28.4.2026

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Ein Bericht des Staatsrechnungshofs deckt gravierende Mängel in der Regierungsführung der Negev auf: unzureichende Strafverfolgung, steigende Kriminalität und Lücken in der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Nebst etlichen sicherheitstechnischen Missständen, Diebstahl bei Öl- und Wasserpipelines und Umweltverschmutzung bildet auch die Polygamie ein Problem. Unter Beduinen ist sie weit verbreitet, in Israel ist sie jedoch verboten.

Das dafür zuständige Büro des Ministers für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, widerspricht:

Dies ist ein einseitiger und zusammenhangloser Bericht, der verzerrte und gefälschte Daten über die Aktivitäten des Ministeriums für Nationale Sicherheit im Negev präsentiert. Der Rechnungsprüfer ignorierte die ihm vorgelegten Daten, die den von ihm veröffentlichten Zahlen völlig widersprechen

Dies sind die tatsächlichen Zahlen hinter der von Minister Ben Gvir im Negev angestoßenen Revolution:

  • Wiederherstellung der persönlichen Sicherheit – ein Anstieg der Anzahl legal besessener Schusswaffen durch geschulte Zivilisten um 195%, von 17’622 im Jahr 2022 auf 52’000 heute.
  • Mehr Polizeibeamte vor Ort – ein Anstieg der Beamtenzahl im Südbezirk um 13%, von 2’782 im Jahr 2022 auf 3’212 heute.
  • Einsatzteams – 2022 gab es in Lehavim und Meitar nur zwei Teams mit insgesamt 23 Freiwilligen, heute sind es 74 Teams und 892 Freiwillige.
  • Wiederherstellung von Regierungsführung und Souveränität – ein Anstieg der Abrisse illegaler Bauten um 73%, von 2’862 Abrissen im Jahr 2022 auf 4’946 heute.
  • Ein kompromissloser Kampf gegen Schutzgelderpressung – ein Anstieg der Strafverfolgungsmaßnahmen und Anklagen im Zusammenhang mit Erpressungszahlungen um 317%, von 36 Anklagen im Jahr 2022 auf 150 heute“

Kommentar – es macht tatsächlich den Anschein, als wolle man dem derzeitigen Minister für Sicherheit die Versäumnisse seiner Vorgänger anlasten.


Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab bekannt, dass er die Entwicklung von Lösungen zur Abwehr von Sprengstoffdrohnen, die auf israelische Streitkräfte gerichtet sind, angeordnet hat. „Es wird Zeit brauchen – aber auch das werden wir in die Luft jagen


Mansour Abbas, der Vorsitzende der Partei Vereinigte Arabische Liste (Ra’am), die den südlichen Zweig der Islamischen Bewegung in der Knesset vertritt, erklärt sein Engagement für den Sturz der gegenwärtigen Regierung und den Beitritt zu einer „Regierung des Wandels“, in der Ra’am eine Rolle bei der Gestaltung der Politik spielen würde.

Seitens Likud wird Kritik geäußert: „Bei B’Yachad (der gegenwärtige Name der Bennet/Lapid Fusion) ist es klar: Mansour wird der Motor sein. Es spielt keine Rolle, wie linke Wähler ihre Stimmen aufteilen: Bennett und Lapid werden sich wieder dem ‚Bruderschaftsbündnis‘ der Muslimbruderschaft, den Unterstützern des Terrorismus, anschließen (müssen)“

Kommentar – damit sehen diese Kritiker das ähnlich, wie ich das gestern beschrieben habe: Eine solche Koalition wird von den arabischen Parteien erpressbar sein.


Ein Bombenanschlag konnte am Dienstag in der Nähe der Ortschaft Esh Kodesh im Bezirk Shiloh verhindert werden.

Eine verdächtige PLO-Flagge, die an einem Hintertor von Esh Kodesh hing, erregte den Verdacht eines aufmerksamen Anwohners. Sicherheitskräfte entschärften einen an der Flagge befestigten Sprengsatz (Bericht mit Video).


Außenminister Gideon Sa’ar traf sich am Dienstag im Außenministerium in Jerusalem mit seinem serbischen Amtskollegen Marko Đurić.

