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Israel
Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.
Kurz vor dem 78sten Unabhängigkeitstag (Yom HaAtzmaut, am 22.4.2026) werden aktualisierte Zahlen veröffentlicht: Israels Bevölkerungszahl erreicht 10.2 Millionen.
Das spiegelt ein rasantes Wachstum wider, das durch hohe Geburtenraten, Aliya und die steigende Lebenserwartung bedingt ist.
Laut den veröffentlichten Statistiken gehören 76% der Bevölkerung den Kategorien „Juden und Sonstige“ an („Sonstige“ sind viele Ehepartner von israelischen Juden), 21.1% sind Araber und etwa 2.9% sind Ausländer. Seit dem letzten Unabhängigkeitstag ist die Bevölkerung um rund 146’000 Menschen gewachsen, darunter 177’000 Geburten und 21’000 Neu-Einwanderer.
Israel gilt als ein sehr junges Land: 27% der Bevölkerung sind Kinder unter 14 Jahren, und nur 13% sind älter als 65 Jahre. Heute leben etwa 45% der weltweiten jüdischen Bevölkerung in Israel.
Was anhand der Kriege überraschen mag: Israel belegt im UN-Weltglücksbericht 2026 Platz 8. 91% sind mit ihrem Leben zufrieden und 96% sind mit ihrer Beziehung zu ihren Familien zufrieden.
Laut Prognosen des Zentralamts für Statistik wird sich dieser Trend voraussichtlich fortsetzen. Bis zum 100. Unabhängigkeitstag Israels im Jahr 2048 wird die Bevölkerung voraussichtlich 15.2 Millionen erreichen und bis 2065 die 20-Millionen-Marke überschreiten.
In dieser Woche kamen etwa 50 Neu-Einwanderer aus Nordamerika an. Seit Jahresbeginn sind es über 540. Zudem wurden mehr als 4’100 Einwanderungsakten eröffnet.
Eine abstruse Geschichte über palästinistische Propaganda: „Gestohlenes Haus & Baby“.
Der Medienstar Elchanan Shkolnik geriet ins Zentrum einer modernen Ritualmordlegende, nachdem ein harmloser Beitrag, den er auf X geteilt hatte, bei einem feindseligen Publikum weltweit „explodierte“.
Letzte Woche postete Shkolnik ein Foto von sich in IDF-Uniform, auf dem er seinen kleinen Sohn im Arm hält, mit der Bildunterschrift: „Mein geliebter Sohn, ich gehe, damit du eine bessere Zukunft hast.“ Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich der Beitrag rasant und erreichte Millionen von Aufrufen.
Die Hetze begann, als antisemitische Nutzer ein Detail im Hintergrund des Fotos bemerkten: einen gerahmten Gegenstand an der Wand mit einem arabischen Vers. Ohne die Fakten zu überprüfen, verbreiteten Tausende von Nutzern eine Verschwörungstheorie, der zufolge der Soldat das Foto in einem gestohlenen palästinensisch-arabischen Haus aufgenommen hatte. Einige behaupteten sogar, das Baby in seinen Armen sei ein entführtes palästinensisches Baby.
Während einer Pause von seinem Reservedienst bemerkte Shkolnik den Sturm um sich herum und stellte die Angelegenheit richtig. Er erklärte, dass das Haus auf dem Foto seinen Schwiegereltern gehöre, jüdischen Einwanderern aus Syrien, die arabische Motive in ihrem Haus pflegen.
Die Palästinensische Autonomiebehörde warnt, während jüdische Gruppen versprechen: „Wir werden die israelische Flagge auf dem Tempelberg hissen“
Jüdische Organisationen, darunter „Beyadenu – Rückkehr zum Tempelberg“, rufen Juden dazu auf, am Mittwoch, dem israelischen Unabhängigkeitstag, ihre heiligste Stätte zu besuchen.
