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Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Ein kurzer Lagebericht am Morgen des Unabhängigkeitstages:
- Die Hisbollah hat den Waffenstillstand gebrochen und die Verantwortung dafür offiziell übernommen.
- Die Iraner beabsichtigen derzeit nicht, in Pakistan Verhandlungen aufzunehmen.
- US-Vizepräsident J.D. Vance wird nicht nach Pakistan reisen – es sind also aktuell keine Verhandlungen geplant.
- Die Khorramshahr-4-Raketen werden auf dem Revolutionsplatz in Teheran öffentlich ausgestellt.
- Der Waffenstillstand zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sollte in Kürze enden.
Heute, am Unabhängigkeitstag, attackierte eine Gruppe palästinensischer Araber eine Wandergruppe, die von Ofra in Richtung Givat Assaf unterwegs war. Mehrere Wanderer wurden durch Steinwürfe verletzt und mussten ärztlich behandelt werden.
Aus der Gegend um das Dorf Deir Dibwan kamen Dutzende Angreifer und attackierten die Wandergruppe aus nächster Nähe mit Felsbrocken und Steinen, wobei einige von ihnen getroffen wurden.
Trotz der Kriege positioniert sich Israel sich in Bezug auf das Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf unter den Top 20 Ländern der Welt. In absoluten Zahlen (also nicht pro Kopf der Bevölkerung) rangiert das kleine Israel auf dem beachtlichen Rang 28.
Finanzminister Bezalel Smotrich nimmt an der Unabhängigkeitsfeier in Samaria teil und verspricht die Rückkehr nach Gush Katif: „Wir werden nach Guch Katif zurückkehren, so wie wir nach Nordsamaria zurückgekehrt sind„
Gush Katif ist eine jüdische Gemeinde in Gaza, die 2005 im Zug der Übergabe Gazas an die Palästinenser ethnisch von Juden gesäubert worden ist.
Libanon
Israelische Streitkräfte haben in mehreren Orten im Südlibanon weitere Waffenlager der Hisbollah entdeckt, darunter Panzerfäuste und Drohnen.
Libanesische Medien berichten, dass Bewohner aus Angst vor einer unmittelbar bevorstehenden Reaktion der israelischen Streitkräfte nach dem Verstoß der Hisbollah gegen die Waffenruhe aus dem Südlibanon (wieder) nach Norden in Richtung Beirut und Sidon fliehen.
Die Hisbollah bekannte sich offiziell zu dem heutigen Angriff im Norden:
„Wir haben die Stellung der feindlichen Armee im Dorf Giladi mit einer Salve von Raketen und Schwärmen von Kampfdrohnen angegriffen“

Die libanesische Zeitung Al-Akhbar, die der Hisbollah nahesteht, titelte heute Morgen auf ihrer Titelseite:
„Hisbollah: Kein Waffenstillstand vor dem Abzug (der israelischen Streitkräfte)“
Kommentar – Die IDF wird jedoch nicht abziehen, bevor die Hisbollah (insbesondere im Süden) entwaffnet ist und die ihnen verbliebenen Waffen ruhen lässt. Mit anderen Worten: Deadlock.
Auch: Israel verhandelt mit der libanesischen Regierung, doch die Hisbollah kümmert sich darum nicht.
Libanesische Medien berichten, dass die israelischen Streitkräfte im Dorf Debel (einem christlichen Dorf) einen Hisbollah-Kämpfer festgenommen haben, der verwundet aus Bint Jbeil entkommen konnte, bevor das libanesische Rote Kreuz (Rmeish-Zweig) ihn erreichte.
Kommentar – solches gibt uns während den Verhören immer wieder interessante Erkenntnisse.