Die beiden führten einen strategischen Dialog zwischen ihren Ländern, an dem auch Sicherheits- und Geheimdienstbeamte beider Seiten teilnahmen. Im Anschluss an das Treffen gaben die Minister eine gemeinsame Presseerklärung ab.

Đurić, der tiefe jüdische Wurzeln hat, wandte sich direkt auf Hebräisch an die israelische Öffentlichkeit. „Liebe Freunde, ich freue mich sehr, heute hier zu sein, und möchte mich herzlich für den freundlichen Empfang bedanken, den ich zusammen mit allen, die mich begleitet haben, erfahren durfte. Ich möchte, dass alle in Israel wissen, dass sie in Serbien und in Belgrad wahre Freunde haben“, sagte er.


Hier sehen wir einen klassischen Konflikt zwischen dem (streng-) orthodoxen Judentum und den säkular/linken Gruppen der israelischen Gesellschaft:

  • Das orthodoxe Judentum schreibt eine Distanz zwischen den Geschlechtern vor. Männern und Frauen werden in der Gesellschaft verschiedene Rollen zugewiesen und man berührt sich gegenseitig nicht. So ist das in der Torah vorgegeben. Bei gemischt-geschlechtlichen Truppen im Militär ist so etwas kaum möglich.
  • Die links/säkulare Ideologie strebt eine Gleichberechtigung der Geschlechter mit austauschbaren Rollen an. Was die Torah uns sagt, interessiert in diesen Kreisen nicht.

Diese beiden Ansätze widersprechen sich und sind nicht vereinbar.

Das Paradox zeigt sich, wenn das Oberste Gericht eine Dienstpflicht für Haredim aber gleichzeitig gemischt-geschlechtliche Truppen im Militär vorschreibt. Mit ihrer Forderung nach gemischt-geschlechtlichen Truppen (Gleichberechtigung der Geschlechter) verhindert es, dass Haredim (sowohl Männer als auch Frauen) Militärdienst leisten können.

Meine Meinung dazu – Ich bin zwar orthodox, diesbezüglich aber nicht ganz so streng. Doch ich sehe durchaus ein, dass gemischt-geschlechtliche Truppen im Militär für viele orthodoxe Juden ein Problem sind. Deshalb, und weil Israel ein jüdischer Staat ist, muss das Oberste Gericht in dieser Sache nachgeben. Es darf in Israel nicht sein, dass der Staat orthodoxes Judentum behindert.


Verteidigungsminister Katz stuft fünf mit der Hamas verbundene Medienplattformen als Terrorgruppen ein und beruft sich dabei auf Geheimdienstinformationen des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet über Anstiftung und Koordination.

Laut der Erklärung nutzte die Hamas die Plattformen Quds Plus, Maydan Alquds, Alquds Albawsala, Maraj und Al Asima News, um zur Hetze aufzurufen, und präsentierte sie gleichzeitig als legitime Nachrichtennetzwerke.

Der Inlandsgeheimdienst Shin Bet stellte fest, dass diese Netzwerke daneben ein umfangreiches Netz populärer Websites, Facebook-Seiten, Telegram-Kanäle, YouTube-Kanäle und Instagram-Profile betrieben.

Die Geheimdiensterkenntnisse deuten darauf hin, dass diese Plattformen direkt von Hamas-Terroristen gesteuert wurden und Anweisungen vom Hauptquartier der Organisation im Gazastreifen, in der Türkei und anderen Ländern erhielten.


Die IDF- und Grenzpolizeikräfte haben bei einer Anti-Terror-Operation in mehreren Gebieten nördlich von Jerusalem 6 Verdächtige festgenommen und 10 Waffen beschlagnahmt.

Libanon

Die israelische Armee hat im Gebiet Qantara im Südlibanon, rund 10 km von der Grenze zu Israel entfernt, ein 2 km langes Tunnelsystem entdeckt und zerstört. (Bericht mit Videos)

In den Tunnels befanden sich Schlafräume, Waffenlager und Schächte, die zu Abschussrampen führten.

