24.3.2026

Zur hasbara.news App

Ich habe es bereits erwähnt: Die gegenwärtig als Download verfügbare Beta Version 1.0.8 ist die Version, die ich als Version 1.0.0 im Google Play Store kostenlos anbieten werde.

Um auch eine iPhone Version bereitstellen zu können, bräuchte ich erstens einen Sponsor (es wird mich etwas über 100 USD kosten) und einen Tester, denn ich selbst habe kein iPhone, mit welchem ich die Funktionalität testen könnte.

Der gegenwärtige Stand ist der, dass ich auf die Autorisierung als App-Entwickler von Google warte. Dies zu beantragen hat mich einmalig 25 USD gekostet, doch ohne dies habe ich keinen Zugang zum Play Store. Die Bestätigung meines Antrags wird jetzt noch ein paar Tage dauern.

Doch weshalb habe ich überhaupt eine App entwickelt? Dies, weil sich daraus sich einige Vorteile für die Benutzer ergeben.

  • Die App ist einfacher zu starten: Anstatt mit einem Browser die Seite zu suchen, klickt man auf das Symbol der App auf dem Handy und sofort ist man da.
  • Die App wird einem automatisch in der Sprache des Handys angezeigt.
  • Wenn man die PUSH-Meldungen der App zulässt, erhält man sofort eine Notifikation, wenn ich einen neuen Beitrag publiziert habe. Das entlastet die eMail-Box für jene, die sich für eine eMail-Notifikation registriert haben. Das wird, wie bisher, in der Regel einmal pro Tag sein.
  • Wenn ich Zeit für Weiterentwicklungen habe, werden sich weitere Vorteile ergeben.
  • Und – last but not least – Apps sind heutzutage modern: Viele und zunehmend mehr Betreiber einer Web-Seite stellen dafür auch eine App zur Verfügung. Ich will also mit der Zeit gehen.

Wer die Entwicklung dieser App finanziell unterstützen möchte, kann dies gerne mit den Spenden tun, indem er dort angibt, was er damit speziell unterstützen möchte. Das kann ganz generell sein, zB „Unterstützung für die App“, oder auch speziell „Für die Entwicklung einer iPhone Version“.

Für Diskussionen, Anregungen, auch für Kritik an der App oder Fehlermeldungen habe ich ein spezielles Forum eingerichtet. Dort lässt sich auch lesen, was andere Benutzer dazu zu sagen hatten.

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Diese Übersicht zeigt die Alarme in Israel der letzten paar Stunden.

Der Beschuss auf den Süden kommt in aller Regel aus dem Iran, der im Norden aus Libanon.

Der Vergleich dieser Karte mit älteren zeigt, wie der Beschuss aus dem Iran eher nachlässt, der aus dem Libanon jedoch zunimmt.

Für uns im Norden (blauer Punkt auf der Karte) ist der Libanon die größere Bedrohung als der Iran.


In einem beduinischen Dorf in der Negev wurde ein Mann durch eine Rakete aus dem Iran schwer verletzt. Seine Frau und seine beiden kleinen Kinder erlitten leichte Verletzungen.


Heute Morgen wurde ein Wohngebäude in Tel Aviv von einem iranischen Raketenangriff getroffen und umliegende Gebäude wurden schwer beschädigt. Vier Personen wurden leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. (Bericht mit Videos)

In Rosh HaAyin und Netanya brachen durch herabfallende Trümmerteile der abgefangenen Raketen Brände aus, die von der Feuerwehr bekämpft wurden.

Einschätzungen zufolge trug die verursachende Rakete einen Streubombenkopf, der offenbar drei bis vier Submunitionen mit einem Gewicht von jeweils etwa 100 Kilogramm enthielt, die beim Aufprall explodierten.

Dokumentationen über die Auswirkungen dieses jüngsten Einschlags kursieren jetzt in iranischen, palästinensischen und arabischen Medien. Es spielt dem Feind in die Hände. Iranische Kanäle veröffentlichen die genauen Einschlagsorte anhand von Geodaten aus Dokumentationen der Einschlagstellen in Tel Aviv, die von verschiedenen Rettungsorganisationen und Zivilisten in sozialen Netzwerken hochgeladen wurden.