Die Organisation plant und bewirbt einen Besuch des Tempelbergs am Unabhängigkeitstag unter dem Motto: „Ohne den Tempelberg gibt es keine Unabhängigkeit.“ Sie ruft die Öffentlichkeit dazu auf, sich ihr anzuschließen und israelische Flaggen zu schwenken, „um unseren Feinden zu beweisen, dass sie uns nicht besiegen werden“ und die Souveränität Israels zu stärken.
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) erklärt, dass Aufrufe zum Schwenken israelischer Flaggen im „Al-Aqsa-Moschee-Komplex“ eine „Provokation darstellen, die die Heiligkeit des Ortes verletzt“ und „gefährliche Konsequenzen“ haben wird, für deren Eskalation Israel die volle Verantwortung übernehmen muss.
Finanzminister Bezalel Smotrich legte in einer Rede zur Wiederbesiedlung der Stadt Sa-Nur im nördlichen Samaria seine Vision für Israels andauernde Mehrfrontenkampagne dar.
- Wir müssen einen politischen Sieg einleiten, der die militärischen Erfolge festigt und die Grenzen des Staates um verteidigungsfähigen Grenzen erweitert.
- Anstatt dem Feind Territorium zu überlassen, sollten wir dem Feind Territorium wegnehmen.
- Ich fordere den Premierminister auf, die israelischen Streitkräfte anzuweisen, sich unverzüglich auf die vollständige Eroberung des Gazastreifens vorzubereiten, die israelische Kontrolle über das gesamte Gebiet des Streifens zu errichten und dort israelische Siedlungen zu bauen.
- Ohne Siedlungen wird es keine Sicherheit geben.
- Seit hundert Jahren gilt: „Wo der Pflug hinkommt, folgen Grenze und Sicherheit“. Der Krieg muss mit einer Erweiterung der Grenzen des Staates Israel enden.
2005, im Zug der Oslo-Abkommen und der Übergabe des Gazastreifens an die Palästinenser, waren die Juden in diesem Ort enteignet und vertrieben worden. Jetzt kehren die ersten wieder dorthin zurück. Unter ihnen ist auch der Gouverneur von Samaria, Yossi Dagan, der damals auch aus der Siedlung vertrieben worden war. Bei der Zeremonie bezeichnete er den Moment als „einen bedeutenden Schritt – persönlich, national und emotional“.
Es sprach dort auch der Verteidigungsminister Israel Katz. Auch er teilte auch eine persönliche Anmerkung mit: „Als Fallschirmjäger begann meine Laufbahn bei den israelischen Streitkräften auf dem Stützpunkt Sa-Nur. Für mich schließt sich jetzt ein wichtiger Kreis“
Er kündigte außerdem eine umfangreiche Infrastrukturinitiative an. Ein Plan im Wert von 350 Millionen NIS soll die Verlegung und Stärkung von Stützpunkten der israelischen Streitkräfte in Judäa und Samaria zum Ziel haben. Dies sei Teil umfassenderer Bemühungen zur Stärkung der langfristigen Sicherheitslage Israels.
Veränderungen beim Shin Bet unter ihrem neuen Direktor David Zini.
Ein Bericht beschreibt interne und operative Veränderungen innerhalb des Shin Bet unter Direktor David Zini, darunter Strategiewechsel und kulturelle Anpassungen.
Kommentar – Ich halte das für eine positive und längst fällige Entwicklung, allerdings wird es einige Zeit brauchen, bis solches auch in den unteren Etagen ankommt.
Dr. Dan Diker, Präsident des Jerusalemer Zentrums für Sicherheit und Außenpolitik, erklärt, warum die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon zwar symbolisch wichtig, aber durch den Einfluss der Hisbollah eingeschränkt seien und dass es unwahrscheinlich sei, dass sie zu einer vollständigen Abrüstung führen werden.
Kommentar – eine interessante Analyse, sehr lesenswert.