Diese Tunnelsysteme wurden über einen Zeitraum von etwa einem Jahrzehnt in Tiefen von Dutzenden von Metern unter der Erde errichtet. Finanziert wurden sie vom iranischen Terrorregime und waren Teil des Plans, Galiläa zu erobern.

Die gewaltige Explosion heute im Dorf Qantara im Südlibanon:

Die IDF zerstörte mit 450 Tonnen Sprengstoff den bisher bedeutendsten unterirdischen Tunnel im Südlibanon – etwa zwei Kilometer lang, bis zu 25 Meter tief, mit 30 Schächten und 30 Wohnquartieren.


Die Hisbollah stellt die israelischen Streitkräfte (IDF) in letzter Zeit mit neuen Drohnen mit First-Person-View (FPV) vor Herausforderungen. Diese Drohnen haben sich in den letzten Jahren zu einer zentralen Waffe auf den Schlachtfeldern entwickelt und sind nun auch in die Hände der Hisbollah-Terroristen gelangt (Bericht mit Video).

Die Drohnen werden mithilfe spezieller Brillen gesteuert, die dem Bediener durch eine an der Drohne montierte Kamera eine Echtzeitansicht ermöglichen. Diese Fähigkeit erlaubt eine präzise Steuerung in komplexen Umgebungen.

Die bedeutendste Verbesserung des aktuellen Modells ist der Umstieg auf ein Glasfaserkabel zur Navigation der Drohne.

Diese Änderung macht sie immun gegen Störversuche mittels elektronischer Kampfführung und verbessert so ihre Präzision und operative Effektivität.

Sie tragen offenbar iranische Granaten des Typs PG-7VL HEAT.

Laut Quellen soll diese Granate – je nach Auftreffpunkt – selbst gegen gepanzerte Fahrzeuge wirksam sein. Dies erklärt die zahlreichen Versuche der Hisbollah (in von der Organisation veröffentlichten Videos), Markaba-Panzer und Schützenpanzer an bestimmten Stellen anzugreifen.


Die libanesische Zeitung Al-Akhbar, die der Hisbollah nahesteht, berichtet über das Ausmaß des Einsatzes von Sprengstoffdrohnen gegen israelische Soldaten:

In den vergangenen 38 Kampftagen führte die Hisbollah 73 Angriffe mit Sprengstoffdrohnen durch – im Durchschnitt fast zwei pro Tag. Dabei wurden Panzer, Fahrzeuge und Truppenansammlungen angegriffen

Kommentar – Sie sprechen nahezu immer von Angriffen, kaum je jedoch von Erfolgen…


Ein seit Langem bestehender libanesischer Telegram-Kanal (ca. 80’000 Follower), der der Hisbollah eng verbunden ist, berichtet heute Abend über die Bedrohung durch Sprengstoffdrohnen, nachdem diese in den letzten zwei Tagen in Israel für Schlagzeilen gesorgt haben.

Dies ist eine interessante Perspektive von jemandem, der im Krieg zwischen Israel und dem Libanon auf den Tod vieler israelischer Soldaten gehofft hat, aber dennoch eine realistische Position vertritt. Hier seine Worte, eine getreue Übersetzung des Originals:

Die israelischen Streitkräfte überreagieren auf das Problem der FPV-Drohnen, da die Bedrohung noch nicht vollständig eingedämmt ist, ihr Ausmaß aber tatsächlich begrenzt ist.

Warum behaupte ich, dass dies eine Überreaktion ist? Weil die Hisbollah nach allen bisher verfügbaren Informationen nicht über genügend FPV-Drohnen oder -Operatoren verfügt, um über Belästigungen und vereinzelte Opfer hinaus eine nennenswerte Bedrohung darzustellen.

Eine Rate von 1 bis 5 Drohnen pro Tag ist sehr niedrig und nicht in der Lage, der israelischen Armee ernsthaften Schaden zuzufügen oder ihre Pläne durch Abnutzung zu durchkreuzen. Israelische Streitkräfte operieren in großem Umfang im Südlibanon, und die FPV-Drohnen, die eigentlich viel mehr Aufklärungs- und Angriffsmissionen durchführen sollen, sind in Bezug auf ihre Leistung am Boden kaum wahrnehmbar.

