Hiermit sei meine Rekapitulation der wichtigsten Ereignisse der letzten zwei Wochen abgeschlossen. Ab morgen wird jedoch erneut eine 2- bis 3-tätige Sendepause eintreten, da ich für einige amtliche administrative Arbeiten in Tel Aviv und Jerusalem sein und erst am 26. Dez. wieder zurückkommen werde.
Inhalt
Israel
In letzter Zeit wird oft über Spannungen zwischen den USA (Trump) und Israel (Netanjahu) berichtet. Ob das wirklich stimmt, kann bezweifelt werden. Beide Politiker sind sehr erfahren darin, was man wem wie mitteilt, damit in den Medien darüber berichtet wird. Zudem werden zu diesem Thema viele Fake-News veröffentlicht.
Wir wissen jedoch, dass die USA sehr bestrebt sind, arabische Länder auf ihre Seite zu ziehen und auch, sie in die Abraham-Abkommen zu integrieren (z.B. Syrien, Saudi-Arabien, Libanon). Wenn die USA dort zu sehr als „israelhörig“ wahrgenommen werden, wird das schwierig. Folglich müssen diesbezüglich Uneinigkeiten veröffentlicht werden. Bei all diesen Meldungen sind also Zweifel sehr angebracht.
17.12.2025: Im Norden Israel wurden zwei dem ISIS angehörende Muslime festgenommen. Sie waren religiös radikalisiert und hatten bereits Anschläge sowie eine Ausbildungsreise in ein feindliches Land vorbereitet.
Angesichts des weltweit zunehmenden Juden- und Israelhasses mag es erstaunen, dass sich zunehmend mehr Araber, Beduinen und Drusen freiwillig zum Dienst in der IDF melden.
Das Handy des ehemaligen PM Naftali Bennett wurde von iranischen Hackern geknackt und viele sensitive Informationen daraus wurden veröffentlicht.
In Atarot, auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens nördlich von Jerusalem, beginnen die Planungsarbeiten für eine Wohngegend mit rund 9’000 Wohnungen.
Das Gelände ist vor dem WKI (vor 1914) von jüdischen Zionisten gekauft, danach jedoch von Jordanien annektiert worden. Das dortige Dorf wurde dabei von Jordanien zerstört. Jetzt soll die Gegend wieder besiedelt werden. Da sie sich zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim befindet und sich einer palästinensischen Übernahme dieses Gebietes in den Weg stellt, laufen die Palästinenser und israelfeindliche NGOs dagegen Sturm.
Es ist interessant und vielsagend, dem palästinensischen Forscher Hani Al-Masri zuzuhören. Unter anderem sagte er, die Anerkennung Israels als jüdischen Staat würde „die Rechte der Palästinenser“ für immer auslöschen. Er verteidigte die Zahlungen an Gefangene und „Märtyrer“ als einen Kernbestandteil der palästinensischen Identität. Zudem bezeichnete er den gazanischen Angriff vom 7. Oktober als phantastische Sache, das habe auch Mahmoud Abbas so bestätigt.
Wohlverstanden: Al-Masi ist nicht Hamas, er ist ein „ganz normaler“ Palästinenser.
19.12.2025: Israel genehmigt ein Gasexportabkommen in Höhe von 35 Milliarden Dollar mit Ägypten.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bereitet sich laut US-amerikanischen und israelischen Quellen, die von NBC zitiert werden, darauf vor, Präsident Donald Trump über neue militärische Optionen gegen den Iran zu unterrichten. Hintergrund sind israelische Einschätzungen, wonach Teheran nach den Angriffen Anfang des Jahres den Wiederaufbau seines ballistischen Raketenprogramms beschleunigt. Auch die Zunahme der iranischen Drohungen gegen Israel und die klandestinen iranischen Operationen in der Türkei, in Syrien, Irak und Libanon lassen eine baldige Intervention unvermeidlich erscheinen.
Netanjahus Warnung an Trump: „Der Iran eilt voraus und Israel hat Angriffspläne bereit„.
Natürlich würde Netanjahu es begrüßen, wenn sich die USA an einem Angriff auf den Iran beteiligen würden, doch notfalls wird Israel das alleine tun (müssen).
Israel ruft den nationalen Notstand wegen dem palästinensischen „Verschmutzungs-Terror“ aus.
Laut einer israelischen NGO sterben jährlich 1’300 bis 1’400 Israelis an Krankheiten, die durch die giftigen Dämpfe aus den palästinensischen Zonen verursacht werden.
„Keine Alternative zur IDF„: Israel drängt Trump hinter den Kulissen, den internationalen Truppen eine Frist zur Entwaffnung der Hamas zu setzen.
Nachdem Israel jahrelang Raketenbeschuss aus Gaza und dem Libanon ausgesetzt war, warnt der israelische Geheimdienst nun davor, dass Waffenschmuggel und einheimische Raketenentwicklungen in Judäa und Samaria den Grundstein für eine dritte Front legen könnten. (Bericht mit englischem Video)
Im Zuge des erstarkenden Terrorismus gegen Juden weltweit, hat Israels Außenminister Gideon Sa’ar alle Juden zur Aliyah aufgerufen. „Die jüdischen Gemeinden in der Diaspora werden Euch nicht beschützen können„, sagt er.