Hier ist der Text, der heute Morgen auf einem iranischen arabischsprachigen Kanal veröffentlicht wurde, inklusive genauer Ortsangabe mit Koordinaten (aus dem parsischen übersetzt):

Wer war das Ziel in Tel Aviv?

Das von den Raketen getroffene Gebäude befindet sich in der Louay-Marshall-Straße 11 in Tel Aviv. Es handelt sich zweifellos um ein Privatgebäude, das einer der israelischen Sicherheitsbehörden gehört.
Gebäudekoordinaten: 32.0922493, 34.7856554

Es ist umgeben von wichtigen israelischen Militär-, Sicherheits- und Wirtschaftseinrichtungen. Das Gebäude liegt etwa 500 Meter vom Beit HaGesher (Soldatenhaus) entfernt, in dem sich Säle und Unterrichtsräume befinden, die für Veranstaltungen, Konferenzen und Schulungen für israelische Militäreinheiten und Sicherheitseinrichtungen genutzt werden.
Adresse von „Beit al-Jundi“ (Soldatenhaus): Gebäude Nr. 60, Weizmannstraße, Tel Aviv
Koordinaten von „Beit al-Jundi“: 32.0904708, 34.7910499

Nach aktuellen Daten liegt es etwa 1,7 km vom Hauptquartier des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet (ISIN), dem Sicherheitsdienst der Besatzungsmacht, entfernt.
Koordinaten des Hauptquartiers: 32.1036192, 34.8015067

Ebenfalls etwa 1.7 km vom Militärstützpunkt Aviv entfernt, in dem sich das Büro des IDF-Sprechers und die Abteilung für auswärtige Angelegenheiten der IDF befinden. Ebenfalls etwa 1,7 km vom Militärstützpunkt Kirya entfernt (Hauptsitz des israelischen Verteidigungsministeriums und ein Zentrum krimineller Aktivitäten).
Die Koordinaten von „Kirya“ lauten: 32.0746844, 34.7881834

Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei um Ausweichquartiere des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet und des Geheimdienstes Beit al-Jundi handelt. Dies wird durch die Erklärung der Islamischen Revolutionsgarde bestätigt.

An alle, die Dokumentationen von Einsatzorten ins Internet hochladen, egal ob Rettungskräfte oder normale Zivilisten: Ihr unterstützt den Feind im Krieg!

Und mehr über die Vorfälle in Tel Aviv:

Da gab es den Reporter Ahmad Darawsheh, der vor Ort ein Interview führt. Ein aufmerksamer Sicherheitsbeamter spricht ihn an und bittet um einen Presseausweis. Darawsheh stellt sich wie folgt vor: „Al-Arabi-Kanal in London

Das Mikrofon, das er hält, gehört dem katarischen Sender Al-Talfazion Al-Arabi, der auch aus London sendet. Katar klingt in Israel nicht gut, daher wird „London“ hinzugefügt, um das Image zu verbessern.

Der Sender wurde 2015 vom ehemaligen Knesset-Abgeordneten Azmi Bishara, dem Vorsitzenden der (arabischen) Balad-Partei, gegründet, der aus Israel floh, nachdem ihm Unterstützung der Hisbollah und Kontakt zu einem ausländischen Agenten vorgeworfen wurden. Der israelische Sender Al-Talfazion Al-Arabi wird von Mousa Diab geleitet, der Azmi Bisharas parlamentarischer Berater in der Knesset war.

Diab ist verheiratet mit Najwan Samri Diab, einer Reporterin und Produzentin des israelischen Senders Al Jazeera.

Alles hängt mit allem zusammen – und sie kommen zum Ort des Geschehens, um die Einschläge zu dokumentieren.


Ein interessanter Bericht über die Cyberattacken auf Israel.

Während der Operation Roaring Lion verzeichnete die Cyberdirektion mehr als 50 offensive Cyberangriffe gegen Israel. Yossi Karadi, der Leiter der israelischen Nationalen Cyberbehördemerkte, gab an, dass diese Angriffe von etwa 20 verschiedenen Angreifergruppen mit Hunderten von Hackern durchgeführt wurden.

