Gestern (25.1.) war ich im Süden unterwegs und kam erst spät nachhause zurück, weshalb dieser Bericht zwei Tage umfasst.
Inhalt
Israel
Arabisch-israelische Journalisten fördern die Demonstrationen in Sachnin, die im Vorfeld der Wahlen in Israel stattfinden und die die arabische Bevölkerung mobilisieren sollen.
Die Kampagne trägt den Titel „Kampf gegen Gewalt im arabischen Sektor“.

Diese Demonstrationen in Sachnin (zwischen Tiberias und Akko gelegen, auf der Karte rot gekennzeichnet) dauern jetzt, nach anfangs vier Tagen eines „symbolischen Streiks“, bereits fünf Tage an.
Die haredischen Parteien (Shas und UTJ) riskieren, dass die gegenwärtige Regierung auseinanderfällt und vorzeitige Neuwahlen vorgenommen werden müssen. Sie würden das tun, indem sie das nächste Jahresbudget nicht genehmigen. Wenn dieses nicht rechtzeitig genehmigt ist, muss die Regierung zurücktreten.
Ihre Erpressung: Wir werden das Budget nur genehmigen, wenn wir mit dem Gesetz zur obligatorischen Dienstpflicht einverstanden sind.
Während der Kabinettssitzung, an welcher über die Öffnung des Grenzübergangs in Rafah diskutiert worden ist, äußerten die Minister starken Widerstand gegen diese Öffnung und die Übergabe der Kontrolle über Gaza an die Palästinensische Autonomiebehörde.
„Wir haben Großartiges geleistet, wie die Eliminierung Zehntausender Terroristen, aber wir haben die Hamas noch nicht vollständig zerschlagen. Wir müssen sie auflösen und entmilitarisieren. Schluss mit der Naivität von Kushner und Witkoff! Sollte der Grenzübergang Rafah geöffnet werden, wäre das ein schwerer Fehler und würde ein sehr gefährliches Signal aussenden!“, sagte Ben Gvir. Doch er ist bei weitem nicht der einzige, der gegen diese Absichten opponiert.
Es wird erwartet, dass der Grenzübergang Rafah in Kürze für die Ausreise von Bewohnern aus dem Gazastreifen geöffnet wird. Dies soll im Rahmen eines neuen Konzepts, das mit Zustimmung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu entwickelt worden ist, geschehen.
Offenbar sieht dieses vor, dass Hamas-Terroristen, darunter auch rangniedrigere Mitglieder und deren Angehörige, die Erlaubnis erhalten, Gaza ohne israelische Sicherheitskontrollen in Richtung Ägypten zu verlassen. Bei der Ausreise aus Gaza sollen die Identifizierung und Kontrollen von einer Delegation der Europäischen Union mit Unterstützung von Mitarbeitern der Palästinensischen Autonomiebehörde erfolgen.
Die Einreise in den Gazastreifen soll in zwei Schritten erfolgen: einer ersten Kontrolle durch die Europäische Union am Grenzübergang Rafah und dem anschließenden Transfer über einen Kontrollpunkt im israelisch kontrollierten Gebiet, wo israelische Sicherheitsbehörden Sicherheitskontrollen durchführen, um Schmuggel oder die Einreise unbefugter Personen zu verhindern.
Ein Polizist der Palästinensischen Autonomiebehörde hat auf einen israelischen Juden geschossen.
Über den Vorfall gibt es unterschiedliche Versionen: Der Israeli gibt zu Protokoll, dass er sich in der Gegend von Shechem (Nablus) verfahren habe, umgekehrt sei und zurück zu einem Checkpoint fahren wollte, als er von 3 Palästinensern attackiert wurde. Der PA-Polizist sagt, er habe in Notwehr geschossen, weil das israelische Auto auf ihn zugerast sei.
Der Vorfall wird jetzt untersucht.
Die UNRWA behauptet, ihr Hauptquartier in Ostjerusalem sei gezielt in Brand gesteckt worden.
Die Feuerwehr bestätigte zwar ihren Einsatz bei diesem Brand, sagte jedoch nichts über eine Brandstiftung. Es ist also unklar, worauf sich die Behauptung der UNRWA stützt.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verkehrsministerin Miri Regev trafen sich mit Parlamentariern aus Ungarn, Österreich, Spanien und Frankreich, um die europäisch-israelische Zusammenarbeit in den Bereichen Grenzsicherung, nationale Identität und Bekämpfung von Antisemitismus zu erörtern.
Netanjahu warnte, die westliche Zivilisation sei einer gemeinsamen Bedrohung durch ein Bündnis aus militantem Islam und radikaler Linken ausgesetzt. Er betonte, Israel und Europa seien „Brüder und Schwestern“ in einem gemeinsamen Kampf – die größte Gefahr gehe von der Verbindung zwischen radikalem Islam und Atomwaffen aus.
Gaza