„Wir forderten von ausländischen Regierungen konkrete Maßnahmen gegen den neuen Antisemitismus. Nur wenige kamen dieser Aufforderung nach. Die meisten ließen einen ungezügelten Anstieg offenen Antisemitismus in der Öffentlichkeit zu„, so seine Worte.
Gaza
Hier ist ein Bericht darüber, wie die Hamas den Wiederaufbau in Gaza in die Hand nimmt. Wichtiger als Trink- und Abwasser sind ihnen Moscheen und Schulen, damit sie ihre Indoktrination so bald wie möglich wieder aufnehmen kann.
Die USA stellen einen 112 Milliarden Dollar schweren Plan vor, um Gaza innert 20 Jahren in eine luxuriöse Küstenenklave zu verwandeln.
Kommentar – Träumen ist immer erlaubt… (die Hamas wird so etwas nie zulassen)
In den letzten zwei Monaten zerstörten israelische Streitkräfte hunderte von Terrorinfrastrukturen, demontierten unterirdische Gänge, die sich in der Nähe von Khan Yunis über bis zu zwei Kilometer erstreckten, und eliminierten rund 20 Terroristen. Bericht mit Video.
Libanon
In einem präzisen Coup in Libanon ist es der IDF gelungen, Imad Amhaz zu entführen. Imad Amhaz ist der Kommandant eines geheimen maritimen Raketenprogramms der Hisbollah, das für die Planung von Terroranschlägen von See aus verantwortlich ist.
Laut der IDF hat das Verhör von Amhaz die systematische Ausnutzung ziviler Institutionen durch die Hisbollah – darunter eine libanesische Seefahrtschule – als Deckmantel für den Aufbau einer verdeckten Terrorinfrastruktur zur Bekämpfung israelischer und internationaler Interessen aufgedeckt.
Über weitere Erkenntnisse aus diesen Verhören wird bald mehr zu berichten sein.
Iran
21.12.2025: Westliche Geheimdienste berichten von ungewöhnlichen Aktivitäten der Islamischen Revolutionsgarde mit Drohnen, Raketen und Luftverteidigungseinheiten, während israelische Beamte warnen, dass sich der Iran auf die nächste Konfrontation mit Israel vorbereitet.
Nahost
18.12.2025: Israel schließt ein militärisches Bündnis mit Zypern und Griechenland. Dies insbesondere aufgrund der zunehmenden Bedrohungen aus der Türkei.
Damit gibt es jetzt ein militärisches Bündnis von NATO-Mitgliedern gegen ein anderes NATO-Mitglied.
In Syrien wurde ein grosser Schmuggeltunnel zum Transport von Waffen von Iran nach Syrien entdeckt. Der Tunnel befindet sich im Osten Syriens in der Nähe der Stadt Al-Bukamal, nur wenige Kilometer von der irakisch-syrischen Grenze entfernt, in einem Gebiet nahe dem iranischen Stützpunkt Imam Ali.
In der „Pufferzone“ in Syrien hat die IDF einen ISIS-Terroristen festgenommen. Der Bericht zeigt die Waffen, die bei ihm gefunden worden sind.
In den vergangenen 6 Monaten haben die von den USA geführten Streitkräfte in Syrien mehr als 80 Operationen gegen Terroristen durchgeführt, die eine direkte Bedrohung für die Vereinigten Staaten und die regionale Sicherheit darstellten.
Irak: Laut der saudischen Tageszeitung Asharq al-Awsat vom Samstag haben Anführer mehrerer pro-iranischer Milizen im Irak signalisiert, dass sie möglicherweise bereit seien, ihre Waffen an die staatlichen Behörden abzugeben, nachdem Israel sie bedroht hatte.
International
17.12.2025: Die USA erlassen Einreisesperren für Palästinenser sowie für Inhaber von Reisepässen aus Syrien, Burkina Faso, Laos, Mali, Niger, Sierra Leone und Südsudan. Für diese Maßnahme werden Sicherheitsgründe aufgeführt.
17.12.2025: In Doha (Qatar) fand ein Meeting mit Vertretern von 45 Ländern statt, bei welchem die Bildung einer „internationalen Stabilitätstruppe“ (ISF) besprochen worden ist. Das Resultat viel sehr ernüchternd aus: Außer Italien hat sich kein Land bereit erklärt, sich an dieser Truppe zu beteiligen.
18.12.2025: Nach dem Massaker an der Bondi Beach in Sydney haben einige europäische Länder ihre Maßnahmen gegen Israel- und Judenfeindlichkeit verstärkt. Insbesondere in Großbritannien und Deutschland werden ab sofort öffentliche Aufrufe zu Gewalt und Genozid, wie „Globalize Intifada“ und „From the River to the Sea„, verboten und strafrechtlich verfolgt.
