28.12.2025

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Israel

16.12.2025: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab heute die offizielle Anerkennung der Republik Somaliland als unabhängigen und souveränen Staat bekannt.

Der Ministerpräsident, der Außenminister und der Präsident der Republik Somaliland unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung.

Diese Erklärung steht im Geiste der Abraham-Abkommen, die auf Initiative von Präsident Trump unterzeichnet worden sind.

Der Ministerpräsident gratulierte dem Präsidenten Somalilands, Dr. Abdirahman Mohamed Abdillahi, und würdigte dessen Führungsqualitäten und Engagement für die Förderung von Sicherheit, Stabilität und Frieden. Er lud den Präsidenten zu einem offiziellen Besuch nach Israel ein.

Der Präsident dankte Ministerpräsident Netanjahu für seine historische Ankündigung und würdigte dessen bedeutende Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus und für die Erreichung des regionalen Friedens.

Der Ministerpräsident dankte Außenminister Gideon Sa’ar, Mossad-Direktor David Barnea und dem Mossad für ihren Beitrag zur Anerkennung der Staaten und wünschte dem Volk von Somaliland Erfolg, Wohlstand und Freiheit.

Der Staat Israel plant, seine Beziehungen zur Republik Somaliland durch eine umfassende Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheit, Technologie und Wirtschaft unverzüglich auszubauen.

In Somaliland feiert man dieses Ereignis auf den Strassen.

Israel ist das erste UNO-Mitglied, das die Unabhängigkeit Somalilands vom Bürgerkrieg (Muslime gegen Christen) und Krisen geschüttelten Somalia anerkennt.

Man beachte die strategisch äußerst wichtige Lage Somalilands am Golf von Aden und am Eingang zum Roten Meer.

Israel ist unter anderem deshalb sehr an einer sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mit diesem Land interessiert.

Hinzu kommt, dass Somaliland als mögliches Zielland für die Aufnahme von ausreisewilligen Gaza-Bewohnern genannt wurde.

Die Außenminister Ägyptens, Dschibutis, der Türkei und Somalias verurteilten als Erste Israels Anerkennung Somalilands aufs Schärfste, doch Saudi-Arabien und Qatar reklamieren nur in milder Sprache.

Die Exilregierung von Biafra hingegen gratuliert Israel zu dieser Anerkennung. Sie ruft die internationale Gemeinschaft auf, Somaliland und auch Biafra als unabhängigen, von Nigeria getrennten Staat anzuerkennen.

Das iranische Außenministerium verurteilt die „offensichtliche Verletzung“ der Autonomie und territorialen Integrität Somalias durch Israel. Der Iran kritisiert Israels Anerkennung Somalilands, die einen Versuch darstelle, die Stabilität in der Region des Roten Meeres – am Horn von Afrika – zu untergraben.

Bisher haben die folgenden Akteure verurteilt: Hamas, Volksfront, Ägypten, Türkei, Somalia, Iran, Irak, die Palästinensische Autonomiebehörde, die Arabische Liga und Dschibuti. Qatar und Saudi-Arabien äußerten zwar ihre Ablehnung, verurteilten die Maßnahmen jedoch nicht.

Präsident Trump sagte in einem Telefongespräch mit der New York Post: „Zum jetzigen Zeitpunkt werde ich mich der israelischen Anerkennung Somalilands nicht anschließen – ich werde die Angelegenheit prüfen und dann eine Entscheidung treffen.“ Im Artikel wurde außerdem berichtet, dass der Kommandeur des US-Afrikakommandos (AFRICOM) Somaliland im vergangenen Monat besucht hat.

Der Artikel erwähnte ferner, dass der US-Kongressabgeordnete Scott Perry, ein glühender Unterstützer Trumps, zusammen mit drei weiteren republikanischen Kongressmitgliedern einen Gesetzentwurf zur amerikanischen Anerkennung Somalilands unterstützt.

