5.3.2026

Inhalt

Israel

Letzte Nacht hatten wir die erste Nacht ohne Alarm und wir konnten die Nacht ungestört durchschlafen. Welch ein Luxus!

Doch das gilt nur für uns hier, im mittleren Norden, für die Küstenstädte und die Grenze zu Libanon gilt es nicht.

Diese Karte zeigt die vom Iran beschossenen Gebiete der vergangenen Nacht. Es ist die Umgebung von Tel Aviv (von Ashdod bis Netanya) und auch Jerusalem.

Israelische Beamte berichten, dass es bei diesem Raketenangriff auf Zentralisrael keine Verletzten gegeben hat.

Etwa um 16:30 gab es eine weitere Attacke, doch die Raketen konnten alle abgeschossen werden.


Das israelische Heimatschutzkommando kündigte an, die Kriegsbeschränkungen nach einem deutlichen Rückgang iranischer Raketenangriffe teilweise zu lockern. Ab Donnerstagmittag wird der Status von „notwendigen Aktivitäten“ auf „eingeschränkte Aktivitäten“ umgestellt.

Arbeitsplätze dürfen wieder öffnen, sofern Schutzräume zugänglich sind, und Versammlungen von bis zu 50 Personen sind erlaubt. Die Schulen bleiben jedoch weitgehend geschlossen, da die Behörden die Bedrohungslage weiterhin beobachten. Die Entscheidung basiert auf Einschätzungen, wonach der iranische Raketenbeschuss seit Beginn des Konflikts drastisch zurückgegangen ist. Dies ermöglicht es Israel, Teile des täglichen Lebens vorsichtig wiederherzustellen und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.


Iran gegen die Palästinenser

Laut palästinensischen Quellen schlug eine Rakete des letzten iranischen Angriffs im Viertel Al-Masaken im Osten von Nablus ein.

In Huwara schlugen Splitter ein.

Der Einschlagsort liegt in palästinensischem Gebiet, außerhalb des Erfassungsbereichs der israelischen Luftverteidigungssysteme…


Die Reuters Nachrichtenagentur berichtet:

Der Krieg geht jetzt in die zweite Phase über, in der Israel iranische Raketenanlagen angreift, die tief im Boden vergraben sind.

Libanon

Die IDF ordnet die Evakuierung in der Hisbollah-Hochburg im Libanon an

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben eine dringende Warnung an die Bewohner im Süden Beiruts herausgegeben und Stadtteile wie Bourj el-Barajneh, Hadath, Haret Hreik und Shiyyah aufgefordert, sich unverzüglich in Richtung Libanonberg oder nach Norden in Richtung Tripoli zu begeben.

IDF-Offizielle betonten, dass ein Umzug nach Süden strengstens verboten sei. Zivilisten werden dringend gebeten, die Freigabe zur Rückkehr abzuwarten.


Während der Nacht führte die IDF Angriffe auf weitere Kommandozentralen in Beirut durch, die von der Terrororganisation Hisbollah genutzt wurden.

Zu den angegriffenen Kommandozentralen gehörte auch eine Einrichtung, die von der Luftwaffe der Terrororganisation Hisbollah genutzt wurde.

Vor dem Angriff wurden Maßnahmen ergriffen, um das Risiko von Schäden für Zivilisten zu minimieren, einschließlich vorheriger Warnungen, der Einsatz präziser Waffen und Luftüberwachung.


Hisbollah-Generalsekretär Naim Qassem versucht in seiner heutigen Rede den Beitritt der Hisbollah zum Krieg Irans gegen Israel zu rechtfertigen:

Wir haben wiederholt betont, dass unsere Geduld Grenzen hat und dass der Staat seiner Verantwortung gerecht werden muss

An diejenigen, die nach dem Zeitpunkt fragen: Sind 15 Monate voller Übergriffe und 500 Tote nicht genug?

Die israelische Aggression gegen den Libanon war geplant und ist keine Reaktion auf den Raketenbeschuss.

