29.4.2026

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hasbara.news App

Ich sehe, dass noch immer 2/3 der Nutzer meiner App die Version 1.0.0, oder sogar eine noch ältere Beta-Version, installiert haben. Diese funktionieren zwar, haben jedoch einige wichtige Fehler, insbesondere was die PUSH-Nachrichten betrifft. Ich mache deshalb darauf aufmerksam, dass man dringend auf die korrigierte Version 1.0.1 aktualisieren sollte.

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Die Oberste Staatsanwältin Gali Baharav-Miara lässt in ihrem Kampf gegen das orthodoxe Judentum nicht locker. Sie hat der ultraorthodoxen Yeschiwa-Welt (Torah-Schulen) einen schweren wirtschaftlichen Schlag versetzt, indem sie entschieden hat, dass Institutionen, in denen Wehrpflichtige studieren die ihre Dienstpflicht verweigern, nicht länger von Steuervorteilen für Spender profitieren können.

Kurz, also: Wenn ein Student einer solchen Schule den Wehrdienst verweigert, verliert gesamte Schule ihre Steuervorteile.

Die Reaktion der Haredim ließ nicht lange auf sich warten. Angeführt wurde sie vom Vorsitzenden der Degel HaTorah Partei (UTJ), dem Knesset-Abgeordneten Moshe Gafni, der die Generalstaatsanwältin scharf angriff.

Dies ist eine offene Kriegserklärung an die Tora-Welt und das Judentum im Staat Israel“, erklärte Gafni. „Es handelt sich hier nicht mehr um eine juristische Frage – es ist eine systematische und obsessive ideologische Verfolgung der Haredi-Gemeinde und all dessen, was die jüdische Identität des Staates ausmacht


Erez Weiner und Gabi Siboni veröffentlichten eine Studie, in der sie behaupten, dass der Begriff „Siedlergewalt“ das Produkt einer koordinierten Kampagne linksgerichteter Organisationen sei, die von ausländischen Akteuren finanziert werde.

Die Forscher weisen auf die ihrer Ansicht nach große Diskrepanz zwischen internationaler Berichterstattung und der Realität vor Ort hin. Laut der Studie umfassen die Daten des UN-OCHA auch Vorfälle, die nicht mit Gewalt in Zusammenhang stehen, wie beispielsweise jüdische Besuche auf dem Tempelberg, Wanderungen in der Natur oder staatliche Infrastrukturarbeiten.

Weiner und Siboni betonen auch die wirtschaftliche Dimension des Problems. Zwischen 2020 und 2025 sollen ausländische Regierungen und die Europäische Union fast 94 Millionen Schekel an israelische linke Organisationen überwiesen haben, die solche (oft konstruierte) Vorfälle dokumentieren und dann veröffentlichen.

Ihre wichtigste Empfehlung ist die Schaffung einer einheitlichen nationalen Datenbank, die Informationen von Polizei, Shin Bet und Zivilverwaltung zusammenführt und der Welt transparente und verifizierte Echtzeitdaten präsentiert, um das zu widerlegen, was sie als „moderne Ritualmordlegende“ bezeichnen.


Rabbi Dov Lior erteilt Minister Ben-Gvir eine besondere halachische Erlaubnis, alle Bereiche des Tempelbergs zu betreten, und beruft sich dabei auf Israels Souveränität über das Gelände.

Kommentar – Im orthodoxen Judentum (Itamar Ben-Gvir ist orthodox) ist das ein heikles Thema. Das Rabbanut hält bislang an der alten Regelung fest, dass es Juden nicht erlaubt sei, den Tempelberg zu betreten, da man nicht wisse, wo genau die Bereiche sind, die nur vom Hohepriester respektive nur von „gereinigten Juden“ betreten werden dürfen.

Was genau ein „gereinigter Jude“ bedeutet, sprengt hier den Rahmen, doch der Argumentation des Rabbanuts wird entgegengehalten, dass man diese Bereiche inzwischen kenne und sie auch markiert hat.


Verteidigungsminister Israel Katz kündigt finanzielle Sanktionen gegen die Crowdfunding-Kampagne hinter der „humanitären“ Flottille (Global Sumud Flotilla – the 2nd Mission) an.