Nach der Eliminierung des Sprechers des militärischen Arms der Hamas, Abu Ubayda, trat ein neuer Abu Ubayda (siehe Bild) mit neuen Hetzreden auf.
Die Hamas festigt ihre Position im östlichen Gazastreifen, gräbt Dutzende neuer Tunnel und rekrutiert Tausende neuer Terroristen. Sie hat nicht die Absicht, sich von ihrem Einflussbereich zu lösen.
Kommentar – Warum sie nicht in ihrem Reservat in Westgaza verhungern lassen?
Die IDF hat einen großen Teil der Hamas-Führung in Gaza eliminiert. Dieser Bericht enthält die Namen und Rollen deren Nachfolger. Von ihnen werden wir wohl bald hören.
Das palästinensisches Gesundheitsministerium (aufgrund von Informationen der Hamas):
„71’657 Tote im Gazastreifen seit Kriegsbeginn“ [zwei Jahre und drei Monate].
Zum Vergleich: Laut Schätzungen, die in den letzten zwei Tagen veröffentlicht wurden, liegt die Zahl der getöteten Zivilisten bei den Protesten im Iran bei etwa 40’000 – innerhalb von bloß den ersten zwei Tagen (8. und 9. Januar) – und dies ohne die Luftangriffe und Bombenabwürfe, allein durch Kleinwaffenfeuer mit Tötungsabsicht.

Die letzte Geisel in Gaza ist gefunden
Der Sprecher der israelischen Streitkräfte: „Nach Abschluss der Identifizierung durch das Nationale Institut für Rechtsmedizin in Zusammenarbeit mit der israelischen Polizei und dem Militärrabbinat informierten Vertreter der israelischen Streitkräfte die Familie des verstorbenen Geisels, Oberfeldwebel Ran Gvili, dass ihr Angehöriger identifiziert wurde und zur Beisetzung überführt wird.
Nach unseren Informationen und Erkenntnissen fiel Oberfeldwebel Ran Gvili, der bei den israelischen Spezialkräften diente und zum Zeitpunkt seines Todes 24 Jahre alt war, am Morgen des 7. Oktober 2023 im Kampf. Sein Leichnam wurde anschließend in den Gazastreifen verschleppt„
Der israelische Polizeikommissar an die Familie Gvili, nachdem er ihr sein Beileid ausgesprochen hat: „Ran wurde unversehrt und in seiner Uniform gefunden. Sie erhalten Ihr Kind genau so zurück, wie es gegangen ist.“
Die Hamas versucht, aus dem Fund der Leiche von Rani Gvili Kapital zu schlagen:
„Aus nationaler Verantwortung und im Einklang mit den vereinbarten Bedingungen unternahm der Widerstand erhebliche Anstrengungen, um die Leiche des letzten Gefangenen zu finden und stellte den Vermittlern die notwendigen Informationen zur Verfügung, sobald diese verfügbar waren. Dies trug zur Rückführung der Leiche bei.
Die Bewegung hat alle ihre Verpflichtungen im Rahmen der ersten Phase des Abkommens eindeutig erfüllt.
Die Besatzungsmächte müssen das Waffenstillstandsabkommen unverzüglich und vollständig umsetzen. Dazu gehört die uneingeschränkte Öffnung des Grenzübergangs Rafah in beide Richtungen, die Zulassung aller notwendigen Lieferungen in den Gazastreifen in den erforderlichen Mengen, die Aufhebung aller Lieferbeschränkungen, der vollständige Rückzug aus dem Gazastreifen und die Unterstützung der Arbeit des Nationalen Komitees für die Verwaltung des Gazastreifens.“
Kommentar – Alle Verpflichtungen erfüllt? Nein – sie weigert sich ihre Waffen abzugeben.
Diese Auffindung der letzten Geisel wird jetzt wohl zur Öffnung des Rafah-Grenzübergangs führen.
Der ägyptische Präsident al-Sisi erklärte, dass die „Vertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen“ zu einem Anstieg der Migrationsströme nach Europa führen werde:
„Ich muss warnen, dass die Vertreibung von etwa 2.5 Millionen Palästinensern aus Gaza [nach Ägypten] nicht nur die Beendigung des Palästina-Problems bedeuten, sondern auch die illegale Einwanderung von Hunderttausenden von Menschen in westliche Länder auslösen würde. Wenn dies geschieht, wird niemand die Folgen einer solchen Migrationswelle in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft bewältigen können„, erklärte er.
Heute Vormittag haben die israelischen Streitkräfte rund vier Kilometer Hamas-Tunnel zerstört.
Libanon