Während der Operation „Brüllender Löwe“ verzeichnete die Cyberdirektion über 50 offensive Cyberangriffe gegen Israel. Karadi merkte an, dass diese Angriffe von etwa 20 verschiedenen Angreifergruppen mit Hunderten von Hackern durchgeführt wurden.

Karadi gab bekannt, dass bei den jüngsten Cyberangriffen des Gegners rund 50 israelische Organisationen und Unternehmen digital vollständig zerstört wurden. Diese Einrichtungen arbeiten nun daran, ihre Daten aus Backups wiederherzustellen.

Viele dieser Attacken gelingen deshalb, weil zu simple Passwörter festgelegt worden sind.


Während des iranischen Raketenangriffs auf Israel am Dienstagmorgen ging ein großes Fragment einer der abgefangenen Raketen in der Nähe der Giti Avisar-Kreuzung in Samaria nieder.

Das Video des Berichts zeigt, wie nahe das an einer viel befahrenen Strasse und einem Wohngebiet war, doch es gab weder Opfer noch größere Beschädigungen.

Auch dieses massive Trümmerstück in der Benjamin Region landete im offenen Gelände und hat kaum Schäden verursacht.


Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz:

Fünf Brücken über den Litani [-Fluss im Süden Libanons] wurden gesprengt. Wir werden die verbleibenden Brücken und die Sicherheitszone bis zum Litani kontrollieren

Libanon

Die Kampftruppen der Golani-Brigade eliminierten acht Terroristen und zerstörten ein Gelände, auf dem sich der Tunnelschacht befand, aus dem sie gekommen waren. (Bericht mit Fotos und Video)


Die israelische Luftwaffe griff ein im Komplex des Radiosenders „Noor“ verstecktes Hisbollah-Hauptquartier an.


Nabih Berri, Präsident des libanesischen Parlaments und Vorsitzender der schiitischen Amal-Bewegung:

Wir hoffen, dass eine umfassende Vereinbarung erzielt wird, die den israelischen Krieg gegen den Libanon beendet

Kommentar – Da kann er lange hoffen, denn dazu braucht es keine „Vereinbarung“, sondern eine Zerschlagung der Hisbollah in Libanon.


Die israelischen Streitkräfte griffen gestern Abend nach einer Evakuierungswarnung zwei Tankstellen des Unternehmens Amana an. Dieses Unternehmen ist mit der Hisbollah verbunden.

Eine der Tankstellen befand sich im Verwaltungsbezirk Rashidieh, die andere in Burghuliyah im Bezirk Tyros im Südlibanon.

Das Video zeigt eine der beiden Tankstellen.

Al Mayadeen (libanesisch) zitiert einen iranischen Sicherheitsbeamten in Khorramshahr: „Es gibt keine Probleme mit der Energie- und Gasversorgung in der Provinz. Die amerikanisch-israelische Aggression hat den Betrieb der Tankstelle nicht beeinträchtigt – sie ist weiterhin ohne Unterbrechung in Betrieb


Das libanesische Außenministerium lässt verlauten:

Das Beglaubigungsschreiben des iranischen Botschafters im Libanon wurde widerrufen. Ihm wurde ein Ultimatum gestellt, libanesisches Territorium bis kommenden Sonntag zu verlassen

Iran

Ein Artikel zu den (vom Iran offiziell bestrittenen) direkten Gesprächen zwischen dem Iran und den USA.

Die beiden Seiten tauschten Entwürfe aus, die weitgehend die Positionen Irans aus früheren Gesprächsrunden widerspiegelten. Zu den erörterten Punkten gehörte die mögliche Überführung des iranischen Urananreicherungsbestands nach Russland. Iran stellte jedoch klar, dass es sein Raketenprogramm nicht aufgeben und einen vollständigen Stopp der Urananreicherung auf iranischem Boden nicht akzeptieren werde.

Ministerpräsident Netanjahu erklärte dazu: „Unser Freund, Präsident Trump, glaubt, dass wir unsere Fortschritte im Krieg nutzen können, um unsere Ziele durch ein Abkommen zu erreichen, das Israels Interessen wahrt. In der Zwischenzeit setzen wir unsere Angriffe gegen Iran und die Hisbollah fort und werden unsere Interessen in jedem Fall schützen.

