11.5.2026

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Der Streit zwischen der Regierung und der Obersten Staatsanwältin (die schon lange gefeuert gehört) hält an.

Beniamin Netanjahu: „Der Premierminister ernennt den Mossad-Direktor, nicht das Gericht oder der Generalstaatsanwalt

Er veröffentlichte ein Video, in dem er die Versuche kritisierte, Roman Gofmans Ernennung zum Mossad-Chef zu verhindern.

Der Mossad und die ISA unterstehen laut Gesetz direkt dem Premierminister“, sagte Netanjahu. „Der Premierminister ernennt ihre Direktoren, nicht der Generalstaatsanwalt, nicht der Oberste Gerichtshof und nicht die Medien

Kommentar – Interessant wäre jetzt die Antwort auf die Frage „Warum will das Oberste Gericht Roman Gofman nicht als Direktor des Mossad sehen? Was befürchten sie dort?


Netanjahu zum (bald vormaligen) Mossad-Chef: „Du hast [im Hebräischen duzt man sich, gleich wie im Englischen] hinter meinem Rücken gehandelt.“

Netanjahu griff David Barnea scharf an, weil dieser über den Generalstaatsanwalt an der Berufung vor dem Obersten Gerichtshof beteiligt war.

Er kritisierte Mossad-Direktor David Barnea scharf wegen dessen Rechtsgutachten zur Ernennung von Roman Gofman und war Berichten zufolge wütend über Barneas Berufung an den High Court durch den Generalstaatsanwalt, ohne ihn darüber zu informieren.

Einem Bericht zufolge war Netanyahu wütend darüber, dass Barnea über die Generalstaatsanwältin einen Brief an die Richter übermittelt hatte, obwohl diese nicht die Position der Regierung vertritt.


Manchmal möchte man streng orthodoxe Rabbiner beneiden: Während unser Land von allen Seiten angegriffen wird, unsere Soldaten an der Front stehen und ihr Leben riskieren, sorgen sie sich um Haarschnitte.


21 Tage Gefängnis für einen israelischen Soldaten, der in Libanon einer Marienstatue eine Zigarette an den Mund gehalten hat 😳.


Ärzte, Rechtsanwälte und Ingenieure, die im öffentlichen Sektor der Palästinensischen Autonomiebehörde arbeiten, haben einen unbefristeten Streik angekündigt.

Der Grund ist einfach: Die Menschen erhalten seit einem halben Jahr keine Gehälter mehr.

Aber es gibt auch „gute Nachrichten“: Die Gehälter der Terroristen, die Juden getötet haben, werden von der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde weiterhin pünktlich und ohne Unterbrechungen gezahlt.

Jeder hat seine Prioritäten, wie man so schön sagt.

Gaza

Die israelische Armee hat im Rahmen der Säuberungsaktion in den von ihr kontrollierten Gebieten im Süden des Gazastreifens vier unterirdische Tunnel mit einer Gesamtlänge von etwa 4 km zerstört.

Libanon

Hier geht der Krieg weiter. Die Hisbollah hat deutlich gesagt, dass das Waffenstillstandsabkommen für sie nicht gelte (Bericht mit Video).

Die Hisbollah hat mehrere Raketen und Sprengstoffdrohnen auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert. Zwei Drohnen trafen unbemannte Pionierfahrzeuge und beschädigten sie, doch Verletzte gab es keine.

Die israelischen Streitkräfte (IDF) berichteten außerdem, dass Soldaten der 146. Division am Sonntag zwei Hisbollah-Terroristen identifizierten, die ein Gebäude in der Nähe von IDF-Soldaten im Südlibanon betraten. Sie nutzten das zivile Gebäude, um Angriffe auf in dem Gebiet operierende IDF-Soldaten zu starten.

Nach dieser Entdeckung griff die israelische Luftwaffe, angeleitet von den Bodentruppen, diese Terroristen an.


Die israelischen Streitkräfte (IDF) schätzen, dass das Drohnennetzwerk der Hisbollah trotz nachrichtendienstlicher Bemühungen weiterhin eine erhebliche Bedrohung darstellt. Der Flaschenhals des Netzwerks liegt demnach in nur etwa 100 ausgebildeten Drohnenpiloten.

Laut einem Bericht von Galei Tzahal wurde die überwiegende Mehrheit der Piloten während der vorherigen Waffenruhe (November 2024 – März 2026) ausgebildet, und fast alle operieren derzeit südlich des Litani-Flusses.

Bislang ist es den israelischen Streitkräften gelungen, nur eine sehr geringe Anzahl von Bedienern auszuschalten – lediglich zwischen 5 und 10. Ein hochrangiger Offizier betonte, dass sich der operative Schwerpunkt nun auf jene Kämpfer verlagert habe, die über eine komplexe technische Ausbildung zum Betrieb von faseroptischen Drohnen verfügen.


Libanesische Quellen berichten, dass ein israelischer Luftangriff vor Kurzem in der Region Sajd (Sujud) einen regionalen Stromausfall im gesamten Bezirk Jezzine verursacht hat.

Bereits heute Morgen wurde ein Kraftwerk im Dorf Rumman nahe der Stadt Nabatieh angegriffen.

Kommentar – brauchen die ferngelenkten Drohnen der Hisbollah etwa Strom?


Libanesische Quellen berichten: Ahmad Balout, der Kommandeur der Radwan-Einheit der Hisbollah, der vor wenigen Tagen bei einem Angriff der israelischen Armee in Dahieh getötet wurde, war 38 Jahre alt – für eine so hohe Position innerhalb der Hisbollah ein sehr junges Alter.

Die gezielten Tötungen hochrangiger Hisbollah-Mitglieder durch die israelische Armee zwingen die Organisation dazu, zunehmend auf jüngere, weniger erfahrene Kommandeure zurückzugreifen.