Die Integration der aus ihren Häusern vertriebenen Bewohner sollte eine gemeinsame Verantwortung sein; die Regierung muss sie mit Hilfsleistungen versorgen, und wir werden unser Möglichstes tun.

Wir werden siegen und wir fürchten diese Konfrontation nicht


Der libanesische Präsident Joseph Aoun tauschte seine Zivilkleidung gegen eine Militäruniform aus und erklärte die Hisbollah für gesetzeswidrig.

Er kündigte eine klare und offene militärische Konfrontation gegen sie an.

Iran

Die israelischen Streitkräfte haben die zwölfte Angriffswelle in Teheran abgeschlossen und dabei das Hauptquartier der Spezialeinheit des iranischen Terrorregimes in der Provinz Alborz sowie einen Stützpunkt der Basij-Miliz in Teheran ausgeschaltet.

Unter der Führung des israelischen Geheimdienstes, waren rund 90 israelische Kampfflugzeuge daran beteiligt. Bei der Operation wurden etwa 200 Bomben auf rund 40 verschiedene Ziele abgeworfen, die mit dem iranischen Sicherheitsapparat in Verbindung stehen.

Dieser Artikel fasst das Tagesgeschehen im Iran chronologisch zusammen.


Die israelische Luftwaffe führte eine großangelegte Angriffswelle im Westen und Zentrum Irans durch und zerstörte dabei Dutzende Raketenwerfer und Luftverteidigungssysteme.

Einige der Werfer wurden getroffen, als sie für Angriffe auf Israel vorbereitet wurden. Dies geschah im Rahmen der laufenden Bemühungen, Irans Raketen- und Verteidigungskapazitäten zu schwächen.

Viele solche Videos werden veröffentlicht.

Die mobilen Raketenwerfer sind natürlich schwieriger zu lokalisieren, doch auch sie werden entdeckt und zerstört.

Schätzungen sagen, dass inzwischen mehr als die Hälfte der iranischen Raketenwerfer zerstört worden sind. Iran soll jetzt nur noch etwa 200 solche Werfer im Betrieb haben. Das mag erklären, weshalb der Beschuss aus Iran derart zurückgegangen ist.


Ein gewaltiger Explosion in einem Munitionslager der iranischen Armee in Bushehr nach einem Angriff.


Liste der im Iran vom 28. Februar bis einschließlich 4. März angegriffenen Ziele gemäß der Analyse von Armed Conflict Location and Event Data (ACLED).

Die Karte zeigt:

  • US-Militärbasen (schwarze Quadrate)
  • Iranische Angriffe (rote Punkte)
  • Amerikanische und israelische Angriffe (blaue Punkte)

Teheran (Hauptziel – massive tägliche Angriffe)
▪️ Ali-Khamenei-Komplex (zerstört, Khamenei getötet)
▪️ Präsidentenpalast (Pezeshkian)
▪️ Verteidigungsministerium
▪️ Geheimdienstministerium
▪️ Hauptquartier der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC)
▪️ Parchin-Komplex (Forschung zu Sprengstoffen und Gefechtsköpfen)
▪️ Universitätsstraße / Jomkhuri-Viertel
▪️ Seyed-Khandan-Viertel
▪️ Tajrish-Viertel
▪️ Flughafen Mehrabad (Logistiklager)
▪️ IRIB (staatliches Fernsehen)
▪️ Sarallah-Hauptquartier
▪️ Hauptquartier der Strafverfolgungsbehörden (LEC)
▪️ Quds und Basij
▪️ Gericht
▪️ Revolutionäres Innenministerium
▪️ Ostschule Teheran

Isfahan / Nadschafabad
▪️ Zentrum für Nukleartechnologie
▪️ Raketenstützpunkt Nord Isfahan
▪️ Uranumwandlungskomplex
▪️ Ballistische und militärische Einrichtungen

Natanz
▪️ Hauptanreicherungsanlage (unterirdische Hallen, Zentrifugen)
▪️ Zugehörige Infrastruktur

