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Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Die USA und Israel treffen intensive Vorbereitungen im Hinblick auf eine mögliche Wiederaufnahme des Iran-Krieges nächste Woche.
Die arabische Partei Balad lehnt zivilen oder nationalen Dienst kategorisch ab.
Balad betrachtet den Vorschlag, arabische Jugendliche zum zivilen oder nationalen Dienst zu verpflichten, als Versuch, sie von ihrer „palästinensischen nationalen Identität“ zu trennen.
→ Die Kommentare unter diesem Artikel sind auch lesenswert.
Ein bisschen Geschichte zum Jerusalemtag
Im Herbst 1949 begann die UN-Generalversammlung eine Debatte über den Status Jerusalems. Die „Resolution zur Teilung Palästinas“ sah vor, der Stadt einen besonderen Status unter der Schirmherrschaft der internationalen Gemeinschaft zu verleihen. Doch nach dem arabisch-israelischen Krieg von 1948/1949 war Jerusalem in einen von Israel kontrollierten westlichen Teil und einen von Transjordanien okkupierten östlichen Teil geteilt.
Am 5. Dezember sprach Premierminister David Ben-Gurion vor der Knesset und erklärte, dass Jerusalem „ein integraler Bestandteil Israels und seine ewige und heilige Hauptstadt“ sei. Er versprach, dass Gläubige aller Religionen Zugang zu den heiligen Stätten Jerusalems haben und ihre Riten dort durchführen können würden. Allerdings stimmten die meisten UN-Mitglieder für einen internationalen Status Jerusalems.
Trotzdem verlegten die israelischen Behörden nach Chanukka 1949 die Knesset und andere staatliche Institutionen nach Jerusalem. Die Botschaften der meisten ausländischen Staaten befinden sich jedoch in Tel Aviv.
1967, nach einem erneuten Angriff Jordaniens (und weiterer arabischen Staaten), hat Israel der illegalen jordanischen Okkupation des östlichen Teils der Stadt ein Ende bereitet. Am 30. Juli 1980 verabschiedete die Knesset das Jerusalem-Gesetz, das die Stadt zur „einen und unteilbaren“ Hauptstadt Israels erklärte.
Tscherkessen in der israelischen Armee.
Kommentar ⇒ in der Armee eines rassistischen Apartheidsstaates…
Gaza

Die IDF und ISA bestätigen die Eliminierung von Izz al-Din al-Haddad, dem Chef des militärischen Flügels der Hamas, einem der letzten hochrangigen Architekten des Massakers vom 7. Oktober und einer Schlüsselfigur bei der Geiselnahme israelischer Geiseln.
Kommentar ⇒ Eine symbolträchtige Tatsache: Izz al-Din al-Haddad wurde am Nakba-Tag beseitigt…
Die Beerdigung von Izz al-Din al-Haddad, dem Anführer des militärischen Arms der Hamas. Die Trauergäste schiessen in die Luft und rufen:
„Khaybar Khaybar ya Yahud, Jaysh al-Qassam bada ya’ud“
Übersetzung: Juden, erinnert euch, was Mohammed euch in Khaybar angetan hat – die Kassam-Armee kehrt zurück.
Über dem offenen Grab von Izz al-Din al-Haddad, dem Kommandeur des militärischen Arms der Hamas:
„Selbst wenn sie uns die Schädel einschlagen und uns die Herzen herausreissen, werden wir unsere Waffen nicht niederlegen! Das ist unser Versprechen an Izz al-Din al-Haddad.“

Der hochrangige Hamas-Vertreter Osama Hamdan sagte gegenüber Al Jazeera nach dem Attentat auf den Kommandeur des militärischen Arms der Hamas:
„Eines der Ziele der Besatzungsmacht beim Angriff auf Izz al-Din al-Haddad ist es, Druck auf die Bewegung auszuüben, in der Annahme, sie werde kapitulieren“
„Der Feind will die Kapitulation des Widerstands und ist an Präsident Trumps Plan nicht interessiert.
Wir haben Handlungsoptionen bereit, falls der Feind das Scheitern des Verhandlungsprozesses verkündet.
Es bestehen weiterhin Kontakte zu den Vermittlern bezüglich des Verbrechens des Attentats auf Izz al-Din al-Haddad.
Sollte die Besatzungsmacht ihre Aggression [gegen Gaza] verschärfen, wird es eine breitere palästinensische sowie eine regionale Reaktion geben„

