9.4.2026

Es ist schwierig, heute zu berichten. Die Meldungen vor der Aufnahme der Verhandlungen in Islamabad überpurzeln sich und widersprechen sich teilweise. Ich lasse vieles so stehen, wie es berichtet wird, so kann sich jeder selbst ein Bild machen.

Inhalt

Android App – hasbara.news

Morgen ist Halbzeit: Noch 8 Testtage mit dem Testteam, danach kann ich die App im PlayStore veröffentlichen.

Anmerkung: Google zeigt nicht, wie viele Tester effektiv aktiv sind, also die App auch wirklich hie und da aufstarten. Angezeigt wird nur, wie viele noch bis 12 fehlen, danach wird stets „12“ (also: genug) angezeigt.

Meine eigene Statistik zeigt mir übrigens, dass offenbar noch immer 7 mit einer veralteten Beta-Version unterwegs sind. Sie haben die neueste Version (Update) noch nicht installiert.

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Die IDF warnt: Der Beschuss aus dem Libanon könnte auf weitere Gebiete Israels ausgeweitet werden.

Die IDF ruft die Bürger dazu auf, wachsam zu bleiben und verantwortungsvoll zu handeln, angesichts der Einschätzung, dass in den kommenden Stunden weitere Gebiete in ganz Israel unter Beschuss aus dem Libanon geraten könnten.

Früher am Donnerstag gab der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bekannt, dass er das Kabinett angewiesen habe, direkte Verhandlungen mit der libanesischen Regierung zur Entwaffnung der Hisbollah und zur Erreichung eines Friedensabkommens zu führen.

Seiner Ansicht nach sind die Ziele dieser Verhandlungen klar: „die Abrüstung der Hisbollah“ und „ein nachhaltiges historisches Friedensabkommen zwischen Israel und Libanon.“

US-Vizepräsident JD Vance, der die Gespräche leiten wird, sprach während eines Besuchs in Budapest mit Reportern und erklärte: „Ich denke, die Iraner dachten, der Waffenstillstand betreffe auch den Libanon, aber das war einfach nicht der Fall. Dieses Versprechen haben wir nie gegeben. Wir haben nie angedeutet, dass das so sein wird. Was wir stets gesagt haben, ist, dass sich der Waffenstillstand auf den Iran und auf Amerikas Verbündete konzentriere


Die IDF enthüllt das Ausmaß des Versagens des libanesischen Militärs: „Eine absolute Lüge

Die IDF erklärt, die Hisbollah habe seit Beginn der israelischen Operation in Libanon rund 3’000 Raketen und Mörser aus dem Süden Libanons abgefeuert, was den Behauptungen der libanesischen Armee vom 8.1.2026, die Terrorgruppe sei entwaffnet worden, krass widerspricht.

Es zeigte sich außerdem, dass die LAF nicht nur die bestehenden Waffen nicht entfernt hat, sondern sogar der Hisbollah erlaubt hat, ihre Kräfte im Süden zu verstärken.


Verteidigungsminister Israel Katz stellt seinen Plan für den Süden Libanons vor: „Die Hisbollah ist fassungslos und verwirrt

Laut Zahlen des Verteidigungsministers wurden allein gestern mehr als 200 Hisbollah-Operative eliminiert, womit die Gesamtzahl der Hisbollah-Todesopfer seit Beginn der Kampagne auf über 1’400 steigt.

Er fügte hinzu, dass die Terrororganisation und ihre Gönner in Teheran nun aus Angst vor einem totalen Zusammenbruch der Hisbollah auf einen Waffenstillstand drängen: „Die Hisbollah-Terrororganisation bittet um einen Waffenstillstand, und ihre iranischen Gönner üben ebenfalls Druck aus und drohen aus ernsthafter Sorge, dass Israel die Hisbollah zerschlagen könnte.

Katz erklärte, dass der Plan vier Ziele umfasst:

  • Die Grenzlinie – einschließlich der Zerstörung der Häuser in den [schiitischen]libanesischen Grenzdörfern.
  • Die Defensive Line im Libanon, die von 5 auf 15 Punkte (1 „Punkt“ ist wohl 1 km) erweitert wurde.
  • Die Panzerabwehrlinie, deren Einsatz durch das Bodenmanöver abgeschlossen wurde und derzeit auf weitere Punkte ausgebaut wird.
  • Die Litani-Linie, in der die IDF im Rahmen ihrer Kontrolle über das Litani-Gebiet die Kontrolle behalten wird – um weitere Infiltrationen durch Operative und die Rückkehr der Bewohner in den Süden zu verhindern.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, es gebe keinen Waffenstillstand im Libanon und Israel werde die Hisbollah weiterhin angreifen, bis die Sicherheit in den nördlichen Ortschaften wiederhergestellt sei.

