Inhalt
Heute war ich privat sehr beschäftigt und habe jetzt nur noch wenig Zeit und Energie für diesen Bericht. Deshalb nur das Wichtigste in Kürze.
Israel
Das Treffen zwischen Trump und Netanjahu hat begonnen.
Trump auf Journalistenfragen an der Seite von Premierminister Netanjahu:
Zum Iran: „Wenn der Iran sein Atomprogramm wieder aufbaut, werden wir ihn erneut angreifen. Ein Abkommen ist besser. Es ist klüger. Sollte der Iran weiterhin ballistische Raketen entwickeln, werde ich einen israelischen Angriff auf den Iran unterstützen. Sollten sie ihr Atomprogramm fortsetzen, wird der Angriff schnell erfolgen.“
Zu den türkischen Soldaten der internationalen Truppe im Gazastreifen: „Ich habe gute Beziehungen zu Erdoğan, wir werden darüber sprechen … wenn es gut ist, ist es gut … aber es hängt von Bibi ab. Die Türkei ist ausgezeichnet. Für mich ist Erdoğan sehr gut.“
Zu Netanjahu: „Er hat phänomenale Arbeit geleistet. Er hat Israel durch eine traumatische Zeit geführt. Wäre an seiner Stelle ein ungeeigneter Premierminister gewesen, gäbe es Israel heute nicht. Bibi ist eine starke Persönlichkeit. Er kann manchmal sehr hart sein. Aber man braucht eine starke Persönlichkeit. Wäre es eine schwache Persönlichkeit gewesen, gäbe es Israel jetzt nicht. Das wäre mit den meisten anderen Führern undenkbar. Israel ist heute stärker denn je.“
Zur Hamas: „Die Hamas muss entwaffnet werden„.
Zum Wiederaufbau des Gazastreifens: „Er wird sehr bald beginnen“ [Trumps Antwort auf die Frage, ob der Wiederaufbau vor der Entwaffnung der Hamas beginnen würde].
Zur Begnadigung Netanjahus: „Ich denke, er wird begnadigt werden. Wie könnte es auch anders sein? Er ist ein Premierminister von Weltrang und ein Held – wie könnte man ihm die Begnadigung verweigern? Ich habe mit Präsident Herzog gesprochen, er sagt, sie sei in Arbeit„.
Zu einem Abkommen zwischen Israel und Syrien: „Ich hoffe, Netanjahu wird mit Syrien gut auskommen, denn der neue syrische Präsident arbeitet sehr hart, um gute Arbeit zu leisten, er gibt sich wirklich Mühe. Ich weiß, er ist ein harter Hund. Wissen Sie … ein Chorknabe kann Syrien nicht führen„.
Man kann sagen, dass Israel in den ersten zehn Minuten der Pressekonferenz vor den Augen der ganzen Welt fast alles bekommen hat, was es wollte.
Anhand der Besprechung Netanjahus mit Donald Trump erwähnt Netanjahu, dass die Hamas weit entfernt von einer Entwaffnung ist und noch immer über 60’000 Kalaschnikows verfüge.
Die Entwaffnung der Hamas ist eine der Voraussetzungen zum Start der zweiten Phase des amerikanischen 20-Punkte-Plans für Gaza. Die Rückgabe aller Geiseln, lebendige oder tote, ist eine andere. Sie ist ebenfalls nicht erfolgt.
Donald Trump warnt deutlich: Wenn die Hamas sich einer Entwaffnung widersetze, werde sie sehr teuer dafür bezahlen. Er sagt auch, er werde Israel unterstützen, wenn es den Iran wegen dessen atomaren und ballistischen Raketenprogrammen angreift. (es gibt Meldungen, die besagen, dass der Iran seine Langstreckenraketen mit biologischen Kampfmitteln ausstatte).
Trump auf einer Pressekonferenz mit Netanjahu nach einem gemeinsamen Essen:
„Wenn die Hamas ihr Versprechen zur Entwaffnung nicht einhält, wird sie einen hohen Preis zahlen. Die Zeit zur Entwaffnung ist knapp. Die Lage wird für die Hamas ernst, wenn sie nicht entwaffnet. Mehrere Länder haben das Gaza-Abkommen unterzeichnet, weil sich die Hamas zur Entwaffnung verpflichtet hat. Sollte sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen, werden diese Länder sie eliminieren. 59 Länder wollen die Hamas eliminieren.
Es wird keine Probleme zwischen Netanjahu und Erdoğan geben. Ich respektiere und kenne beide.
Netanjahu und ich sind uns in der Frage der Siedlergewalt im Westjordanland nicht in allen Punkten einig.
Wir haben mit Israel Vereinbarungen bezüglich Syrien getroffen. Wir arbeiten daran, eine Einigung zwischen Netanjahu und dem syrischen Präsidenten zu erzielen, und die Dinge entwickeln sich positiv.
Saudi-Arabien war sehr kooperativ. Sie verstehen sich ausgezeichnet mit Israel. Sie werden die Abraham-Abkommen irgendwann unterzeichnen.
Wir erwägen ernsthaft den Verkauf von F-35 an die Türkei. Ich verspreche, sie werden sie niemals gegen Israel einsetzen„.
