Heute, wegen den Vorbereitungen für Shabbat, nur das Wichtigste in Kürze. Ich wünsche Euch allen (und auch uns 🙂): Shabbat Shalom
Inhalt
hasbara.news app
Die Android App ist inzwischen, obwohl sie erst seit einem Tag im PlayStore erhältlich ist, bereits in:
- 66 Installationen,
- 9 Ländern und
- 5 Sprachen
installiert, ohne dass ich bislang negatives Feedback erhalten habe. Sie scheint also stabil zu sein. Ich wurde jedoch mehrmals um eine iOS (Apple) Version gebeten.
Die iOS App steht theoretisch bereit, doch um eine solche anzubieten, brauche ich:
- Ein Budget (100 USD pro Jahr). Ich habe das zurzeit nicht.
- Mindestens zwei Tester mit einem iOS-Gerät (zB iPhone). Sie würden im Apple-Store eine Vorabversion erhalten und müssten mir Feedback geben. z.B. Fehlerverhalten, ScreenShots.
- Und dann brauche ich (und die beiden Tester) hierfür auch noch die Zeit…
Das ist der derzeitige Stand der Dinge.
Übrigens: Wer die App installiert und deren Notifikationen erlaubt hat, wird sofort informiert, wenn ich hier einen neuen Artikel publiziere. Die anderntags automatisch versendeten eMails sind dann redundant und können abbestellt werden, wenn man seine Mailbox entlasten will.
Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Israel Tourismus hat ein Werbevideo erstellt, das mir extrem gefällt!
Es zeigt den typisch jüdischen Humor: Aus etwas eigentlich Üblem etwas Positives machen.
Ich finde, das sei hier super gelungen! 😀
Laut einer neuen Umfrage könnte das Bündnis zwischen Bennett und Eisenkot den Likud überholen.
Eine neue Umfrage zeigt zwar, dass der Likud führt, aber ein klarer Weg zu einer Koalition ist nicht erkennbar, da die Oppositionsparteien ohne die Unterstützung der arabischen Fraktionen keine Mehrheit haben.
Kommentar – damit wären wir dort, wo wir vor den letzten Wahlen auch bereits waren: Eine Mitte-Links Koalition, die von arabischen Parteien erpresst werden kann, so wie die Likud-Regierung hie und da von den haredischen Parteien (UTJ und Shas) erpresst werden kann.
Es wird sich damit die Frage stellen: „Was ist das kleinere Übel: von den arabischen Parteien erpresst zu werden oder von den jüdisch-haredischen?„
Theoretisch gäbe es auch die Möglichkeit, dass Bennet die haredischen Parteien auf seine Seite zieht – doch das widerspricht seinem Ansatz zum Dienstpflichtgesetz (und Anderem), mit dem er viele säkular-linke Kreise auf seine Seite zieht, diametral.
Über den Machtkampf zwischen der Regierung und dem Obersten Gericht habe ich bereits mehrmals berichtet. Hier gibt es einen interessanten Meinungsartikel dazu.
Libanon
Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben neues Videomaterial veröffentlicht, das den rechtswidrigen Einsatz von Krankenwagen durch die Hisbollah belegt.
Die Hisbollah nutzt wiederholt und systematisch Institutionen und medizinische Ausrüstung, insbesondere Krankenwagen, um terroristische Aktivitäten zu verschleiern!
IDF-Truppen griffen Hisbollah-Überwachungseinrichtungen an und entdeckten Waffenlager, während von der Hisbollah abgefeuerte Sprengstoffdrohnen in der Nähe der Truppen im Südlibanon detonierten.
Die Hisbollah hat offiziell angekündigt, dass sie sich nicht an den Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon halten werde, dass sie die „Gelbe Linie“ nicht anerkenne und dass sie die von der IDF besetzten südlichen Gebiete zurückerobern werde.
Syrien

Einer der grausamsten Mörder des Assad-Regimes wurde festgenommen
Die Sicherheitskräfte des syrischen Regimes konnten in der Nacht bei einer Operation in der Stadt Hama Amjad El-Yousef festnehmen, einen der meistgesuchten und bekanntesten Männer in Syrien.
El-Yousef wurde auf Video aufgenommen, als er den „Massaker im At-Tachman-Viertel“ in Damaskus leitete, bei dem Dutzende Zivilisten (einige davon Palästinenser) brutal hingerichtet und gezwungen wurden, in ein Massengrab zu springen.
