Inhalt
Israel
Das ist unser Schutzraum
Wir haben uns dort behelfsmäßig eingerichtet und wenn wir dringend eine Nacht lang durchschlafen wollen, dann schlafen wir dort, mit ausgeschalteten Handys.
Wie das Foto zeigt, ist das Wichtigste vorhanden: Campingmatratze, Decke und eine Kiste Bier 😀.
Doch was viele wohl eher interessiert als unser Schutzraum ist die Frage: Wie funktioniert das hier mit den Alarmen?
Erstens einmal werden die Gebiete aus der Luft (auch von Satelliten) überwacht. Praktisch jeder Raketenabschuss wird erkannt und computergesteuerte Systeme berechnen dessen Schussbahn. Je länger der Flug beobachtet werden kann, desto präziser die Informationen über die Einschlagsorte.
Wenn die Einschlagsorte in deiner Umgebung erwartet werden, dann heult die Alarm-App auf dem Handy los. Dies alleine bedeutet noch nicht, dass man in den Schutzraum rennen muss, sondern dass man aufwachen und wachsam sein soll. Am besten begibt man sich in die Nähe des Schutzraumes.
In unserem Fall heulen diese Alarme auf, wenn Einschläge im Raum zwischen Haifa und dem Golan erwartet werden, was gegenwärtig sehr häufig der Fall ist.
Wenn einen der Einschlag wirklich treffen könnte, dann heulen die lokalen Sirenen auf. Jetzt ist höchste Zeit, in den Schutzraum zu gehen. Je länger die Flugbahn beobachtet und der Einschlagsort berechnet werden kann, desto früher kann man so gewarnt werden und desto mehr Zeit hat man, in den Schutzraum zu gehen. Das hängt von seinem Wohnort ab und von wo die Rakete abgefeuert worden ist.
Was uns betrifft, so werden wir in aller Regel aus dem Libanon beschossen. Zwischen dem Aufheulen der lokalen Sirenen und dem BUMM in der Nähe bleiben uns dafür gerade mal zwischen 5 und 10 Sekunden Zeit.
So viel, was normale Raketen betrifft.
Ein anderer Fall sind Raketen mit Splitterbomben. Bei diesen sind die Einschlagsorte sehr weit verstreut und können nie genau berechnet werden. Es hängt von der Rakete ab, deren Bestückung und in welcher Höhe sie gezündet werden und ihre Munition abfeuern. Sowohl der Iran wie auch die Hisbollah setzen solche Raketen ein, denn ihr Ziel ist, so viele zivile Opfer wie nur möglich zu treffen, um die Moral unserer Bevölkerung zu schwächen und uns zum Aufgeben zu bewegen.
Was in jedem Fall dazu kommt, ist, wo diese Rakete abgefangen wird, denn dort werden Trümmerteile herunterstürzen. Diese können Tonnen wiegen, sind also sehr gefährlich. Dies, jedoch, wird beim Abschuss der Raketen so gut wie möglich berücksichtigt und es wird entsprechend gewarnt.
Ein ganz anderes Thema sind die Drohnen, denn bei ihnen weiß man nicht, worauf sie programmiert worden sind oder wie sie gesteuert werden. In diesen Fällen gibt es immer Alarm, wenn eine Drohne in der Nähe ist. Beruhigend zu wissen ist, dass diese Drohnen nicht sehr schnell sind. Auf der Alarm-App kann man ihren Flug verfolgen.
In Rishon LeZion (etwas südlich von Tel Aviv) hat eine iranische Rakete in einem Kindergarten eingeschlagen. Glücklicherweise an einem Shabbat, wo der Kindergarten nicht in Betrieb ist. Bei diesem Einschlag gab es einen leicht Verletzten.
Der Iran hat Dimona ins Visier genommen, wo sich ein nuklearer Reaktor befindet. Davon, dass er in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde nichts berichtet, doch die Stadt Dimona selbst wurde getroffen.
