Verhandlungen mit den USA in Genf vorlegen werden.
Kan 11 News berichtete am Mittwoch, dass der Iran anbiete, die Urananreicherung für 7 Jahre auszusetzen, während die Trump-Administration darauf besteht, dass jedes künftige Atomabkommen mit dem Iran ohne Ablaufdatum in Kraft bleiben muss.
Irans Oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, habe sich in einem geheimen Bunker in Teheran versteckt, der Teil eines umfangreichen Untergrundnetzwerks ist, berichtete die in London ansässige regimekritische Website „Iran International“ am Mittwoch.
In einem Bericht vom Mittwoch wurde ein Offizieller der Islamischen Revolutionsgarde zitiert, der anonym bleiben wollte. Dieser Offizielle behauptete, Khamenei habe extreme Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, dass der Standort seines geheimen Verstecks bekannt wird. So müssten hochrangige Offiziere der Revolutionsgarde, die ihn treffen wollen, mit verbundenen Augen zum Bunker gebracht werden.
Eindrucksvolle Aufnahmen zeigen einen Großbrand in einem Industriekomplex in Abadan, Iran.
Das Feuer folgt auf wochenlange, unerklärliche Explosionen und das harte Vorgehen der US-Streitkräfte im Januar – und ereignet sich inmitten einer massiven US-Militäraufstockung in der Region, was den Verdacht auf Sabotage verstärkt.
Nahost
6 amerikanische Frachtflugzeuge starteten gestern Abend vom Luftwaffenstützpunkt in Deutschland in Richtung Naher Osten.
Damit erhöht sich die Zahl der Frachtflüge der US-Armee in den Nahen Osten seit Mitte Januar auf über 300.
Zusätzlich starteten 6 F-22-Kampfflugzeuge heute von den USA nach Europa/Naher Osten, begleitet von drei Tankflugzeugen.
Laut Satellitenbildern der Nachrichtenagentur AP haben alle Schiffe der US-Fünften Flotte den Hafen von Bahrain verlassen und sind aufs Meer hinausgefahren.
Meine Gedanken zum Nahen Osten
Zwar wissen wir, dass die gegenwärtige Regierung im Iran der Hauptveranwortliche für die Konflikte und des Terrors im Nahen Osten (nicht nur dort!) ist, und wir sehen ein, dass diese Regierung entmachtet gehört.
Doch sofort nach einem Sturz dieser Regierung käme die Frage: Was nun? Denn die Konflikte im Nahen Osten sind nicht auf den Iran beschränkt. Sie betreffen die gesamte Region des Irans, des Iraks, Syriens, bis hin nach Libanon.
Mir scheint, hierfür müsse eine weitsichtigere Optik angewendet werden. Die UNO wird es nicht tun, der von Donald Trump initiierte „Friedensrat“ kann es wohl auch nicht. Doch in gut vorbereiteten und abgesprochenen gemeinsamen Schritten könnte es vielleicht möglich werden.
Diese 4 Länder müssten anders aufgeteilt und neue Grenzen müssten gezogen werden. Entweder in neue eigenständige Nationen oder in größtenteils autonome Regionen ähnlich den USA oder auch der Schweiz. Dies müsste den jeweils lokalen Bevölkerungsgruppen angepasst werden.
Denn nach dem ersten Weltkrieg sind die Grenzen in dieser Region (vom Völkerbund, also mehrheitlich von Westmächten) falsch gezogen worden und das müsste korrigiert werden. Gleich wie Israel, als jüdischer Staat, müssten die neu gebildeten Staaten der jeweiligen Bevölkerung entsprechen. Damit entstünde ein kurdischer Staat, ein schiitischer, ein sunnitischer, ein christlicher (Libanon?), vielleicht auch ein jesidischer und ein drusischer.
Ich glaube nicht, dass ohne eine solcher „Reorganisation“ jemals Frieden in dieser Region einkehren wird. Denn die Mehrheit der Bevölkerung in dieser Region ist islamisch. Der Islam anerkennt keine Minderheiten und wird ihnen niemals eine Gleichberechtigung zugestehen.
International
Der amerikanische Vizepräsident JD Vance sagt, die USA hätten Beweise dafür, dass der Iran versuche, sein Atomprogramm wieder aufzubauen, betont aber, dass Trump zwar die Diplomatie bevorzuge, sich aber auch andere Optionen offenhalte.
„Das Prinzip ist ganz einfach: Iran darf keine Atomwaffen besitzen. Sollte das Land versuchen, eine Atomwaffe wiederaufzubauen, würde das Probleme für uns verursachen. Tatsächlich gibt es Beweise dafür, dass genau das versucht wurde. Deshalb entsendet der Präsident Unterhändler, um dieses Problem anzugehen“, sagte Vance.
US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Mittwoch, der Iran stelle weiterhin eine „sehr ernste Bedrohung“ für die Vereinigten Staaten dar.
