14.1.2026

Inhalt

Die Lage in und um Iran spitzt sich dramatisch zu. Die nächsten Tage, vielleicht schon diese Nacht, werden entscheidend sein.

Anmerkung: Ich habe jetzt den Versand der automatisierten eMails von 01:00 Uhr auf 05:00 Uhr verschoben. Das Ziel soll sein, dass Sie jeden morgen die aktuellsten Nachrichten des Vortages erhalten.

Israel

Tage bevor die Unruhen im Iran ausbrachen, sollen Israel und der Iran über Russland Zusicherungen ausgetauscht haben, um einen militärischen Präventivschlag zu vermeiden, wird berichtet.

Wenige Tage vor dem Ausbruch der landesweiten Proteste im Iran Ende Dezember übermittelten israelische Beamte laut einem Bericht der Washington Post über russische Vermittler eine Botschaft an Teheran, wonach Israel nur dann militärisch eingreifen werde, wenn es zuerst angegriffen werde.

Der Iran antwortete über denselben russischen Kanal, dass er ebenfalls von einem Präventivschlag absehen werde, wie Diplomaten und regionale Beamte, die mit dem Austausch vertraut sind, der Zeitung mitteilten. Die Kommunikation wurde angesichts der langjährigen Feindschaft zwischen Israel und dem Iran, die im Juni einen kurzen, zwölftägigen Krieg geführt hatten, als ungewöhnlich beschrieben.


Hier einige imposante Bilder des talentierten Fotografen Moshe Bernstein vom Toten Meer:

Die gestrigen Überschwemmungen in den Flüssen Arugot, Dragot und Heztzon.

Gaza

IDF-Sprecher:

Vor Kurzem identifizierten IDF-Feldbeobachter sechs bewaffnete Terroristen im westlichen Rafah-Gebiet, angrenzend an die im südlichen Gazastreifen stationierten IDF-Truppen.

Nach der Identifizierung trafen Panzer am Ort des Geschehens ein und eröffneten das Feuer auf die Terroristen. Diese erwiderten das Feuer auf die Soldaten in einem der Panzer, woraufhin ein Feuergefecht mit gezielten Luftangriffen in der Region entbrannte.

Bislang konnten die Truppen zwei Terroristen ausschalten. Die Suche nach weiteren Terroristen wird fortgesetzt, der Einsatz dauert noch an. Dies stellt einen eklatanten Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen dar„.

Inoffizielle Quellen aus dem Umfeld der Hamas haben Hamas-Kämpfer angesichts einer erwarteten Eskalation durch Israel nach diesem Vorfall in Rafah zu Vorsichtsmaßnahmen aufgerufen.

Laut der Erklärung des Sprechers der israelischen Streitkräfte und der Feststellung, dass es sich um einen eklatanten Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen handelt, ist davon auszugehen, dass Israel militärisch reagieren wird.

Etwas später die folgende Meldung des IDF-Sprechers: „Alle sechs Terroristen des gestrigen Vorfalls in Rafah wurden getötet.

Nach dem gestrigen Vorfall (Dienstag), bei dem sechs bewaffnete Terroristen im Westen von Rafah identifiziert wurden, und den anschließenden Suchaktionen in dem Gebiet, ist nun bestätigt, dass IDF-Truppen die sechs Terroristen im Feuergefecht getötet haben. Bei den getöteten Terroristen wurden verschiedene Waffen sichergestellt


Schätzungen zufolge wird heute der Übergang zur zweiten Phase des Trump-Plans für Gaza verkündet.

Verschiedene amerikanische Medien gehen davon aus, dass die Trump-Regierung noch heute den Übergang zur zweiten Phase des Trump-Plans für Gaza bekannt geben wird. Dabei sollen auch die Namen der Verantwortlichen für den Vorsitz des technokratischen Komitees, das den Gazastreifen verwalten wird, bekannt gegeben werden.


Etwas später verkündet der amerikanische Gesandte Steve Witkoff offiziell den Übergang zur zweiten Phase des Trump-Plans in Gaza.


Al Jazeera zitierte nach dieser Ankündigung eine amerikanische Quelle:

Die Entscheidung über die Öffnung des Grenzübergangs Rafah liegt bei der israelischen Seite

Etwas später wird verlautbart:

Der bulgarische Diplomat Nikolaj Mladenow soll die Verbindung zwischen Trumps Friedensrat und dem technokratischen Komitee herstellen. Mladenow war zuvor UN-Sondergesandter für den Nahen Osten.