Kommentar – Mit anderen, weniger diplomatischen, Worten: „Lass die beiden weiter schwatzen, uns kümmert das nicht die Bohne


Mohsen Rezaee, Mitglied des iranischen Schlichtungsrates und ehemaliger hochrangiger Offizier der Islamischen Revolutionsgarde:

Wenn Trump die iranische Infrastruktur angreift, wird es nicht mehr um Vergeltung gehen, sondern um Kopf, Hand und Bein. Amerika wird dadurch schwer geschwächt!

Der Krieg wird so lange andauern, bis der Iran für seine Schäden entschädigt, die Sanktionen aufgehoben und internationale Rechtsgarantien zur Verhinderung künftiger amerikanischer Aggressionen gegeben sind.


Eine iranische Erfolgsmeldung: Keine F-35, doch immerhin eine Drohne. Der Sieg ist nahe! 🤣

Iranische Armee: „Wir haben eine amerikanische, kreisende Drohne (Selbstmorddrohne) vom Typ LUCAS abgeschossen


Iranischer Bericht über einen israelisch-amerikanischen Angriff auf Energieanlagen in Isfahan und Khorramshahr heute Nacht.

Um 1:30 Uhr (fünfzehn Minuten vor dem ursprünglichen Ultimatum von US-Präsident Trump) meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars:

Das Gebäude der Gasverwaltung und die Druckreduzierstation in der Kaveh-Straße in Isfahan wurden bei einem israelisch-amerikanischen Angriff getroffen. Dabei entstanden Schäden an Teilen der Anlagen und an nahegelegenen Wohnhäusern

Gleichzeitig wurden Berichte über Schäden an der Gasleitung des Kraftwerks in Khorramshahr veröffentlicht. Laut dem Gouverneur von Khorramshahr wurde ein Treffer im Bereich außerhalb der Gasleitungsanlage in der Stadt festgestellt. Offenbar gab es dabei keine Verletzten.

Eine offizielle iranische Stellungnahme des Irans zu dem Vorfall liegt zurzeit nicht vor.


Iran droht mit Angriffen auf israelische Streitkräfte in Gaza und im Libanon. In einem Flugblatt wird publiziert:

Die Armee des zionistischen Gebildes, des Kindermörders, begeht schwere Kriegsverbrechen an Zivilisten im Libanon und in Palästina. Alle roten Linien wurden im Kontext des Völkermords überschritten. Die Fortsetzung dieser Aktionen ist absolut inakzeptabel.

Wir warnen die Armee des verbrecherischen zionistischen Gebildes: Sollte sie ihre Verbrechen an Zivilisten im Libanon und in Palästina fortsetzen, werden die feindlichen Truppenansammlungen im besetzten Nordpalästina und im Gazastreifen ausnahmslos intensiven Raketen- und Drohnenangriffen des Iran und der Islamischen Revolutionsgarden ausgesetzt sein.


Larijanis Nachfolger

Iranische Medien, die den iranischen Revolutionsgarden nahestehen, berichten, dass Mohammad Baqer Dhu al-Qadr zum Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates des Iran ernannt wurde und damit Ali Larijani ersetzt, der von Israel getötet wurde.

Politisch inkorrekter Kommentar – Ein neuer A..sch auf dem Schleudersitz.


Bloomberg News Agency:

Iran hat die Gaslieferungen an die Türkei nach dem israelischen Angriff auf Gasanlagen im South-Pars-Feld eingestellt.


Isfahan:

Das Optikunternehmen des iranischen Verteidigungsministeriums, das optische Geräte für die iranische Militärindustrie herstellt, wurde heute angegriffen und das Gebäude wurde ästhetisch überarbeitet.


Karte der Angriffe der IDF gegen das ballistische Raketensystem.

Nach Aussagen von Israel ist die Hälfte der Aufgaben im Iran erfüllt. In ca. 3 Wochen werden wir beurteilen können, wie wirksam die Angriffe gewesen sind.

USA

Die New York Times berichtet:

Das Pentagon erwägt die Entsendung von rund 3’000 zusätzlichen amerikanischen Fallschirmjägern (82. Bataillon) zur Unterstützung möglicher US-Operationen in den Iran – möglicherweise zur Eroberung der Insel Kharg.

