26.5.2026

In eigener Sache

Es sind stets die selben 4 bis 5 regelmässigen Leser, die das Betreiben dieser Seite finanzieren. Ich finde das nicht sehr fair diesen Wenigen gegenüber. Es widerstrebt mir auch, wiederholt zu Spenden aufzurufen, wenn mein Konto zur Neige geht. Ich komme mir dabei wie ein Bettler vor, obwohl ich ja für das Projekt Hasbara.news sehr hart arbeite.

  • Die News sind ein täglicher Job, der inzwischen zur Routine geworden ist. Trotzdem sind es 2 bis 3 Stunden (manchmal mehr) Aufwand pro Tag.
  • Eine App bereitzustellen war mir auch ein Anliegen, insbesondere da ich Hasbara.news vermehrt international verbreiten möchte. Dass eine mehrsprachige App hierzu sehr viel beiträgt, sehe ich daran, dass die Web-Seite vor allem im DACH-Raum gelesen wird, die App in den USA jedoch deutlich häufiger installiert worden ist als im DACH-Raum. Allerdings hinkt die iPhone Version hinterher, weil dort die Mehrsprachigkeit noch nicht funktioniert.
  • Ein weiteres Anliegen ist mir die #NoToDshihad Aktion. Zusätzlich zu den T-Shirts möchte ich Baseball-Caps mit dem Logo bedrucken lassen. Ich denke, dass diese sehr viel häufiger in der Öffentlichkeit getragen würden als T-Shirts, zudem werden sie billiger sein. Allerdings müsste ich diese vorfinanzieren, was ich aus Zeitmangel noch nicht im Detail abgeklärt habe.
  • Und für die Hasbara-news Seite habe ich weitere Projekte im Hintrerkopf, für die mir jedoch auch die Zeit fehlt. Erst wenn die iPhone App korrekt funktioniert, werde ich wieder mehr Zeit für solches haben.

Doch zurück zu den Finanzen: Ich habe kürzlich die „Donation“ Funktion geändert, so dass man neu regelmässige (z.B. monatliche) Überweisungen erfassen kann. Diese werden dann automatisch ausgelöst, bis man sie abstellt.

Ich hatte gehofft, dass ein paar solche Zahlungen (wie ein Abonnement) erfasst werden, denn, auch wenn sie klein sind, ermöglichen sie mir eine Art Finanzplanung: Ich wüsste damit, wieviel ich erhalte und kann damit planen und budgetieren.

Doch leider ist dem bisher nicht der Fall: Es ist kein solches „Abonnement“ eingerichtet worden. Vielleicht ändert sich das, wenn ich hier speziell darauf aufmerksam mache.

Inhalt

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Netanjahu erklärt dem Kabinett: „Wir sichern strategische Gebiete und verstärken die Sicherheitszone“

Gleich zu Beginn der Kabinettssitzung erklärte Netanjahu, dass die israelischen Streitkräfte ihre Operationen im Libanon intensivieren und die Sicherheitszone verstärken.

„Unter meiner Führung und der des Verteidigungsministers, gemeinsam mit dem Generalstabschef, intensivieren wir unsere Operation im Libanon“, erklärte der Premierminister zu Beginn des Treffens.

Netanjahu erläuterte die Art der Operation: „Die israelischen Streitkräfte operieren mit grossen Bodentruppen und übernehmen die Kontrolle über strategische Gebiete. Wir verstärken die Sicherheitszone, um die Ortschaften in Nordisrael zu schützen“


Das Ministerium für Diasporaangelegenheiten und Bekämpfung von Antisemitismus hat empfohlen, 40 Aktivisten der Menschenrechtsorganisation Euro-Med die Einreise nach Israel zu verweigern.

Nachdem dieses aufgedeckt hatte, dass die EuroMed-Organisation von einem Hamas-Aktivisten geleitet wird, empfahl es, 40 Aktivisten dieser „Menschenrechtsorganisation“ die Einreise nach Israel zu verweigern. Die Einreiseverweigerung erfolgte gemäss der Richtlinie von Minister Amichai Chikli.


