13.5.2026

Inhalt

Meinen Lesern ist es sicher bereits aufgefallen: Ich bin dabei, diese Webseite etwas zu überarbeiten. Es sind eher kleine Dinge, doch ich will sie für Smartphones benutzerfreundlicher machen und stilistisch vereinheitlichen.

Israel

Hier, als erstes, die inzwischen gewohnte Kurzfassung der LIVE-Updates der Operation „Roaring Lion“.


Die Hisbollah startete zwei Wellen von Drohnenschwärmen auf den Norden Israels. Erstmals identifizierte die israelische Armee einen zeitlich abgestimmten, koordinierten Großangriff auf ein einzelnes Ziel.


Im Vorfeld der anstehenden Wahlen warnt Präsident Isaac Herzog vor Spaltungen in der Gesellschaft und ruft zu Gesprächen und Kompromissen auf.

Er erwähnt ausdrücklich die Gerichtsverfahren gegen Netanjahu und das Gesetz zur Dienstpflicht. Dies sind nach ihm die beiden heissesten Themen, über die (derzeit) im Wahlkampf gestritten wird.

Kommentar – Was ich wahrnehme, ist eher etwas Anderes: Es geht um „Bibi“ oder „Nur nicht Bibi“…


Eine am frühen Mittwochmorgen von der Farm Tzur Levavi gestohlene Schafherde wurde Stunden später nach umfangreichen Suchaktionen von Sicherheitskräften und Freiwilligen in einem arabischen Dorf wiedergefunden.

Am frühen Mittwochmorgen waren arabische Viehdiebe in den Bauernhof Tzur Levavi in ​​der Region Binyamin eingebrochen und stahlen eine Herde von 120 Schafen.

Die Wiederbeschaffung der Schafe gelang dank des gemeinsamen Einsatzes von Sicherheitskräften und freiwilligen Helfern, die eng zusammenarbeiteten. Diesen Kräften gelang es, die gesamte Herde zu identifizieren, obwohl die Diebe die Schafe in verschiedene Gruppen aufgeteilt hatten.

Gaza

Israel lässt nicht locker: Die israelischen Streitkräfte und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet eliminierten den Hamas-Terroristen Hamza Sharabasi, der während des Massakers vom 7. Oktober in Nahal Oz eingedrungen war.

Anhand des Videomaterials, das diese Terroristen selbst ins Netz gestellt haben, werden sie identifiziert und sie werden alle verfolgt. Entweder können sie lebendig gefangen genommen werden und landen im Gefängnis (wo ihnen die Todesstrafe droht) oder sie werden im Kampf eliminiert.


Ein palästinensischer Kommentator: „Solange es keine Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas gibt, besetzt Israel weitere Gebiete im Gazastreifen

Dr. Ahmad Martaja, ein palästinensischer politischer Kommentator, merkt an, dass mit dem Fortbestehen der festgefahrenen Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas und solange keine Abrüstungsvereinbarung besteht, eine Art „stille Besetzung“ des Gazastreifens stattfinde. Diese umfasse die Ausweitung der Gelben Linie, die Fragmentierung des Streifens (durch die Eingliederung der Salah-al-Din-Achse) und die Ausdehnung von Gebieten, die auf Jahre hinaus unbewohnbar sein würden – faktisch die Etablierung einer neuen Realität vor Ort.

Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund der Diskussionen in den israelischen und palästinensischen Medien über die neue Realität, in der die israelischen Streitkräfte 64% des Gebiets des Gazastreifens kontrollieren (eine Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber dem im Waffenstillstandsabkommen festgelegten Wert), während die Hamas jetzt nur noch 36% des Gebiets des Gazastreifens kontrolliert – ein Gebiet, das täglich kleiner wird.

Kommentar – Es wird klar: Je länger die Hamas (ergebnislos) „verhandelt“, desto kleiner wird das von ihr noch kontrollierte Gebiet.


Der Paradeplatz der Volksmiliz in Rafah (Gegner der Hamas).

Libanon

Die IDF führt heftige Attacken im Libanon. Eine Reihe der Angriffe in der letzten Stunde erfolgte in den folgenden Dörfern im Südlibanon:

  • Kfar Hatta
  • Hadatha
  • Khalusiya
  • Jarjouaa
  • Tebnine
  • Majdal Selm
  • Rihan
  • Deir ez-Zahrani

Daneben werden über 8 gezielte Drohnenangriffe auf Fahrzeuge gemeldet. Dabei seien, laut dem libanesischen Gesundheitsministerium, 12 Insassen getötet worden. 6 der 8 Fahrzeuge sind auf der Strasse von Syrien nach Beirut getroffen worden.