Ministerpräsident Netanjahu veröffentlicht auf seinem Twitter-Account ein Video über die Erfolge im Krieg.
Auf der vom Ministerpräsidenten gezeigten Karte ist das von der israelischen Armee in Südsyrien eroberte Gebiet ebenfalls gelb markiert.
Fortan heißt es:
- „Gelbe Linie“ in Gaza
- „Gelbe Linie“ in Libanon
- „Gelbe Linie“ in Syrien
Die palästinensische Bevölkerung wird von der P.A. massiv aufgeblasen. Ende 2025 hat das statistische Amt eine Bevölkerung von 5.56 Mio (im „Staat Palästina“) rapportiert. Wie das palästinensische Wahlregister und die Geburtenrate zeigt, ist diese Zahl jedoch um mindestens 0.5 Mio zu hoch.
Gaza
Ghassan al-Dheini, Kommandeur der Volkskräfte-Miliz in Rafah, gab heute den Beginn einer umfassenden Operation gegen die Hamas im gesamten Gazastreifen (in Zusammenarbeit mit anderen Volkskräfte-Milizen) bekannt.
Hintergrund ist die Weigerung der Hamas, sich zu entwaffnen, und ihr Versäumnis, dem Ultimatum in dieser Angelegenheit nachzukommen.
Die Operation trägt den Namen „Abschreckung von Aggression“. Das Video zeigt al-Dheinis bewaffnete Männer im Gebiet Al-Mawasi in Khan Yunis im südlichen Teil des Gazastreifens.
Vor dem Hintergrund von Berichten, dass Israel sich auf eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen in Gaza vorbereitet, berichtet die New York Times, dass die Hamas bereit sei, Hunderte von Waffen, die sich im Besitz der Polizei und der Sicherheitsdienste in Gaza befinden, zu übergeben.

Alles, was sie sagen und schreiben, ist eine Lüge.
Buchstäblich alles.
Das sind Mumien aus dem Museum von Bolivien.
Die UN-Organisation habe es nicht nur versäumt, die Opfer-Zahlen der Hamas kritisch zu bewerten, sondern hat sie in einigen Fällen sogar noch weiter aufgebauscht, sagt ein Experte.
Libanon
Dieser Artikel beschreibt die neue „Gelbe Linie* im Süden des Libanon. Sie gilt seit dem Waffenstillstand und wird auch „die vorgeschobene Verteidigungslinie“ genannt. Es operieren dort 5 Divisionen zusammen mit israelischen Marinekräften.

Die Fläche innerhalb der „gelben Linie“ (hier rot gezeichnet) im Südlibanon wird auf etwa 500 Quadratkilometer geschätzt.
Die Gesamtfläche des Gazastreifens beträgt 365 Quadratkilometer. Die gelbe Fläche im Gazastreifen umfasst etwa 60% davon, also rund 220 Quadratkilometer.
Die Fläche der gelben Linie im Libanon ist damit mehr als doppelt so groß wie die Fläche der gelben Linie im Gazastreifen.
Die 162. Division der IDF hat innerhalb der „Gelben Linie“ im Süden Libanons über 405 terroristische Infrastrukturen demontiert, über 250 Terroristen eliminiert und mehr als 1’000 Waffen und Munitionsgegenstände sichergestellt (Bericht mit vielen Videos).
Der Hisbollah-Führer Naim Qassem erklärte am Samstag, der Waffenstillstand mit Israel müsse ein vollständiges Ende der Aggression bedeuten. Er warnte, die Hisbollah werde Vergeltung für israelische Verstöße im Südlibanon üben.
„Es gibt keinen einseitigen Waffenstillstand“, sagte Qassem in einer von der Nachrichtenagentur Xinhua zitierten Erklärung. Die Hisbollah-Terroristen würden „entsprechend auf Verstöße gegen das Abkommen reagieren“
Er skizzierte fünf Kernpunkte:
- ein dauerhaftes Ende der Kampfhandlungen im gesamten Libanon,
- einen vollständigen israelischen Rückzug,
- die Freilassung von Gefangenen,
- die Rückkehr von Binnenvertriebenen und
- den Wiederaufbau mit arabischer und internationaler Unterstützung.