Libanesische Medien berichten von Luftangriffen israelischer Kampfflugzeuge auf Khirbet Selm im Südlibanon. Laut diesen Quellen wurde ein Hangar angegriffen, der bereits vor etwa zwei Wochen von israelischen Drohnen attackiert worden war, wobei zwei Hisbollah-Kämpfer getötet worden sind.
Darüber hinaus gibt es Berichte über einen weiteren Angriff in der Bekaa-Ebene (in Nordosten Libanons).
Kommentar – solche Angriffe finden regelmäßig statt. In letzter Zeit habe ich darüber etwas weniger berichtet, weil das Hauptinteresse auf Syrien (Kurden) und den Iran gerichtet ist.
Doch die Hizbollah in Libanon ist bei weitem nicht entwaffnet, wie es das Abkommen vom letzten Herbst vorsieht und wie es die libanesische Regierung versprochen hat, sondern sie rüstet sich erneut auf und versucht, ihre Stellungen an Israels Grenze (südlich des Litani Flusses) wieder einzurichten.
Die Hizbollah ist Irans mächtigster Stellvertreter und Israel rechnet damit, dass der Iran deren Truppen auf Israel ansetzen wird, um sein eigenes Territorium vor Gegenschlägen zu verschonen. Deshalb geht Israel sehr konzentriert gegen die Hizbollah in Libanon vor.
Zusammenfassung der IDF-Angriffe im Südlibanon laut Hisbollah-Medien:
- Insgesamt wurden 14 Angriffe durchgeführt, davon 10 im Gebiet Meidoun und Al-Jabour.
- 2 Angriffe erfolgten im Gebiet Wadi Barghaz.
- 2 Angriffe fanden im Steinbruchgebiet Al-Aroush (Region Reihan) statt.
Laut libanesischen Quellen wurden bei den Angriffen bunkerbrechende Bomben eingesetzt. Berichten zufolge brachen in bewaldeten Berggebieten nahe der Ziele große Brände aus – Gebiete, die die libanesischen Feuerwehren nur schwer erreichen können.
Die meisten dieser Angriffe fanden nördlich von Nabatieh statt, nicht im Grenzgebiet zu Israel. Die Angriffe im Süden verschweigen die Hizbollah-Medien.
Syrien

Das syrische Verteidigungsministerium gab heute Abend die Verlängerung der Waffenruhe mit den Kurden um 15 Tage bekannt.
Dies soll es den USA ermöglichen, IS-Gefangene aus kurdisch kontrollierten Gefängnissen in den Irak zu verlegen.
Iran