Die UNIFIL-Truppen schildern in einem offiziellen Flugblatt fünf Vorfälle zwischen dem 5. Mai und gestern, bei denen (nach ihrer Einschätzung) Drohnen der Hisbollah in der Nähe oder innerhalb von UNIFIL-Einrichtungen im Südlibanon einschlugen.

  • 5. Mai – Eine bewaffnete, faseroptisch gesteuerte Drohne stürzte auf ein UNIFIL-Gebäude nahe Al-Haniya. Sie explodierte nicht.
  • 10. Mai – Eine unbewaffnete Drohne (iranische Bauart) stürzte auf dem Gelände des UNIFIL-Hauptquartiers in Naqoura ab.
  • 11. Mai – Drei Drohnen explodierten in der Nähe des UNIFIL-Hauptquartiers in Naqoura, in einem Gebiet, in dem sich möglicherweise israelische Soldaten aufhielten.
  • 12. Mai – Eine weitere Drohne explodierte in der Nähe des UNIFIL-Hauptquartiers in Naqoura.
  • 12. Mai – Wenige Minuten später explodierte eine Drohne auf dem Gelände des UNIFIL-Hauptquartiers in Naqoura und verursachte Gebäudeschäden.

Irak

Hier ist ein interessanter Bericht eines haredischen Journalisten, der mitten im Krieg den Irak besucht hat: Der Journalist Yitzhak Horwitz beschrieb während eines seltenen Besuchs im Irak den iranischen Einfluss, schiitische Milizen und erhaltene jüdische Kulturstätten.

Iran

Die iranische Nachrichtenagentur Fars veröffentlicht die fünf Vorbedingungen, die der Iran gestellt hat, ohne die er nicht bereit sei, die Verhandlungen mit den USA wieder aufzunehmen:

  1. Beendigung des Krieges an allen Fronten, insbesondere im Libanon
  2. Aufhebung der Sanktionen
  3. Freigabe der eingefrorenen iranischen Gelder
  4. Entschädigung für die im Krieg entstandenen Schäden
  5. Anerkennung der iranischen Souveränität über die Straße von Hormus

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi droht mit Vergeltungsmaßnahmen, falls Kuwait nicht unverzüglich vier „iranische Staatsbürger“ freilässt, die es auf einem iranischen Boot in der Nähe einer (kuwaitischen) Insel festgenommen hat.

Bei den vier „iranischen Staatsbürgern“ handelt es sich um die 4 Offiziere der IRGC, die auf kuwaitisches Gebiet eindringen wollten. Ich habe gestern berichtet.


Die Schiffsverfolgungs-Website TankerTrackers vermeldet:

Der Iran konnte in den letzten vier Wochen kein Öl auf dem Seeweg exportieren. Auf der Insel Kharg wurden seit dem 6. Mai keine Tanker beladen, da in der Nähe eine Ölleckage festgestellt wurde

USA

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Amir Sultan in Saudi-Arabien wurden gestern 15 neue amerikanische F-16-Kampfjets gesichtet.

Die Anzahl der amerikanischen F-16 auf diesem Stützpunkt beträgt nun 53.

Vor wenigen Tagen berichteten westliche Medien, Saudi-Arabien habe den amerikanischen Militärzugang zum saudischen Luftraum gesperrt, um die Operation „Project Freedom“ zu stoppen – Satellitenbilder deuten nun darauf hin, dass diese Blockade aufgehoben worden ist.


Donald Trump ist in China gelandet.

Nahost

Neue Berichte enthüllen geheime Besuche von Mossad-Chef David Barnea und Shin-Bet-Chef David Zini in den Vereinigten Arabischen Emiraten während der Operation Roaring Lion im Iran.

Auch Ministerpräsident Netanjahu ist während der Operation Löwengebrüll in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen und hat sich dort (zum ersten Mal) mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate getroffen.

Mossad-Chef David Barnea besuchte die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) während des Krieges mit dem Iran mindestens zweimal heimlich, wie das Wall Street Journal berichtete. Dem Bericht zufolge fanden die Besuche im März und April statt.