Er gab bekannt, dass Israel nach wiederholten Aufforderungen direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen werde, um die Hisbollah zu entwaffnen und ein dauerhaftes Friedensabkommen zu erzielen. Er fügte hinzu, Israels jüngste Erfolge gegen den Iran und dessen Verbündete hätten die israelische Position gestärkt und neue diplomatische Möglichkeiten eröffnet.

Die direkten Verhandlungen mit dem Libanon sollen nächste Woche in Washington beginnen.


In Binyamin wurde eine neue Gemeinde, „Ma’oz Tzur“ eingeweiht.

Ma’oz Tzur befindet sich in einer strategisch erhöhten Lage mit Blick auf die Route 443, eine der Hauptverkehrsadern, die Jerusalem mit Zentralisrael verbinden. Beamte betonten ihre sicherheitspolitische und strategische Bedeutung und wiesen darauf hin, dass ihre Einrichtung Teil einer umfassenderen Anstrengung ist, Gemeinschaften als Schlüsselelement der nationalen Sicherheit als Reaktion auf regionale Bedrohungen zu stärken.


i24News berichtet von einer „geheimen Kabinettsitzung“, an welcher 34 neue Gemeinden, einige davon „tief in den Zonen A und B“ der ehemaligen Westbank liegen.

Ich halte das für eine Falschmeldung, insbesondere als diese beiden Zonen palästinensisch verwaltet und bis anhin judenrein sind und die Zone A derart dicht besiedelt ist, dass es gar keinen Platz für eine israelische Gemeinde hätte.

Die Tachles nimmt diese Meldung natürlich sehr gerne auf und nutzt sie, um Stimmung gegen unsere Regierung zu machen. Immerhin lässt sie die Passage „tief in den Zonen A und B“ aus.

Die Frage ist: Weshalb werden gerade jetzt solche Meldungen verbreitet? Es macht den Anschein, als wolle jemand die Verhandlungen in Islamabad torpedieren. Das wäre dasselbe Ziel, das auch die iranische IRGC verfolgt.


Und da wir schon dabei sind: Hier eine andere Falschmeldung der Tachles. Die besagte Synagoge ist bereits vor Jahren vom Iran konfisziert worden und seither nicht mehr in Betrieb. Diversen Berichten zufolge ist die jüdische Gemeinde in Iran dazu gezwungen worden, solche belastenden Aussagen zu veröffentlichen.


Auch eine Folge des Waffenstillstands:

Nach 40 Tagen Schließung wurde der Tempelberg heute für Muslime und Juden wieder geöffnet.

Gaza

In Gaza hat ein weiterer „Journalist“ das Zeitliche gesegnet.

Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben die Tötung von Muhammad Samir Muhammad Washah bekannt, einem Hamas-Terroristen, der sich als Journalist von Al Jazeera ausgegeben hat.

Laut Militärangaben war Washah eine Schlüsselfigur in der Raketen- und Waffenproduktionseinheit der Hamas und an der Herstellung und dem Transport von Waffen im Gazastreifen beteiligt. Er plante zudem aktiv Angriffe auf IDF-Truppen und stellte stets eine unmittelbare Bedrohung dar, so die IDF.


Die Beerdigung des Hamas-Terroristen Mohammad Washah, der auch als Korrespondent für Al Jazeera tätig war.

Die Trauergemeinde skandiert:

Juden, erinnert euch, was Mohammad euch in Khaybar angetan hat. Der 7. Oktober wird wiederkommen.


Die israelischen Streitkräfte (IDF) und der Inlandsgeheimdienst Schin Bet eliminierten Abd al-Rahman Khudari, einen Hamas-Terroristen, der am Massaker vom 7. Oktober im Kibbuz Nir Oz beteiligt war, nachdem er Angriffe gegen IDF-Truppen im nördlichen Gazastreifen geplant hatte.

Bei dem Angriff wurden 3 weitere Hamas-Terroristen getötet.


Israel bereitet sich auf die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen in Gaza vor.

Heute läuft das Ultimatum an die Hamas aus, auf die Forderung der USA nach einer Entwaffnung der Organisation positiv zu reagieren. Der Leiter des Friedensrates für Gaza, Mladenov, wird sich heute in der Türkei mit Vertretern der Hamas treffen und eine Antwort auf diese Forderung im Zusammenhang mit dem Abkommen erhalten.