Der dem iranischen Oppositionsbündnis nahestehende Sender Iran International berichtet, dass sich der iranische Oberste Führer, Ali Khamenei, aus Angst vor einem Attentat durch die USA in einem privaten unterirdischen Bunker in Teheran, der mit einem weiten Tunnelsystem verbunden ist, versteckt hat.
Sein Sohn Masoud ist mit der Führung der laufenden Regierungsgeschäfte betraut, und sein Sohn Mojtaba steht in Kontakt mit Regierungsvertretern.
Iranische Oppositionsquellen berichten von GPS-Störungen im Raum Teheran.
Die iranischen Behörden registrieren die Namen inhaftierter Demonstranten nicht, um inoffizielle Hinrichtungen und andere Verbrechen zu verschleiern.
Medien der iranischen Opposition berichten unter Berufung auf das Zentrum für Menschenrechte im Iran, dass das iranische Regime Massenhaftstrafen für Demonstranten in den Gefängnissen von Karaj und Evin durchführt und die Namen der Inhaftierten absichtlich nicht offiziell registriert.
Dies soll den Henkern des Regimes freie Hand bei der Folterung und Ermordung von Demonstranten geben und verhindern, dass Verletzte medizinische Versorgung erhalten.

Nach einem kurzzeitigen Anstieg des Internetverkehrs um 40% vor etwa einem Tag ist das Internet im Iran wieder unterbrochen, dies jetzt seit mehr als 400 Stunden.
Die Welt soll nicht zu sehen bekommen, wie das Regime in Iran mit seinen Bürgern umgeht.
Das iranische Regime warnt davor, dass das Senden von Filmmaterial an ausländische Medien, einschließlich Iran International oder westlicher Medien, als „Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten“ gewertet wird, ein Vorwurf, der eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren und sogar die Todesstrafe nach sich ziehen kann.
Die Islamische Republik hat begonnen, Demonstranten in Gefängnissen hinzurichten. Es gibt Informationen, dass das Regime verhaftete Demonstranten in Gefängnissen tötet und ihre Leichen dann als bei den Protesten am 8. und 9. Januar (von Protestierenden) getötet ausgibt.
Sie hatten bereits eine ähnliche Erfahrung: 1988 wurden in den Gefängnissen der Islamischen Republik mehr als 4’000 Menschen getötet. Sie wurden hingerichtet, heimlich begraben und die Grabstätten vieler von ihnen sind bis heute unbekannt.
Das TIME Magazine zitiert hochrangige Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums: „Die Zahl der Todesopfer bei den Protesten vom 8. und 9. Januar im Iran könnte 30’000 übersteigen!„
Dies ist das erste Mal, dass eine Person aus dem Umfeld des iranischen Regimes eine so hohe Zahl genannt hat. In Wahrheit dürfte diese Zahl weit höher sein.
Kommentar – in nur wenigen Tagen hat das iranische Regime mindestens halb so viele Menschen getötet als die IDF im Gaza-Krieg in fast 2.5 Jahren, doch im Blätterwald (und bei der UNO) bleibt es weitgehend still.
Der dem iranischen Oppositionsbündnis nahestehende und aus Europa berichtende Sender „Iran International“ berichtet, dass ihm interne Berichte des Regimes vorliegen, die dem Nationalen Sicherheitsausschuss des Parlaments sowie dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat vorgelegt wurden. Diese schätzen die Zahl der Todesopfer auf über 36’500:
- Am 21. Januar wurde dem Nationalen Sicherheitsausschuss des Parlaments ein Bericht vorgelegt, demzufolge die Zahl der Todesopfer 27’000 überschritten hatte.
- Am 22. Januar wurde dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat ein Bericht vorgelegt, der die Zahl der Toten auf über 33’000 schätzte.
- Am 24. Januar wurde ein aktualisierter Bericht eingereicht, der von mehr als 36’500 Toten unter den Demonstranten spricht.
Laut diesen Berichten brachen die Proteste in 400 Städten und Dörfern im gesamten Iran an 4’000 verschiedenen Brennpunkten aus.
Der Sender berichtet von Zeugenaussagen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Entführung von Verwundeten aus Krankenhäusern und Hinrichtung von Verwundeten in Krankenwagen.
Weiterhin wurde berichtet, dass Angehörige der Verstorbenen mit verschiedenen Nachrichten aus ihren Häusern gelockt und dann teilweise am Eingang ihrer Häuser verhaftet oder erschossen wurden.
Iraner seien wütend auf Trump, wird berichtet: „Er hat uns verraten!“
Angesichts der Berichte über das schreckliche Massaker im Iran warfen iranische Demonstranten Präsident Donald Trump gestern Abend vor, die versprochene Hilfe nicht geleistet zu haben.
„Trump hat uns mehr verraten als der Oberste Führer Khamenei, denn Khameneis Ideologie und die der Islamischen Revolutionsgarden ist klar und eindeutig. Trump hat immer wieder versprochen, jeden anzugreifen, der auf uns schießt. Trump ist der verabscheuungswürdigste Anführer, den die Welt je gesehen hat“ sagt einer der Protestierenden.
Irans Justizchef kündigt „keine Milde“ gegenüber Verdächtigen der Proteste an, während Menschenrechtsgruppen von Tausenden Toten und Massenverhaftungen berichten.
Er fügte hinzu, dass „bei den Ermittlungen größte Strenge angewendet werden muss“ und betonte, dass „Gerechtigkeit bedeutet, die Verbrecher, die zu den Waffen gegriffen und Menschen getötet oder Brandstiftung, Zerstörung und Massaker begangen haben, ohne die geringste Milde zu verurteilen und zu bestrafen.“
Kommentar – als seien es die Protestierenden, die solche Massaker begehen! Doch das tut die iranische Regierung seit längerem schon: Sie zwingt Angehörige von Getöteten dazu, ein „Geständnis“ zu unterschreiben, wonach die Toten „von ausländischen Terroristen“ getötet worden seien.
Es sieht zurzeit so aus, dass die USA den Iran nicht angreifen werden und dass es am Ende Israel sein muss, das das wird tun müssen. Donald Trump zögert – zu lange…