Die schweren Vorfälle des vergangenen Wochenendes zeigen, dass die Sicherheitslage im Libanon auch während der Waffenruhe komplex und gefährlich für die Soldaten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte bleibt.
Der Militärkorrespondent Doron Kadosh wies darauf hin, dass die israelischen Streitkräfte im Südlibanon nicht nur durch die Bedrohung durch Sprengsätze, sondern auch durch die Präsenz von Terroristengruppen in den von der IDF kontrollierten Gebieten gefährdet sind.
Laut Kadosh können diese Terroristen jederzeit plötzlich auftauchen und Selbstmordattentate verüben, wodurch sich die Lage vor Ort weiter verschärft. Diese Realität erfordert von den Truppen höchste Wachsamkeit, selbst während der offiziell als Waffenstillstand definierten Phase.
Die libanesische Zeitung Al-Mayadeen berichtet über ein Feuergefecht zwischen israelischen Streitkräften und Hisbollah-Kämpfern im Dorf Deir Siryan, das innerhalb der gelben Linie im Südlibanon liegt.
Laut Al-Mayadeen begann das Feuergefecht gegen 15:00 Uhr, als israelische Streitkräfte in das Gebiet des Dorfes vorrückten und von Hisbollah-Mitgliedern entdeckt wurden.
Ganze Quartiere der symbolträchtigen Hisbollah-Hochburg Bint Jbeil werden dem Erdboden gleich gemacht.
Ibrahim Al-Saqer, ein prominente libanesischer christlicher Aktivist:
„90% der Libanesen beteten insgeheim, dass es keinen Waffenstillstand geben würde, damit die Hisbollah erfolgreich besiegt werden kann„
Im Dorf Yohmor in der westlichen Bekaa-Ebene zündete ein Einwohner vor einigen Tagen ein riesiges Porträt von Hassan Nasrallah an.
Die Gemeinde Yohmor verurteilte den Vorfall aufs Schärfste.
Yohmor ist ein schiitisches Dorf, dessen Bevölkerung mehrheitlich die Hisbollah und die schiitische Amal-Bewegung unterstützt.
Später wurde berichtet, dass Hisbollah-Kämpfer einen Bewohner des Dorfes festgenommen hätten, der dieses Plakat angezündet haben soll, und ihn ein neues Plakat aufhängen liessen.
„Es gab da ein Missverständnis“, erklärte der Mann und fügte hinzu: „Auf deinen Befehl, Nasrallah!“

Ein Foto sorgt in den libanesischen sozialen Medien für Aufsehen, nachdem es von der Website „Bint Jbeil“ veröffentlicht worden ist.
Es soll die Küche eines Hauses in Bint Jbeil zeigen.
Tausende Kommentare und Tweets. Die Leute können es einfach nicht fassen… Die libanesische Journalistin Dina Makled (mit über 100’000 Followern auf Twitter) schreibt dazu:
„Eine israelische Soldatin hat Fotos von sich in einem Haus im Südlibanon veröffentlicht„
„Das Schmerzlichste an diesem Bild ist, dass es das Gefühl des Verlustes unerträglich macht. Es ist ein Haus, in dem noch Grün wächst, in dem noch Spuren des Lebens seiner Besitzer zu sehen sind, die jedoch gewaltsam vertrieben wurden. Ihnen ist die Rückkehr verboten, während eine Soldatin der Besatzungsarmee das Haus betritt, Pflanzen sammelt, kocht und lacht, als ob es keine Besitzer hätte. Als ob den Bewohnern von 55 Dörfern nicht verboten wäre, in ihre verlassenen Häuser im Süden zurückzukehren, und als ob all diese Zerstörung nicht schon genug wäre.