Bis gestern führten 4 Kommandeure den militärischen Arm der Hamas:
- Salah Shehadeh – der Gründer
- Mohammad Deif
- Mohammad Sinwar
- Izz al-Din al-Haddad
Sie wurden alle von Israel getötet.
Drei von ihnen wurden innerhalb von weniger als zwei Jahren.
Hier noch ein Stimmungsbild zum „Nakhba Tag“ in Gaza.
Hier ein Bericht über den erschreckenden Brief, den die Hamas-Führer am 7. Oktober 2023 an Nasrallah, den damaligen Führer der Hisbollah, schickten.
Libanon
Soldaten der IDF eliminieren Terroristen, die in dem Gebiet operieren, von dem aus die Hisbollah Raketen auf israelische Streitkräfte abgefeuert hat (Bericht mit Video).
Die Hisbollah feuerte am Freitag Raketen auf israelische Soldaten im Südlibanon ab. Die Raketen schlugen in unbewohntem Gelände ein. Es wurden keine Verletzten auf israelischer Seite gemeldet.
Kurz darauf identifizierte und attackierte die israelische Luftwaffe, unterstützt von Soldaten der 91. israelischen Division, zwei Terroristen, die sich in einem Gebäude in dem Gebiet verschanzt hatten, von dem aus die Raketen auf die Soldaten abgefeuert worden waren.
Der Sprecher der israelischen Streitkräfte:
„In der vergangenen Woche griffen die israelischen Streitkräfte über 440 Ziele an und eliminierten mehr als 220 Terroristen der Hisbollah im Südlibanon“
Im Durchschnitt wurden täglich rund 63 Angriffe durchgeführt und 31 Terroristen getötet.

Der Libanon hat seine erste offizielle Beschwerde bei den Vereinten Nationen gegen den Iran eingereicht.
In der Beschwerde wird der Iran beschuldigt, gegen die Wiener Konvention verstossen zu haben, diplomatische Deckung missbräuchlich zu nutzen, sich in die souveräne Entscheidungsfindung des Libanon einzumischen und durch Aktivitäten im Zusammenhang mit der IRGC und der Hisbollah zur Einbeziehung des Landes in einen zerstörerischen Krieg beigetragen zu haben.
Kommentar ⇒ Eine wichtige Tatsache: Beirut dokumentiert nun Verstösse sowohl seitens Israels als auch des Irans bei den Vereinten Nationen und positioniert den Libanon als ein Land, das zwischen dem militärischen Druck Israels und den iranischen Einflussnetzwerken, die über die Hisbollah agieren, eingezwängt ist.
Iran
Iranische Oppositionskanäle berichteten heute, dass auf der Insel Kharg, von der der Iran mehr als 90 Prozent seines Öls exportiert, erhebliche ökologische Schäden entstanden seien – und zwar infolge von Öllecks von der Insel.
Kommentar ⇒ Hat sich eine der europäischen grünen Parteien schon dazu gemeldet oder warten sie noch auf ein Gerücht, dass Israel daran schuld sei?
Der iranische Außenminister Abbas Araktschi auf dem BRICS-Gipfel:
„Der Hormus-Strom leidet derzeit am meisten unter der Aggression der USA und der Blockade, die sie gegen ihn verhängt haben“
„Was uns betrifft, ist der Hormus-Strom für alle Handelsschiffe offen, aber sie müssen mit unseren Seestreitkräften zusammenarbeiten [d.h. Geld wie an Erpresser zahlen].
Wir haben keine Hindernisse geschaffen. Es sind die Amerikaner, die eine Blockade verhängt haben“ [allerdings nur gegen den Iran, aber wen interessiert das?].
USA
Die USA prüfen laut einem Reuters-Bericht vom Freitag einen Vorschlag, Israel aufzufordern, einen Teil der von der Palästinensischen Autonomiebehörde einbehaltenen Steuereinnahmen an den Friedensrat von Präsident Donald Trump umzuleiten.
Fünf mit der Angelegenheit vertrauten Quellen zufolge, die in dem Bericht zitiert werden, sollen die umgeleiteten Gelder zur Finanzierung des umfassenden Wiederaufbauplans Washingtons für den Gazastreifen nach dem Krieg verwendet werden.
Kommentar ⇒ Ich weiss nicht, ob es eine derart gute Idee ist, diese Gelder von der P.A. an die Gazaner zu überweisen. Israel hat sie zurückbehalten, weil die P.A. sie an palästinensische Terroristen oder deren Familien auszahlt. In Israel wird gefordert, dass, sie – zumindest teilweise – an die Opfer dieser Terroristen überwiesen werden sollen. Dazu kommt, dass dieser Aufbauplan nutzlos vor sich hin stottert, solange die Hamas nicht entwaffnet ist.
Das US-Aussenministerium hat eine 45-tägige Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bekannt gegeben, um weitere Gespräche zu ermöglichen.
Die Hisbollah verstösst weiterhin gegen die Waffenruhe durch Angriffe auf Nordisrael.
„Am 14. und 15. Mai fanden in den Vereinigten Staaten zwei Tage lang äusserst produktive Gespräche zwischen Israel und dem Libanon statt. Die am 16. April vereinbarte Waffenruhe wird um 45 Tage verlängert, um weitere Fortschritte zu ermöglichen“, erklärte der Sprecher des US-Aussenministeriums, Tommy Pigott.
„Das US-Aussenministerium wird die politischen Verhandlungen am 2. und 3. Juni wieder aufnehmen. Darüber hinaus wird am 29. Mai im Pentagon ein Sicherheitsgespräch mit Militärdelegationen beider Länder aufgenommen“, fügte er hinzu.
Kommentar ⇒ Auf mich wirkt das ziemlich irrational, da Israel gar keinen Krieg gegen den Libanon führt. Israel bekämpft dort die Hisbollah und erledigt damit einen Job, den zu erledigen Libanon vertraglich zugesichert hat, diesen Vertrag jedoch nicht einhält.