Bei dem Sturz in Dimona wurde ein zehnjähriger Junge mittelschwer bis schwer verletzt, 20 weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
Das iranisches Fernsehen dazu:
Iran griff Dimona nach dem Angriff des Feindes auf die Nuklearanlage in Natanz an.
Während eines Kindertrainings in Rehovot ertönte ein Alarm nach Raketenstarts aus dem Iran. Die Kinder und Trainer rannten sofort in einen nahegelegenen geschützten Unterschlupf und es wurde niemand verletzt (Bericht mit Video vom Einschlag).
Verteidigungsminister Israel Katz warnte am Samstag während einer Lageeinschätzung, dass die kommende Woche eine Eskalation der Angriffe auf den Iran bringen wird.
„Die IRGC [und nicht der tote oder verletzte offizielle Führer] kontrolliert derzeit Iran und führt terroristische Aktivitäten und Raketenbeschuss gegen Israel und Länder in der Region sowie Repressionen gegen die eigene Bevölkerung„, sagte er.
Kommentar – Zwar kämpfen Israel und die USA Seite an Seite im Iran, doch deren Ziele sind nicht dieselben:
- Die USA wollen die militärische Stärke des Irans eliminieren, doch
- Israel will vor allem einen Regimewechsel.
Diese beiden Ziele widersprechen sich vorläufig nicht. Ohne die militärische Stärke zu schwächen, wird ein Regimewechsel nicht möglich sein, weil das Regime die eigene Bevölkerung massiv unterdrückt und deutlich stärker ist als die bislang nicht koordinierten oppositionellen Gruppen.
Palästinensische Quellen berichten vom Einschlag einer iranischen Rakete in der Nähe des „Al-Istishari“-Krankenhauses in Ramallah.
Das ist Abu Mazens (Mahmoud Abbas) bevorzugtes Krankenhaus…
Der ostjerusalemer Kanal Silwanic veröffentlicht Dokumentationen über die Einschläge einer iranischen Rakete in der Altstadt von Jerusalem.
„Die Al-Aqsa-Moschee ist in Gefahr!“, rufen Hamas, Ikrima Sabri und die Palästinenser immer wieder.
Sie wird vom Iran bedroht.
Eine von palästinensischen Kanälen veröffentlichte Dokumentationen zeigen den Moment des Einschlags im jüdischen Viertel in der Altstadt von Jerusalem.
Libanon
Seit Beginn der Libanon-Operation wurden über 2’000 Terrorziele getroffen und 570 Terroristen eliminiert. Die IDF veröffentlicht Aufnahmen von defensiven und offensiven Aktivitäten gegen die Hisbollah.
Bisher wurden über 2’000 Terrorziele ins Visier genommen, darunter etwa 120 Hisbollah-Kommandoposten, über 100 Waffenlager und mehr als 130 Raketenwerfer.
Außerdem wurden über 570 Hisbollah-Terroristen eliminiert. Dazu gehören etwa 220 Radwan-Force-Operatives, rund 150 Boden-Boden-Raketen-Operatoren, 2 Kommandeure mit dem Rang eines Generalmajors, 4 Kommandeure mit dem Rang eines Brigadegenerals, 8 Kommandeure mit dem Rang eines Obersts und 22 Bataillonskommandeure.
Iran
Hier der Rückblick auf die letzten Ereignisse der Operation „Roaring Lion„.
Davon, ob und wie der Iran die Strasse von Hormuz sperren könnte, handelt dieser Artikel.
Ich bezweifle bjedoch, dass er dazu wirklich in der Lage ist, denn wäre er das, hätte er es wohl schon längst getan. Bislang ist noch nie von Unterseeattacken auf die Schifffahrt berichtet worden.
Am vergangenen Donnerstag (19.3.2026) veröffentlicht der Sprecher des iranischen Hauptquartiers Khatam al-Anbiya:
„Uns liegen Informationen vor, die darauf hindeuten, dass Israel möglicherweise Energieanlagen in der Region, darunter auch Anlagen des saudischen Unternehmens Aramco, angreifen wird, um Iran die Schuld zuzuschieben und die Spannungen zwischen den Ländern der Region zu verschärfen„
Kommentar – Lügen, nicht als Lügen, wenn einer von ihnen bloß den Mund aufmacht.
