Inhalt
Israel
Erneut haben die israelischen Streitkräfte (IDF) eine Drohne abgefangen, die versucht hat, drei M16-Gewehre über die Westgrenze nach Israel zu schmuggeln.
Die Drohne wurde von den Überwachungs- und Flugsicherungssystemen der IDF erfasst und von Truppen der Paran-Brigade neutralisiert.
Zehntausende jüdische und arabische Demonstranten versammelten sich am Samstagabend auf dem Habima-Platz in Tel Aviv und forderten ein härteres Vorgehen gegen die grassierende Kriminalität in den arabischen Gemeinden Israels.
Die Organisatoren schätzten die Teilnehmerzahl auf rund 40’000. Arabische Familien schlossen sich in einer seltenen gemeinsamen Demonstration den langjährigen regierungsfeindlichen Protestgruppen an.
Redner warfen Regierung und Polizei Vernachlässigung und Untätigkeit im Kampf gegen das organisierte Verbrechen vor und verwiesen auf einen starken Anstieg der Morde in arabischen Städten im vergangenen Jahr.
Beim diesem „Black Flags March“ heute Abend skandieren die Demonstranten:
وحدة وحدة وطنية اسلام ومسيحية
Übersetzung: „Nationale Einheit – Islam und Christentum„
So viel zum Thema Kriminalität in arabischen Gebieten:
Clanfehde im Bezirk Hebron letzte Nacht im Dorf Bani Na’im östlich von Hebron. Brandstiftung und Einsatz von automatischen Waffen.
Kommentar – der für die Sicherheit zuständige Minister ist Itamar Ben-Gvir. Ich könnte mir vorstellen, dass er andere Prioritäten setzt, als arabische Clans vor arabischen Clans zu beschützen. Auch die Polizei selbst stellt sich nicht so gerne zwischen die Fronten verfeindeter Clans.
Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat angekündigt, die Flüge in die Region wieder aufzunehmen, einschließlich ihrer Verbindungen nach Israel.
Ein Action Video gefällig?
Ein Motorradfahrer wurde nach einer dramatischen Verfolgungsjagd festgenommen. Er soll ein nicht straßenzugelassenes Geländemotorrad gefahren, die Öffentlichkeit gefährdet und vor der Polizei geflohen sein, bevor er schließlich festgenommen wurde.
Ali Shaaban, der allseits beliebte arabische Israeli, der in der israelischen Armee dient, antwortet Arabern, die ihn online als den „Wachhund der Juden“ bezeichnen.
Kommentar – So viel zum „Apartheidsstaat“…
Vier Terroristen griffen östlich von Homesh in Samaria einen Hirten an und versuchten, die persönliche Schusswaffe eines ortsansässigen Landwirts zu stehlen. IDF-Truppen reagierten sofort und es wurden keine Opfer gemeldet.
Offizielle Hamas-Kanäle (Al-Aqsa-Kanal, Shehab und viele andere) verbreiten das beigefügte Video mit folgender Bildunterschrift:
فيديو | الإعلام العبري يتداول مشاهد لوزير الاحتلال عميحاي إلياهو خلال زيارة مزرعة تُربّى فيها „الأبقار الحمراء“ في سياق طقوس يسعى مستوطنون لتنفيذها ضمن مخططات ما يُسمّى بناء الهيكل المزعوم.
Übersetzung:
„Die israelischen Medien verbreiten ein Video des Besatzungsministers Amichai Eliyahu während eines Besuchs auf einer Farm, auf der rote Kühe gezüchtet werden, die mit Ritualen verbunden sind, die Siedler als Teil der Pläne zur Errichtung dessen, was sie „den Tempel“ nennen, durchführen möchten.“
Kommentar – wer jüdisch ist kennt die Bedeutung der „roten Kühe„…
Gaza
Ein wieder aufgetauchtes Foto zeigt Hussam Abu Safiya, Direktor des Kamal-Adwan-Krankenhauses, in Hamas-Uniform und im Rang eines Obersten im Sanitätsdienst der Terrororganisation.