Der Anführer der irakischen Miliz Kataib Hisbollah, Mohammad Baqer Saad Dawood al-Saadi, wurde verhaftet wegen der Planung von 18 Terroranschlägen gegen Juden und Amerikaner, darunter ein Anschlag auf eine Synagoge in New York.
Mohammad Baqir al-Saadi wurde auf dem Flughafen in der Türkei festgenommen, wo er für einen Anschlussflug nach Russland landete. Zwei Tage später lieferten ihn die türkischen Behörden an das FBI aus. Er soll sich in den Vereinigten Staaten vor Gericht verantworten.
Ihm wird vorgeworfen, 18 Anschläge auf Juden als Vergeltung für israelische Operationen gegen den Iran geplant zu haben. Einige dieser Anschläge wurden in Europa verübt (unter anderem in den Niederlanden und London), andere waren für die nahe Zukunft geplant, beispielsweise ein Anschlag auf eine Synagoge in New York.
Auf den beigefügten Fotos ist al-Saadi mit Qasem Soleimani zu sehen, dem Kommandeur der Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden, der 2020 getötet wurde.
Der Interviewer von Fox News fragte Donald Trump:
„Die Amerikaner wollen wissen, wann der Einsatz im Iran beendet sein wird“
Donald Trump dazu:
- Der Vietnamkrieg dauerte 19 Jahre
- Der Irakkrieg 10 Jahre
- Der Koreakrieg 7 Jahre…
- Wir sind erst seit zweieinhalb Monaten im Iran.
Wir haben nicht Zehntausende Soldaten verloren wie in den anderen Kriegen. Wir haben in zwei Einsätzen [Venezuela und Iran] etwa zehn Soldaten verloren.
Trump fügte hinzu, er sei überzeugt, dass der Iran bald kapitulieren werde.
International
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez setzt seine antiisraelische Rhetorik fort und verteidigt die Entscheidung seines Landes, den Eurovision Song Contest wegen der Teilnahme Israels zu boykottieren.
„Angesichts des illegalen Krieges und des Völkermords ist Schweigen keine Option. Und wir können dem, was in Gaza und im Libanon geschieht, nicht gleichgültig gegenüberstehen“, erklärte Sánchez laut AFP. „Dieses Jahr wird daher anders sein. Wir werden nicht in Wien sein, aber wir werden in der Überzeugung dort sein, dass wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen.

Vergangenen Donnerstag ist eine weitere Flotte aus 58 Schiffen aus der Türkei in Richtung Gaza aufgebrochen.
Kommentar ⇒ Da bin ich gespannt, was für „Hilfsmittel“ sie diesmal an Bord transportieren. Kondome waren eher für Männer gedacht, vielleicht diesmal Dildos für Gazanerinnen?
Heute findet in London eine Demonstration patriotischer Briten, Iraner und Juden statt.
Zehntausende nehmen daran teil.
Hier ist der Link zum Livestream.
Kommentar ⇒ Tommy Robinson plant übrigens, diese Aktion europaweit auszudehnen. Für diese Demonstrationen passen meine T-Shirts wie die Faust aufs Auge.
Wer damit teilnehmen will: Jetzt bestellen, damit sie rechtzeitig bei Euch sind!
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