Die (von der Hamas organisierte) Flottille, die von mehreren Ländern, darunter der Türkei, Spanien und Italien, aus gestartet ist, umfasst mehr als 100 Schiffe und rund 1’000 Teilnehmer.


Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF) berichtete, dass zwei Soldaten während eines Einsatzes im Dorf Silwad im Distrikt Ramallah verwundet und in ein Krankenhaus gebracht wurden, nachdem sie von zwei Terroristen angegriffen worden waren.

Laut dem IDF-Sprecher wurde einer der Terroristen getötet, der andere wurde festgenommen.


In Rumänien fand der erste Flug des taktischen Drohnenmodells Watchkeeper XR des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems statt.

Außerdem wurde in Rumänien das erste Elbit-Werk mit einer lokalen Montagelinie für Drohnen eröffnet, was einen neuen Meilenstein in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Rumänien und Israel im Rüstungsbereich darstellt.


Amer Hujirat, ein Einwohner von Shefa-Amr, wurde im Libanon getötet, als eine mit Sprengstoff bestückte Drohne der Hisbollah detonierte.

Hujirat war ein ziviler Auftragnehmer, der im Auftrag des israelischen Verteidigungsministeriums Ingenieurarbeiten durchführte.

Libanon

Soldaten der IDF entdeckten und zerstörten einen Hisbollah-Raketenwerfer, der in einem zivilen Gebäude im Südlibanon positioniert war und auf Israel und IDF-Truppen gerichtet war (Bericht mit Video).


IDF-Truppen entdecken 900 kg schwere Sprengfallen sowie Raketen- und Mörserlager, während die Streitkräfte ihre Operationen zur Beseitigung von Bedrohungen und zur Eliminierung von Terroristen im Südlibanon fortsetzen (Bericht mit Video).


Jüngster Waffenstillstandsbruch der Hisbollah

Die IAF schoss mehrere aus dem Libanon gestartete Drohnen ab, während mehrere Bedrohungen aus der Luft in Nordisrael Sirenen auslösen.

Kommentar – eigentlich ist diese Überschrift falsch, denn mit der Hisbollah gibt es kein Waffenstillstandsabkommen. Die Hisbollah hat mehrmals verlauten lassen, dass dieses für sie nicht gelte.


Im Libanon wurde der ehemalige palästinensische Botschafter im Land, Ashraf Dabbour, kurz nach seiner Ankunft am internationalen Flughafen in Beirut wegen Korruption festgenommen.

Laut libanesischen Behörden erfolgte die Festnahme aufgrund einer „Roten Ausschreibung“ von Interpol, die Ende letzten Jahres ausgestellt wurde.

Es wird berichtet, dass der Fall mit dem mutmaßlichen Verkauf von Immobilien im Libanon zusammenhängt, die der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) gehörten.

Iran

Ahmad Kaabi, Mitglied des Präsidiums der Expertenversammlung des iranischen Regimes:

Verhandlungen über das Recht zur Urananreicherung sind verboten.

Diese Frage liegt außerhalb des Verhandlungsrahmens.

Sie widerspricht der Position des Obersten Führers und ist aus religiösen Gründen untersagt

Heute sind es genau zwei Monate, seit Khamenei in der Tiefkühltruhe liegt.

Das Regime kann seine Beerdigung nicht durchführen, da die gesamte militärische und politische Führung, einschließlich seines Sohnes Mojtaba Khamenei, an der Zeremonie teilnehmen müsste. In diesem Fall könnte ihr öffentliches Erscheinen das Risiko einer Offenlegung ihres Aufenthaltsorts mit sich bringen.

In der Zwischenzeit machen die Iraner in den sozialen Medien Witze darüber und vergleichen Khamenei mit Eiscreme und Hackbraten, die im Kühlschrank verderben.

USA

Präsident Trump erklärte, die USA würden die Seeblockade gegen den Iran so lange aufrechterhalten, bis die Bedenken hinsichtlich des Atomprogramms ausgeräumt seien, und wies Teherans Vorschlag zur Lockerung des Drucks zurück.

Präsident Trump zum Iran: „Ich werde die Seeblockade gegen den Iran fortsetzen, bis ein Atomabkommen erzielt ist. Die Blockade ist wirksamer als die Luftangriffe. Sie ersticken wie ein ausgestopftes Schwein. Und es wird immer schlimmer für sie

Kommentar – er hat den iranischen Vorschlag, wie ich ihn gestern beschrieben habe, also zurückgewiesen. Er ist nicht in die Falle getappt und das ist gut so.