Dutzende, vielleicht sogar Hunderte israelische Soldaten operierten heute im Dorf Al-Qantara [das Tunnelsystem, das gesprengt worden ist]. Dutzende Lkw und Fahrzeuge wurden vorgefunden, ohne dass nennenswerte Aktivitäten gegen sie registriert wurden.

Dies ist die aktuelle Lage. Sie kann sich ändern, aber so sieht sie momentan aus.

Wir haben keine genauen Informationen über die Anzahl der getöteten FPV-Operatoren und darüber, ob die Hisbollah Simulationssysteme zur Ausbildung weiterer Bediener eingerichtet hat.

FPV-Drohnen sind der neue Trend. Sie sind jedoch nur dann effektiv, wenn sie schnell und in viel größerem Umfang eingesetzt werden können. Letztendlich wird ihre Wirksamkeit, wie bei jeder Waffe, abnehmen.


Der arabische Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF) hat soeben eine gezielte Evakuierungswarnung an die Bewohner der folgenden Dörfer herausgegeben:

Al-Ghandourieh, Barj Qalaouiyeh, Qlaya, Al-Tawaneh, Jmaijmeh, Tzafad al-Batih, Baraachit, Shakra, Aita al-Jabal, Tibnin, Al-Sultaniyeh, Beirat al-Snasel, Dounine, Khirbet Selm, Selaa und Deir Kifa

Die Bewohner werden aufgefordert, in den Bezirk Sidon – nördlich des Litani und teilweise nördlich des Zahrani – umzusiedeln

In diesen Dörfern hat die IDF in den letzten Tagen umfangreiche Luftangriffe durchgeführt, hält dort bislang jedoch keine Stellungen. Es ist anzunehmen, dass Hisbollah-Kämpfer aus diesen Gebieten operieren und die israelischen Streitkräfte angreifen.

Die Säuberung immer weiterer Gebiete und deren Umwandlung in Todeszonen ist eine Übergangslösung, die die Aktivitäten der Militanten weiter nach Norden verdrängen soll.


Libanesisches Gesundheitsministerium: „2’534 Tote und 7’863 Verwundete im Libanon seit Beginn der aktuellen Kampfrunde

Inoffizielle Quellen aus dem Umfeld der Hisbollah und der Widerstandsachse vermelden mehr als 2’000 der Toten als Militärangehörige.

Das entspricht einem Anteil von rund 80% Kämpfern unter den Toten – laut libanesischen Quellen.


Iran

Die amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet:

Iran steuert rasch auf eine Situation zu, in der die Lagerkapazitäten für das geförderte Öl erschöpft sein werden – bedingt durch die Seeblockade, die den Export der täglich geförderten Millionen Barrel Öl verhindert.

Laut Bloomberg werden die Lagerkapazitäten in 12 bis 22 Tagen vollständig gefüllt sein.

Kommentar – Es tickt die Uhr, wie lange der Iran noch verhandeln kann…


Professor Mohammad Marandi, die wortgewandte „Diva“ der iranischen Delegation bei den Verhandlungen mit den USA, twitterte gestern Abend:

Es besteht eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass die Epstein-Koalition ihre Aggression gegen das iranische Volk innerhalb der nächsten Tage wieder aufnehmen wird. Die Reaktion der Islamischen Republik wird entscheidend sein


Nachdem es dem iranischen Regime während der wochenlangen Kämpfe gelungen war, den Kurs der Landeswährung bei etwa 1.5 Millionen Rial pro Dollar zu stabilisieren, ist der Rial in den letzten Tagen an den iranischen Märkten wieder deutlich gesunken.

Heute Abend notierte der Rial bei 1.694 Millionen Rial pro USD. Er hat innerhalb von drei Tagen weitere rund 10% seines Wertes verloren.


Der Iran umgeht die amerikanischen Sanktionen, indem er Öl auf dem Landweg nach China über eine Eisenbahnlinie transportiert. Dieses System verkürzt die Zeit auf 15 Tage (anstatt 40 Tage auf dem Seeweg). Der Iran strebt nach mehr als 2 Millionen Barrel pro Tag und umgeht so die Kontrolle der amerikanischen Marine.