Ein weiterer französischer UNIFIL-Soldat ist heute im Libanon gefallen. Er wurde bei einem Gefecht mit der Hisbollah schwer verletzt, bei dem vor etwa anderthalb Wochen bereits ein anderer französischer UNIFIL-Soldat getötet worden war.
Der französische Präsident Macron würdigte ihn mit den Worten: „Er starb für Frankreich“
Iran
Aufnahmen von Raketen in den Straßen Teherans.
Rufe „Tod Amerika, Tod Israel“ wurden laut Kanälen, die mit der schiitischen Achse verbunden sind, veröffentlicht.
Am Dienstag gegen 22:50 Uhr meldeten Medien der Islamischen Republik, dass neben dem Vanak-Platz eine weitere ballistische Rakete auf dem Enghelab-Platz stationiert werde.
Dienstagabend aus Teheran
Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden hat nur wenige Stunden vor dem Ende des Waffenstillstands und unter dem Vorwand eines nächtlichen Marsches eine ballistische Rakete (Bild 110) und eine Abschussanlage auf den Vanak-Platz verlegt!
Ihre Langstreckenraketen werden jetzt mitten in Teheran stationiert.
Ein Bild der katarischen Gasanlagen auf einer iranischen ballistischen Rakete.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete gestern Abend:
„Teheran teilte der amerikanischen Seite über den pakistanischen Vermittler mit, dass seine Delegation am Mittwoch nicht in Islamabad eintreffen werde und derzeit keine Aussicht auf eine iranische Beteiligung an den Verhandlungen bestehe
Der Iran hatte einem Waffenstillstand auf Grundlage seines Zehn-Punkte-Plans zugestimmt, der von den Vereinigten Staaten akzeptiert wurde.
Pakistan erklärte ausdrücklich, dass dieser Plan für die Amerikaner akzeptabel sei. In den darauffolgenden Tagen begannen die Amerikaner jedoch, ihre Zusagen nicht einzuhalten.
Die Amerikaner brachen ihre Verpflichtungen und konnten den Waffenstillstand im Libanon nicht durchsetzen, wodurch die Verhandlungen in ernsthafte Schwierigkeiten gerieten.
Es waren die amerikanischen Vorschläge, die die Verhandlungen zum Scheitern brachten„

Mahdi Mohammadi, Berater von Mohammad Ghalibaf, dem Leiter der iranischen Delegation bei den Verhandlungen, reagiert auf Trumps Ankündigung zur Verlängerung des Waffenstillstands und der Seeblockade:
„Trumps Verlängerung der Blockade ist unlogisch. Die unterlegene Seite kann nicht die Bedingungen diktieren. Die Fortsetzung der Seeblockade ist mit einem Luftangriff gleichzusetzen und muss daher eine militärische Antwort nach sich ziehen“
Das staatliche Fernsehen des Regimes meldet:
„Die Islamische Republik erkennt die [von Trump angekünmdigte] Verlängerung des Waffenstillstands nicht an und kann ihn je nach ihren nationalen Interessen einhalten oder auch nicht einhalten„

Bilder aus dem Iran
Werden wir solche Bilder bald auch in Europa zu sehen kriegen?

Ein Containerschiff wurde heute Morgen im Golf von Oman von einem Boot der iranischen Revolutionsgarden mit Maschinengewehren angegriffen.
Die Brücke des Schiffes wurde schwer beschädigt. Die Besatzung ist unverletzt.

Die iranischen Revolutionsgarden haben heute Morgen im Gebiet von Hormus drei Handelsschiffe beschossen.
Zwei von der IRGC angegriffenen zwei Schiffe gehörten dem europäischen Schifffahrtsgiganten MSC: Francesca und Epaminondas. Sie wurden an die iranische Küste gebracht.
Das dritte liegt vor der Küste Irans fest.