Er verwies dabei sowohl auf dessen nukleare Ambitionen als auch auf dessen Raketen- und Marinekapazitäten.
Marco Rubio ging ausführlich auf die Iran-Frage ein und liefert mehrere gewichtige Argumente für einen Angriff auf den Iran:
- „Der Iran verfügt über ein sehr großes Arsenal an ballistischen Raketen, insbesondere Kurzstreckenraketen, die amerikanische Stützpunkte in der Region und unsere Verbündeten bedrohen.
- Sie besitzen Waffen, die den Schiffsverkehr und die Schiffe der US-Marine gefährden.
- Ich möchte betonen, dass der Iran neben seinem Atomprogramm auch über konventionelle Waffen verfügt, die speziell zur Bedrohung der USA und der amerikanischen Bevölkerung entwickelt wurden.
- Der Iran weigert sich, über seine ballistischen Raketen zu sprechen – dies ist ein sehr ernstes Problem.
- Der Iran versucht, Interkontinentalraketen zu erwerben bzw. zu entwickeln – beispielsweise durch seine Versuche, Raketen ins Weltall zu befördern.
- Schon jetzt verfügt der Iran über Raketen, die einen Großteil Europas abdecken können.
- Sie stehen unter Sanktionen, ihre Wirtschaft ist am Boden, aber sie finden trotzdem jedes Jahr Geld, um die Reichweite ihrer Raketen zu erhöhen.
- Nachdem ihr Atomprogramm (im Juni) zerstört wurde, wurde ihnen verboten, es wieder aufzunehmen, aber sie versuchen trotzdem fieberhaft, Teile davon wiederaufzubauen.
- Wenn man, wie die meisten Länder der Welt, ein Atomprogramm für friedliche Zwecke betreibt, baut man die Reaktoren oberirdisch und importiert den Brennstoff. Aber wenn man Uran unterirdisch anreichert, und zwar in der Vergangenheit auf 20 % und 60 %, und zusätzlich Raketen baut, die einen Atomsprengkopf tragen können – dann klingt das nicht so, als ob man keine Atomwaffe bauen wollte“…
Debatte um einen israelischen Militärschlag innerhalb der Trump-Administration:
Laut einem Bericht von Politico bevorzugen hochrangige Berater von Präsident Trump einen israelischen Angriff auf den Iran vor jeglichen US-Militäraktionen. Offizielle Stellen argumentieren intern, ein israelischer Angriff könne eine iranische Vergeltungsaktion auslösen, die die innenpolitische Unterstützung in den USA für einen späteren amerikanischen Angriff stärken würde.
Kommentar – damit wären wir dann dort, was ich bereits vor einigen Wochen vorausgeahnt habe: Den Erstschlag wird wohl Israel ausführen (müssen).
Genf:
Die Verhandlungen sind heute in ihrer ersten Sitzung ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Iranische Medien berichten, dass die Verhandlungsteams heute Abend (16:30 Lokalzeit) erneut zusammentreffen werden.
Ein hochrangiger iranischer Beamter sagte gegenüber Reuters: „Während der Verhandlungen wurden neue Ideen eingebracht, die eine Konsultation mit Teheran erfordern. Es bestehen noch Differenzen. Ein Abkommen ist möglich, wenn die USA die Nuklearfrage ernsthaft von anderen Angelegenheiten trennen.“
Das Wall Street Journal berichtet, die USA hätten Forderungen gestellt, darunter die Zerstörung der Atomanlagen in Fordow, Natanz und Isfahan, die Übergabe des gesamten angereicherten Urans an die Vereinigten Staaten und die Durchsetzung des Nullanreicherungsprinzips ohne Befristung.
Dem Bericht zufolge würde Iran den Forschungsreaktor in Teheran behalten dürfen, mit einer minimalen Lockerung der Sanktionen im Vorfeld und weiteren Lockerungen in Abhängigkeit von der Einhaltung der Forderungen.
Ein hochrangiger iranischer Beamter wies die US-Forderungen in einem Interview mit Al Jazeera jedoch zurück: „Wir lehnen die Demontage der Atomanlagen, die Übergabe der Uranvorräte und das Prinzip der Nullanreicherung für immer entschieden ab“
Eine Israelin türkischer Herkunft, die erst kürzlich aus der israelischen Armee entlassen worden war, wurde in der Türkei wegen „Dienst in einer ausländischen Armee“ verhaftet und inhaftiert.
Die junge Frau, die ihre Eltern in Israel besuchen wollte, wurde mehrere Tage lang festgehalten, nachdem islamistische Gruppen ihre persönlichen Daten veröffentlicht und bei den Behörden Beschwerde eingelegt hatten, um ihre Ausreise zu verhindern.
Nach intensiven Bemühungen des israelischen Außenministers Gideon Sa’ar wurde sie in einer verdeckten und spektakulären Operation befreit und in Begleitung israelischer Vertreter über ein Drittland zurück nach Israel geflogen.
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