Iran

Iran: „Wir lehnen den amerikanischen Plan für ein Abkommen ab

Etwa eine Stunde nachdem Präsident Trump gestern Abend verkündet hatte, der iranische Gegenvorschlag sei inakzeptabel und werde abgelehnt, erklärten die Iraner, dass sie es waren, die Trumps Vorschlag zurückweisen.

Der Iran betonte, dass die USA Entschädigung zahlen und die iranische Souveränität über Hormus anerkennen müssen. Zudem fordert der Iran die Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe seiner eingefrorenen Vermögenswerte.

USA

Donald Trump: „Irans Vorschlag ist dumm

US-Präsident Donald Trump reagierte auf Irans Verhandlungsvorschlag mit den Worten: „Ich habe ihn nicht einmal zu Ende gelesen“ Er bezeichnete den Waffenstillstand mit dem Iran zudem als „am seidenen Faden hängend

Er verschärft seine Rhetorik gegenüber dem Iran und ist wütend über den Vorschlag, den dieser den USA im Rahmen der Bemühungen um eine Einigung und die Beendigung des amerikanischen Krieges gegen die Islamische Republik unterbreitet hat.

Nahost

Aufgrund der Spannungen mit dem Iran hat Ägypten eine Staffel von Kampfflugzeugen in die Vereinigten Arabischen Emirate entsandt.

International

Nicht überraschend: Warnung des israelischen Ministeriums vor dem Eurovision Song Contest.

Das israelische Diaspora-Ministerium warnte vor zunehmendem Antisemitismus und geplanten Protesten im Vorfeld des Eurovision Song Contest 2026 in Wien inmitten von Boykottkampagnen.

Das Finale des Eurovision Song Contest soll mit dem „Nakba-Tag“ am 15. Mai zusammenfallen, einem Datum, das mit pro-palästinensischen Demonstrationen weltweit in Verbindung gebracht wird.

Die Nakba: Die Schande, dass den Arabern der Genozid an den Juden in Palästina misslungen ist.


Israel ist empört über EU-Sanktionen, die israelische Bürger mit Hamas-Terroristen gleichsetzen.

Die EU-Außenminister billigen Sanktionen gegen israelische Staatsbürger und Hamas-Führer, woraufhin Israel eine „verzerrte moralische Gleichsetzung“ verurteilt.

Der Rat der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik hat Sanktionen gegen 7 israelische Staatsbürger und Organisationen beschlossen – einschließlich des Einfrierens von Vermögenswerten und Reiseverboten in die EU – die er als Verantwortliche für die Gewalt gegen palästinensische Araber bezeichnete.

Die von den Sanktionen betroffenen Beamten oder Organisationen sind:

Diese Maßnahmen waren mehrere Monate lang von der früheren ungarischen Regierung unter Viktor Orban blockiert worden, aber nach dem jüngsten Regierungswechsel in Budapest war eine einstimmige Entscheidung möglich geworden.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, gab im Anschluss an das Treffen der EU-Außenminister bekannt, dass der Staatenbund „das OK gegeben hat, israelische Siedler wegen Gewalt gegen Palästinenser mit Sanktionen zu belegen

Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärt dazu:

Israel lehnt die Entscheidung, Sanktionen gegen israelische Bürger und Organisationen zu verhängen, entschieden ab.

Der Europäische Union hat willkürlich und aus politischen Gründen beschlossen, Sanktionen gegen israelische Bürger und Organisationen wegen ihrer politischen Ansichten und ohne jegliche Begründung zu verhängen.

Ebenso empörend und inakzeptabel ist die Parallele, die der Europäische Union zwischen israelischen Bürgern und Hamas-Terroristen gezogen hat. Dies ist ein völlig verzerrtes moralisches „Gleichsetzen“.

Israel hat immer das Recht der Juden verteidigt, im Herzen unserer Heimat zu leben, und wird dies auch weiterhin tun. Kein anderes Volk der Welt hat ein so gut dokumentiertes und langjähriges Recht auf sein Land wie das jüdische Volk auf das Land Israel.

Dieses moralische und historische Recht wird auch von den Gesetzen der Völker der Welt anerkannt, und kein Akteur kann es dem jüdischen Volk entreißen. Der Versuch, politische Ansichten durch Sanktionen aufzuzwingen, ist inakzeptabel und wird nicht erfolgreich sein

Kommentar – Und da haben wir es einmal mehr: Bewohner von Judäa und Samaria werden „Siedler“ genannt, wenn sie jüdisch sind, doch „Palästinenser„, wenn die Araber sind.

Das Feigenblatt: Es wurden auch Sanktionen „gegen die Hauptführer der Hamas verhängt, die für das schlimmste antisemitische Massaker in unserer Geschichte seit der Shoah verantwortlich sind„. Das ist extrem wichtig, da die meisten der damit Adressierten entweder tot sind oder in israelische Gefängnissen sitzen (wo sie die Todesstrafe erwartet).


Der griechische Einwanderungsminister warnt: „Rund 550’000 afrikanische Migranten warten in Libyen auf eine Gelegenheit, nach Europa einzuwandern.

Die Maßnahmen der spanischen Regierung, Hunderttausenden von Migranten einen dauerhaften Aufenthaltsstatus zu gewähren, begünstigen weitere Migrationswellen nach Europa


Eine Untersuchung des Fernsehsenders CNN hat ergeben, dass der Korps der Islamischen Revolutionsgarden hinter der Welle der jüngsten antisemitischen Angriffe in Europa steckt, und zwar über die irakische Gruppe „Kataib Hisbollah“.

Die Rekrutierung erfolgt über das Internet nach denselben Methoden, mit denen in Israel nach Spionen gesucht wird.



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