Obwohl der Großteil des Öls immer noch per Schiff (oft über eine „Schattenflotte“) transportiert wird, dient die Schiene als kritischer Puffer, um einen Produktionsstopp bei blockierten Häfen zu verhindern.

Der Korridor verläuft von Städten wie Xi’an oder Shanghai in China über Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan bis zum Aprin Dry Port nahe Teheran.


Der Iran lehnt die UN-Seerechtskonvention ab:

Der Iran ist kein Teilnehmer der UN-Seerechtskonvention von 1982 und ist nicht an ihre Bestimmungen gebunden

Als Hauptküstenstaat des Persischen Golfs haben wir das legitime Recht, die notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt darin zu ergreifen.

Die USA tragen die Verantwortung für alle Verstöße gegen die Seeschifffahrt im Persischen Golf und im Persischen Meer aufgrund ihrer illegalen Aktionen, die die internationale Schifffahrt bedrohen“, heißt es in einer Erklärung des ständigen Vertreters des Iran bei den Vereinten Nationen.


Der Kommandeur der Marine des Korps der IRGC (deren Schiffe auf dem Meeresgrund liegen) erklärte, dass selbst wenn alle Armeen der Welt sich zusammenschließen würden, könnten sie die Kontrolle des Iran über die Straße von Hormus nicht schwächen.

USA

Der US-Präsident sagt, der Iran bitte Amerika inständig, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, da die US-Blockade und der Krieg die Islamische Republik schwer treffen.

Donald Trump erklärte am Dienstag, die iranische Regierung habe den USA mitgeteilt, dass sich der Iran in einem „Zustand des Zusammenbruchs“ befinde.

Ein am Sonntag von Iran vorgelegter Vorschlag sah die folgende Reihenfolge vor:

  1. Wiedereröffnung der Straße von Hormus (inkl. Aufhebung der US-Blockade)
  2. Waffenstillstand
  3. Gespräche über Irans Atomprogramm

Laut einem früheren Bericht des Wall Street Journal äußerten Trump und hochrangige Mitglieder seines nationalen Sicherheitsteams Skepsis gegenüber dem iranischen Angebot.

Kommentar – Diese Skepsis ist auch angebracht, denn wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese „Gespräche über Irans Atomprogramm“ endlos weitergeführt würden.


US-Außenminister Marco Rubio mit einer wichtigen Erkenntnis über den Iran:

Die Straße von Hormus ist im Grunde das wirtschaftliche Äquivalent einer Atomwaffe. Die Iraner nutzen sie gegen die Welt – und sind stolz darauf

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn diese Leute Atomwaffen besäßen? Sie würden die gesamte Region als Geisel nehmen


Präsident Trump reagiert auf den gestrigen Angriff des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz auf die USA:

Er hat keine Ahnung, wovon er redet. Kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht geht


Das amphibische Angriffsschiff USS Boxer der US-Armee verlegt zusammen mit Tausenden Marinesoldaten vom US-Indo-Pazifik-Kommando in den Nahen Osten.

Die Ankunft des Schiffes in der Region wird in den kommenden Tagen erwartet und schließt damit die Verlegung der US-Bodentruppen zum Zentralkommando ab.


Manchmal können Judenhasser auch lustig sein: Ilhan Omar erinnert ermahnend an die Geschehnisse während des Weltkriegs 11.

Korrektur: Elevenhan Omar

Nahost

Drama auf dem globalen Ölmarkt:

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Austritt aus der OPEC (dem Zusammenschluss der wichtigsten Ölförderländer zur Koordinierung von Fördermengen und Preisen) angekündigt.

Dieser Austritt tritt fast umgehend, zum 1. Mai, in Kraft.

Die Vereinigten Arabischen Emirate galten als dritt- oder viertgrößter Ölproduzent innerhalb der OPEC.

Wer ist die OPEC?