Laut Aussagen hochrangiger Hamas-Vertreter in den letzten Tagen scheint ihre Weigerung, diesen Schritt zu unternehmen, wie erwartet standhaft zu sein. Es sei darauf hingewiesen, dass das Waffenstillstandsabkommen in Gaza von der Forderung nach einer Entwaffnung abhängig ist. In Israel bereitet man sich auf eine Rückkehr zu Kampfhandlungen vor, falls die Hamas auch heute ihre Weigerung aufrechterhält.

Libanon

Die Hisbollah hat den ganzen Mittwochabend und Donnerstag über weiterhin Raketen auf Nordisrael und insbesondere auf das Galiläa-Gebiet abgefeuert.

Die meisten Raketen wurden abgefangen, während andere in offenen Gebieten einschlugen. Es gingen keine ungewöhnlichen Berichte ein.

Unterdessen drohen hochrangige Vertreter des iranischen Terrorregimes, die Verhandlungen mit den USA einzustellen und den Waffenstillstand zu beenden, falls Israel seine Angriffe gegen die Hisbollah fortsetzt.


Die IDF lokalisiert einen Tunnelschacht, aus dem Terroristen im Süden Libanons herauskrochen und sich dort zusammen mit Sprengstoff, Raketenwerfern und RPGs in der unterirdischen Struktur versteckt hatten.


Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben umgehend Evakuierungswarnungen für den Bezirk Dahiyeh in den südlichen Vororten Beiruts, nahe dem internationalen Flughafen Beirut Rafic Hariri, heraus.

Die Warnungen erfolgten im Vorfeld einer massiven Luftangriffswelle auf Stellungen der Hisbollah in der Hauptstadt.


Israelische Medien berichten von heftigen Kämpfen zwischen der IDF und der Hisbollah in Bint Jbeil im Südlibanon.

Die israelischen Streitkräfte arbeiten daran, alle Überreste der Terrorgruppe zu zerstören – einschließlich Waffendepots und der verbliebenen Infrastruktur.


Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben letzte Nacht die Al-Qasmiyeh-Brücke nahe dem Meer im Südlibanon (Westsektor) angegriffen.

Trotz des Angriffs gelang es der libanesischen Armee heute Morgen, die Brücke wieder für den Verkehr freizugeben.

Der Bürgermeister von Tyros warnt: „Israel droht mit einem Angriff auf die Überreste der Al-Qasmiya-Brücke, die letzte Nacht angegriffen und teilweise beschädigt wurde


Libanesische Quellen berichten, dass Mitglieder des Parlamentsblocks der Hisbollah „Loyalität zum Widerstand“ angesichts der jüngsten Anschläge im Libanon beschlossen haben, sich „zurückhaltend zu verhalten“.

Kommentar – „sich zurückhaltend zu verhalten“ heißt im Klartext dann wohl, sich zu verstecken.


Libanesisches Gesundheitsministerium: „1’888 Tote und 6’092 Verletzte im Libanon seit Beginn der Kämpfe

Verteidigungsminister Israel Katz gab heute bekannt, dass die Zahl der getöteten Terroristen im Libanon die Marke von 1’400 überschritten hat. Die Auswertung dieser Daten ergibt einen Anteil von rund 75% Terroristen unter den Toten – eine erstaunlich hohe Zahl.

Iran

Der hochrangige iranische Regierungsvertreter Mohsen Rezaei erklärte, der Iran stehe fest an der Seite der Hisbollah-Kämpfer und werde den „zionistischen Feind“ bestrafen.

Er beschuldigte die USA, für das Scheitern des Waffenstillstands verantwortlich zu sein, und warnte, dass ein Verstoß dagegen nicht hingenommen werde.


Der Iran hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingestellt und begründete diesen Verstoß gegen seine Abkommen mit den USA mit der „israelischen Aggression im Libanon“.

Die internationale Gemeinschaft verstand diese Botschaft sofort und begann, Israel zu verunglimpfen und zu beschuldigen.

Auf der Startseite der UN-Website heißt es bereits, der „fragile Frieden“ sei in Gefahr. Wegen Israel, nicht wegen den Ayatollahs.

Im Libanon ist Israels Schuld ohnehin zweifelsfrei erwiesen. Die Hisbollah hat bereits hundertfach erklärt, sie würde sofort abrüsten, sich auflösen und verschwinden, gäbe es nicht die israelische Bedrohung. „Bedroht“ fühlt sie sich durch Israels Existenz.


