Heute Abend beginnt Pessach und ich werde bis danach wohl kaum berichten. Außer es geschähe etwas sehr Wichtiges, dessen Publikation mir wichtiger erscheint, als die Pessach-Regeln strikt einzuhalten.
Bis heute Abend müssen wir also alles noch verbliebene Chametz in unserer Wohnung entweder konsumieren (eine harte Herausforderung für eine Kiste Bier 🤣) oder entfernen. Wir werden also beschäftigt sein.
Deshalb wird dieser Post etwas anders sein als die Gewohnten. Ich will zwei Dinge, zwei Gedanken publizieren, die mir für ein Verständnis der Situation und eine Einschätzung dessen, was in den nächsten Tagen geschehen kann, wichtig erscheinen. Es sind nur zwei Punkte.
1. Libanon

Die Hisbollah, generell die Schiiten in Libanon, haben (bzw. hatten) zwei Zentren:
- Das eine ist die grenznahe Gegend im Süden, von wo aus die meisten Attacken auf Israel abgefeuert werden (Beirut ist inzwischen praktisch ausgeschaltet),
- das andere ist das Bekaa-Tal im mittleren Osten, an der Grenze zu Syrien, wo die Hisbollah ihre eingeschmuggelten Waffen in (oft unterirdischen) Lagern versteckt und ihre militärischen Trainingslager unterhält.
Im Süden ist unsere Armee inzwischen weit vorgedrungen und hat aufgeräumt. Im Osten hat sie bereits den Litani-Fluss überquert, im Westen ist der Widerstand stärker und das Vorrücken etwas langsamer.
Was die obige Karte andeutet und durch andere Informationen auch bestätigt wird, ist, dass die IDF jetzt im Osten weiter gegen Noden, das Bekaa-Tal, vorrückt. Das Ziel ist offensichtlich: Die Schmuggelgrenze zu Syrien soll unter Kontrolle gebracht werden.
Da die Schiiten in anderen Teilen Libanons wenig beliebt sind und von anderen Gruppen (Drusen, Christen, Sunniten, etc.) nicht gerne aufgenommen, sondern eher vertrieben werden, werden sie sich vermehrt im Bekaa-Tal konzentrieren.
Mit einem Vorrücken der IDF an der Grenze zu Syrien wird die Hisbollah (zusammen mit vielen Schiiten) im Bekaa-Tal also zunehmend von der Außenwelt abgeschnitten.
Was wir bereits jetzt zu sehen beginnen, sind nahezu verzweifelte Attacken auf Israel aus dem relativ weitab gelegenen Bekaa-Tal. Letzte Kämpfe mit dem Rücken zur Wand.
Aus diesem Grund ist meine Einschätzung die, dass wir in den nächsten Tagen verstärkt heftige Angriffe aus dieser Gegend erleben werden. Die Hisbollah wird ihr gesamtes Arsenal abfeuern wollen, bevor es vernichtet und sie sich auf den „Weg zu 72 Jungfrauen“ machen wird.
Wie gesagt: Die ist meine Einschätzung. Wie weit ich damit richtig liege, werden wir in den nächsten Tagen, vielleicht 1 bis 2 Wochen, sehen.
An dieser Stelle eine kurze aber wichtige Information über die beiden kürzlich erfolgten Angriffe auf Truppen der UNIFIL im Süden des Libanon. Diese Angriffe haben zwei Todesopfer gefordert und in der UNO eine heftige Reaktion ausgelöst.
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Angriffe nicht von der IDF ausgeführt worden sind, sondern von der Hisbollah, die damit Israel in Schwierigkeiten bringen will. Israels Vertreter bei der UNO hat das dort dokumentiert.
2. USA und Iran
Donald Trump sagt seit Längeren, dass er sich in „sehr positiv verlaufenden Verhandlungen“ mit dem Iran befinde. Er bezieht sich dabei auf Gespräche mit dem derzeitigen Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf.
Mohammad Bagher Ghalibaf gilt als Hardliner, extremer als die beiden letzten Präsidenten des Iran, und als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Präsidenten nach einer neuen Regierungsbildung. Er bestreitet solche Verhandlungen mit den USA vehement.
Es gibt keine direkten Verbindungen zwischen den USA und dem Iran. Der Kontakt (falls er denn überhaupt existiert) findet über Pakistan als Vermittler statt. Pakistan hat jedoch verlauten lassen, dass es kaum möglich sei, in Iran Gesprächspartner zu erreichen. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn die Führungsspitzen des Iran verstecken sich zumeist in Bunkern und schalteten ihre Mobiltelefone aus, da sie deren Aufenthaltsort verraten würden.
Nun kennen wir aber Donald Trump und seine Kommunikation und wir können uns eine Frage stellen:
Was ist, wenn seine Behauptungen über solche Verhandlungen gar nicht der Wahrheit entsprechen, sondern dass sie einzig dazu dienen sollen, Mohammad Bagher Ghalibaf in Iran so zu diskreditieren, dass er politisch abgeschossen ist?
Der Zweck dieser Verlautbarungen wäre demnach, Mohammad Bagher Ghalibaf bei den Revolutionsgarden zu desavouieren. Nicht ein Tatsachenbericht, also, sondern eine Taktik, in der iranischen Führung Zwiespalt zu schüren.
Bei Donald Trump können wir das nicht wissen…
Mit diesem kurzen Bericht wünsche ich allen Juden unter uns „Chag Pessach Sameach“ und den Christen: „Frohe Ostern„.

Nachtrag: Ich habe zur Zeit 13 Benutzer in meinen Testteam für die Android-App definiert, doch bislang haben nur 8 ihre Mitgliedschaft bestätigt.
Ich brauche also noch mindestens 4 mehr, um meine App im Google PlayStore anbieten zu können. Bitte unterstützt mich dabei!
Wer Probleme mit dieser Testphase hat, kann mich jederzeit anmailen und ich werde ihnen behilflich sein.
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