Die Szene ist erniedrigend, weil sie alles verkörpert: Menschen von ihrem Land zu vertreiben und dann ihre Häuser und Gärten in einen verlassenen Raum für Eindringlinge zu verwandeln. Das ist Besetzung und die bewusste Demütigung der Menschen, ihrer Würde und ihres grundlegenden Rechts, zu dem zurückzukehren, was sie mit ihren eigenen Händen geschaffen haben“
Bericht auf dem saudischen Kanal Al- Hadath
Libanesische Bürger, die in ihre Häuser im Süden des Libanon zurückgekehrt waren, fanden dort Radiosender, Drohnenkontrollsysteme und Leichen von Hisbollah-Kämpfern.
Berichten zufolge drohte ihnen die Hisbollah, nicht darüber zu sprechen, dass Mitglieder der Organisation ihre Häuser genutzt hatten, hauptsächlich nördlich des Litani.
Ein interessantes Video zeigt uns einen der Tunnel der Hisbollah in Israels Grenznähe.
Syrien

Südsyrien
Im Gebiet von Quneitra wurden abschussbereite, auf Israel gerichtete Raketen entdeckt.
Offizielle syrische Medien berichten, dass syrische Regierungstruppen eine Hisbollah-Zelle festgenommen haben, die Raketen vom syrischen Golan aus auf Israel abfeuern wollte.
Auf den Raketen stand geschrieben: „Für den Sieg unserer Brüder in Palästina und im Libanon“
Die Hisbollah bestreitet in einer Erklärung jegliche Verbindung zu den Raketenwerfern in Quneitra. „Wir sind in Syrien nicht präsent„
Iran
Amerikanische Geheimdienste glauben, dass der Iran trotz der schweren Rückschläge noch immer über 60% seiner Raketenwerfer und 40% seiner Drohnenkapazitäten besitze.
Kommentar – Wenn solche Zahlen nicht durch israelische Berichte bestätigt werden, erlaube ich mir erhebliche Zweifel.

Der iranische Vizepräsident Mohammad Reza Aref:
„Die Straße von Hormus ist in iranischer Hand.
Entweder sie geben uns am Verhandlungstisch, was uns zusteht, oder wir werden es uns auf dem Schlachtfeld holen.
Trumps Aussagen sind Lügen und verdienen keine Antwort„
Der Iran gab bekannt, die Straße von Hormus (wieder) geschlossen zu haben und sie bis zum Kriegsende unter seiner Kontrolle zu halten. Laut einer regionalen Geheimdienstquelle, die von Fox News zitiert wurde, steht die Wasserstraße vollständig unter der Kontrolle der Islamischen Revolutionsgarde und mehrere Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden.
Mohammad Ghalibaf, Präsident des iranischen Parlaments und Leiter der iranischen Verhandlungsdelegation für die Gespräche mit den USA:
„Für mich bedeutet Erfolg, als Märtyrer zu sterben“
Kommentar – ein Erfolg, den ich ihm gerne gönnen werde…
Die iranische Nachrichtenagentur „Tasnim“, die den Revolutionsgarden nahesteht, meldet: „Iran bereitet sich auf mögliche erneute Kämpfe vor„
Der Iran droht, die Meerenge von Bab al-Mandab, das Saudi-Aramco-Unternehmen, den Hafen von Yanbu und den Hafen von Fujairah in den Feuerkreis zu ziehen. Die iranische Nachrichtenagentur schreibt dazu:
Die Beobachtung amerikanischer Bewegungen in den letzten Tagen deutet auf mehrere bemerkenswerte Aktionen hin, darunter:
- Verlegung einiger amerikanischer Kriegsschiffe in die Region.
- Eine ungewöhnlich umfangreiche Luftbrücke für den Transport von Ausrüstung.
- Einsatz mehrerer schwerer Transportflugzeuge vom Typ C-5 und C-17 für Waffentransporte.