Sein Ziel sei, so wird berichtet, den Iran zur Kapitulation zu zwingen, ohne dass es zu erneuten militärischen Aktionen kommt.


Die Ausgaben der USA für die Operation gegen den Iran beliefen sich auf über 65 Milliarden Dollar, gibt das Portal „Iran War Cost Tracker“ an.

In einer Anhörung vor dem Streitkräfteausschuss des US-Kongresses nannte Jules Hurst III., der Finanzchef des Pentagons, folgende Details:

Gesamtsumme: Etwa 25 Milliarden US-Dollar wurden seit Kriegsbeginn am 28. Februar 2026 ausgegeben.

Hauptausgaben: Der Großteil dieser Mittel entfiel auf Munition, insbesondere Tomahawk-Marschflugkörper sowie Patriot- und THAAD-Abfangraketen.

Weitere Kosten waren für den laufenden Betrieb, Truppenstationierungen und den Ersatz verloren gegangener Ausrüstung.“

Kommentar – Eine große Diskrepanz zwischen den Medienberichten und jenen der Regiereng.

Doch wie dem auch immer sei: diesen Ausgaben müsste man die Einnahmen gegenüberstellen, um ein Gesamtbild zu erhalten. Wir können davon ausgehen, dass Donald Trump diese Rechnung sehr gut im Auge behält.


Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth über den Iran:

Die größte Herausforderung, der größte Gegner, dem wir derzeit gegenüberstehen, sind die rücksichtslosen, hilflosen und pessimistischen Worte der demokratischen Kongressabgeordneten und einiger Republikaner

Zwei Monate sind vergangen — ich erinnere Sie daran, zwei Monate Konflikt. Nur für den Fall, meine Generation weiß, wie lange wir im Irak waren, wie lange wir in Afghanistan waren, wie lange wir in Vietnam waren.

Zwei Monate, in denen wir einen existenziellen Kampf um die Sicherheit des amerikanischen Volkes geführt haben: Der Iran darf keine Atombombe haben. Wir sind stolz auf dieses Unterfangen

International

Antisemitismus in Kanada nimmt stark zu: 6’800 Vorfälle im Jahr 2025

Ein Bericht von B’nai Brith dokumentiert 6’800 antisemitische Vorfälle im Jahr 2025 und hebt den starken Anstieg, die Zunahme im Internet und die wachsende Besorgnis im ganzen Land hervor.


Auch in Großbritannien wird es für Juden zunehmend ungemütlich: Vor einer Synagoge wurden zwei Juden niedergestochen (Bericht mit Video).

Das hier gezeigte Video zeigt die Festnahme des Attentäters.

Und – natürlich – leidet er, ein muslimischer Einwanderer, (laut der britischen Polizei) unter psychischen Gesundheitsproblemen.

Er ist von Mitgliedern der Schomrim-Organisation der jüdischen Gemeinde festgenommen worden.

Der Botschafter der Weltzionistischen Organisation in Großbritannien, Matan Bar-Noy, sagte unmittelbar nach diesem Terroranschlag:

Ich nehme jetzt auf der Straße meine Kippa und auch mein Abzeichen ab, weil es die Anweisung gibt, alle jüdischen Symbole zu verdecken. Es ist traurig, dass man hier in Großbritannien – einem freien, demokratischen Land, das Juden vor den Nazis und der gesamten freien Welt gerettet hat – nicht mehr als Jude frei herumlaufen kann. Es ist sehr traurig

Kommentar – Matan Bar-Noy scheint vergessen zu haben, dass Großbritannien damals jüdischen Flüchtlingen die Flucht in ihr Mandatsgebiet Palästina untersagt, ihre Schiffe beschossen und die Insassen in Konzentrationslagern in Zypern eingesperrt hat. Mehrere dieser Schiffe haben die Briten auch nach Deutschland zurück und damit direkt in die Todeslager geschickt.


Laut Jewish Insider hat Mathias Döpfner, CEO des Digitalmedienkonzerns Axel Springer, gegenüber Mitarbeitern der US-amerikanischen Website Politico (dem führenden Online-Nachrichtenportal für Politik in den USA) klargestellt, dass jeder, der mit den Grundprinzipien, einschließlich des Existenzrechts des Staates Israel, nicht einverstanden ist, das Unternehmen verlassen könne.

