Natürlich gab es damals bereits Könige - doch keine jüdischen! Selbstverständlich waren diese nicht (nach den jüdischen Regeln) gesalbt.
Wenn in diesen Texten also von einem "Gott" die Rede ist, so ist das deren "Gott", nicht der G'tt Abrahams, Isaaks und Jakobs. Also nicht "unserer".
Die Völker damals hatten ja viele "Götter"...
Du sprichst dann von den 3 Engeln, die Abraham die Geburt Isaaks ankündigten. Das waren ja keine 3 "Götter", sondern dessen Boten.
Engel tun das, was G'tt ihnen aufgetragen hat und hier wird gesagt, dass Abraham in ihren Worten (und Taten) G'tt erkannt hat.
Ich weiss nicht, wo du darin ein Problem siehst...
Mach mich nicht kirre, ich habe keine Zeit für solches: Ich habe deine Fragen bereits beantwortet.
Zu Ari: Es ist bekannt, dass der Stifter des Christentums, Paulus, verdächtigt wurde, ein römischer Spion zu sein und durch Verrat eine Massenhinrichtung durch das Kreuz veranlasst zu haben. Von Jesus war da natürlich nicht die Rede. Es gibt keine historische Person Jesus, es gab aber einen jüdischen Widerstand, der vermutlich von den jüdischen Soldaten in der römischen Armee ausging.
Neben den Texten, die in die Bibel aufgenommen wurden, gibt es die Pseudoepigraffa, Texte, die etwa zeitgleich entstanden. Ich vermute, dass Herodes der Große, in seinem Bemühen, das historische Königreich mehr an die Römer und an Hellas anzupassen, diesen Widerstand und letztlich einen Krieg ausgelöst hat. In diesen Epigraffa geht es unter anderem um die Auseinandersetzung mit und Ablehnung Hellas durch Rabbiner.
Jesus wurde auf den Konzilen in der Spätantike in Ephesos erfunden und mit ihm die heilige Dreifaltigkeit sowie die Muttergottes, weil die Heiden Göttinnen wie Artemis verehrt haben, die Göttin des Mondes, der Mathematik und Philosophie. Männer konnten danach nur anerkannt werden, wenn sie zumindest von einer Göttin abstammten. Die Dreifaltigkeit ist auch etwas Heidnisches, die Trinität der Göttin und stark an die Jahreszeiten angelehnt.
Die christliche Kirche hatte (und hat) viele Spielarten, gemeinsam ist aber allen Varianten, dass die ... Geschichtsauffassung … eine Umdeutung ist. Wenn also Kaja Kallas erzählt, dass die japanische Besatzung in China oder die Operation Barbarossa harmonische Epochen waren, die den Deutschen aufgezwungen wurden oder mit denen sie nichts zu tun hatten, dann neigt sie zu einer christlichen Geschichtsauffassung.
Zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass viele neue Auffassungen in den Kanon aufgenommen wurden, nachdem Konstantin der Große das Christentum endgültig zur römischen Staatsreligion erklärt hatte. Das heißt also, dass nicht Bethlehem, sondern Ephesos der Schauplatz zur Entstehung des Christentums sein dürfte. Mir ist das Artemiseum aber erheblich lieber. Da gibt es frisches Obst, Tee und Wein und man kann tagelang über die Mosaiken und Fresken debattieren.