Laut israelischen Behörden diente das Krankenhaus der Hamas als Kommandozentrale. Abu Safiya wurde im Dezember 2024 festgenommen. Spätere Ermittlungen ergaben, dass die Einrichtung als Militärstützpunkt fungierte und mehrere Mitarbeiter als Hamas-Aktivisten tätig waren.
Trotz seiner Rolle in der Hamas wurde Abu Safiya von der New York Times eingeladen, Gastbeiträge zu veröffentlichen, in denen er Israel angriff – ohne seine Verbindungen zur Terrororganisation offenzulegen. Dies verdeutlicht, wie Personen mit Verbindungen zur Hamas in internationalen Medien immer wieder als „neutrale Stimmen“ dargestellt werden.
IDF-Truppen der 188. Brigade, die innerhalb der Gelben Linie in Khan Yunis operierten, entdeckten und zerstörten einen Hunderte Meter langen Tunnel, der drei Wohnräume und Dutzende von Waffen, Granaten, 35 geladene Patronenmagazine, 10 Kalaschnikow-Gewehre, RPGs, Raketen und andere Sprengstoffe und militärische Ausrüstung enthielt.
Die Arbeiten, am Rafah-Grenzübergang die notwendigen Kontrollposten einzurichten, sind nun abgeschlossen.
Es wird berichtet, dass das Abkommen mit Ägypten festlegt, dass täglich maximal 150 Gazaner Gaza verlassen können und maximal 50 Gazaner, die den Streifen nach dem 7. Oktober 2023 verlassen haben, zurückkehren können. Die Identität der ein- und ausreisenden Personen unterliegt der Genehmigung durch die israelischen Sicherheitsbehörden.
Israel hat jedoch dem „palästinensischen Rat der Technokraten“ erlaubt, den Grenzübergang Rafah von Sinai nach Gaza zu überqueren, damit seine Mitglieder sich mit der Situation im Sektor vertraut machen können.
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) weigerte sich, Israel die Namen ihrer Ärzte im Gazastreifen mitzuteilen, nachdem das Gesundheitsministerium der Hamas in einem Flugblatt davor gewarnt hatte, dass die Daten der Ärzte nicht weitergegeben werden dürften.
Infolgedessen beschloss Israel, die Aktivitäten dieser Organisation im Gazastreifen zu verbieten.
Wir können davon ausgehen, dass die Hamas und Ärzte ohne Grenzen verbergen wollen, dass viele Ärzte und medizinisches Hilfspersonal Mitglieder der Hamas-Terrororganisation sind. Von etlichen sind die Namen und Verbindungen den israelischen Geheimdiensten bekannt.
Iran
Irans Oberster Führer Ali Khamenei warnte:
„Die Amerikaner sollten wissen, dass es sich, sollten sie einen Krieg beginnen, diesmal um einen regionalen Krieg handeln wird.“
Er fügte hinzu, Iran sei „nicht der Initiator und wolle kein Land angreifen“, doch die iranische Nation werde „jedem, der sie angreift oder belästigt, einen schweren Schlag versetzen“.
Er wies die militärischen Drohungen der USA zurück und erklärte, die Rede von Schiffen, Flugzeugen und Gewalt sei „nichts Neues“. Er betonte, das iranische Volk lasse sich von diesen Drohungen nicht einschüchtern und lasse sich von solchen Einschüchterungen nicht beeinflussen.
Kommentar – Es zeigt sich Altersdemenz. Er hat bereits vergessen, dass es der Iran war, der mit seinen Raketenangriffen auf Israel den letzten Krieg begonnen hat. Von den Raketen seiner Proxy-Armeen (Hamas, Hizbollah, Houthis…) ganz zu schweigen.