Das CNN-Netzwerk berichtet:
Ein amerikanisches F-35-Kampfflugzeug wurde im iranischen Luftraum beschädigt – möglicherweise durch iranisches Feuer. Das Flugzeug landete notgelandet auf einem Stützpunkt im Nahen Osten. Der Pilot ist unverletzt.
Der Sprecher des Hauptquartiers von Khatam al-Anbiya übernimmt daraufhin dafür die Verantwortung:
„Den engagierten jungen Soldaten und mutigen Wissenschaftlern der Luftstreitkräfte der Revolutionsgarden ist es durch die Produktion von Ausrüstung und modernen Luftverteidigungssystemen sowie deren Integration in das iranische Luftverteidigungsnetz gelungen, den Mythos der Überlegenheit der amerikanischen F-35 zu widerlegen“
Die Iraner und ihre Verbündeten feiern ausgelassen den angeblichen Abschuss einer F-35, über den CNN berichtete.
Und das, obwohl die Maschine gar nicht abgeschossen wurde – und das nach drei Wochen, in denen die israelische und die amerikanische Luftwaffe im iranischen Luftraum operierten, als wäre es ihr eigener.
95% Propaganda, 5% Realität.
Es wird viel darüber spekuliert, ob der neue Führer im Iran, Mojtaba Khamenei, noch am Leben sei oder nicht und es kursieren darüber viele Meldungen im Netz.
Amir Farshad Ebrahimi, ein im Exil lebender iranischer Journalist und Forscher, publizierte auf X die hier gezeigte Meldung.
Ob das wirklich stimmt, ist unklar. Klar ist jedoch, dass der Iran das niemals bestätigen würde, solange nicht ein neuer Führer gewählt ist, und dies kann sehr lange dauern, da sich das Wahlgremium darüber sehr uneinig ist.
Vermutlich kommt erschwerend dazu, dass sich dieses Gremium laufend [auf geheimnisvolle Weise] reduziert.
Der israelische Geheimdienst jedenfalls meint bislang, dass er noch lebt.
Der oberste „Führer der schriftlichen Botschaftem“
Eine weitere schriftliche Botschaft, veröffentlicht im Namen des vermissten Führers, Mujtaba Khamenei.
„Khamenei ruft angesichts der drei Kriege der USA und Israels gegen den Iran (den Zwölf-Tage-Krieg, die Proteste und die aktuelle Operation) zur Einheit des Volkes auf.
Er ruft angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Irans eine „Widerstandswirtschaft“ aus, fordert Afghanistan und Pakistan zum Frieden auf und bestreitet, dass der Iran auf omanischem und türkischem Territorium angegriffen hat [dies zwei Stunden, nachdem in der Türkei zum mindestens vierten Mal Alarm wegen eines iranischen Raketenangriffs ausgelöst worden ist].
Die IDF hat strategische Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen angegriffen, die vom iranischen Terrorregime zur Entwicklung von Atomwaffenkomponenten genutzt werden.
Auch ein grosses Raketenlager wurde beschossen (Bericht mit Video).
Das Wall Street Journal berichtet:
Amerikanische und israelische Streitkräfte führten in weniger als drei Wochen über 16’000 Angriffe auf iranische Ziele durch. Israel flog etwa 8’500 Angriffe mit 12’000 Munitionseinheiten, während amerikanische Streitkräfte rund 7’800 Ziele angriffen und mehr als 120 iranische Schiffe beschädigten oder zerstörten.
Die IDF eliminiert Esmail Ahmadi, den Leiter der Basij-Truppe in der Geheimdienstabteilung von Teheran.
