Mir fehlt schlicht die Zeit und Ruhe, konzentriert an meinen Berichten zu arbeiten. Hier, kurz vor Shabbat, bloß das Wichtigste.
Es ist sehr schwierig und anstrengend, konzentriert zu arbeiten, wenn dauernd die Sirenen zu heulen beginnen und man in den Schutzraum rennen muss. Trotzdem ist es mir wichtig, möglichst aktuell über das Geschehen zu berichten, denn in den Medien (insbesondere in den sozialen Medien) geistern unzählige Fake-News herum.
Inhalt
Israel
Hier ein Live-Update über die letzten Ereignisse der Operation „Roaring Lion“.
Zum „Begnadigungsgesuch“ von Benjamin Netanjahu:
Der Kulturminister Amichai Eliyahu kündigt die Fertigstellung des Rechtsgutachtens zur Begnadigung von Premierminister Benjamin Netanjahu an und sagt, dass es „so bald wie möglich“ Präsident Isaac Herzog vorgelegt werde.
Isaac Herzog hat bislang dazu gesagt, dass er sich ans geltende Recht halten werde. Die entscheidende Frage ist: Kann man eine Begnadigung verlangen, wenn man (noch) zu gar nichts verurteilt worden ist? Das Gutachten wird diese Frage wohl klären. Danach liegt es am Präsidenten.
Zu den Gerüchten um den Tod von Benjamin Netanjahu kursiert ein lustiges Video.
Ich will es Euch nicht vorenthalten. 😀
Konträr zu Einschätzungen in den USA legte David Barnea, der Chef des Mossad, Premierminister Benjamin Netanjahu eine Bewertung vor und erklärte, dass der Sturz des Ayatollah-Regimes ein erreichbares Ziel sei.
Barnea argumentierte, dass, sobald das Regime militärischer Instabilität gegenübersteht, israelische und US-Geheimdienste in der Lage wären, „dieses Ergebnis zu liefern„. Er bezieht sich darauf, Millionen Iraner auf die Straße zu mobilisieren und eine Regierungsalternative zu unterstützen, um das Vakuum zu füllen.
Fragmente einer abgefangenen Rakete trafen die Baza-Ölraffinerie in Haifa.
Das hat dort ein Feuer ausgelöst, das jedoch sehr schnell gelöscht werden konnte. Zudem wurde das Stromnetz beschädigt, was in einigen Regionen Haifas einen kurzen Stromausfall bewirkt hat. Verletzte wurden keine gemeldet.
Das iranische Fernsehen behauptete danach, ein Kraftwerk in Haifa sei nach einem Start nach Norden „explodiert„. Iranische Medien berichteten, dies sei eine „Rache“ für den gestrigen israelischen Angriff auf iranische Gasanlagen.
Netanjahu an einer Medienkonferenz: „Der Iran kann kein Uran mehr anreichern, ballistische Raketen bauen„.
In seinen Eröffnungsreden bezog er sich auf die Schwierigkeiten, die Bürger erleben, und sagte: „Ich verstehe die Schwierigkeit, in Unterkünften zu bleiben, ich verstehe die Schwierigkeiten von Unternehmen, aber Ihre Geduld gibt uns den Einsatz, die Kampagnenziele zu erreichen„.
Und: „Wir arbeiten daran, die Wirtschaft schrittweise zu öffnen und eine angemessene Entschädigung sicherzustellen. Wir investieren eine enorme Menge Kapital und müssen noch mehr hinzufügen.„
Gaza
In zwei separaten Vorfällen identifizierten IDF-Kräfte 4 bewaffnete Hamas-Terroristen, die sich den israelischen Truppen näherten, und eliminierten sie.
Libanon
Die israelischen Streitkräfte schätzen, dass die Hisbollah täglich etwa 150 Raketen auf Israel abfeuert, wobei etwa 60% der Raketen noch auf libanesischem Gebiet einschlagen.
In einer seltenen und beispiellosen Entwicklung eröffnete die Hisbollah das Feuer auf das über 200 km entfernte Grenzgebiet Israels zum Gazastreifen – eine bedeutende Ausweitung der Angriffsdistanz.
Syrien
Nach Gewalt gegen syrische Drusen greift die IDF diverse Ziele des syrischen Regimes an und warnt vor einer Eskalation, falls diese Gewalt weitergeht.
Iran
Israel bestätigt, dass der Sprecher der IRGC bei einem Angriff, kurz nachdem er Israel auf die Schippe genommen hatte, eliminiert worden ist.
Naini galt als zentrale Figur in den psychologischen Kriegsführungsoperationen der IRGC und bei der Verbreitung der iranischen Erzählung gegen Israel und den Westen.
Die US-Armee hat Irans wichtigste Raketenanlage zerstört.
CENTCOM enthüllt die Ergebnisse der Operation Epic Fury und zeigt Präzisionsangriffe auf Irans Karaj-Raketenwerk, das Raketen montierte, die die Sicherheit der USA und der Region bedrohen.
Die IDF hat über 130 iranische Ziele angegriffen, darunter Raketen und Drohnen. Insgesamt seien bisher über 85% der wichtigsten militärischen Komponenten im Iran zerstört worden.
In einer seltenen Operation mit großer Reichweite griff die israelische Luftwaffe einen iranischen Marinehafen im Kaspischen Meer an und traf Dutzende Schiffe – darunter Raketenschiffe und Patrouillenboote – sowie ein Hauptquartier des Zentralkommandos und Reparaturanlagen.
Der Angriff ist ein schwerer Schlag für die iranische Seeherrschaft in der Region, stört Operationen und erhöht den Druck auf das militärische Rückgrat Teherans.
Nahost
Berichten zufolge ist die weltweit größte Anlage zur Produktion von Flüssigerdgas in Katar nach einem dem Iran zugeschriebenen Raketenangriff in Brand geraten.
International
Europäische Staats- und Regierungschefs forderten die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und eine Deeskalation im Nahen Osten, während die steigenden Energiepreise die Diskussionen in Brüssel dominierten.
Obwohl sie die regionalen Angriffe des Irans scharf kritisierten, machten EU-Vertreter deutlich, dass sie nicht an einer Beteiligung an der US-israelischen Militärkampagne interessiert seien. Stattdessen betonten sie die Bedeutung der Diplomatie und warnten, dass anhaltende Störungen der globalen Energieversorgung schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben könnten.
Unterdessen warnten saudische Ölmanager, dass die Preise auf über 180 USD pro Barrel steigen könnten, sollten die Störungen bis Ende April andauern.
Kommentar – zu den iranischen und libanesischen Streubomben wird geschwiegen. Doch das spielt eigentlich auch keine Rolle, weil im Nahen Osten ohnehin niemand die EU mehr ernst nimmt. Eigentlich müssten Umweltorganisationen gegen diesen unnützen Papierverbrauch aktiv werden.
Serbien verurteilt UN-Berichterstatterin Francesca Albanese, nachdem sie die militärische Zusammenarbeit des Landes mit Israel kritisiert hat.
Das serbische Außenministerium bezeichnete Albaneses Äußerungen als „unausgewogen und aktivistisch“ und bezeichnete sie als „inakzeptable Einmischung in innere Angelegenheiten„. Das Ministerium betonte außerdem, dass solche Bewertungen für ihr Mandat unangemessen seien.
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