- Übungen zur Einnahme einer Insel in Bahrain und zur schnellen Eroberung eines Küstenabschnitts.
- Umfangreiche Flüge amerikanischer Drohnen über verschiedenen Inseln.
- Verlegung einiger amerikanischer Verteidigungssysteme in die Region und mehr.
Iran erwägt daher parallel zwei Szenarien und hat sich auf beide entsprechend vorbereitet:
- Erstes Szenario: Nutzung des Truppenaufmarsches, um psychologischen Druck auszuüben und so Zugeständnisse in den Verhandlungen zu erzwingen.
- Zweites Szenario: Inszenierung von Verhandlungen als Vorbereitung auf einen überraschenden und schnellen Militärschlag gegen mehrere iranische Inseln. Die USA verfügen über umfangreiche Erfahrung mit Täuschungsmanövern in Verhandlungen und haben Iran im vergangenen Jahr zweimal während laufender Gespräche angegriffen, während sie gleichzeitig behaupteten, die Kontakte würden Fortschritte machen.
Als Reaktion darauf ist Iran in höchster Alarmbereitschaft und hält ein Kriegsszenario sogar für wahrscheinlicher als die Fortsetzung der Gespräche. In den vergangenen zwei Wochen hat Iran Vorbereitungen getroffen, um dem Feind „die Hölle auf Erden“ zu bereiten.
Der Iran habe sich geweigert, an der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA teilzunehmen, berichtet die Nachrichtenagentur IRNA.
Nach einer ersten, ergebnislosen Gesprächsrunde am vergangenen Wochenende in Islamabad (Pakistan) war eine Fortsetzung für Montag geplant.
Die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg wächst, da die aktuelle Waffenruhe bereits am kommenden Mittwoch ausläuft.
USA
In einem Beitrag auf Truth Social lobt Präsident Trump Israel als „großartigen Verbündeten“ und nennt es mutig, kühn, loyal und klug.
Kommentar – Ähnlich lobende Worte über europäische Länder muss ich verpasst haben.
Donald Trump warnt den Iran: „Jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke“
Präsident Trump erklärte, der Iran habe Schiffe in der Straße von Hormus beschossen, den Waffenstillstand gebrochen und müsse mit möglichen US-Angriffen rechnen, während die Gespräche in Pakistan vorbereitet werden.
Donald Trump beschuldigte am Sonntag den Iran, das Waffenstillstandsabkommen gebrochen zu haben. Er erklärte, iranische Streitkräfte hätten in der Straße von Hormus das Feuer eröffnet. In einem Beitrag auf Truth Social schrieb Trump, die Schüsse seien auf ein französisches Schiff und einen britischen Frachter gerichtet gewesen. Er bezeichnete dies als „einen eklatanten Verstoß“ gegen das Abkommen.
Er fügte hinzu, US-Vertreter würden zu Verhandlungen nach Islamabad, Pakistan, reisen und dort am Sonntagabend eintreffen.
Dazu: Der Iran hat seine Teilnahme bislang nicht zugesagt…

Das Wall Street Journal berichtet:
„Das US-Militär bereitet sich darauf vor, in den kommenden Tagen weltweit Schiffe mit Verbindungen zum Iran, darunter Öltanker, zu beschlagnahmen – im Rahmen der Operation „Epic Fury“ im Wirtschaftsbereich, die darauf abzielt, die iranische Wirtschaft weiter zu belasten„
Eine Lehre kommt besser spät als nie: Der republikanische Senator Lindsey erklärt, was er in den letzten 24 Stunden über den Iran gelernt hat.
„Vor etwa 24 Stunden erklärte der iranische Außenminister, der Mann im Anzug, die Straße von Hormus sei für den uneingeschränkten Schiffsverkehr geöffnet. Letzte Nacht griffen die Revolutionsgarden, die Männer mit den Waffen, ein Containerschiff an und erklärten die Straße für geschlossen.