Mohammad Ghalibaf, Sprecher des iranischen Parlaments:
„Solange der Waffenstillstand eklatant gebrochen wird, die Seeblockade andauert und die Weltwirtschaft in Geiselhaft hält, ist eine Öffnung der Straße von Hormus unmöglich.
Der Waffenstillstand ist in dieser Situation bedeutungslos.
Die Vereinigten Staaten werden ihre Ziele nicht durch Einschüchterung erreichen„
In den letzten Wochen hat die iranische Elite nicht nur Meinungsverschiedenheiten, sondern einen regelrechten Machtkampf erlebt.
Amerikanische Quellen berichten Fox News: „Die Islamischen Revolutionsgarden haben die Kontrolle über das iranische Verhandlungsteam übernommen – und zwar unter Waffengewalt … alle haben Angst zu sterben
Aus diesem Grund wird es äußerst schwierig sein, eine Einigung mit der iranischen Seite zu erzielen.
Gleichzeitig nimmt der wirtschaftliche Druck auf den Iran zu„
Es kursieren Gerüchte, dass Ghalibaf, Araghchi, Pezeshkian und weitere Unterhändler von den Revolutionsgarden verhaftet wurden.
Khazrian, Mitglied des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments: „Wir werden gegen jede Institution in der Islamischen Republik vorgehen, die Israel und den Vereinigten Staaten ein Signal der Schwäche sendet. Wir werden nicht zulassen, dass sie solche Signale der Schwäche aussenden und an der Macht bleiben„
Galibaf, Araghchi und Pizeshkian haben seit mehr als 21 Stunden nichts mehr gepostet.
USA

Gestern Abend verkündete Präsident Trump die Verlängerung des Waffenstillstands und die Fortsetzung der Blockade, bis ein iranischer Vorschlag vorgelegt und Gespräche geführt werden.
Kommentar – wir können davon ausgehen, dass sich der Iran damit nicht beeilen wird.
Entweder hat Trump vergessen, hierfür eine Frist festzulegen – oder er tut das absichtlich nicht, um Überraschungseffekte zu ermöglichen.
Trump etwas später gegenüber der New York Post: „Es besteht die Möglichkeit, dass die Gespräche mit dem Iran bis Freitag wieder aufgenommen werden„

US-Finanzminister Scott Bessent zur Wirksamkeit der anhaltenden amerikanischen Seeblockade gegen den Iran:
„Innerhalb weniger Tage werden die iranischen Lagerkapazitäten auf der Insel Kharg voll sein und die fragilen Ölquellen des Irans sind stillgelegt.
Die Einschränkung des iranischen Seehandels schadet der wichtigsten Lebensader des iranischen Regimes unmittelbar“

Präsident Trump twittert über die acht Frauen, um deren Begnadigung er gestern die Iraner gebeten hatte:
„Mir wurde soeben mitgeteilt, dass die acht Demonstrantinnen nicht getötet werden„
„Vier von ihnen werden sofort entlassen und die anderen vier werden lediglich mit einer einmonatigen Gefängisstrafe bestraft“
Vor dem Hintergrund der Ereignisse mit dem Iran wurde der US-Botschafter in Israel nach Washington gerufen, um im Weißen Haus zu verhandeln.
Nahost
Ein populärer libanesischer schiitischer Sender versteht Trumps Vorgehen sehr gut:
„Die Trump-Regierung hat sehr wohl erkannt, dass das Verharren im Zustand „weder Krieg noch Frieden“ und die Sabotage der fragilen iranischen Wirtschaft eine größere Wirkung haben als Luftangriffe. Dies erklärt auch, warum er die Waffenruhe verlängert hat.
Iran wird in der Straße von Hormus und darüber hinaus abgeriegelt, während die USA, Israel und die arabischen Staaten Frieden halten.
Durch die Schließung der Straße von Hormus wird Iran isoliert sein, was gravierende Folgen haben wird.
Iran hat derzeit kaum noch Möglichkeiten, den Krieg nicht zu verlieren und den Sieg der USA zu festigen.
Sehr kluges Handeln und eine sorgfältige Planung sind erforderlich, da die USA auf konventionellem Wege nicht zu besiegen sind„