Eine andere Meldung aus dem Iran (was jetzt – im Vorfeld der Verhandlungen in Islamabad – wirklich geschieht, ist ziemlich unklar):

Im Einklang mit dem Waffenstillstandsabkommen wird der Iran nicht mehr als 15 Schiffen pro Tag die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlauben

Vor dem Konflikt passierten täglich etwa 100 Schiffe die Meerenge.


Erste Berichte deuten auf einen Angriff auf die Seyyed-Khandan-Brücke im Iran hin.

Nach ersten Informationen wird der Angriff weder Israel noch den Vereinigten Staaten zugeschrieben.

Die genauen Umstände sind noch unklar.


Inoffizielle Quellen aus dem Umfeld der schiitischen Achse berichten von der Aktivierung iranischer Luftverteidigungssysteme über Teheran, Karaj und Tabriz – offenbar um Drohnen abzufangen.


Der iranische Vizeaußenminister erklärte, Teheran werde nur dann an Gesprächen mit den Vereinigten Staaten in Pakistan teilnehmen, wenn Israel seine Operationen im Libanon einstelle.


Doch trotz dieser israelischen Angriffe im Libanon geht der Iran (noch) nicht auf Konfrontation. Der iranische Botschafter in Pakistan erklärte:

Unsere Delegation wird heute Abend in Islamabad eintreffen, um auf Grundlage der von Teheran vorgeschlagenen 10 Punkte ernsthafte Gespräche zu führen


Die Iraner suchen nach einem Ausweg aus der libanesischen Krise.

Sprecher des iranischen Außenministeriums:

Eine iranische Delegation wird heute zu den Friedensgesprächen in Islamabad eintreffen, wird aber nur teilnehmen, wenn Israel alle Angriffe im Libanon einstellt.

Jeder Frieden in der Region muss den Libanon einschließen. Die kommenden Stunden werden entscheidend dafür sein, ob Israel gezügelt werden kann

Der Iran war gestern kurz davor zu reagieren, verzichtete aber darauf, um die Angelegenheit auf diplomatischem Wege zu lösen.


Eine Quelle mit Kenntnis der Angelegenheit:

Die iranische Delegation für die Gespräche am Samstag in Islamabad besteht aus Mohammad Bagher Ghalibaf, Abbas Araghchi, Majid Takht-Ravanchi, Behrouz Kamalvandi und Hamid Ghanbari

Hinter den Kulissen sollen Ahmad Vahidi und Gholam-Hossein Mohseni Ejei den Verhandlungen weiterhin vehement ablehnend gegenüberstehen. Sie versuchen, den Einfluss von Ghalibaf und Araghchi einzuschränken und den Verhandlungsprozess zu sabotieren.

Laut der Quelle ist es Ghalibaf jedoch bisher gelungen, sich die Unterstützung von Mujtaba Khamenei (er scheint aus dem Komma aufgewacht zu sein) zu sichern und andere Gegner auszuschalten.


Spanien ist der Ansicht, dass es für sie in Teheran jetzt sicher genug ist:

Der spanische Außenminister kündigte an, dass die spanische Botschaft in Teheran ihre Pforten wieder öffnen wird, nachdem sie Anfang März evakuiert und geschlossen worden war.


Eine heute Abend im Namen von Mujtaba Khamenei, dem Obersten Führer Irans, anlässlich des 40. Todestages seines Vaters veröffentlichte Erklärung:

  • Das tapfere iranische Volk ist der Sieger dieses Kampfes.
  • Die Bevölkerung muss weiterhin auf den Straßen demonstrieren, wie sie es in den vergangenen 40 Tagen getan hat.
  • An Irans südliche Nachbarn: Ihr erlebt ein Wunder. Hütet euch vor den falschen Versprechungen des Teufels.
  • Iran wird nicht zulassen, dass die Verbrecher, die das Land angegriffen haben, ungestraft davonkommen.
  • Iran sucht keinen Krieg, wird aber seine Rechte nicht aufgeben.
  • Iran wird eine vollständige Entschädigung für die entstandenen Schäden fordern und eine neue Phase im Management der Straße von Hormus einleiten.

USA

US-Präsident Donald Trump drohte mit der Wiederaufnahme der Militäroperationen gegen den Iran, sollte dieser die Waffenstillstandsbedingungen nicht einhalten.

Er warnte, die US-Streitkräfte würden weiterhin vollständig in der Region stationiert und einsatzbereit bleiben.