In Großbritannien sind aufgrund dieser neuen Praxis bereits zwei Palästinisten verhaftet worden.
18.12.2025: In Sydney konnte ein zweiter Anschlag bei der Bondi Beach verhindert werden. Zwei Autos mit 7 Insassen wurden gestoppt, bevor sie ihr Ziel erreicht haben. In ihrem Auto sollen Waffen gefunden worden sein, was die Polizei bislang jedoch nicht bestätigt hat.
Die USA haben am Donnerstag Sanktionen gegen zwei Richter des Internationalen Strafgerichtshofs verhängt. In einer Erklärung sagte Rubio, die USA würden die ICC-Richter Gocha Lordkipanidze aus Georgien und Erdenebalsuren Damdin aus der Mongolei gemäß der Executive Order 14203 sanktionieren.
Die beiden sanktionierten Richter haben die internationalen Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant für gültig erklärt, obwohl Israel, gleich wie auch die USA, kein Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs ist.
19.12.2025: Nach heftigen Protesten aus der betroffenen Bevölkerung hat Belgien seine kürzlich gefällte Entscheidung zur Reduzierung des Sicherheitsaufwands im jüdischen Viertel von Antwerpen zurückgenommen.
In Toronto (Kanada) wurde eine dreiköpfige, mit dem ISIS verbundene Terrorzelle festgenommen, die (glücklicherweise erfolglos) versucht hat, Juden, insbesondere jüdische Frauen, aus der Region zu entführen, um die Opfer zu vergewaltigen und danach zu ermorden.
Inwiefern ist Antizionismus = Antisemitismus?
Unter israelischen Juden geben 65% an, dass Antizionismus in der Regel oder immer eine Form von Antisemitismus sei, verglichen mit 72% der amerikanischen Juden. Weitere 16% der israelischen und 17% der amerikanischen Juden sind der Ansicht, dass Antizionismus mitunter antisemitisch sei.
81% der israelischen Juden und 88% der amerikanischen sehen gemäss dieser Umfrage also kaum einen Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus.
Kommentar – Ich gehöre auch zu diesen 81%, denn ohne Zionismus gibt es kein Judentum. Wer Zionismus ablehnt, lehnt auch das Judentum ab.
Die USA haben einen zweiten venezuelischen Öltanker beschlagnahmt, der unterwegs war, die Sanktionen gegen den Iran zu unterlaufen. Die Jagd geht jetzt nach einem dritten Tanker weiter.
9.12.2025: Erstmals verweigerten Deutschland, Italien, Ungarn, Tschechien, Bulgarien und Lettland am Freitag in der UN-Generalversammlung ihre Unterstützung für die Verlängerung des UNRWA-Mandats. Der deutsche Nachrichtensender „Der Spiegel“ sprach von einer „bemerkenswerten politischen Wende“.
Bei der Abstimmung über eine zweite UNRWA-Resolution am Freitag schlossen sich diesen sechs EU-Ländern auch Österreich, Rumänien und Litauen an. In den Vorjahren hatten alle 27 EU-Staaten für diese Resolutionen gestimmt.
Die veränderten Abstimmungsergebnisse folgten auf die Anhörung von UN Watch vor dem Parlament und die Veröffentlichung eines brisanten Berichts in deutschen und italienischen Medien, der die Verbindungen des UNRWA zum Terrorismus aufdeckte.
„Deutschland hat erstmals eine Verlängerung des UNRWA-Mandats abgelehnt“, berichtete der „Spiegel“. Die erste Abstimmung fand im November statt, die endgültige Entscheidung fiel am Freitag in der UN-Generalversammlung.
Außenminister Johann Wadephul erklärte, Berlin erwarte zunächst „konsequente und überprüfbare Reformen innerhalb des UNRWA“. Die versprochenen Reformen beim UNRWA seien „nicht ausreichend umgesetzt worden“, sagte Wadephul. Deshalb habe man „das Abstimmungsverhalten im Vergleich zu den Vorjahren deutlich angepasst. Und deshalb haben wir zum ersten Mal einer Mandatsverlängerung nicht zugestimmt, sondern uns der Stimme enthalten“, sagte der deutsche Außenminister.
„Wir wollen deutlich machen, dass wir einen grundlegenden Wandel erwarten, insbesondere in der Arbeit des UNRWA in den palästinensischen Gebieten. Dort gab es eine inakzeptable Zusammenarbeit, teilweise mit Gruppen, die Israel diametral entgegenstehen und Feindseligkeiten geschürt haben. Wir haben daher die notwendigen Schlüsse gezogen und hoffen, dass dies nun verstanden wird und die notwendigen Reformen endlich umgesetzt werden.“
Die Grünen kritisierten die Enthaltung und nannten sie ein „verheerendes Signal“. Auch Martin Konecny vom Europäischen Nahostprojekt, einer pro-palästinensischen Gruppe in Brüssel, sprach von einem „skandalösen Kurswechsel“.
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