Es ist denkbar, dass Marinesoldaten zunächst die Infrastruktur sichern und anschließend durch Luftlande- bzw. Fallschirmjägerkräfte verstärkt werden.

Nahost

Die Strasse von Hormuz

Derzeit ist diese Meerenge zwischen dem Iran und den VAE/Oman überall das Thema Nummer eins. Sie ist das vor Allem deshalb, weil sie die Erdöl- und Erdgaspreise stark beeinflusst.

Seit der Iran dort die internationale Schifffahrt bedroht, sind diese Preise gestiegen. Jede Entwicklung wirkt sich sofort auf diese Preise aus und das kriegt man überall auf der Welt zu spüren.

Doch wir wissen, dass wir nichts wissen: Die Weltpolitik hat stets zwei Seiten. Die eine Seite wird publiziert, die andere – oft viel wichtigere – spielt sich hinter den Vorhängen ab. Ich will deshalb hier versuchen, die Interessen der Schlüsselspieler etwas zu beleuchten.

  • Saudi-Arabien
    Zweifellos ist Saudi-Arabien ein wichtiger Lieferant, doch S-A hat eine Pipeline (die Aqbaiq-Yanbu Pipeline), die dem Land erlaubt, seine Ölexporte direkt ans Rote Meer zu transportieren. Wenn der Iran die Strasse von Hormuz sperrt, schmerzt das S-A kaum. Es ist sogar das Gegenteil der Fall: S-A profitiert von höheren Weltmarktpreisen.
  • Golfstaaten
    Bei ihnen stellt sich die Frage, ob sie sich an die arabische Pipeline anschliessen können. Das ist sowohl eine technische wie auch eine politische Frage: „Ist man Freund mit S-A oder nicht?“
  • USA
    Die USA haben ihre eigenen Energiequellen, sie brauchen kaum Importe aus dem Nahen Osten. Doch viele der Firmen, die dort an der Produktion beteiligt sind, sind in amerikanischem Besitz. Das heißt, in finanzieller Hinsicht sind viele mächtige Amerikaner trotzdem betroffen.
  • Russland
    Ähnlich verhält es sich mit Russland: Sie haben ihre eigenen Energiequellen. Doch gleich wie S-A profitiert auch Russland von höheren Erdölpreisen.
  • Europa
    Solange der Import aus den saudischen Pipelines (eventuell auch aus russischen Importen) die Nachfrage decken kann (wovon man ausgehen kann), ist Europa nur durch steigende Preise betroffen, doch Europa wird abhängig von S-A und Russland.
  • Israel
    Israel bastelt seit Langem an einer Pipeline aus dem Nahen Osten zum Hafen von Ashdod. Diese Pipeline ist bereits im Bau und könnte relativ rasch fertiggestellt werden. Wenn sie in Betrieb ist, wird sie die Energiepreise in Europa senken, weil die Transporte viel billiger werden. Je mehr Probleme bei den bisherigen Transporten auftreten, desto mehr Unterstützung und Sponsoren wird Israel für dieses Projekt erhalten.
  • Ferner Osten
    Dort sind die Länder, die am meisten von der Strasse von Hormuz abhängig sind. Die größten davon sind Indien und China. Beide Länder haben einen sehr großen Energiebedarf, den sie bei geschlossenen Seewegen kaum decken können. Indien steht zurzeit an der Seite Israels, positioniert sich also gegen den Iran, während China den Iran unterstützt.

In diesem Bild wird die Position dieser beiden Länder spannend und es stellen sich interessante Fragen:

  • Wie lange wird China den Iran noch unterstützen, wenn dieser die Energiezufuhr nach China blockiert?
  • Wer hat ein Interesse daran, China solcherart in Bedrängnis zu bringen?
  • Wie wird sich Indien verhalten?
  • Werden diese beiden Länder mit dem Iran ein Abkommen schließen wollen, das ihnen die Energielieferungen sicherstellt?
  • Kann man mit dem derzeit führungslosen Iran überhaupt ein Abkommen schließen? Mit wem soll das geschehen und wie zuverlässig wäre das?

Der saudische Kronprinz drängt Trump zur Eskalation des Krieges gegen den Iran.