Er betonte, jeder Verstoß gegen ein „echtes Abkommen“ werde eine weitaus schärfere Reaktion nach sich ziehen.

Die Warnung erfolgt inmitten der Spannungen um die Straße von Hormus und der Streitigkeiten über den Umfang des Waffenstillstands. Obwohl Washington von Fortschritten spricht, signalisiert Trumps Botschaft wachsende Frustration und die Bereitschaft zur Eskalation, sollte der Iran zentrale Forderungen nicht erfüllen, darunter die Offenhaltung wichtiger Schifffahrtswege und den Verzicht auf sein Atomprogramm.

Kommentar – Ich wundere mich noch immer, warum die USA auf solche Verhandlungen überhaupt eingegangen sind.

  • Die USA haben eine Entwaffnung der Hamas ausgehandelt. Ist die Hamas jetzt entwaffnet? Keine Spur: Sie rüstet massiv wieder auf!
  • Die USA haben eine Entwaffnung der Hisbollah ausgehandelt. Ist die Hisbollah jetzt entwaffnet? Keine Spur: Sie hat seither massiv wieder aufgerüstet!
  • Und jetzt verhandeln die USA mit dem Iran. Wird der Iran sich fügen? Wohl kaum: Seither haben sie ihre arabischen Nachbarländer massiv beschossen, die Strasse von Hormuz noch immer nicht geöffnet und künden an, schon gar nicht erst zu den Verhandlungen in Islamabad zu erscheinen.

US-Vizepräsident JD Vance wird das amerikanische Verhandlungsteam bei den anstehenden Gesprächen mit dem Iran in Islamabad leiten.

Die Bemühungen um eine Stabilisierung der fragilen Waffenruhe werden intensiviert, wie das Weiße Haus mitteilte. Ihm zur Seite stehen die hochrangigen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner.


Jay D. Vance:

Der erste iranische Vorschlag aus 10 Punkten wurde uns vorgelegt, doch wir sind der Meinung, dass er wohl von ChatGPT geschrieben worden war.

Er wurde sofort in den Papierkorb geworfen und abgelehnt

Dann gab es einen zweiten Vorschlag aus 10 Punkten, der viel vernünftiger war. Er basierte auf einigen Verhandlungen zwischen uns und den Pakistanern. Dieser Vorschlag, auf den der Präsident Bezug nahm, ist bis gestern in Kraft geblieben.

Und dann, ehrlich gesagt, habe ich einen dritten Vorschlag aus 10 Punkten gesehen, der noch maximalistischer ist als der erste, doch der in verschiedenen sozialen Netzwerken verbreitet wird


Präsident Trump und die Sprecherin des Weißen Hauses erläutern die Problematik des iranischen 10-Punkte-Plans:

Der erste iranische 10-Punkte-Plan wurde verworfen, da er inakzeptabel und völlig unseriös war

Medien wie die New York Times und CNN verbreiteten Lügen zu diesem Thema und propagierten einen 10-Punkte-Plan. Es handelt sich um einen Betrug, der darauf abzielt, diejenigen zu diskreditieren, die an der Erreichung des Abkommens gearbeitet hatten

Kommentar – es stimmt tatsächlich, dass der Iran mehrere Varianten seines 10-Punkte-Plans veröffentlicht hat und es ist durchaus möglich, dass die Version, die er den USA übermittelt hat, ganz anders gelautet hat.


NBC berichtet, dass Präsident Donald Trump Premierminister Netanjahu aufgefordert habe, die Luftangriffe im Libanon einzuschränken, um das iranische Regime an den Verhandlungstisch zu halten.

Netanjahu veröffentlichte daraufhin eine Erklärung, in der er die Behörden anwies, so bald wie möglich direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufzunehmen, mit dem Ziel, die Hisbollah zu entwaffnen und friedliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufzubauen.

Nahost

Der pakistanische Verteidigungsminister, dessen Land morgen die Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA ausrichtet:

Israel ist böse und ein Fluch für die Menschheit. Ich hoffe und bete, dass die Verantwortlichen dieses verabscheuungswürdigen Staates auf palästinensischem Boden mitsamt seinen europäischen Juden in der Hölle schmoren.


Kuwaitisches Verteidigungsministerium:

Wir sind derzeit mit einem Drohnenangriff auf wichtige Einrichtungen in unserem Land konfrontiert


Omanisches Verkehrsministerium:

Die Position Omans zur Straße von Hormus ist eindeutig: Oman hat alle internationalen Abkommen zum Seeverkehr unterzeichnet.