Hier die vorgeschlagene Zusammensetzung der „palästinensischen technischen Kommission zur Verwaltung des Gazastreifens“:

  1. Vorsitzender der Kommission: Dr. Ali Sha’ath – zuvor stellvertretender Minister für Planung und Vorsitzender des Amtes für Industriezonen der Palästinensischen Autonomiebehörde
  2. Verantwortlich für Sicherheit: Muhammad Nasman
  3. Verantwortlich für Handel und Wirtschaft: Aid ibn Ramadan – leitet die Handelskammer in Gaza
  4. Verantwortlich für Kommunikation: Omar Shamali – Direktor der Palästinensischen Telekommunikationsgesellschaft in Gaza
  5. Verantwortlich für Landwirtschaft: Abd al-Karim Ashour – Direktor der Palästinensischen Landwirtschaftshilfe
  6. Verantwortlich für Gesundheitswesen: Dr. Aad Yari – Direktor der Medizinischen Hilfsvereinigung
  7. Verantwortlich für Bildung: Dr. Jaber al-Daur – Präsident der Palästinensischen Universität
  8. Verantwortlich für Finanzen: Bashir al-Ris – Ingenieur-Finanzberater
  9. Verantwortlich für Wasserressourcen und lokale Behörden: Ali Brahumeh – Berater der Gemeinde Rafah
  10. Verantwortlich für soziale Angelegenheiten und Frauenfragen: Hanaa Terzi – Rechtsanwältin und Aktivistin
  11. Verantwortlich für Landmanagement: Arabi Abu Shaaban
  12. Verantwortlich für das Justizsystem:Muhammad Basisu
  13. Verantwortlich für die Polizeiabteilung: Muhammad Tufiq Khayls – ehemaliger Offizier in den Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde

Syrien

Die syrische Armee drängt die Kurden weiter nach Osten.

Nachdem die nördlichen Stadtteile Aleppos von kurdischen SDF-Kämpfern „gesäubert“ wurden, forderte die syrische Armee die Kurden in Deir Hafer und Maskanah auf, die rot markierten Gebiete auf den beigefügten Karten zu verlassen und sich auf die Ostseite des Euphrat zu begeben.

Am Nachmittag gab es Berichte über Artilleriebeschuss der syrischen Armee in diesem Gebiet und darüber, dass syrische Soldaten die Außenbezirke von Deir Hafer erreicht hatten.


Die syrische Armee bereitet eine Großoffensive auf das Gebiet um Deir Hafer und Maskanah im Osten der Provinz Aleppo vor, um die Kurden östlich des Euphrat zurückzudrängen.

Viele syrische Armeeeinheiten haben sich heute Morgen am Stadtrand von Deir Hafer positioniert, um für den bevorstehenden Einmarsch bereit zu sein.

Die Artilleriebeschussvorbereitungen begannen vor Kurzem.

Dies geschieht trotz des gestrigen Aufrufs des Kommandeurs des US-Zentralkommandos (CENTCOM), die Spannungen in Ost-Aleppo zu beruhigen und größtmögliche Zurückhaltung zu üben.


Die Türkei schickt Tausende usbekische und türkische Kämpfer, die mit Al-Qaida in Verbindung stehen, nach Syrien und tarnt sie als Soldaten der syrischen Armee, um gegen die Kurden vorzugehen.

Es wird behauptet, dass ihre Finanzierung aus europäischer Hilfe stammt.


Republikanische Senatoren warnen Syrien und die Türkei vor Angriffen auf die Kurden in Aleppo.

Der republikanische Senator Lindsey Graham bekräftigt die Aussagen des Vorsitzenden des Senatsausschusses für auswärtige Beziehungen zu den Angriffen der syrischen Armee auf die Kurden in der vergangenen Woche, insbesondere in den letzten 24 Stunden (in Deir Hafer):

Mir liegen glaubwürdige Berichte vor, wonach die syrische Armee und türkische Streitkräfte möglicherweise weiter gegen unsere kurdischen Verbündeten vorrücken werden. Dies wird meiner Ansicht nach eine entschiedene Reaktion der Vereinigten Staaten nach sich ziehen.

Ich befürworte zwar, der neuen syrischen Regierung eine Chance zu geben, werde aber einen offenen Angriff auf unsere kurdischen Verbündeten, die die zentrale Kraft im Kampf gegen das IS-Kalifat darstellen und über Jahre hinweg eng mit Israel verbunden waren, weder tolerieren noch akzeptieren.

An die syrische Regierung und an die Türkei: Treffen Sie weise Entscheidungen

Kommentar – aus Europa hören wir keine solchen Töne. Eher ist das Gegenteil der Fall: Aus Europa fließen Millionen in die Taschen der syrischen Übergangsregierung.