Arabische Beamte und eine mit dem Vorgang vertraute Person teilten dem WSJ mit, dass die Besuche der Koordinierung der Kriegsführung dienten.

Unterdessen berichtete Kan News, dass Shin-Bet-Chef David Zini in den vergangenen Wochen einen weiteren Besuch in den VAE absolvierte. Dieser Besuch fand vor dem Hintergrund des Waffenstillstands und der anhaltenden Spannungen mit dem Iran statt und wird als Zeichen der Stärkung der Sicherheitspartnerschaft zwischen den Ländern gewertet.

Es wurde berichtet, dass die militärische Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel während des Krieges den Austausch von Geheimdienstinformationen, die Identifizierung iranischer Raketen- und Drohnenstarts sowie die Unterstützung bei der Auswahl von Zielen für Angriffe innerhalb des Irans umfasste.

Den Berichten zufolge blieb die Sicherheitskoordination zwischen Israel und dem Golfstaat während der gesamten Kampfhandlungen eng.


Der oberste Strafgerichtshof Bahrains hat drei Personen, darunter eine Frau, zu lebenslanger Haft verurteilt, weil sie der Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik beschuldigt werden.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Frau sei mit dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden verbunden gewesen und habe „feindselige terroristische Handlungen“ in Bahrain beabsichtigt.

In separaten Fällen wurden weitere 10 Personen zu Haftstrafen von bis zu 10 Jahren verurteilt, weil sie „terroristische Angriffe der Islamischen Republik gegen Bahrain unterstützt und gebilligt“ hatten, verbotene Informationen verbreitet und verbotene Objekte fotografiert hatten.

Zuvor hatte das Innenministerium Bahrains berichtet, dass die Sicherheitsdienste des Landes eine Organisation entdeckt hatten, die mit dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden und der Ideologie von „Wilayat al-Funsch“ verbunden war, und 41 ihrer Mitglieder festgenommen hatten.


Irak und Pakistan haben je ein Schifffahrtsabkommen für die Straße von Hormus mit dem Iran abgeschlossen.


Großbritannien beteiligt sich mit Kriegsschiffen und Kampfjets an einer globalen Koalition zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

Es entsendet die HMS Dragon und Typhoon-Kampfjets im Rahmen einer Mission von über 40 Nationen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus.


Ein „NATO-Bündnis“ der Muslimbruderschaft?

Der pakistanische Verteidigungsminister äußert die Hoffnung auf einen baldigen Beitritt Qatars und der Türkei zum Militärbündnis, das Pakistan letztes Jahr mit Saudi-Arabien geschlossen hat.

International

In den Räumlichkeiten der offiziellen Residenz der US-Botschaft in Paris schilderten neun Jugendliche Botschafter Charles Kushner (dem Vater von Jared Kushner), wie sie mit Hass und Stigmatisierung an ihren Schulen umgehen.

Zwei Stunden lang sprachen der Botschafter und seine Frau Seryl nicht über hohe Diplomatie, sondern über das wahre Leben. Kushner stellte direkte Fragen: „Wie fühlt es sich an, heute als Jude eine säkulare französische Schule zu besuchen?“ Die Antworten waren schlicht und schmerzhaft: Seit dem 7. Oktober 2023 sind Schulen für viele von ihnen zu einem sozialen Schlachtfeld geworden.

Das sind Jugendliche, die an vorderster Front des Antisemitismus leben“, sagte Rabbiner Mendy Mottel, Direktor von CTeen France, der die Gruppe begleitete. „Der Botschafter wollte wissen, was wirklich auf den Fluren passiert, was sie empfinden, wenn sie ein Klassenzimmer betreten und wissen, dass sie vielleicht die einzigen Juden im Raum sind.


Mathias Döpfner, CEO des Digitalmediengiganten Axel Springer, zu dem unter anderem Politico und Bild gehören, predigt den Zionismus!

Aus seinen Äußerungen: „Ich bin Nichtjude und Zionist. Wir sollten alle Zionisten sein. Europa sollte jüdischen Familien bevorzugte Einwanderung und Staatsbürgerschaft gewähren. Europa muss jüdischer werden. Manche sehen Zionismus als Rassismus – Antizionismus ist Rassismus

Es ist wichtig zu erwähnen, dass Mathias Döpfner eine besonders einflussreiche Persönlichkeit in der Welt der digitalen Medien ist.

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