2.2.2026

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Israel

Wir Israelis haben längst erkannt, was palästinensische (alle muslimischen?) Versprechen wert sind. Dieser Artikel (deutsch) beschreibt, wie das Versprechen zur Reform des palästinensischen Schulmaterials in bezug auf Judenhass umgesetzt worden ist: Nämlich gar nicht.

Dieses Versprechen ist bereits bei der Unterzeichnung der Oslo-Abkommen (1993) abgegeben und seither mehrmals wiederholt worden.

Die europäischen Länder, die eine solche „Schulbildung“ (bereits ab Kindergarten) finanzieren und unterstützen, kümmert das nicht. Fast könnte man meinen, sie seien froh, dieses „Unterrichtsmaterial“ nicht selbst drucken zu müssen.


Zwei ausländische Aktivisten, die in einem Dorf nördlich von Ramallah festgenommen wurden, wurden wegen Verstoßes gegen einen Befehl eines Generalmajors verhaftet und werden nach einer Anhörung vor dem Einwanderungsgericht abgeschoben.

Dem Bericht zufolge waren zwei der Aktivisten bereits zuvor mehrfach von den Sicherheitskräften verwarnt worden.


Starker Anstieg der Angriffe auf Landwirte in den Hebron-Bergen

Fünf Landwirte wurden letzte Nacht bei einem gewaltsamen Angriff in den Hebron-Bergen verletzt. Der Vorsitzende des Regionalrats, Eliram Azulay, fordert die israelischen Streitkräfte und die Polizei auf, ihre Präsenz zu verstärken.

Dies war der fünfte derartige Angriff innerhalb einer Woche und verdeutlicht eine besorgniserregende Zunahme der Angriffe auf landwirtschaftliche Betriebe in der Region. Der Regionalrat von Mount Hebron warnt vor einer gravierenden Verschlechterung der Sicherheitslage.

Neben physischer Gewalt haben die Bauern auch mit einer zunehmenden Präsenz linksextremer und anarchistischer Aktivisten zu kämpfen, die laut dem Rat bewusst Provokationen hervorrufen und ein verzerrtes Bild der Realität präsentieren.


Genozid – Völkermord!
(Ein Artikel von Amir Segal, übersetzt von mir)

Wer die westliche Wissenschaft in den letzten zwei Jahren verfolgt hat, kommt zu dem Schluss: Es herrscht Einigkeit darüber, dass Israel im Gazastreifen Völkermord begeht.

Man muss sich nur die unzähligen offenen Briefe ansehen, unterzeichnet von Hunderten oder Tausenden von Akademikern, die ständig kursieren, und das völlige Ausbleiben von Reaktionen der Universitäten.

Laut dem niederländischen Akademiker Maurten Boudry ist dieser Konsens das Ergebnis von Gruppenzwang, Gruppendenken und Ablenkungsmanövern.

Nehmen wir ein prominentes Beispiel: Die Internationale Vereinigung der Völkermordforscher (International Association of Genocide Scholars) wirft Israel offiziell das „Verbrechen der Verbrechen“ für das Jahr 2025 vor. Ich bin zwar kein Akademiker, aber ich brauche keinen Doktortitel, um zu wissen, dass ein Gebiet, dessen Bevölkerung während eines Konflikts gewachsen ist, nicht Opfer eines solchen „Verbrechens der Verbrechen“ ist.

Die Erklärung dieser Vereinigung enthält keine eigenen Forschungsergebnisse. Die Hamas wird nur einmal beiläufig erwähnt. Die vom Gesundheitsministerium in Gaza gemeldeten Opferzahlen werden unkritisch übernommen. Es wird weder zwischen Zivilisten und Kombattanten unterschieden noch zwischen Todesfällen, die durch Israel verursacht wurden, und solchen, die durch die Hamas verursacht wurden. Nicht sehr wissenschaftlich.

Doch hier liegt der Haken: Die Mitgliedschaft in der IAGS steht jedem offen, der bereit ist, eine Gebühr zu bezahlen, und nur 28% dieser Mitglieder stimmten für diese Resolution. Was als wissenschaftlicher Konsens präsentiert wird, ist in Wirklichkeit nur die Meinung einer Minderheit ideologischer Extremisten.

Laut Boudry hat Widerspruch gegen diese Darstellung in Europa einen hohen beruflichen Preis. Wissenschaftler, die die Genozid-These infrage stellen, berichten von Ausgrenzung, disziplinarischen Drohungen und sozialer Ausgrenzung. Viele Kollegen stimmen zwar im privaten Gespräch zu, bitten aber um Stillschweigen: Sie fürchten den Verlust von Fördermitteln, Beförderungen oder gar ihrer Stellen. Jüngere Wissenschaftler ohne Festanstellung sind besonders gefährdet. Sich offen für Israel – oder auch nur für analytische Vorsicht – auszusprechen, gilt mittlerweile als Karriere-Selbstmord.