Laut einem Bericht drängte der saudische Kronprinz Präsident Trump dazu, die Militärkampagne gegen den Iran fortzusetzen, und warnte davor, dass ein vorzeitiges Ende des Krieges eine dauerhafte regionale Bedrohung darstellen werde.

Der Bericht, der sich auf Personen beruft, die über Gespräche mit amerikanischen Beamten informiert wurden, besagt, dass der saudische Staatschef in den jüngsten Gesprächen zum Ausdruck gebracht habe, dass die Bemühungen so lange fortgesetzt werden sollten, bis die Hardliner-Regierung im Iran zerschlagen sei.

Kommentar – damit deckt sich die saudische Haltung mit der von Israel: Die Regierung muss gestürzt werden. Eine bloße Entwaffnung wird den Konflikt nur sehr kurzfristig lösen.


Das kuwaitische Elektrizitätsministerium teilte mit, dass sieben Freileitungen durch Splitter von Abfangraketen der Luftverteidigung beschädigt wurden. Die Leitungen wurden daraufhin abgeschaltet.

In verschiedenen Gebieten Kuwaits kommt es zu großflächigen Stromausfällen.


Das saudische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von 24 (!) iranischen Drohnen in den vergangenen Stunden im Osten Saudi-Arabiens.

In diesem Gebiet befinden sich saudische Energieanlagen.


Qatar Energy hat Italien, China, Belgien und Südkorea über die Aktivierung der Klausel „Höhere Gewalt“ in ihren künftigen Verträgen zur Lieferung von Flüssigerdgas informiert.

Grund dafür ist der iranische Angriff auf katarische Gasanlagen.


Das Außenministerium der Houthi:

Die fortgesetzte Schließung der Al-Aqsa-Moschee wird die Pforten der Hölle über das zionistische Gebilde öffnen und die Sicherheit der gesamten Region erschüttern

Kommentar – Offensichtlich wissen sie nicht einmal, wie ihr „drittheiligstes Heiligtum“ aussieht. Das Foto zeigt den Felsendom, nicht die Al Aksa Moschee.

International

Eine Ausstellung in Großbritannien: „Juden essen Babys

Die in der Stadt Margate gezeigte Ausstellung löste eine Welle von Beschwerden aus, da einige Bilder nach Ansicht der Besucher auf extremen antisemitischen Stereotypen beruhen.

Die unter dem Titel „Gemälde gegen Völkermord“ in den Joseph Wales Studios in Margate präsentierte Ausstellung löste eine Welle von Beschwerden über eine Reihe von Werken aus, die nach Ansicht der Besucher auf extremen antisemitischen Stereotypen beruhen.

Ein prominent platziertes Gemälde zeigt Figuren, die Babys verschlingen, aus deren Mündern Blut tropft. Weitere Werke der Ausstellung zeigen einen israelischen Soldaten, der über Blut und menschlichen Überresten steht, sowie Figuren, die eine blutgetränkte Davidstern-Flagge halten.

Ein weiteres Ausstellungsstück zeigt Lisa Nandy, die britische Kultur-, Medien- und Sportministerin der Labour Party, neben Geldscheinen und einer israelischen Flagge. In Sprechblasen sind die Sätze „Ich bin Zionistin“ und „Ich erhalte Zahlungen aus Israel“ zu lesen.


Aufgrund der Sicherheitslage und der Einschränkungen am Flughafen Ben Gurion werden in diesem Jahr etwa 1’000 Israelis und 60 Holocaust-Überlebende am „Marsch des Lebens„, bei welchem gemeinsam von Auschwitz nach Birkenau marschiert wird, nicht teilnehmen.


Der türkische Präsident Erdoğan zum Krieg im Iran:

Obwohl es sich um einen Krieg Israels handelt, trägt die ganze Welt die Folgen.

Es ist Netanjahus Krieg ums politische Überleben, doch acht Milliarden Menschen leiden unter den Konsequenzen„.

Das von Netanjahu angeführte Netzwerk des Gemetzels muss im Interesse des regionalen Friedens und der Menschlichkeit unverzüglich gestoppt werden. Jedes Land sollte in dieser Frage mutig und aktiv Stellung beziehen. Israels radikale Position darf diplomatische Lösungen nicht untergraben

Kommentar – dies, nachdem Iran seine Gaslieferungen an die Türkei eingestellt hat.



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