Die Syrer haben 13 Jahre auf diesen Moment gewartet.
El-Yousef war ein Symbol für die Grausamkeit des Assad-Regimes – vor allem nach der Veröffentlichung eines Videos, das den Massenmord vor einigen Jahren zeigte.
Iran
Die iranische Nachrichtenagentur „Fars“ berichtet:
„Unter den Drohnen, die letzte Nacht über Teheran und anderen iranischen Städten gesichtet wurden, befanden sich auch „Orbiter“-Drohnen„
(Orbiter ist eine in Israel hergestellte, ferngesteuerte selbstzerstörende Drohne).
Das iranische Regime demonstriert weiterhin seine „Stärke„: Bewaffnete Frauen marschieren am helllichten Tag in Isfahan, um ihre Unterstützung für das Regime zu bekunden.
Diese Gruppe Frauen gehört zur Propaganda der Revolutionsgarden, sie werden von Stadt zu Stadt gefahren und liefern überall dieselbe Zirkusvorstellung.
Satellitendaten zeigen, dass ein alter, seit Jahren ungenutzter Tanker der Islamischen Republik reaktiviert wurde und sich in Richtung der Insel Kharg bewegt.
Nach der mehrwöchigen Seeblockade ist die Islamische Republik praktisch nicht mehr in der Lage, Öl zu fördern, denn es gibt keine zusätzlichen Lagerkapazitäten auf der Insel Kharg.
Sollte die Ölförderung aus den Bohrlöchern eingestellt werden, werden die Bohrlöcher entweder blockiert oder es kann zu Störungen kommen, die ihnen auf Jahre hinaus irreparablen Schaden zufügen. Dieser Schaden kann die Bohrlöcher vom Förderkreislauf trennen oder ihre Förderkapazität auf unter 50% reduzieren.
Kurz gesagt: Die Islamische Republik kann die Ölförderung nicht einstellen, da sie sonst erneut in eine katastrophale Krise geraten könnte. Da 90% der iranischen Rohölexporte von der Insel Kharg abgewickelt werden, stellt dies die größte Krise für die Öleinnahmen dar!
Wenn die Islamische Republik nun einen uralten, jahrelang ungenutzten Tanker reaktiviert, bedeutet das, dass sie am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt ist und die Kapazität dieses Tankers nutzen will, um gefördertes Öl zu lagern und so die Ölförderung aufrechtzuerhalten.
Der Tanker heißt NASHA und hat eine Kapazität von etwa 2 Millionen Barrel Öl. Auf der Insel Kharg werden täglich etwa 1 Million Barrel Öl gefördert. Mit diesem Tanker kann man also im Endeffekt 48 Stunden Zeit gewinnen, bevor es zu einer Katastrophe kommt!
USA
Pete Hegseth und Dan Caine hielten eine Pressekonferenz ab und gaben ein Update zum Iran-Krieg, während die Waffenruhe andauert.
Hegseth erklärte gegenüber Reportern, die Kampagne habe innerhalb weniger Wochen ein „entscheidendes militärisches Ergebnis“ erzielt. Er betonte, das zentrale Ziel bleibe, den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern. Nun beginne eine neue Phase, in der Teheran vor der Wahl stehe, einen diplomatischen Weg zu beschreiten.
„Unsere Blockade [der Strasse von Hormuz für iranische Transporte] weitet sich aus und erreicht eine globale Dimension“, sagte er und merkte an, dass 34 nicht-iranische Schiffe die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Wasserstraße gestattet bekommen hätten, der Schiffsverkehr insgesamt jedoch deutlich zurückgegangen sei.
„Wenn der Iran Minen im Wasser platziert oder amerikanische Schiffe oder Streitkräfte bedroht, werden wir ohne zu zögern schießen, und sie zerstören“, sagte er.