Am Mittwoch dieser Woche wurde Mehdi Rastami Sh’mastan, ein wichtiger Kommandeur im iranischen Geheimdienstministerium, durch einen präzisen Angriff der israelischen Luftwaffe in Teheran ausgeschaltet.
Kommentar – die Pappfigurfabriken im Iran laufen auf Hochtouren. Spezialisten arbeiten daran, ihnen das Sprechen beizubrignen.
Freitag, 19.3.2026: Iranische Medien berichten, dass Mehdi Karishi, Kommandeur der Luft- und Weltraumstreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden im Sektor Isfahan, getötet worden ist.
Er kam bei einem israelischen Angriff auf das Industriegebiet Karishi in der Stadt ums Leben und wurde gleichentags beigesetzt.
Ein iranischer Militärsprecher namens Abu al-Fadl Shakarji bedrohte hochrangige israelische und amerikanische Beamte mit den Worten:
„Die Ermordung der ranghohen Staatsbeamten und Befehlshaber der iranischen Truppen ist kein Zeichen der Stärke des Feindes, sondern eine Folge seiner Verzweiflung, Hilflosigkeit und des Bösen. Wir sind entschlossen, die Angriffe auf Sie fortzusetzen„
Ein bemerkenswertes Geständnis, das gestern Abend von einem Anhänger des iranischen Regimes veröffentlicht wurde, beschreibt den Tod von Angehörigen der iranischen Luft- und Weltraumstreitkräfte durch Ersticken in den Tunneln:
„Einer meiner Freunde, der derzeit im Vorbereitungsraum für die Beerdigung arbeitet, sagte, dass heute ein LKW mit Leichen von Angehörigen der Luft- und Weltraumstreitkräfte gebracht wurde. Offenbar wurden die Ein- und Ausgänge sowie die Belüftungsanlagen getroffen. Die Menschen harrten dort eine Zeitlang aus, bis ihnen die Luft ausging – und sie starben. Derjenige, der die Leichen brachte, sagte, sie hätten mehrmals über Funk versucht, Hilfe zu rufen, jedoch vergeblich. Zuletzt hörte man noch ihre Stimmen, als sie Klagelieder sprachen.
Wir werden diesen Söhnen Irans ewig dankbar sein.“
Iranische Quellen berichten, dass bei einem Angriff auf Kontrollpunkte in der nordwestiranischen Stadt Täbris 13 Basij-Mitglieder getötet und 18 weitere verletzt wurden.
Normalerweise finden Angriffe auf Kontrollpunkte in Teheran statt – nun gibt es Hinweise darauf, dass dies auch in Täbris geschieht.
Bei einem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Hafen von Lengeh im Süden Irans wurden 16 iranische Handelsschiffe zerstört.
Iranische Bürger berichten, dass heute Morgen vier bis fünf iranische Passagierflugzeuge vom internationalen Flughafen Mehrabad in Teheran zu unbekannten Zielen gestartet sind.
Einige Nutzer sozialer Medien spekulierten, dass es sich um die Flucht hochrangiger Persönlichkeiten aus dem Iran oder um den Schmuggel der Flugzeuge selbst handeln könnte, aus Angst vor Angriffen.
Vorbereitungen für Eid al-Fitr in Teheran.
Wall Street Journal:
Der Iran feuerte zwei ballistische Mittelstreckenraketen auf Diego Garcia ab, den strategisch wichtigen Militärstützpunkt, der von den USA und Großbritannien gemeinsam im Herzen des Indischen Ozeans betrieben wird. Keine der Raketen traf den Stützpunkt, doch dies ist Irans erster operativer Einsatz dieser Raketenart und zugleich ein bedeutender Versuch, weit über den Nahen Osten hinaus zu agieren und amerikanische Interessen zu bedrohen.
Eine der Raketen versagte im Flug, woraufhin ein amerikanisches Kriegsschiff eine SM-3-Abfangrakete (eine der teuersten Raketen im amerikanischen Arsenal) auf die zweite Rakete abfeuerte. Ob der Abfang erfolgreich war, konnte jedoch nicht festgestellt werden.