Ich habe Folgendes gelernt: Nicht der Mann im Anzug trifft die Entscheidungen. Diejenigen, die die Entscheidungen treffen, sind die bewaffneten Männer, die Revolutionsgarden, das iranische Äquivalent der SS/Gestapo – ein wichtiger Unterschied.
Diesen Unterschied zu ignorieren, könnte uns teuer zu stehen kommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Präsident Trump diese Provokation nicht unbeantwortet lassen wird.
Der Ausgang dieses Konflikts wird die Stabilität der Region und der Welt für Jahrzehnte bestimmen. Dank Präsident Trumps entschlossener Führung, der Verhängung der Blockade und der Unterstützung unseres exzellenten Militärs haben wir langfristig alle Trümpfe in der Hand„
Kommentar – Er hätte das früher lernen können, wenn er mich oder einen meiner Leser befragt hätte…
Die Vereinigten Staaten führten mehrere Spezialübungen zur Landung von Truppen auf einer Insel durch, darunter ein Szenario zur „vollständigen Übernahme einer Insel“ – inmitten von Trumps Drohungen…
Im Rahmen der Vorbereitungen fanden auch mehrere Gespräche mit Israel und den israelischen Streitkräften statt.
Nahost
Die iranische Nachrichtenagentur „Mehr“ berichtet, dass die US-Marine auf ein iranisches Handelsschiff geschossen habe, um es zur Umkehr zu zwingen und es daran zu hindern, die Blockade zu durchbrechen.
Das unter iranischer Flagge fahrende Frachtschiff „TOUSKA“ ist fast 275 Meter lang und beinahe so schwer wie ein Flugzeugträger.
Präsident Trump bestätigt den Bericht der iranischen Nachrichtenagentur „Mehr“: „Das US-Militär hat ein iranisches Schiff beschossen„
Laut Präsident Trump versuchte das iranische Schiff, die Blockade zu durchbrechen und habe alle Warnungen ignoriert. Daraufhin sei dessen Maschinenraum beschossen worden. Das Schiff stehe nun unter Aufsicht der US-Marine, da es gegen Sanktionen des US-Finanzministeriums verstoßen hat.
„Die Iraner haben ein weiteres Schiff verloren„
International
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa auf der „Konferenz der Globalen Linken“ in Barcelona:
„Viele andere Länder erkennen inzwischen, dass sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland ein regelrechter Völkermord stattfindet„

Auch der Knesset-Abgeordnete Ahmad Tibi nimmt an der „Konferenz der Globalen Linken und Progressiven Bewegungen“ teil, die heute und gestern in Barcelona stattfand.
Hier auf dem Foto trifft er Pedro Sánchez, den spanischen Ministerpräsidenten, den prominentesten europäischen Ministerpräsidenten, wenn es um antiisraelische Aktivitäten geht.
New York
Demonstration zum „Tag der palästinensischen Gefangenen“.
Die Demonstranten halten ein Schild: „Globalisiert die Intifada!“
-> Der Aufruf zu weltweitem Judenmord.
Frage – Würde sich jemand trauen, sich diesem Umzug mit einem meiner #NoToDshihad T-Shirts zu nähern?
Manchester, England
Eine Demonstration zum „Tag der palästinensischen Gefangenen“ fordert die Freilassung der palästinensischen „politischen Gefangenen“.
Palästinensische Flaggen werden neben Flaggen der Islamischen Republik Iran gehisst.
Sie protestieren nicht gegen die Inhaftierung Zehntausender Bürger und politischer Gefangener durch das iranische Regime, sondern schwenken dessen Flagge.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez:
„Am kommenden Dienstag werden wir beim Treffen der europäischen Außenminister vorschlagen, dass die Europäische Union das Kooperationsabkommen mit Israel angesichts der Menschenrechtsverletzungen der Netanjahu-Regierung kündigt„
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