  • Saudi-Arabien
  • Iran
  • Irak
  • Kuwait
  • Vereinigte Arabische Emirate (ab 1.5. nicht mehr)
  • Venezuela
  • Nigeria
  • Algerien
  • Libyen
  • Kongo
  • Gabun
  • Äquatorialguinea

Und OPEC+:

  • Russland
  • Kasachstan
  • Aserbaidschan
  • Mexiko
  • Oman
  • Bahrain
  • Malaysia
  • Südsudan
  • Brunei
  • Sudan

Die Vereinigten Arabischen Emirate können jetzt so viel Öl fördern, wie sie wollen. Sie unterliegen keinen Förderquoten mehr und können das Öl zu jedem beliebigen Preis verkaufen. Sie können die Produktion steigern, um die Einnahmen zu erhöhen und/oder um die Ölpreise zu senken.

Reuters schreibt dazu:

Der Verlust der Vereinigten Arabischen Emirate, eines langjährigen OPEC-Mitglieds, könnte zu Chaos führen und die Gruppe schwächen, die normalerweise versucht, trotz interner Differenzen zu Fragen von Geopolitik bis hin zu Förderquoten eine Einheitsfront zu bilden. Dies ist ein schwerer Schlag für die Gruppe und ihren faktischen Anführer, Saudi-Arabien, in einer Zeit, in der der Krieg mit dem Iran einen historischen Energieschock ausgelöst und die Weltwirtschaft destabilisiert hat.

Allerdings ist der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC ein großer Sieg für den US-Präsidenten Donald Trump, der der Organisation vorgeworfen hat, den Rest der Welt auszunutzen, indem sie die Ölpreise in die Höhe treibt.

International

Ein Benefizkonzert in Sydney für die Opfer des Anschlags am Bondi Beach wurde abgesagt, nachdem ein griechischer Chor aus politischen Gründen und Sicherheitsbedenken beschlossen hatte, nicht gemeinsam mit einem jüdischen Chor aufzutreten.

Kommentar – es wird immer absurder, aber auch klarer: Für tote Juden hätte dieser Chor gesungen, doch nicht mit lebendigen.


#palästinistische Aktivisten verhinderten am Wochenende die Teilnahme einer jüdischen Gruppe an der Parade zum „Tag der Befreiung“ in Mailand.

Die Gruppe, die sich mit der „Jüdischen Brigade“ identifizierte – einer Einheit von etwa 5’000 jüdischen Freiwilligen aus dem britischen Mandatsgebiet Palästina, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite der Alliierten in Italien gekämpft haben – musste den Umzug zum 81. Jahrestag der Befreiung Italiens von der Nazi-Besatzung und der faschistischen Herrschaft verlassen.


Der israelische UN-Botschafter Danny Danon vor dem UN-Sicherheitsrat:

Libanon kann nicht über Souveränität sprechen, solange die Hisbollah das Land kontrolliert

Er fügte hinzu: „Wenn der Sicherheitsrat dem Libanon wirklich helfen will, sollte er der libanesischen Regierung unbequeme Fragen stellen: Wie viele Waffen der Hisbollah wurden beschlagnahmt, welche Tunnel wurden zerstört und was wird unternommen, um den Waffenschmuggel aus dem Iran zu unterbinden?

Die internationale Unterstützung für den Libanon muss sich an konkreten Ergebnissen orientieren und darf nicht auf leeren Versprechungen beruhen


Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert Israel wegen einer Lieferung angeblich von der Ukraine gestohlenen Getreides.

Selenskyj wirft Israel vor, gestohlene ukrainische Getreidelieferungen zuzulassen, und warnt vor Sanktionen, während Kiew gegen die Ankunft des Schiffes in Haifa protestiert.

Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar wies die Vorwürfe umgehend zurück und erklärte: „Diplomatische Beziehungen, insbesondere zwischen befreundeten Nationen, werden nicht über Twitter oder in den Medien geführt

Vorwürfe sind keine Beweise. Es wurden bisher keine Beweise vorgelegt, die diese Vorwürfe untermauern“, sagte Sa’ar und fügte hinzu, dass vor dieser öffentlichen Äußerung kein formelles Rechtshilfeersuchen gestellt worden sei.

Die Angelegenheit wird geprüft. Israel ist ein Rechtsstaat mit unabhängigen Strafverfolgungsbehörden. Alle israelischen Behörden werden im Einklang mit dem Gesetz handeln“, fügte er hinzu.



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