Ein antiisraelischer türkischer Kanal analysiert die Gründe für die israelische Anerkennung Somalilands wie folgt:

  1. Aufklärung und Überwachung:
    – Somaliland als vorgeschobener Aufklärungsstützpunkt
    – Nähe zum Jemen und zum Roten Meer
    – Überwachung der Raketen- und Drohnenaktivitäten der Houthi
    – Verfolgung iranischer Seeaktivitäten
    – Potenzial für Fernmelde- und elektronische Aufklärung.
  2. Das Rote Meer und Bab al-Mandab:
    – Direkte Beobachtung von Bab al-Mandab
    – Kontrolle über einen wichtigen Kontrollpunkt des Welthandels
    – Überwachung der Schifffahrtsrouten von Öltankern
    – Frühwarnsystem für maritime Bedrohungen
    – Schaffung eines Gegengewichts zum Einfluss Ägyptens und Saudi-Arabiens in der Region.
  3. Militärischer und logistischer Zugang:
    – Voller Zugang zum Hafen von Berbera
    – Möglichkeiten für Marine- und Luftoperationen
    – Fähigkeit zur schnellen Versorgung des Gebiets
    – Logistische Unterstützung in Krisenzeiten
    – Aufbau einer (militärischen) Infrastruktur mit Unterstützung der Golfstaaten (z. B. VAE).
  4. Regionale Geopolitik:
    – Diplomatische Expansion am Horn von Afrika
    – Erweiterung des Rahmens der Abraham-Abkommen
    – Etablierung einer neuen regionalen Achse
    – Gegengewicht zur strategischen Präsenz der Türkei in Somalia
    – Eindämmung des regionalen Einflusses Saudi-Arabiens und Ägyptens.
  5. Nutzung der Anerkennung zur Erleichterung der Umsiedlung von Gaza-Flüchtlingen nach Afrika.

Der Präsident Somalilands in einer Rede nach der Anerkennung der Unabhängigkeit seines Landes durch Israel:

Ich bin heute der glücklichste Mensch der Welt.
Wir betonen, dass wir Frieden, Koexistenz und gegenseitigen Respekt anstreben. Die Anerkennung unserer Unabhängigkeit drückt keinerlei Feindseligkeit gegenüber irgendeiner Seite aus. Wir betonen, dass wir ein rein muslimisches Land sind
„.

Der saudische Sender Al Arabiya berichtet:

Die israelische Anerkennung Somalilands ebnet den Weg für Übereinkünfte zwischen Äthiopien und Somaliland mit dem Ziel, Äthiopien über den Hafen von Berbera Zugang zum Meer zu ermöglichen.

Äthiopien ist vollständig von allen Seiten umzingelt und hat keinen Zugang zu einem Seehafen.

Laut Al Arabiya ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass Äthiopien Somaliland nun im Austausch für den Zugang zum Seehafen anerkennt.

Und zu guter Letzt zu diesem hochaktuellen Thema:

Ab dem 1. Januar 2026 wird (ausgerechnet!) Somalia für ein Jahr den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat innehaben.

Nach der israelischen Anerkennung Somalilands forderte Somalia für morgen eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.


Schamlos und ohne zu erröten – denn es verkauft sich gut und „dient der Sache“:

Eine deutsche „Journalistin“, die an der Gaza-Flottille teilgenommen hat: „Ich wurde in einem israelischen Gefängnis vergewaltigt.

Anna Leidke, eine 25-jährige deutsche Journalistin *) und Israel-kritische Person, die an der letzten „Freiheitsflottille“ nach Gaza teilgenommen hat, behauptet, während einer Kontrolle bei einem Gefängnistransport in Israel vergewaltigt worden zu sein.

Sie erklärt, ihre Geschichte nicht für sich selbst zu veröffentlichen, sondern damit die Welt erfährt, was die Palästinenser „in zionistischen Gefängnissen“ erleiden. Sie tue es für die „Befreiung Palästinas“.