Vertreter der trauernden Familien des „Choosing Life Forum“ und des „October Council“ wollen die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses für die Ereignisse vom 7. Oktober besprechen.

Diese beiden Organisationen sind sich uneinig über die Zusammensetzung eines solchen Ausschusses. Während der „Oktoberrat“ die Einsetzung einer staatlichen Untersuchungskommission fordert, äussern Vertreter des „Choosing Life Forum“ Bedenken hinsichtlich eines solchen Gremiums und plädieren für die Einrichtung einer nationalen Untersuchungskommission, an der keine Personen mit Verbindungen zum Obersten Gerichtshof beteiligt sind.


Der Stabschef der israelischen Streitkräfte, Generalleutnant Eyal Zamir, hat beschlossen, die ehemalige Generalanwältin des Militärs, Yifat Tomer-Yerushalmi, aufgrund von Verdachtsmomenten im Zusammenhang mit der Sde-Teiman-Affäre aus dem Dienst der israelischen Streitkräfte zu entlassen.

Kommentar ⇒ Man mag sich an den Sde-Teiman Skandal erinnern, der entstanden ist, nachdem zusammengeschusterte Videos aus diesem Gefängnis dazu benutzt worden sind, das bewachende Personal der sexuellen Übergriffe auf palästinensische Gefangene zu beschuldigen. Yifat Tomer-Yerushalmi soll gewusst haben, dass solche Videos an die Presse weitergegeben werden, unter Umständen soll sie das gar angeordnet haben. Das Verfahren gegen sie ist noch nicht abgeschlossen.


Palästinensische Kanäle berichten, dass die israelischen Streitkräfte einen Beschlagnahmebefehl für 109 Dunam (109’000 m²) erlassen haben, darunter das Land, auf dem sich das Grab des Propheten Samuel und seine Umgebung befinden (zwischen Givat Ze’ev und dem Stadtteil Ramot im Norden Jerusalems).


Eine gemeinsame Erklärung von Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz:

„Auf Anordnung von Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hat die israelische Armee (IDF) soeben im Gazastreifen einen Angriff auf Mohammad Odeh durchgeführt – den neuen Anführer des militärischen Arms der Hamas und einen der Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober.

Odeh war während des Massakers vom 7. Oktober Chef des Hamas-Geheimdienstes und wurde vor etwa einer Woche zum Nachfolger von Izz al-Din al-Haddad ernannt, der vor etwa zwei Wochen bei einem IDF-Angriff im Gazastreifen getötet wurde.

Odeh war verantwortlich für die Ermordung, Entführung und Verletzung zahlreicher israelischer Zivilisten und Soldaten der israelischen Armee.

Wir gratulieren der israelischen Armee und dem Inlandsgeheimdienst Schin Bet zu ihren anhaltenden Bemühungen, unsere Feinde zu eliminieren.

Wir werden weiterhin alle verfolgen, die an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt waren. Früher oder später wird Israel sie alle fassen“

Gaza

Sicherheitskräfte haben in Beit Hanoun rund 11 Kilometer Hamas-Terrortunnel aufgespürt und zerstört (Bericht mit Videos).


Der militärische Flügel der Hamas gab heute bekannt, dass Salman Ghanem, ein Kompaniechef des Schudscha’iyya-Bataillons, der im Juli 2014 im Gazastreifen getötet wurde, zu den Terroristen gehörte, die im Juli 2014 während der Operation Protective Edge den Aussenposten Nahal Oz angegriffen haben.

Im Video ist zu sehen, wie Ghanem die Waffe eines Soldaten an sich nimmt, dessen Leichnam Hamas-Kämpfer während des Angriffs zu entführen versuchten.

Bei diesem Angriff stürmten etwa 20 Hamas-Kämpfer aus einem Tunnel und überraschten die Soldaten, die sich in einem Bunker in Richtung Westen zum Gazastreifen verschanzt hatten.