Diese Dynamik erzeugt das, was Psychologen „pluralistische Ignoranz“ nennen: Einzelne glauben fälschlicherweise, mit ihrer abweichenden Meinung allein zu sein, schweigen und verstärken dadurch die Illusion einer Einstimmigkeit. Die traurige Folge ist, dass je lauter dieser Konsens erscheint, desto höher sind die Kosten für dessen Infragestellung.

Der Vorwurf des „Gaza-Genozids“ hält sich hartnäckig, nicht weil er gut begründet ist, sondern weil er als moralischer Lackmustest dient. Er wirkt wie ein Hash-Ritual – er signalisiert ideologische Zugehörigkeit, indem er der Logik trotzt. Fakt ist: Abseits von Sitzungssälen und Gremien ist der Kaiser nackt – es herrscht kein Konsens.


Die Meldung, Israel (die IDF) habe die Zahlen der Hamas über 70’000 getötete Gazaner bestätigt, geistert derzeit durch den Blätterwald.

Doch diese Meldung stimmt nicht: Israel hat solches bestritten.

Die gesamte Geschichte um die angebliche Bestätigung der Hamas-Zahlen durch die israelischen Streitkräfte geht auf Äußerungen einer anonymen Quelle in einer Hintergrundbesprechung zurück – nicht auf die eines autorisierten Sprechers oder Experten für Opferzahlen. Sie kann keinesfalls als offizielle Bestätigung der Hamas-Zahlen verstanden werden.

Doch selbst wenn diese Falschbehauptung die Schlagzeilen beherrscht, verschleiert sie das weitaus wichtigere Problem. Denn es geht nicht darum, ob die Hamas-Zahlen von Israel akzeptiert werden. Das wurden sie nicht. Die viel wichtigere Frage ist vielmehr, was diese Zahlen tatsächlich beinhalten, nämlich wer von wem und unter welchen Umständen getötet worden ist.

Die umfassendste forensische Untersuchung der Opferzahlen aus Gaza wurde von Salo Aizenberg, Vorstandsmitglied von HonestReporting, durchgeführt.

Er analysierte die vom Gesundheitsministerium in Gaza während des gesamten Krieges veröffentlichten Todeslisten.

Hier sieht man seine neueste detaillierte Aufschlüsselung der (Hamas-)Behauptung von 70’000 Toten.

Bei dieser Tabelle muss jedoch beachtet werden, dass sich die Zahl von 21’500 getöteten Kämpfer (Combatants killed by the IDF) nur auf solche Kämpfer bezieht, die die IDF einzeln identifizieren und einer Kampfeinheit zuordnen konnte. Das ist längst nicht bei allen Kämpfern der Fall. Die effektive Zahl liegt also sehr viel höher.


Israel setzt rote Linien für Witkoff vor dessen Iran-Gesprächen

Steve Witkoff trifft sich vor Gesprächen mit dem iranischen Außenminister mit Netanjahu, dem Generalstabschef der israelischen Streitkräfte und dem Chef des Mossad.

Israel will seine Forderung nach einem vollständigen Stopp der Urananreicherung bekräftigen und vor jedem Abkommen warnen, das Irans ballistisches Raketenprogramm und dessen Unterstützung für terroristische Stellvertretergruppen ignoriert.

Gaza

VAE Präsident Sheikh Mohamed bin mit VAE Premierminister Mohammed bin Rashid beim „World Laureates Summit“ in Dubai. @MohamedBinZayed/X)

Ein interessanter Artikel von Amir Segal (übersetzt von mir)

Die Emirate von Gaza?

Es ist Montag, der 2. Februar, und die Vereinigten Arabischen Emirate wollen einen Großteil der zivilen Kontrolle im Gazastreifen übernehmen.

Israel unterstützt dies voll und ganz – doch was bedeutet das für die Technokraten?

Der Plan ist, soweit er skizziert ist, simpel: Die Emirate – mit Milliardeninvestitionen ausgestattet – würden die Märkte im Gazastreifen verwalten, Waren in Israel kaufen und in den Streifen transportieren. Die Verteilungszentren würden zu Logistikzentren ausgebaut, von wo aus die Waren an den privaten Sektor im Gazastreifen weitergegeben würden. Die Sicherheit der Zentren und Konvois würde von emiratischen Streitkräften und US-amerikanischen privaten Sicherheitsfirmen gewährleistet.