Fordo (Fordow)
▪️ Unterirdische Anreicherungsanlage (bestätigter Einsatz von Bunkerbomben)

Tabriz
▪️ Raketenstützpunkt Amanda (IRGC – Ghadr-Raketen)
▪️ 2. Taktischer Luftwaffenstützpunkt Artesh (F-4/F-5-Flugzeuge zerstört, Start- und Landebahn beschädigt)
▪️ Technische Universität Sahand (militärische Aktivitäten)
▪️ Raketentunnel

Kommando
▪️ Militärische Kommandoposten
▪️ Versammlungsort zur Ernennung von Khameneis Nachfolger

Karaj
▪️ Raketenproduktionsanlagen
▪️ Militärische Einrichtungen

Kermanshah
▪️ SA-65-Luftverteidigungssysteme

Bakhtaran/Panj Pelleh
▪️ Unterirdischer Raketenstützpunkt
▪️ Militärische Einrichtungen

Zanjan
▪️ Raketenanlagen (mehrere Angriffswellen)

Minab
▪️ Shajareh
▪️ Grundschule Tayyebeh (über 85 getötete Zivilisten)

Yazd
▪️ Raketenstützpunkt Yazd

Khorramshahr
▪️ Lager

Busher
▪️ Militärhafen
▪️ Kernkraftwerk (Randbereich beschädigt)

Bandar Abbas
▪️ Marinestützpunkt Artesh (Fregatte IRIS Kurdistan)
▪️ Hauptquartier der Marine der Revolutionsgarden
▪️ Raketenstützpunkt Khorgu (nördlich von Bandar Abbas)

Bandar Mahshahr
▪️ Marinebezirk 3 der Revolutionsgarden

Zahedan
▪️ Luftwaffenstützpunkt Shahid Ali Arabi (Radar zerstört)

Weitere Städte und Einrichtungen (Angriffe geringer und mittlerer Intensität):
▪️ Ilam → Verteidigungsinfrastruktur + Grenzregiment Mehran
▪️ Khorramabad (Lurestan) → Militäreinrichtungen
▪️ Shiraz → 7. Artesh Air Base
▪️ Urmia → Einzelschläge
▪️ Damavand → bestätigte Ziele
▪️ Hamedan → bestätigte Explosionen
▪️ Qeshm (Insel) → militärische Einrichtungen
▪️ Asaluyeh → Ölhafen
▪️ Konarak → Marineeinrichtungen KVIR
▪️ Bandar Kangan → Küste des Persischen Golfs
▪️ Insel Kharg → Ölterminal
▪️ Lamerd (Fars)


Fox News berichtet, dass Tausende kurdischer Kämpfer eine Bodenoffensive im Iran gestartet haben.

Doch darüber gibt es unterschiedliche Berichte, die sich teilweise widersprechen. Das Wahrscheinlichste ist, dass sich Kurden, die aus dem Iran in den Irak geflüchtet waren, zusammenschließen und sich darauf vorbereiten, in den Iran zurückzukehren. Dass sie eine Bodenoffensive gestartet haben, stimmt wahrscheinlich nicht.

Ein kurdischer Vertreter dementierte Berichte über den Einmarsch kurdischer Truppen in den Iran und wies Behauptungen über eine Bodenoffensive zurück. Auch iranische Sicherheitsbeamte wiesen den Bericht zurück und erklärten, die Grenze zum Irak sei weiterhin sicher. Sie warfen den USA und Israel vor, psychologische Kriegsführung zu betreiben.

Ein kurdischer Offizieller berichtet hingegen:

Tausende kurdische Kämpfer aus dem Irak haben im Rahmen einer Bodenoffensive gegen das iranische Regime Kampfstellungen auf iranischem Territorium bezogen

Die gemeldeten Aktivitäten finden in kurdischen Gebieten nahe der westlichen iranischen Grenze statt. Die Angaben sind noch nicht unabhängig bestätigt; weitere Details werden in Kürze erwartet.