Mit diesem Raketenstart hat der Iran im Grunde Israels Behauptungen bestätigt, dass der Iran Europa mit seinen ballistischen Raketen bedroht. Bislang ging man davon aus, dass der Iran über einsatzfähige Raketen mit einer Reichweite von etwa 2’000 km verfügte. Dieser Start demonstriert die doppelte Reichweite.
Die iranische Armee behauptet: „Heute Morgen haben wir einen Drohnenangriff auf den Flughafen Ben Gurion und die dortigen Flugzeugtreibstoffdepots gestartet.“
Seit Beginn der laufenden Operation ist es bisher noch keinem iranischen Drohnenangriff gelungen, in israelisches Territorium einzudringen.
Beeindruckende Dokumentation:
Quellen der iranischen Opposition berichten von heftigen Angriffen der israelischen Luftwaffe heute Morgen auf einen Stützpunkt und eine Einheit der iranischen Luftwaffe in der Stadt Dezful im Westen Irans.
Offizielle iranische Medien bestätigen, dass seit Beginn der Operation 15 hochrangige Funktionäre der iranischen Basij-Milizen getötet wurden, darunter der Basij-Kommandeur, sein Stellvertreter (eingekreist) und der Leiter der Basij-Geheimdienstabteilung.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten heute um 3:45 Uhr:
„Wir haben heute Morgen mit unseren modernen Luftverteidigungssystemen einen israelischen F-16-Kampfjet beschossen.
Seit Beginn der Operation haben wir mehr als 200 feindliche Flugzeuge zerstört.“
Kommentar – 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Die Iraner sind besorgt über die Möglichkeit, dass die USA die Insel Charg unter ihre Kontrolle bringen – von wo aus der Iran 90% seines Öls exportiert.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, veröffentlichte einen Artikel, in dem sie sich auf eine iranische Militärquelle beruft. Darin wird versucht, die Situation darzustellen, der sich die USA im Falle einer Einnahme der Insel Charg gegenübersehen würden. Der Artikel soll die USA von einem solchen Vorgehen abhalten und ihnen die Konsequenzen vor Augen führen.
Hier der Inhalt des Artikels in Tasnim:
„Ein Angriff auf die Insel Charg würde es dem Iran ermöglichen, das Rote Meer und die Meerenge Bab al-Mandab in unsichere Gebiete zu verwandeln.
Eine Militärquelle sagte gegenüber Tasnim: „Sollten die USA ihre Drohungen wahr machen und einen Militärschlag gegen die Insel Charg durchführen, würden sie auf eine beispiellose und härtere Reaktion stoßen als alles, was wir in den letzten 21 Tagen erlebt haben“.
In weiteren Seewegen wird mit Instabilität gerechnet: der Meerenge von Bab al-Mandab und dem Roten Meer – dies ist eine der Optionen der „Widerstandsachse“. Die Lage für die Amerikaner wird sich dadurch deutlich verschärfen.
Die Amerikaner befinden sich derzeit in einer äußerst schwierigen Situation in der Straße von Hormus und im Hinblick auf die iranischen Ölanlagen. Einerseits haben sie heute offiziell angekündigt, die Sanktionen gegen iranisches Öl erstmals seit der Islamischen Revolution von 1979 aufzuheben, um die globalen Ölpreise zu kontrollieren. Andererseits sprechen sie von einem Angriff auf die Insel Charg, um das weltweite Ölproblem zu lösen.
Diese beiden erklärten Strategien der USA widersprechen sich diametral: Sollten die Amerikaner die Insel Charg angreifen, könnte es erstens zu vorübergehenden Produktionsausfällen kommen. Zweitens würde der Iran alle Anlagen in der Region in Brand setzen, was die Lage für die Amerikaner und die gesamte Region erheblich verschärfen würde.