*) Seltsamerweise findet Google keine Journalistin dieses Namens. Eine Journalistin, die ansonsten noch nie etwas unter ihrem Namen veröffentlicht hat? Mag jeder denken was er will…


Der ehemalige Knesset-Abgeordnete der Hadash-Partei, der gestern verstarb, wurde mit einer palästinensischen Flagge über seinem Leichnam beerdigt.

Gaza

Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza: Die Zahl der Todesopfer im Gaza-Krieg hat heute Morgen 71.000 überschritten.

Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab heute Morgen bekannt, dass die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen laut Ministeriumsangaben 71’266 und die Zahl der Verletzten 171’219 erreicht hat.

Bei etwa 300 der heute Morgen neu hinzugekommenen Todesopfer handelt es sich um Leichen, die aus den Trümmern geborgen wurden, sowie um Todesfälle, deren bürokratische Bearbeitung das Gesundheitsministerium abgeschlossen hat.


Immer wieder gern gesehen: Pallywood.

Der Schnee ist zurück in Gaza

1.7 Millionen Aufrufe in weniger als einem Tag für das verlinkte KI-Video auf einem einzigen TikTok-Account – obwohl viele Kommentatoren in den Kommentaren hinterfragen, ob es sich tatsächlich um KI handelt, was dem Video mehr Gewicht verleiht.

Dennoch sind viele überzeugt, dass dies die aktuelle Situation in Gaza widerspiegelt.

Kommentar: Von zuhause aus sehe ich den Mount Hermon. Nicht einmal dort hat es richtig Schnee. Bloss die Spitze ist leicht schneebedeckt.

Schnee in Gaza?

🤣🤣🤣

Iran

Die iranische Hackergruppe Hanzala behauptet, das iPhone 16 Pro Max von Tzachi Braverman, dem Stabschef von Premierminister Netanjahu, gehackt zu haben.

Ihren Angaben zufolge erfolgte der Angriff bereits vor einiger Zeit und seitdem extrahieren sie umfangreiche Informationen aus dem Gerät.

Nahost

Syrien:

Die Sicherheitskräfte von Ahmed al-Sharaa beschlagnahmten ein großes Waffenlager mit Raketen, Granaten und Panzerabwehrraketen im Dorf Nassib im Gouvernement Daraa, unweit der Grenze zu Jordanien und etwa 40 km Luftlinie von der Grenze zu Israel entfernt.


Syrien: Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in der Imam-Ali-Moschee im Viertel Wadi al-Dhahab in Homs in die Luft.

Laut Zeugenaussagen von Gläubigen rief der Attentäter „Allahu Akbar“, bevor er die Bombe zündete.

Ersten offiziellen Angaben zufolge gab es drei Tote und fünf Verletzte.

Es wird vermutet, dass es sich um einen ISIS-Anhänger gehandelt hat, dies ist jedoch noch nicht bestätigt.

International

Italien hat neun Palästinenser festgenommen, die in den vergangenen zwei Jahren rund sieben Millionen Euro für „humanitäre Zwecke im Gazastreifen“ gesammelt hatten.

Der Großteil des Geldes floss jedoch an den militärischen Flügel der Hamas.

Unter den Festgenommenen befindet sich Muhammad Khanun, Präsident der Palästinensischen Vereinigung in Italien.


Australien: Aufnahmen von Sky News, die in sozialen Netzwerken kursieren, zeigen Anthony Albanese, den derzeitigen Premierminister Australiens, wie er zu Beginn seiner politischen Karriere (Anfang der 2000er Jahre) an einer „Free Palestine“-Demonstration gegen Israel teilnimmt und dabei die israelischen Streitkräfte durch ein Megafon verurteilt. Neben ihm ist eine gelbe Hisbollah-Flagge zu sehen.


Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Somalia verließ Somalia nur wenige Stunden, nachdem Israel Somaliland anerkannt hatte.

Die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen Somaliland und Israels Anerkennung insgeheim.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind militärisch und wirtschaftlich stark in Somaliland präsent.

Israels Anerkennung Somalilands deckt sich mit den Interessen der Vereinigten Arabischen Emirate.


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