OSINT-Quellen:
In den vergangenen 24 Stunden wurden zwei große Transportflugzeuge dokumentiert, die vom Luftwaffenstützpunkt Isa in Bahrain zum israelischen Luftwaffenstützpunkt Nevatim flogen.
Kommentar – Vorbereitungen für einen Angriff auf den Iran?
Israel hat einige Fallschirmjäger der Benjamin Brigade zu Gefängnisstrafen verurteilt, die protokollwidrig in Deir Dibwan eingedrungen sind und dort palästinensische Autos vandalisiert haben.
Kommentar – Palästinenser, die solches in Israel gemacht haben, wären dafür zu Helden erklärt worden und hätten eine Belohnung erhalten.
Brigadegeneral Amit Avivi warnt davor, dass die P.A. demnächst Israel angreifen werde.
Ministerpräsident Netanjahu:
„Der Unternehmer Elon Musk [der reichste Mensch der Welt] hat meine und die Einladung von Minister Regev zur Teilnahme an der Konferenz für intelligente Transportsysteme angenommen, die im März in Tel Aviv stattfinden wird„.
Die Knesset hat heute in zweiter und dritter Lesung das UNRWA-Gesetz Nr. 2 verabschiedet, das die Trennung von UNRWA-Einrichtungen von der Wasser- und Stromversorgung vorsieht.
Das jordanische Außenministerium hat das Gesetz als erstes verurteilt.
Gaza
Im März 2025 hat Israel den in Gaza tätigen NGOs die Voraussetzungen mitgeteilt, gemäß welchen sie für die Lieferung von Hilfsgütern berücksichtigt zu werden. NGOs, die bis zum 1.1.2026 diese Bedingungen nicht erfüllt haben, werden ab nächstem Jahr nicht mehr beliefert.
Über 20 NGOs haben diese Registrierung abgeschlossen. Sie liefern rund 99% der Hilfsgüter in Gaza. Andere haben das nicht gemacht und werden ab nächstem Jahr nicht mehr berücksichtigt. Das betrifft rund 25 (15%) in Gaza tätigen NGOs.
Libanon
Libanon und Ägypten unterzeichneten gestern in Beirut eine Absichtserklärung für ein bedeutendes Erdgasabkommen: Libanon wird Gas aus Ägypten beziehen, „sobald es verfügbar ist“ (so der libanesische Energieminister).
Doch woher hat Ägypten so viel Gas?
Ägypten hat erst kürzlich ein Abkommen für Gaslieferungen aus Israel unterzeichnet.
Iran
Die regierungsfeindlichen Proteste breiten sich auf weitere Städte im Iran aus:
- Insel Qeshm
- Karaj (westlich von Teheran)
- Malard (westlich von Teheran)
Die Protestdemonstrationen gegen das Regime dauerten die ganze Nacht an.
Die Studierenden der Universität Teheran, eine wichtige treibende Kraft der Proteste, schlossen sich gestern Abend den Demonstrationen an, die am Morgen mit den Händlern begonnen hatten.
Die iranischen Studierenden skandierten:
„Azadi, Azadi, Azadi“ (Freiheit, Freiheit, Freiheit).
Gestern erstreckten sich die Demonstrationen auf folgende Städte im Iran:
- Teheran
- Hamadan
- Qeshm
- Karaj
- Malard
- Abbasabad
- Kerman
- Aqtafan
Es wird erwartett, dass sich heute weitere Städte anschließen.
Reza Pahlavi, der im Exil lebende iranische Kronprinz, ruft die Iraner auf, auf die Straße zu gehen und das Regime zu stürzen, da es unter dessen Herrschaft keine Wirtschaftsreformen geben werde.
Pahlavi fordert die iranischen Sicherheitskräfte auf, sich den Protestierenden anzuschließen.
Gestern skandierten die Demonstranten in Teheran: „Dies ist die letzte Schlacht, Pahlavi wird zurückkehren.“
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian beauftragte den Innenminister mit dem Dialog mit den Protestierenden.
Auch der Parlamentspräsident appelliert an die Bevölkerung, die wirtschaftlichen Nöte der Menschen anzuhören und ihnen entgegenzuwirken.
Kommetar – Das Regime fürchtet um sein Schicksal!
Nahost
Zwischen Saudi-Arabien und den VAE bahnt sich ein Konflikt um das Eingreifen der VAE in Jemen an. Ich werde morgen ausführlicher darüber berichten.
International
An der UNSC-Konferenz, die die israelische Anerkennung Somalilands verurteilen soll, hat die Vertretung der USA gesagt, Israel sei voll im Recht, wenn es Somaliland anerkenne. Israel habe dasselbe Recht wie jeder andere Staat auch, selbst zu bestimmen, mit wem es diplomatische Beziehungen aufbauen wolle.
Ihr könnt zu einer besseren Verbreitung dieser Seite (hasbara.news) beitragen, indem ihr Artikel daraus auf anderen Plattformen (z.B. Facebook, TikTok, Instagram, YouTube, X, LinkedIn, etc.) erwähnt und verlinkt.