Iranischen Berichten zufolge wurden 300 Schnellboote der Marine der Revolutionsgarden im Persischen Golf stationiert und sind kampfbereit.
Kommentar – Solche Schnellboote gegen den Abraham Lincoln? Das sieht mir nach einem verzweifelten Selbstmordkommando aus…
Ein iranischer Aktivist der Opposition schildert die Lage im Iran von gestern, basierend auf Gesprächen mit Familienmitgliedern und Bekannten im Iran:
„Viele werden nachts in ihren Häusern angegriffen. Vor zwei Nächten beispielsweise waren in Punak (Chahardivari – Teheran) Schüsse zu hören. Die Sicherheitskräfte suchten nach Verwundeten, die geflohen waren und sich in den Häusern von Freunden versteckt hatten. Bei Verfolgungsjagden schießen sie direkt auf ungeschützte Zivilisten.
Letzte Nacht wurde in Shiraz (Vasal) bei einer nächtlichen Razzia in der Wohnung eines Demonstranten dieser aus dem Fenster geworfen und auf der Stelle getötet.
Im Süden Irans ist die Lage noch dramatischer: Einige sind aufs Meer geflohen und verstecken sich auf Fischerbooten, während Drohnen und Boote der Revolutionsgarden unerbittlich nach ihnen suchen. In den Städten der Provinzen Kurdistan, Mazandaran, Golestan und West-Aserbaidschan sind die Menschen gezwungen, vorübergehend in den Bergen zu leben.
All dies ist der Normalzustand. Zivilisten – keine Guerillakämpfer, keine Militärangehörigen. Studenten, Sportler und sogar Ärzte. Das ist keine normale Situation. Nichts hier ist normal.
Gleichzeitig transportieren Lastwagen weiterhin Leichen zum Leichenidentifizierungszentrum in Kahrizak (südlich von Teheran). Jeder, der durch die Gegend kam, konnte das sehen. Das Massaker hat nicht aufgehört„