Dieses Modell ähnelt dem Gaza Humanitarian Fund (GHF), jener Organisation, die von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wurde, weil sie die Verteilung von Hilfsgütern der Kontrolle der Hamas entzog. Das Ziel ist im Wesentlichen dasselbe: der Hamas ihre Kontrolle über den Warenfluss, und damit die Einnahmen, die ihre Rekrutierung und ihren Wiederaufbau finanzieren, zu entziehen.

Israel ist voll dabei. Ein finanzstarker Golfstaat, der die Muslimbruderschaft nicht unterstützt und Jerusalems Ablehnung der türkischen und katarischen Dominanz im Gazastreifen teilt, klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

Doch das kollidiert mit dem bestehenden Plan [der Trump-Administration]. Ich glaube nicht, dass der technokratische Rat, der die zivile Regierung übernehmen soll, mit einem von Abu Dhabi kontrollierten Monopol zusammenarbeiten wird.

Wie die beiden Wege zusammenpassen, ist derzeit unklar: Der Plan der Emirate scheint zuerst umgesetzt zu werden, während der Rat noch immer in der Phase der Blockade feststeckt.


Die Hamas lässt verlauten:

Wir haben die notwendigen Vorbereitungen mit den Regierungs- und Verwaltungsbehörden abgeschlossen, bevor wir die Zuständigkeiten an das Komitee zur Verwaltung des Palästinensischen Streifens übergeben.

Ein Komitee der palästinensischen Fraktionen und zivilen Behörden wird die Übergabe der Befugnisse an das Komitee zur Verwaltung des Palästinensischen Streifens überwachen

Iran

Mohammad Jabari, ein Einwohner der Stadt Karaj, wurde in den sozialen Medien als „iranischer Hodor“ gefeiert, weil er sein Leben opferte, um den Eingang des Gebäudes vor Basij-Milizionären zu blockieren und so anderen Demonstranten die Flucht zu ermöglichen.

Die Basij-Milizionäre erschossen ihn, nachdem es ihnen schließlich gelungen war, in das Gebäude einzudringen.

Wie Hodor in „Game of Thrones“ rettete er mit seinem Leben Menschen, indem er den Weg zum Bösen versperrte.


Regimenahe iranische Medien berichten über Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA.

Die iranische Nachrichtenagentur „Tasnim“, die den iranischen Revolutionsgarden nahesteht, meldet unter Berufung auf „gut informierte Quellen“, dass möglicherweise Verhandlungen zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi und dem US-Gesandten Steve Witkoff beginnen werden.

Die iranische Nachrichtenagentur „Fars“ berichtet: „Der iranische Präsident hat die Aufnahme von Verhandlungen mit den USA angeordnet.

Diese Verhandlungen sollen in Istanbul (Türkei) stattfinden.

Kommentar – es ermüdet. Verhandlungen werden abgebrochen, wieder aufgenommen, sind definitiv gescheitert, werden wieder aufgenommen. Das Spiel des Irans müsste inzwischen doch jedem eingeleuchtet haben: Zeit für mehr Raketen zu gewinnen, Zeit, sich atomar besser aufzurüsten. Jeder Tag Verhandlungen stärkt das iranische Regime und schwächt die Opposition.


Der iranische Außenminister Abbas Araghchi:

Der Iran ist entschlossen, den diplomatischen Weg fortzusetzen, jedoch ohne im Voraus diktierte Vorbedingungen

Kommentar – Dass der Iran von seinem Vorhaben der atomaren Aufrüstung nicht ablassen wird, hat dessen Regierung schon unzählige Male wiederholt.


Die britische Daily Mail berichtet:

Das iranische Regime setzt Vergewaltigung und Verstümmelung von Frauen ein, um Proteste gegen das Regime zu unterdrücken.

Die Leichen der vergewaltigten Frauen werden verbrannt, um Beweise zu vernichten.

Kommentar – Was gibt es da noch zu verhandeln?

International

Nun hat auch Großbritannien Sanktionen gegen mehrere iranische Minister und Polizeichefs ausgesprochen.


Die Ukraine teilt Israel mit, dass sie die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) als Terrororganisation einstufen werde.


Trump hat seine Berater gebeten, Optionen für einen schnellen und entschlossenen Angriff vorzulegen. Ein Angriff, der nicht zum Risiko eines langfristigen Krieges mit dem Iran führen würde, sondern zur Beseitigung des Regimes im Iran.

Analysten und Berater von Trump erklärten, dass solche Optionen wahrscheinlich nicht existieren, berichtet die amerikanische Presse.

Kommentar – Wird es vielleicht bald Zeit, diesen Beraterstab auszuwechseln?


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