In bezug auf Libanon äussert sich Donald Trump optimistisch: „Frieden zwischen Israel und Libanon ist noch in diesem Jahr möglich„
Botschafter Huckabee sagte: „Die Menschen im Libanon und die Menschen in Israel sind Nachbarn und wollen gut miteinander auskommen. Sie können gut miteinander auskommen. Aber es ist wie bei Nachbarn, die einen kleinen, ungezogenen Jungen in der Nachbarschaft haben, der ständig Steine gegen die Fenster wirft. Wenn der Junge damit aufhört, können die Nachbarn miteinander auskommen und tatsächlich zusammenarbeiten“
Trumps Ankündigung zur Verlängerung der Waffenruhe erfolgte im Anschluss an den jüngsten eklatanten Verstoß der Hisbollah gegen diese, als sie kurz vor Mitternacht vier Raketen auf Shtula in Westgaliläa abfeuerte.
Alle Raketen wurden von der Luftabwehr abgefangen. Es wurden keine Einschläge auf israelischem Gebiet gemeldet und es gab keine Opfer.
Die Hisbollah hat die Entscheidung für direkte Verhandlungen kritisiert und der libanesischen Regierung vorgeworfen, Zugeständnisse ohne breite politische oder öffentliche Zustimmung zu machen [als ob sie selbst auf eine solche Zustimmung warten würden, bevor sie Raketen auf Israel abfeuern!].
Libanesische Regierungsvertreter haben bekräftigt, dass Entscheidungen über Krieg, Frieden und Verhandlungen allein in der Verantwortung des Staates liegen, und betont, dass der diplomatische Weg darauf abzielt, dem Land weiteres Leid zu ersparen.
Weitere Aussagen von Präsident Trump zum Iran gestern Abend:
- Sie streiten sich wie die Kesselflicker um die Führung des Iran.
- Wenn sie ihr Öl nicht abtransportieren, wird ihre gesamte Ölinfrastruktur zusammenbrechen, weil sie keine Lagermöglichkeiten haben.
- Wir hatten noch nie so viel Munition. Unsere Schiffe sind beladen. Voll bestückt und bereit zum Auslaufen.
- Um ein Abkommen mit den USA zu erzielen, muss der Iran die Finanzierung der Hisbollah einstellen.
Präsident Trump war sehr überrascht, als er erfuhr, dass das libanesische Gesetz Gespräche mit Israelis verbietet, und verspricht, dies schnell zu ändern.
Das US-Militär erarbeitet einen umfassenden Angriffsplan für den Fall, dass die Waffenruhe scheitert. Dieser sieht unter anderem die Zerstörung von Energieanlagen und gezielte Attentate auf Regimevertreter vor.
CNN berichtet, dass die USA auch die Eliminierung von Ahmad Vahidi, dem Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, erwägen, da seine extremen Positionen ein Hindernis für den Fortschritt der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran darstellen.
Reuters berichtete, dass in einem internen Schreiben des Pentagons Sanktionsmöglichkeiten für NATO-Mitglieder dargelegt wurden, die die US-Militäroperation im Iran nicht unterstützt haben.
Zu diesen Maßnahmen gehörten die Aussetzung der NATO-Mitgliedschaft Spaniens und eine Überprüfung der US-Position zum britischen Souveränitätsanspruch über die Falklandinseln.
Nahost

OSINT-Quellen berichten, dass gestern 12 F-18-Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelandet sind, nachdem sie vom Luftwaffenstützpunkt in Portugal gestartet waren.
Kuwait berichtete, dass zwei Drohnen, die von iranischen Milizen im Irak gestartet wurden, sein Territorium getroffen haben.
International
Die chinesische Botschaft warnte ihre Staatsbürger, den Iran unverzüglich zu verlassen.
Auch Indien fordert seine Bürger auf, den Iran innerhalb von 24 Stunden zu verlassen.
Während eines Besuchs in Berlin ist Prinz Pahlavi, der Sohn des ehemaligen Schahs, mit roter Farbe überschüttet worden.

Der Täter ist Pedram Hossein Monfared.
Er ist ein Kunststudent aus Berlin, dessen Vater Mitglied des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) ist.
Kommentar – Das ist ein eklatantes Versagen der Sicherheitskräfte und hätte weitaus tragischer ausfallen können!
Ihr könnt dazu beitragen, diese Seite (hasbara.news) mehr zu verbreiten, indem Ihr sie bei Euren Freunden bekannt macht und Artikel daraus auf anderen Plattformen (z.B. Facebook, TikTok, Instagram, YouTube, X, LinkedIn, etc.) mit Quellenverweis erwähnt oder verlinkt.