Als CEO von Axel Springer kontrolliert Mathias Döpfner die folgenden großen Medienunternehmen:

In Deutschland:

  • Bild
  • Die Welt
  • B.Z. (Berlin)
  • Berliner Morgenpost

In Großbritannien:

  • The Daily Telegraph
  • Sunday Telegraph
  • Telegraph.co.uk

In den USA/International:

  • Politico (einschließlich Politico Europe)
  • Business Insider (jetzt Insider)
  • Morning Brew

In Polen:

  • Fakt
  • Forbes Polska
  • Newsweek Polska
  • Onet

Kommentar – der Axel Springer Verlag ist eines der wenigen Medienkonzerne, die sich dem derzeit sehr populären Trend zum Judenhass nicht unterwirft. Wir können davon ausgehen, dass er kein Geld aus Qatar erhält.


Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission:

Jedes Abkommen mit dem Iran muss eine sichere und dauerhafte Durchfahrt durch die Straße von Hormus ohne Gebühren gewährleisten und das iranische Atom- und Raketenprogramm thematisieren

(Bissiger) Kommentar – Die Entschlossenheit, mit welcher die EU diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen sucht, verdient unsere Bewunderung. Mit Sicherheit haben die IRGC dieser Rede aufmerksam zugehört.


Vor dem Hintergrund der andauernden Blockade in Hormuz stieg der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl heute und erreicht 119 USD.

Kommentar – Wer vor 1 Woche eingekauft hat, macht 20% Gewinn in 7 Tagen.


Der Schweizer Nationalrat lehnte, dem Bundesrat folgend, einen Antrag auf formelle Anerkennung des Staates Palästina ab: 116 Stimmen dagegen, 66 dafür und 11 Enthaltungen.

Die Parlamentarier unterstützten die Empfehlung des Auswärtigen Ausschusses, der die Voraussetzungen für eine Anerkennung als nicht erfüllt ansah, da es in diesem Land keine handlungsfähige und unabhängige Regierung gebe.


Yuri Ushakov, ein Assistent des Kremls, berichtete am Mittwoch, den 29. April, von einem 1.5-stündigen Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump und bezeichnete es als „freundschaftlich und geschäftlich„.

Während des Gesprächs verurteilte Putin das jüngste Attentat auf Trump, äußerte seine Unterstützung für dessen Entscheidung, das Waffenstillstandsabkommen mit der Islamischen Republik zu verlängern, und schlug Ideen zur Lösung des Problems des iranischen Atomprogramms vor.

In einem anderen Teil des Gesprächs äußerte Trump die Hoffnung auf eine baldige Einigung über die Beendigung der Kämpfe in der Ukraine.

Putin schlug vor, ein Waffenstillstandsabkommen in der Ukraine zeitgleich mit den Feierlichkeiten zum „Siegestag“ im Mai zu schließen, was von Trump positiv aufgenommen wurde.

Der russische Präsident bezeichnete die militärischen Aktionen der Ukraine in diesem Gespräch als „terroristische Methoden“.

Neben Sicherheitsfragen tauschten die Führer der beiden Großmächte Meinungen zu potenziellen Wirtschaftsprojekten und zur Zusammenarbeit im Energiebereich aus.


Laut Informationen von Iran International hat die kanadische Polizei Mehdi Tadsch, den Präsidenten des iranischen Fußballverbands, nicht ins Land gelassen, obwohl dieser nach Kanada reisen wollte, um am FIFA-Kongress in Vancouver teilzunehmen.

Mehdi Tadsch war früher beim Geheimdienst der Revolutionsgarden tätig.


Die „Gaza Flottille“ befindet sich derzeit in der Nähe Griechenlands, etwa 5 Tage von den Küsten Israels entfernt. Bei ihrer derzeitigen Geschwindigkeit wird erwartet, dass sie am nächsten Dienstag in unserer Region ankommt.

Das israelische Außenministerium in einer Erklärung gegen die herannahende Flotte:

Dies ist nicht mehr als ein PR-Trick, der darauf abzielt, Trumps Friedensplan für Gaza zu untergraben. Das Ziel der Flotte ist, von der Tatsache abzulenken, dass die Hamas sich nicht entwaffnen lassen will



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