Die USA, Israel und Saudi-Arabien verstärken ihre militärische Präsenz auf der strategischen Insel Mayun in der Meerenge von Bab al-Mandab, um Bedrohungen durch die jemenitischen Huthis entgegenzuwirken.
Wie das französische Analyse-Magazin Intelligence Online, das sich auf Fragen der Aufklärung spezialisiert hat, berichtete, wurde in den letzten Wochen in der Umgebung der Insel eine erhöhte Aktivität der Luftwaffe und ein Aufbau von Truppen verzeichnet.
Mayun wird von der internationalen Koalition als ein wichtiger Stützpunkt angesehen, der die Sicherheit einer der wichtigsten Seeverkehrsrouten der Welt gewährleisten kann. Die aktuelle Eskalation hängt mit der Bildung einer einheitlichen Front gegen die pro-iranischen Formationen zusammen.
Berichte vom 21. April 2026 bestätigen, dass Saudi-Arabien seine militärische Zusammenarbeit mit den USA und Israel gerade an diesem Ort intensiviert hat. Für Jerusalem und Riad bedeutet die Kontrolle über Mayun die Möglichkeit, einen „geschlossenen Kreis“ der Sicherheit zu schaffen, der Huthi-Angriffe auf zivile Schiffe und Kriegsschiffe verhindert.
Der Kampf um den Einfluss auf der Insel wird von einem scharfen Informationskonflikt innerhalb des Jemen selbst begleitet. Die offizielle Regierung des Landes, die von den Saudis unterstützt wird, und die Nationalen Widerstandskräfte unter der Führung von Tarek Saleh beschuldigen sich gegenseitig, den alleinigen Kontrollversuch über den Standort zu unternehmen.
Allerdings deutet die Anwesenheit von US- und israelischen Streitkräften darauf hin, dass die Zukunft der Insel auf einer höheren geopolitischen Ebene entschieden wird.
Die Stärkung der Positionen auf Mayun ermöglicht es den Verbündeten nicht nur, schnell auf Raketen- und Drohnenstarts aus dem Jemen zu reagieren, sondern auch, alle Versuche des Iran zu blockieren, seinen Einfluss im Roten Meer zu stärken. Angesichts der Instabilität in der Region wird die Insel Mayun de facto zu einer Hauptmilitärbasis, die die Schifffahrt in Richtung des Suezkanals sichert.
Im Irak wurde eine Ölraffinerie entweder vom Iran oder seinen irakischen Stellvertretern angegriffen.
Laut Reuters, die sich auf fünf gut informierte Quellen beruft, hat die US-Armee in den letzten Wochen ukrainische Drohnenabwehrtechnologie auf einem wichtigen saudi-arabischen Luftwaffenstützpunkt eingesetzt, um Angriffe abzuwehren, bei denen Flugzeuge und Gebäude zerstört und mindestens ein Soldat getötet wurden.
Dem Bericht zufolge wurden in den letzten Wochen ukrainische Truppen auf dem Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan stationiert, um US-Streitkräfte im Umgang mit dem Sky-Map-System zu schulen. Dieses System wird vom ukrainischen Militär häufig zur Erkennung anfliegender Drohnen, darunter auch der Shahed-Drohnen der Islamischen Republik, und zur Durchführung von Gegenangriffen mit Drohnenabwehrsystemen genutzt.
International

Spanien, Irland und Slowenien scheiterten gestern mit einem weiteren Versuch, Israel durch die Aussetzung der Abkommen mit der Europäischen Union zu sanktionieren.
Die schärfste Stimme kam vom spanischen Außenminister José Manuel Albares, der argumentierte, Israel verstoße gegen die Menschenrechtsklausel des Abkommens (Artikel 2) und fragte seine EU-Kollegen unverblümt: „Was muss noch geschehen, damit die EU endlich handelt?„
Die Ablehnung der vorgeschlagenen Sanktionen wurde von Deutschland und Italien angeführt: Berlin hält die Aussetzung des Abkommens für ein „unangemessenes Instrument„, das den Einfluss der EU auf die israelische Regierung schwächen würde. Der italienische Minister Antonio Tajani betonte nachdrücklich, Spaniens Vorschlag sei „nicht der richtige Weg“ und Italiens Position stimme mit der Deutschlands überein.
Eine pakistanische Regierungsquelle gegenüber Al-Jazeera:
„Der pakistanische Premierminister Shahbaz Sharif wird sich heute mit den Außen- und Innenministern treffen, um Wege zu besprechen, wie man die iranische Delegation davon überzeugen kann, zu den Verhandlungen zurückzukehren„
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