Drittens – die USA werden keine Möglichkeit mehr haben, die Insel Kharg zu halten, und sie wird Schäden erleiden, wie sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr vorgekommen sind.“
Mohammad Ghalibaf, Sprecher des iranischen Parlaments, twittert nach den Angriffen im Süden des Landes:
„Wenn das israelische Regime die Raketen im hochgesicherten Gebiet von Dimona nicht abfangen kann, ist dies operativ ein Zeichen für den Beginn einer neuen Phase der Kämpfe: Der israelische Luftraum ist ungeschützt.
Daher scheint es an der Zeit zu sein, die folgenden, im Voraus vorbereiteten Pläne umzusetzen. Frohes Nouruz an das iranische Volk„
USA
Reuters: Die USA werden Tausende Marinesoldaten im Nahen Osten stationieren.
Reuters berichtete außerdem, dass die Trump-Regierung die Kontrolle über die Insel Charg erwägt, von der aus der Iran mehr als 90% seines Öls exportiert.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt:
„Der Präsident und das Pentagon prognostizierten, dass die Operation „Epic Fury“ [so wird der Kampf gegen das iranische Regime in den USA bezeichnet} etwa 4 bis 6 Wochen dauern würde. Morgen beginnt die dritte Woche.
Präsident Trump konzentriert sich auf eines: den totalen Sieg„
Nahost
Saudi-arabisches Al-Arabiya-Netzwerk:
85% der iranischen Raketenangriffe richteten sich gegen Golfstaaten, nur 15% gegen Israel.
Weitere vom Netzwerk veröffentlichte Daten:
- 4’911 Raketen, Flugkörper und Drohnen wurden gegen Golfstaaten eingesetzt, nur 850 gegen Israel.
- 1’119 Flugkörper wurden gegen Golfstaaten eingesetzt, nur 300 gegen Israel.
- 3’792 Drohnen wurden gegen Golfstaaten eingesetzt, nur 550 gegen Israel.
Schlussfolgerung von Al Arabiya: Der Iran schadet der arabischen Welt deutlich mehr als Israel, während Israel den Iran aktiv und umfassend angreift und die Golfstaaten nicht …
Saudi-Arabien weist den iranischen Militärattaché der iranischen Botschaft in Saudi-Arabien, seinen Stellvertreter und drei weitere Mitarbeiter aus. Sie haben 24 Stunden Zeit, Saudi-Arabien zu verlassen.
International
Donnerstag, 19.3.2026: Das französische Außenministerium berichtet, dass der französische Außenminister morgen zu einem Besuch in Israel eintreffen werde.
Am nächsten Tag sagt der französische Präsident Macron:
„Eine israelische Bodenoffensive im Libanon sowie israelische Angriffe auf libanesisches Territorium sind völlig inakzeptabel. Das muss aufhören!„
Macron erklärte auf einer Pressekonferenz außerdem, er hoffe, dass die Feiertage – Eid al-Fitr und Nouruz (das persische Neujahr) – eine Zeit des Waffenstillstands sein werden, die zu einer Lösung und einem Ende der Kämpfe führt.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez zum Krieg im Iran:
„Der Krieg im Iran steht in Verbindung mit den anderen Kriegen der letzten Jahre im Gazastreifen, im Westjordanland und im Libanon – es ist daher von größter Wichtigkeit, auf eine diplomatische Lösung hinzuarbeiten.
Dies ist ein entscheidender Moment für die Europäische Union.
Wir müssen der Welt und unseren Bürgerinnen und Bürgern unmissverständlich klarmachen, dass Europa das Völkerrecht bekennt und diesen Krieg ablehnt.
Es handelt sich um einen völkerrechtswidrigen Krieg ohne jegliche Rechtfertigung, der großen Schaden anrichtet – für Zivilisten, Flüchtlinge und die Weltwirtschaft„
Bitte tragt zu einer besseren Verbreitung dieser Seite (hasbara.news) bei, indem ihr sie bei Euren Freunden bekannt macht und Artikel daraus auf anderen Plattformen (z.B. Facebook, TikTok, Instagram, YouTube, X, LinkedIn, etc.) erwähnt und verlinkt.