Mitglieder des iranischen Parlaments (Majlis) wurden in Uniformen der Revolutionsgarden (IRGC) gesehen, wie sie „Tod den USA!“ und „Tod Israel!“ skandierten, während die Trump-Administration mit Angriffen auf Ziele des iranischen Regimes drohte.
Iranische Oppositionskanäle berichten, dass heute Studenten der Medizinischen Universität in Maschhad eine Solidaritätskundgebung mit den Opfern der gewaltsamen Repressionen des Regimes in den letzten Wochen abgehalten haben.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem Interview:
„Wir betrachten die Nächte vom 8. bis 10. Januar als Fortsetzung des Zwölf-Tage-Krieges.
Wir haben keine Hinrichtungen geplant. Die Rechte jedes Inhaftierten sind gewährleistet„
Und: „Wenn unser Recht auf Urananreicherung für friedliche Zwecke anerkannt wird, ist alles verhandelbar. Wir können uns zusammensetzen und eine Einigung erzielen.
Sollten die Verhandlungen scheitern, wird sich die Konfrontation auf die gesamte Region ausweiten, und alle amerikanischen Stützpunkte darin werden unsere Ziele sein„
Nahost
Iran-nahe irakische Milizen enthüllen unterirdische Raketenbasis.
Auf iranischen Social-Media-Plattformen kursierendes Videomaterial zeigt die sogenannten „Rächer des Blutes“ im Irak, die dem iranischen Regime nahestehen und eine unterirdische Raketenbasis enthüllen.
Der genaue Standort wurde bewusst verschwiegen. Die Botschaft dahinter: Jeder US-Angriff auf den Iran würde eine umfassende regionale Reaktion an mehreren Fronten auslösen.
Ein Sprecher der Houthi warnte Israel, dass die fortgesetzten Kämpfe im Gazastreifen inmitten einer, wie er es nannte, „fragilen Waffenruhe“ erneute Angriffe aus dem Jemen auslösen könnten.
International
Eine neue Umfrage der Europäischen Kommission zeigt, dass 55% der Europäer Antisemitismus in ihrem Land als Problem ansehen – im Vergleich zu 50% im Jahr 2018.
Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass der Antisemitismus in den letzten fünf Jahren zugenommen hat, während fast 70% der Ansicht sind, dass die Konflikte im Nahen Osten die Wahrnehmung von Juden vor Ort beeinflussen.
Die größte Besorgnis wurde in Frankreich, Italien und Deutschland festgestellt, wo viele Europäer warnen, dass Juden einem realen Risiko physischer Angriffe ausgesetzt sind. Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Angst in jüdischen Gemeinden und die erneuten Forderungen an die europäischen Regierungen, Antisemitismus entschiedener zu bekämpfen.
Kommentar – Mich lässt der Gedanke nicht los, dass dies ein Fingerzeig G’ttes sein könnte, mit welchem er sagt: „Es ist Zeit, dass Ihr in das Land zurückkehrt, das ich Euch zugesprochen habe„…
Das Wall Street Journal berichtet, dass das US-Militär auf Befehl zwar begrenzte Angriffe gegen den Iran durchführen kann, für den von Präsident Trump angestrebten Großangriff jedoch noch nicht bereit sei.
Pentagon-Beamte erklären, eine größere Operation erfordere eine stärkere Luftverteidigung zum Schutz Israels und US-amerikanischer Einrichtungen und sei daher nicht in naher Zukunft zu erwarten.
Die USA verstärken unterdessen die Region mit zusätzlichen Patriot- und THAAD-Systemen, während auch die Golfstaaten ihre Verteidigung ausbauen, da ein umfassender Angriff eine massive iranische Raketenreaktion auslösen könnte.
Russland werde trotz des bestehenden strategischen Partnerschaftsabkommens zwischen Moskau und Teheran keine Truppen zur Verteidigung Irans gegen die Vereinigten Staaten entsenden, teilte die Staatsduma mit.
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