Iranische Oppositionsquellen berichteten, dass in der vergangenen Nacht iranische Militärstellungen in der Region Zahedan im Osten Irans, nahe der Grenze zu Pakistan und Afghanistan, angegriffen wurden.

Die iranische Luftverteidigung wurde massiv aktiviert.

Die Bevölkerung in Zahedan besteht überwiegend aus sunnitischen Belutschen, und dort gibt es (wie schon seit Jahren) einen harten Kern von Gegnern des iranischen Regimes.

Sie stellen zusammen mit den Kurden eine wichtige Kraft in jedem Versuch dar, das Regime zu stürzen. Angriffe zur Schwächung der Kontrolle des Regimes in diesem Gebiet sind daher von entscheidender Bedeutung.


Weißes Haus:

Trump hat tatsächlich mit kurdischen Führern über unsere Basis im Nordirak gesprochen.

Aber was die Berichte betrifft, dass Trump zugestimmt hat, eine Gruppe zu bewaffnen, so ist das vollkommen falsche Informationen


Halil Nadiri, ein Vertreter der „Kurdischen Freiheitspartei“ (PAK), bestätigte die Verlegung von Truppen in die Grenzgebiete der Provinz Sulaimaniya und den Zustand der Kampfbereitschaft.

Vertreter der Demokratischen Partei des Iranischen Kurdistans (PDKI) gaben bekannt, dass sie Operationen innerhalb des Iran durchführen, einschließlich der Befreiung von Gefangenen in der Stadt Marivan.

i24News (Israel) berichtete, dass ein Angriff von Seiten der US-Regierung offiziell bestätigt worden sei.


Obwohl offizielle Vertreter einiger kurdischer Gruppen, darunter PDKI, Komala, PAK und PJAK, zuvor erklärt hatten, dass sie auf einen günstigen Moment warteten, deuten jüngste Berichte darauf hin, dass aktive Kampfhandlungen bereits stattfinden könnten.

Es wird von Kämpfen in der Provinz West-Aserbaidschan und in der Nähe der Städte Senendsch, Mahabad und Marivan berichtet.

Kurdische Streitkräfte greifen Einrichtungen des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und Grenzposten an. Doch diese Informationen bedürfen einer weiteren Bestätigung.


Der Iran warnte davor, dass die israelische Atomanlage in Dimona ins Visier geraten könnte, sollten die USA und Israel ihre Bemühungen zum Sturz der Islamischen Republik fortsetzen.


Neu veröffentlichtes Videomaterial zeigt den Moment, als eine israelische F-35I „Adir“ der Luftwaffe einen iranischen Kampfjet über Teheran abschoss.


Ein führender amerikanischer OSINT-Account mit 2 Millionen Followern behauptet unter Berufung auf Quellen im Pentagon, dass ein amerikanischer F-15-Kampfjet im Süden Irans abgeschossen wurde, offenbar durch iranische Luftverteidigungssysteme.

Die beiden Piloten retteten sich über iranischem Gebiet mit dem Schleudersitz. Sie landeten im Süden Irans, wo sie eine Stunde später von einem amerikanisch-israelischen Rettungsteam in Sicherheit gebracht und zu einem US-Stützpunkt in Saudi-Arabien geborgen wurden. Die Piloten erlitten nur leichte Verletzungen.

Laut diesem OSINT-Account wird das Pentagon voraussichtlich in Kürze eine Stellungnahme zu dem Vorfall abgeben.

Das US-Zentralkommando dementiert: „Die in sozialen Netzwerken kursierenden Gerüchte über den Absturz eines F-15-Kampfjets am Mittwoch (gestern) sind unbegründet und falsch


Das ist der Hafen von Bandar Abbas in Iran heute Morgen (der wichtigste Hafen im Iran) nach den gestrigen Angriffen aus.


Das Internet im Iran ist seit etwa 120 Stunden (seit Beginn der Operation) abgeschaltet.