Iran

Seit über 120 Stunden ist das Internet in Iran vollständig abgestellt.

Wer keine Verbindung über Elon Musks Starlink hat, kann nicht mehr übers Internet kommunizieren. Elon Musk stellt den Iranern eine Starlink Verbindung kostenlos zur Verfügung.


Iranisches Geheimdienstministerium:

Wir haben eine große Lieferung elektronischer Produkte für Spionage- und Sabotagezwecke (einschließlich Starlink-Terminals) beschlagnahmt, die aus einem Nachbarstaat ins Land geschmuggelt wurden„.


Iranischer Justizminister:

Jeder, der sich ab dem 8. Januar auf der Straße aufgehalten hat, ist ein Verbrecher. Die Strafen werden individuell unterschiedlich ausfallen

Kommentar – es graust mir, wenn ich mir vorzustellen versuche, wie diese Strafen ausfallen werden…

Der oberste Richter des Iran hat erklärt, dass es in Kürze schnelle Gerichtsverfahren und Hinrichtungen geben wird, berichtet AP.

Heute (14.1.2026) Nachmittag: Berichte aus dem Iran, dass mehrere Demonstranten derzeit durch Erhängen hingerichtet werden.


Meldung aus dem Iran: Hinrichtung einer führenden Ärztin, die gegen das Regime protestiert hat.

Dr. Shaida Rustami, eine der führenden Chirurgen des Landes, wurde in der Stadt Kermanschah gehängt.

Berichten zufolge wurde das Urteil wegen ihrer Teilnahme an Protesten gegen die Regierung vollstreckt, bei denen sie vor den „Basij“-Milizen israelische und US-amerikanische Flaggen schwenkte.


Iranische Oppositionskanäle behaupten, dieses Video sei gestern im Teheraner Stadtteil Sadeghieh aufgenommen worden.

Die Demonstranten skandieren: „Tod dem Diktator!


Es wird immer schwieriger, solche Berichte zu erhalten. Seit das Internet abgeschaltet worden ist, weiß kaum mehr jemand außerhalb des Irans, was dort wirklich vor sich geht.


Es gibt Berichte, wonach der Iran die Besitzer von Startlink-Terminals tötet, wenn sie aufgefunden werden.


Etwas später der iranische Außenminister Abbas Araghchi:

Nach der jüngsten Welle von Unruhen ist in den Straßen Irans wieder Ruhe eingekehrt


Heutige Videos von 21:00 zeigen, dass dies eine Lüge ist.


Aufnahmen zeigen eine junge Iranerin, die am vergangenen Donnerstag in der Stadt Maschhad nach einem Schusswechsel mit iranischen Sicherheitskräften am Boden liegt.

Die Verletzten werden nicht in Krankenhäuser gebracht, aus Angst, von den Streitkräften des Regimes entführt zu werden.

Später gibt es Berichte, wonach die Sicherheitskräfte in den Spitälern Pflegepersonal verhaften. Dies mit dem Vorwurf, dass sie (verletzten) Regimegegnern geholfen haben.


Meraj Tehrani, ein iranischer Rapper, dem in den letzten zwei Tagen die Flucht aus dem Iran über die Türkei gelang, berichtet unter Tränen über die Situation im Iran.


Der Redakteur von „Iran International“ erklärt, dass die heute Morgen vom Sender veröffentlichte Zahl von 12’000 durch Feuer iranischer Sicherheitskräfte getöteten Demonstranten keine Schätzung sei, sondern auf einem Geheimdienstbericht basiere, der von den iranischen Revolutionsgarden an das Büro des iranischen Präsidenten und an den Obersten Nationalen Sicherheitsrat des Iran übermittelt wurde.


Die HARNA-Organisation, die die Menschenrechtslage im Iran überwacht, hat die Tötung von 2’403 iranischen Demonstranten (darunter 13 Kinder unter 18 Jahren) und die Festnahme von 18’434 weiteren Personen im Zuge der aktuellen Protestwelle bestätigt.

Die Organisation gab außerdem an, die Tötung von 147 Angehörigen der Sicherheitskräfte des Regimes im Zuge der Proteste verifiziert zu haben. Die von der Organisation angewandte Datenprüfung ist strenger und gründlicher. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die tatsächliche Zahl der Opfer deutlich höher liegen kann.


