Heute gibt es nur sehr wenig zu berichten, als halte der gesamte Nahe Osten den Atem an und schaue nur noch gebannt auf die USA, die sich in der Region massiv aufrüsten.
Inhalt
Israel
Die heutigen Medien und Informationskanäle sind voll von Berichten über die Beerdigung der letzten aus Gaza zurückgeholten Geisel Ron Gvili.
Laut Netanjahu hat das von der Biden-Administration ausgesprochene amerikanische Waffen- und Munitionsembargo mehreren israelischen Soldaten das Leben gekostet. Wegen Mangel an Munition hätten sie sich nicht angemessen verteidigen können.
Der Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF) meldete einen Messerangriff im Bereich des Tunnel-Kontrollpunkts im Sektor Etzion.
Auf israelischer Seite gab es keine Verletzten.
Laut palästinensischen Quellen handelt es sich bei dem bei diesem Messerangriff getöteten Terroristen um Qusai Maher Al-Halayka, einen Einwohner des Dorfes Shayukh im Norden Hebrons.
Eine linke Aktivistin wurde dabei ertappt, wie sie vergiftete Datteln auf Weideland verteilte. Sie konnte verhaftet werden.
Gaza
Die Öffnung des Grenzübergangs Rafah steht kurz bevor, doch trotzdem wird das Waffenstillstandabkommen von Gazanern immer wieder gebrochen.
Israel und Ägypten haben die Verfahren für die geplante Wiedereröffnung des Grenzübergangs in den kommenden Tagen besprochen und koordiniert.
Der Grenzübergang wird in Abstimmung mit Ägypten betrieben, wobei Kairo für jede Person, die die Grenze passieren möchte, eine Genehmigung benötigt. Nach der Genehmigung werden die Namen der Reisenden zur Sicherheitsüberprüfung an die (israelische) ISA weitergeleitet.
Am Grenzübergang werden die Personen, die den Gazastreifen verlassen, keiner israelischen Sicherheitskontrolle unterzogen. Stattdessen werden die Kontrollen von einem Team der Europäischen Union und lokalen Mitarbeitern im Auftrag der Palästinensischen Autonomiebehörde durchgeführt.
Israel wird die Aktivitäten am Grenzübergang jedoch aus der Ferne über eine eigens dafür eingerichtete Kommandozentrale überwachen. Das System überwacht den Ausreisekorridor nach Ägypten und ermöglicht es einem Sicherheitsbeamten, die Identität mithilfe von Gesichtserkennungstechnologie zu überprüfen und gegebenenfalls einzugreifen.
Die Einreise in den Gazastreifen unterliegt jedoch strengen israelischen Sicherheitsvorkehrungen. Jeder, der nach Gaza einreist, muss eine Kontrollstelle der israelischen Streitkräfte passieren, die unter anderem Röntgengeräte, Metalldetektoren und Gesichtserkennung umfasst. Erst nach Abschluss dieser Maßnahmen ist es gestattet, die „gelbe Linie“ zu überschreiten, die die Grenze zwischen den von Israel kontrollierten Gebieten und dem von der Hamas beherrschten Territorium markiert.
Vor der Öffnung des Grenzübergangs Rafah merkt Zahar Alouhidi, Leiter der Informationsabteilung im Gesundheitsministerium des Gazastreifens, an:
„20’000 kranke und verletzte Gaza-Bewohner stehen auf Wartelisten für eine Behandlung im Ausland. Bislang sind 1’268 Kranke und Verletzte, die auf eine Behandlung im Ausland warteten, gestorben, weil sie den Gazastreifen nicht verlassen konnten„
Kommentar – hier irrt sich Zahar Alouhidi. Der Grund ist nicht, dass sie den Gazastreifen nicht verlassen können, sondern dass die Gazaner zulassen, dass ihre Krankenhäuser für militärische (terroristische) Zwecke missbraucht werden.
Iran
Laut The Jerusalem Post erwägen die Vereinigten Staaten eine Seeblockade des Ölexports aus dem Iran, bevor sie zu direkten militärischen Aktionen übergehen.
Der Kommandeur der Marine der IRGC, Admiral Alireza Tangsiri, sagte:
„Der Persische Golf gehört dem Iran und seinen Nachbarn. Es ist an der Zeit, dass Amerika unseren Region verlässt oder die Konsequenzen trägt.“
Ein U-Boot der Islamischen Republik, das optisch eher an eine Unterwasser-Toilette erinnert, bereitet sich auf eine Konfrontation mit dem Flugzeugträger Abraham Lincoln vor.
Kommentar – Ein vielsagendes Foto…
Nahost
Ein entscheidender Tag im Irak:
Heute wird eine folgenreiche Entscheidung erwartet, die Iraks Rolle auf der regionalen und internationalen Bühne neu definieren könnte – vor dem Hintergrund eines Tweets von US-Präsident Donald Trump.
Trump: „Der Irak steht vor zwei Optionen:
- Die Beibehaltung von al-Malikis Kandidatur – ein Schritt, der eine offene politische Konfrontation mit den USA bedeuten würde, die sich in letzter Zeit unberechenbar verhalten haben. Dies könnte schwerwiegende Folgen haben und die innere Stabilität gefährden.
- Die Ablösung des Kandidaten Nouri al-Maliki – ein Schritt, der voraussichtlich auf breiten Widerstand von Anhängern des „Schiitischen Rahmens“ im Parlament stoßen und interne Konflikte auslösen wird. Er wird als Zugeständnis unter externem Druck, als Eingriff in die Souveränität und als Missachtung des Selbstbestimmungsrechts durch ein fernes Land wahrgenommen, das per Tweet in den sozialen Medien über den irakischen Premierminister entscheidet„
Nuri al-Maliki, der pro-iranische Kandidat für das Amt des irakischen Premierministers, fordert Präsident Trump heraus, der seine Nominierung ablehnt:
„Wir lehnen die amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Irak kategorisch ab.
Dies ist ein Verstoß gegen die irakische Souveränität.
Ich werde mich weiterhin bis zum Ende für die Interessen des Irak und aus Respekt vor dem schiitischen Koordinierungsrahmen im Parlament, der meine Kandidatur eingereicht hat, einsetzen„
International
Trumps „Friedensrat“ startet seinen offiziellen X-Account und gibt die Gründungsmitglieder bekannt. Welches dieser „offizielle Account“ ist, ist mir derzeit noch nicht klar: Vermutlich dieser hier.
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