Syrien

Syrische Sicherheitskräfte haben Berichten zufolge Überreste des Chemiewaffenprogramms des ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aufgespürt und beschlagnahmt.

Die grossangelegte Operation umfasste (gemäss Reuters) die Beschlagnahmung Dutzender Waffen und die Festnahme von Schlüsselfiguren aus dem Umfeld des ehemaligen Militärapparats. Laut einem syrischen Beamten entdeckten die Einsatzkräfte vor Ort mehr als 70 Raketen und Fliegerbomben, die mutmassslich Teil eines Chemiewaffenarsenals waren.

Im Zuge der nach dem Fund eingeleiteten Ermittlungen wurden bisher 18 Verdächtige wegen des Verdachts der Beteiligung am Betrieb des Chemiewaffennetzwerks festgenommen.

Libanon

Der libanesische Präsident Joseph Aoun fordert einen „nicht verhandelbaren“ israelischen Rückzug vor dem Beginn von Gesprächen.

Bei seiner Rede zum Jahrestag des Rückzugs Israels aus der Region im Jahr 2000 sagte er „Die israelischen Angriffe haben nicht aufgehört, und unsere geliebten Dörfer im Süden leiden weiterhin unter einer erneuten Besatzung“

Auffällig war das Fehlen jeglicher Erwähnung der vom Iran unterstützten Hisbollah-Terrororganisation in seiner Ansprache. Deren unerbittlichen und unprovozierten Raketen- und Drohnenangriffe auf israelische Ortschaften hatten die Einsätze der israelischen Streitkräfte jenseits der Grenze unmittelbar notwendig gemacht.


Ein führender libanesischer Telegram-Kanal (ca. 270.000 Follower):

حتى هذه اللحظة شن الطيران الحربي أكثر من 110 غارات استهدفت أكثر من 20 بلدة جنوبية وقرى في البقاع الغربي إضافة إلى القصف المدفعي الهستيري!!

Übersetzung: Bis jetzt haben israelische Kampfflugzeuge über 110 Luftangriffe geflogen, die mehr als 20 Dörfer im Südlibanon und in der westlichen Bekaa-Ebene getroffen haben. Hinzu kommt ein massiver Artilleriebeschuss!

Iran

„Präventive Selbstverteidigung“:

Das US-Zentralkommando bestätigt, dass US-Streitkräfte im Süden Irans Selbstverteidigungsangriffe durchgeführt haben.

CENTCOM-Sprecher Captain Tim Hawkins sagte gegenüber Fox News: „Zu den Zielen gehörten Raketenabschussrampen und iranische Boote, die versuchten, Minen zu verlegen.“

Laut iranischen Angaben führten diese Angriffe zum Tod von vier Angehörigen der Marine der Revolutionsgarden. Weitere Meldungen sprachen von einer Reihe von Explosionen in der Hafenstadt Bandar Abbas.

Der Militärkorrespondent von Fox News liefert später weitere Details zu diesem US-Angriff:

„Die USA griffen zwei Boote der iranischen Revolutionsgarde an, deren Mitglieder versucht hatten, in den Schifffahrtsrouten vor Hormus Seeminen zu verlegen. [die 4 Insassen dieser Boote wurden dabei getötet]

Zusätzlich wurde ein Luftverteidigungssystem in Bandar Abbas angegriffen, nachdem es amerikanische Kampfflugzeuge beschossen hatte.

Laut dem Sprecher des US-Zentralkommandos handelte es sich um einen „Verteidigungsschlag“ und nicht um einen Verstoss gegen die Waffenruhe.