Die Straße von Hormus ist eine natürliche Wasserstraße, nicht durch menschliches Eingreifen entstanden.

Daher dürfen gemäß den vom Sultanat unterzeichneten internationalen Abkommen keine Mautgebühren erhoben werden

Kommentar – Der Iran hatte angekündigt, eine Maut (2 Millionen USD pro Durchfahrt) zu erheben und diese mit dem Oman zu teilen.

International

Die EU fordert einen Waffenstillstand im Libanon – Israels Außenminister Gideon Sa’ar sagt, sie spiegle Irans Position wider.

Die hohe Vertreterin der Europäischen Union für Auswärtige Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, und der israelische Außenminister Gideon Sa’ar tauschten scharfe Bemerkungen im Zuge von Israels fortgesetzten Operationen gegen die Hisbollah-Terrororganisation im Libanon aus.

Kallas erklärte, dass „die Hisbollah den Libanon in den Krieg hineingezogen hat, aber Israels Recht, sich selbst zu verteidigen, rechtfertigt keine derart massive Zerstörung.“ Sie fügte hinzu, dass „israelische Angriffe letzte Nacht Hunderte getötet haben, was es schwer macht zu behaupten, dass solch harte Aktionen unter Notwehr fallen.“

[Sie zählt getötete Hisbollah-Kämpfer – nicht gerettete israelische Menschenleben]

Sie warnte weiter, dass „israelische Maßnahmen den US-Iran-Waffenstillstand stark belasten“ und fügte hinzu, dass „der Iran-Waffenstillstand auch auf den Libanon ausgeweitet werden sollte.“ Kallas sagte außerdem, dass „die Hisbollah sich abrüsten muss“ und dass „die EU die Bemühungen des Libanon zur Entwaffnung der Hisbollah unterstützt.

[Die EU unterstützt das also, doch es muss ohne militärische Mittel geschehen. Vielleicht mit einen Tässchen Tee, einem Kopftuch und einer Ladung Wattebäuschchen? Oder etwa mit ein paar weiteren EU-Millionen?]

Als Antwort wandte sich Sa’ar direkt an Kallas und schrieb: „Sehr geehrte Hohe Abgeordnete, so sind die Fakten: Seit Beginn der unprovozierten Angriffe der Hisbollah am 2. März hat sie wahllos etwa 6’500 Raketen, Mörser und Drohnen auf (zivile) israelische Gemeinden und Bürger abgefeuert.

[Genau solchem soll gemäß der EU mit Papier entgegengetreten werden. Im Nahen Osten also dasselbe Konzept wir bezüglich der Ukraine: Sich nicht gegen Russland bewaffnen, sondern bei einem Tässchen Tee mit Putin verhandeln? Offensichtlich gelten für die EU ganz andere Rezepte als für Israel]

In Bezug auf Kallas‘ Aufruf zur Verlängerung des Waffenstillstands sagte Sa’ar: „Ihr Aufruf, den Waffenstillstand auf den Libanon auszudehnen, entspricht genau der Position des iranischen Regimes. Es macht den Libanon de-jure zu iranischem Territorium


NATO-Generalsekretär Mark Rutte führte im Weißen Haus Gespräche mit Präsident Trump, in denen es vor allem um gemeinsame Sicherheitsfragen, darunter die Lage mit dem Iran, ging.

Er betonte die Notwendigkeit, dass die Mitgliedstaaten ihren Beitrag erhöhen und das Bündnis stärken.


Journalist: „Ist die Welt heute sicherer als vor der Operation im Iran?

Mark Rutte: „Absolut. Dank Trumps Führungsstärke. Die Zerschlagung dieser Anlagen ist von entscheidender Bedeutung für meine und Ihre Sicherheit, hier in den USA, in Europa und im Nahen Osten


Der französische Präsident Macron twittert:

Ich habe mit dem libanesischen Präsidenten und dem libanesischen Premierminister gesprochen.
Frankreich steht angesichts der wahllosen israelischen Angriffe, die viele zivile Opfer gefordert haben, uneingeschränkt an der Seite des Libanon
.

Wir verurteilen die Angriffe. Sie gefährden die Waffenruhe. Der Libanon muss in den Waffenstillstand einbezogen werden

Kommentar – Frankreich ist seit Jahrzehnten ein Freund des de facto von der Hisbollah regierten Libanon. Was auch interessieren würde: Woher bezieht Macron die Zahl ziviler Opfer?



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