Die 17-jährige Bahar Shadmehri aus Neyshabur wurde am Abend des 9. Januar durch direktes Feuer der Islamischen Revolutionsgarde getötet. Ein Video von Bahars Tötung durch die Revolutionsgarde verbreitete sich rasch im Internet.
Nahost

Der Generalsekretär der Hisbollah-Brigaden im Irak ruft alle Mitglieder der schiitischen Achse zur Kriegsvorbereitung für die Verteidigung Irans auf.
Abu Fadak al-Mohammadawi, Generalsekretär der Hisbollah-Brigaden im Irak und Oberbefehlshaber der schiitischen Milizen im Irak (unterstellt der iranischen Achse), veröffentlichte eine eindringliche Proklamation, in der er zur Kriegsvorbereitung für die Verteidigung Irans aufruft.
Aus der Proklamation, die er vor Kurzem veröffentlichte:
„Brüder der Mudschaheddin, bereitet euch auf einen totalen Krieg zur Unterstützung der Islamischen Republik Iran, der Festung und des Symbols der Nation, vor.
Die Ungläubigen und Zionisten rüsten zum Krieg, um die Islamische Republik Iran zu besiegen. Wir betonen die Notwendigkeit, sie von den Achsenmächten aus zu unterstützen und ihr nach besten Kräften beizustehen.
Wir machen den Feinden unmissverständlich klar, dass der Krieg gegen die Republik kein angenehmes Abenteuer sein wird. Vielmehr werdet ihr auf vielfältige Weise einen bitteren Tod erleiden, und keine Spur von euch wird in unserer Region zurückbleiben. Unsere Mudschahedin-Brüder, ihr müsst euch vor Ort auf den Dschihad vorbereiten, bis hin zum Märtyrertod„
Sich dem irakischen Stellvertreter anschließend, erwacht auch der Houthi-Stellvertreter und veröffentlicht das beigefügte Video mit der Bildunterschrift:
„Bald„

Der amerikanische Flugzeugträger Abraham Lincoln ist im Küstenbereich von Oman eingetroffen – ein Begleitflugzeug der US Navy (CMV 22B) wurde in diesem Gebiet gesichtet.
Fox News bestätigt unter Berufung auf einen hochrangigen amerikanischen Beamten, dass der Flugzeugträger im Verantwortungsbereich des CENTCOM eingetroffen sei, sich aber noch nicht an einem Punkt positioniert habe, der einen Angriff auf den Iran ermöglichen würde.
International
In diesem Video (englisch) analysiert Danny Seaman Doanld Trumps Politik. Er erklärt eine Taktik, die im Westen von den meisten nicht verstanden wird: Was von den meisten als wirre, undurchsichtige, sprunghafte Politik mit vielen Widersprüchen wahrgenommen wird, sei gewollte Taktik und gewollt, sagt er.
Eine sehr interessante Analyse.
An dieser Stelle eri8nnere ich an eine Märchenstunde von Barack Obama.
Nach dem iranischen Atomabkommen im August 2015 erklärte er, ohne rot zu werden:
„Der Iran wird Zugang zu 56 Milliarden Dollar erhalten. Unsere besten Analysten erwarten, dass ein Großteil dieser Einnahmen zur Verbesserung der Wirtschaft und zur Steigerung der Lebensqualität des iranischen Volkes verwendet wird. Dieses Geld wird nicht für destruktive Aktionen ausgegeben werden„
Der albanische Premierminister Edi Rama kündigt vor seinem Parlament an, dass er morgen eine Rede in der Knesset in Israel halten werde – eine Ehre, die nur wenigen zuteil wird, darunter dem Präsidenten der Vereinigten Staaten – Trump.

Hamas:
Wir begrüßen den belgischen Königsbeschluss, der den Überflug von Flugzeugen mit Ausrüstung für Israel durch den belgischen Luftraum verbietet.

Spanien:
Der jüdische Friedhof in Barcelona wurde geschändet, Grabsteine wurden zerstört.
Das israelische Außenministerium warf der Regierung von Pedro Sánchez vor, dies sei eine direkte Folge der antiisraelischen Kampagne.
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