Die meisten Inhalte, die aus dem Iran gelangen, stammen von regimetreuen Webseiten, die die öffentliche Meinung kontrollieren wollen, oder von Bürgern, denen es gelungen ist, die Sperren zu umgehen.


Zwei iranische Su-24-Bomber waren „zwei Minuten davon entfernt“, die größte US-Militärbasis im Nahen Osten anzugreifen, bevor sie von der katarischen Luftwaffe abgeschossen wurden, berichtet CNN.

Es wird berichtet, dass die Flugzeuge in sehr geringer Höhe flogen, um von Radaren nicht entdeckt zu werden, und nicht auf Funkwarnungen reagierten.

Ein katarischer F-15-Jäger trat in den Kampf ein und schoss beide Flugzeuge ab.


Der Iran dementiert die Schließung der Straße von Hormus.

Der iranische Brigadegeneral Kiumars Heidari erklärte, nicht der Iran, sondern die Vereinigten Staaten hätten die Straße von Hormus geschlossen.

In der Straße von Hormus üben wir unsere maritime Souveränität aus. Wir regeln den Schiffsverkehr gemäß internationaler Protokolle“, so der General.

Er drohte dem US-Militär zudem mit „schwerwiegenden und bedauerlichen Konsequenzen“.


Die gravierendsten Fehler der iranischen Achse in der aktuellen Kampfrunde – eine Analyse:

  1. Iran greift die Golfstaaten an.
  2. Iran greift Saudi-Arabien an.
  3. Iran greift Zypern an.
  4. Iran greift Aserbaidschan an.
  5. Iran greift die Türkei an.
  6. Die Hisbollah beschließt, sich den Kämpfen anzuschließen.
  • Der Iran vereint die arabischen Staaten und Europa gegen sich und bringt sie auf mehreren Ebenen mit den israelischen Interessen in Einklang.
  • Der Iran schadet dem Ansehen stolzer und starker Nachbarländer.
  • Die Hisbollah liefert Israel quasi die Legitimation, die es braucht, um Israel zu eliminieren und Gebiete tief im Libanon zu erobern.

All dies sind unkluge Entscheidungen, die auf eine Störung des Entscheidungsprozesses hindeuten. Emotionen haben die Vernunft verdrängt. Die Fassung ist verloren gegangen.

Eine der wichtigsten Operationen der letzten Jahre – die Neuordnung der diplomatischen und internationalen Machtverhältnisse. Israel profitiert davon – dies ist besonders wichtig nach dem schweren Schaden, den Israels internationales Ansehen durch den Gaza-Krieg erlitten hat.

Nahost

Iranischer Angriff auf die Ölraffinerien von Bahrain vor kurzem (ca. 17:00 Uhr).


Während sich die meisten Augen auf Iran und Libanon richten, jagen die israelischen und US-amerikanischen Luftstreitkräfte im Irak im Stillen schiitische Milizionäre.

In den letzten Tagen wurden zahlreiche Mitglieder der irakischen Kataab Hisbollah (Teil der al-Haschd al-Schaabi), jener Organisation, die US-Stützpunkte im Irak angriff und bis vor Kurzem Elisabeth Tsurkow gefangen hielt, getötet.

International

Spanien bekräftigte seine Weigerung, US-Truppen die Nutzung spanischer Stützpunkte für Angriffe auf den Iran zu gestatten, und verschärfte damit die Spannungen mit Washington. Ministerpräsident Pedro Sánchez wiederholte die Haltung seiner Regierung „Nein zum Krieg“ und betonte, Madrid werde trotz des Drucks der Trump-Administration keine Militäraktion unterstützen.

Präsident Donald Trump bezeichnete Spanien als unzuverlässigen Verbündeten und drohte mit Handelsvergeltungsmaßnahmen, während spanische Regierungsvertreter an ihrer unveränderten Position festhielten. Der Streit verdeutlicht einen wachsenden Riss innerhalb der NATO, da sich einige europäische Regierungen von der US-israelischen Kampagne gegen den Iran distanzieren.