Iranische Medien haben anlässlich der Haddsch eine Botschaft veröffentlicht, die dem Führer der Islamischen Republik, Mojtaba Khamenei, zugeschrieben wird. In dieser Erklärung heisst es unter Anderem:

„Basierend auf der Raketen- und Drohnenkapazität zu Lande, in der Luft und auf See wurden Schläge gegen die USA und Israel geführt, und die Länder der Region werden nicht länger ein Schutzschild für die amerikanische Militärpräsenz sein“

„Die Länder der Region haben gemeinsame Möglichkeiten und Interessen, die die Grundlage für die Schaffung einer neuen Ordnung in der Region und der Welt bilden können“

Weiterhin wird in dem Text festgestellt, dass die Slogans „Tod Amerika!“ und „Tod Israel!“ weiterhin die Slogans der islamischen Umma, insbesondere der Jugend, bleiben werden.

Und: „Die Situation in der Region wird nicht zum alten Zustand zurückkehren, und Washington wird keinen sicheren Ort mehr für die Stationierung von Militärbasen in der Region haben“

Diese Botschaft wurde veröffentlicht, während seit Beginn des Krieges kein einziges Bild und keine Audioaufnahme mit seiner Beteiligung veröffentlicht wurde.

Nahost

Das Wall Street Journal berichtet:

Die US-Marine hat im Rahmen des „Projekts Liberty“ erneut damit begonnen, Handelsschiffen die Durchfahrt durch die Strasse von Hormuz zu erleichtern – ein griechischer Öltanker mit 2 Millionen Barrel Öl an Bord passierte die Straße erfolgreich.


Der pakistanische Verteidigungsminister reagiert auf Trumps Aufforderung an Pakistan, den Abraham-Abkommen mit Israel beizutreten:

„Wir lehnen es ab, einem Abkommen beizutreten, das unseren Prinzipien widerspricht.

Wir vertrauen Israel nicht einen einzigen Tag. Nicht umsonst fehlt der Name Israels im pakistanischen Pass“


Tausende pakistanische schiitische Arbeiter wurden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ohne persönliche Gegenstände und Ersparnisse deportiert.

Die Deportationsprozedur ist sehr schnell: Die Deportierten werden nach ihren Verbindungen zum Iran befragt, anschliessend festgenommen und schnell aus dem Land ausgewiesen.

Laut pakistanischen Berichten wurde den Arbeitern nicht erlaubt, ihr Gepäck mitzunehmen, und sie verloren den Zugang zu ihren Bankkonten und Ersparnissen.

Seit Beginn des Krieges mit dem Iran wurden Tausende pakistanische Arbeiter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten deportiert, obwohl Menschenrechtsgruppen der Ansicht sind, dass die tatsächliche Zahl weitaus höher sein könnte. Obwohl der Druck auf die Schiiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht neu ist, haben die Deportationen während des Krieges mit dem Iran stark zugenommen.

In Pakistan leben etwa 40 Millionen Schiiten – die zweitgrösste schiitische Bevölkerung der Welt. In den Emiraten arbeiten etwa 1,8 Millionen Pakistaner, die jährlich etwa 6 Milliarden Dollar an Geldtransfers in ihre Heimat senden.

Laut Reuters verfolgt die pakistanische Regierung die Situation genau, erhebt dennoch aus „diplomatischen Gründen“ keine Einwände gegen die Emirate.


Die amerikanische Firma Vector Defense und die saudische SR 2 Defense planen, in Saudi-Arabien eine Fabrik zur Herstellung billiger Kampfdrohnen zu errichten. Als Vorbild dient der iranische „Shahed“.

Die Fabrik wird Kampfdrohnen namens Sky Wasp (Himmelswespe) herstellen. Die Reichweite wird mindestens 1’500 km betragen, was es der saudischen Armee theoretisch ermöglichen würde, Teheran mit diesen Drohnen anzugreifen.

Amerikanische Experten versprechen, dass die Fabrik genug Drohnen produzieren wird, um den Bedarf des Königreichs zu decken.

International

Grossbritannien: „Ich habe mein Vertrauen in die britische Gesellschaft verloren“

Der prominente ehemalige Leiter der United Synagogue in Grossbritannien, Jeremy Jacobs, wandert aufgrund des grassierenden Antisemitismus in Grossbritannien nach Israel aus (Aliyah).

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