Spanien entsendet ein Kriegsschiff zum Schutz Zyperns, während Italien die Stationierung weiterer Marineeinheiten in der Region ankündigt.

In einem separaten Bericht heißt es, Frankreich habe die Nutzung seiner Militärstützpunkte durch die USA für Operationen gegen den Iran genehmigt.


Spanien:

Iranische Exilanten schwenken israelische Flaggen und legen Blumen vor der israelischen Botschaft in Madrid nieder, um ihre Dankbarkeit für die Eliminierung Khameneis auszudrücken.

Sie rufen: „Es lebe Israel, es lebe Netanjahu!


Großbritannien:

Exil-Iraner störten gestern eine Veranstaltung zum Gedenken an Ali Khamenei im Islamischen Zentrum in Manchester – auch israelische Flaggen waren dort zu sehen.


Der französische Präsident Emmanuel Macron führte Gespräche mit Premierminister Benjamin Netanjahu, dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam, um die eskalierende Lage an Israels Nordgrenze zu erörtern.

Macron forderte die Hisbollah nachdrücklich auf, ihre Angriffe unverzüglich einzustellen, und warnte, dass die fortgesetzte Aggression die gesamte Region in einen tieferen Konflikt stürzen könnte.

Er rief zudem zur Wiederaufnahme des Waffenstillstandsabkommens auf und bekräftigte seine Unterstützung für die libanesischen Streitkräfte im Kampf gegen den Einfluss der Hisbollah. Die Staats- und Regierungschefs erörterten außerdem die sich verschärfende humanitäre Lage im Südlibanon angesichts der weiter steigenden Spannungen.


Laut dem aserbaidschanischen Außenministerium explodierte eine iranische Drohne in Aserbaidschan und verletzte zwei Menschen.

Al Jazeera zitiert aserbaidschanische Quellen:

Zwei iranische Kampfdrohnen sind auf aserbaidschanischem Gebiet (Region Nachitschewan) gelandet – eine in der Nähe einer Schule und die andere in der Nähe des Flughafens

Das Ministerium teilte mit, der iranische Botschafter sei zur Stellungnahme einbestellt worden und warnte, Aserbaidschan behalte sich das Recht vor, auf den Drohnenangriff zu reagieren.

Kommentar – Ein weiteres Land reiht sich offiziell in den Kreis der direkten Opfer iranischer Angriffe ein.

Aserbaidschan ist ein militärischer Verbündeter Israels und grenzt an den Iran.

Das Verteidigungsministerium Aserbaidschans erklärt etwas später:

Die Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Landes werden nicht unbeantwortet bleiben. Wir bereiten Gegenmaßnahmen vor, um die Autonomie Aserbaidschans, seiner Bürger und seiner kritischen Infrastruktur zu verteidigen.

Die volle Verantwortung für die Angriffe trägt der Iran

Aserbaidschan hat iranischen Staatsbürgern die Einreise auf sein Gebiet verboten.


Die iranische Armee bestreitet, Drohnen in Richtung Aserbaidschan eingesetzt zu haben:

Wir respektieren die Souveränität unserer Nachbarn. Das zionistische Gebilde [Israel] ergreift solche Maßnahmen, um die Beziehungen zwischen den Ländern der Region zu destabilisieren und die Schuld Iran zuzuschieben


Vor dem Hintergrund der Streitigkeiten mit Spanien und Großbritannien über die Nutzung amerikanischer Militärbasen für Angriffe im Iran verteidigt der portugiesische Premierminister die Entscheidung Portugals, den USA die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts auf der Insel Lajes zu gestatten und erklärt, dies stehe im Einklang mit dem Völkerrecht.


Der Kremlsprecher Dmitri Peskow:

Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran im Nahen Osten ist nicht unser Krieg

Kommentar – Miot anderen Worten: Russland lässt den Iran fallen.


Der australische Premierminister kündigt den Einsatz von „militärischen Kapazitäten“ im Nahen Osten an.


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