Der jüdisch-amerikanische Journalist Mark Levin (ca. 5 Millionen Follower auf X): „Ich habe soeben folgende Nachricht erhalten:

Ich habe gerade mit einem Freund gesprochen, der es geschafft hat, ins irakische Kurdistan zu gelangen. Er sagte mir:

Die Zahl der Toten ist weit höher als 12’000. Das Massaker ist unfassbar grauenhaft. Wenn nicht heute oder spätestens morgen Hilfe eintrifft, ist alles verloren.“


Bericht aus dem Iran

Ein Vater kam, um die Leiche seines Kindes abzuholen. Ein Beamter des Regimes forderte 800 Millionen Toman (etwa 7’000 USD) für dessen Herausgabe. Als der Vater ablehnte, erklärte der Beamte, dass der Körper nur dann kostenlos übergeben würde, wenn die Familie erkläre, dass ihr Sohn Mitglied der „Basidsch“ war, die dem Regime loyal gegenüberstehen, und dass die Demonstranten für seinen Tod verantwortlich seien.


Fünf iranische Banken stehen vor dem Zusammenbruch, darunter die Sepah-Bank, eine der drei größten Banken des Landes, die als Zentralbank des Korps der Islamischen Revolutionsgarden und der iranischen Armee gilt, berichtet das Wall Street Journal.


Berichten zufolge hat Indien den Export von Basmati-Reis in den Iran eingestellt, nachdem Trump einen Zoll von 25% auf alle, die mit dem Iran Handel treiben, eingeführt hat.

Indien liefert mehr als 50% des Reises in den Iran. Dies wird zu einem starken Anstieg der Reispreise führen, was dieses alltägliche Produkt unerschwinglich machen wird.


Der Iran hat die Verbündeten der USA im Nahen Osten gewarnt, dass er amerikanische Stützpunkte auf deren Territorium angreifen werde, sollte die USA den Iran angreifen.

Die amerikanischen Soldaten wurden angewiesen, den US-Stützpunkt Al Udeid in Qatar zu verlassen. Aus Qatar wird berichtet, dass das inzwischen geschehen sei.


Kanada fordert seine Bürger auf, den Iran sofort zu verlassen.

Später rufen auch Indien, Spanien, Frankreich, Polen, Neuseeland, Japan, China, Irland, Taiwan, Singapur, Großbritannien und Deutschland ihre Bürger dazu auf.

Auch Donald Trump hat Amerikaner und Verbündete der USA aufgefordert, den Iran zu verlassen.


Reuters zitiert hochrangige europäische Beamte:

Ein amerikanischer Angriff auf den Iran könnte innerhalb der nächsten 24 Stunden erfolgen

In Israel wurden in mehreren Städten die öffentlichen Schutzräume geöffnet.


Saudi-Arabien führt eine Gruppe von Golfstaaten an, die Washington eindringlich vor einer militärischen Eskalation warnt. Sie befürchten „katastrophale“ Folgen für die Region, insbesondere massive Störungen des globalen Ölmarktes und Angriffe auf ihre eigene Infrastruktur.

Saudi-Arabien hat Iran laut AFP mitgeteilt, dass es weder sein Staatsgebiet noch seinen Luftraum für einen Angriff auf Teheran zur Verfügung stellen werde.


In Iran gehen die massiven oppositionellen Demonstrationen, bewaffneten Aktionen, Aktionen des Ungehorsams und Aufstände weiter. Laut Reuters gelingt es dem Ayatollah-Regime nicht, den Betrieb von Starlink vollständig zu unterbinden: Mit einigen oppositionellen Führern und Aktivisten besteht weiterhin Kontakt.

Die schrecklichsten Nachrichten des Tages sind natürlich die Toten. Die Zahl variiert jetzt zwischen mindestens 2’000 (laut der Menschenrechtsorganisation HRANA) und bis zu 12’000 (laut dem oppositionellen Medium Iran International).

Bemerkenswert ist, dass selbst iranische Beamte, auf die sich Reuters bezieht, die Zahl von 2’000 anerkennen: Es handle sich um die Gesamtzahl der Toten – sowohl von Demonstranten als auch von Sicherheitskräften -, die das Regime offiziell anerkannt hat.

Laut HRANA wurden 16’784 Personen festgenommen, was weitaus mehr ist als die Zahlen, die in den letzten Tagen genannt wurden.

Die USA bereiten offensichtlich etwas gegen den Iran vor. Das ergibt sich nicht nur aus Trumps Aussagen, sondern auch, wenn man etwas tiefer schaut, als was in den Medien berichtet wird.

So treffen sich US-Beamte weiterhin mit Prinz Reza Pahlavi. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Szenario für seine Rückkehr und die Übernahme der neuen Macht erarbeitet wird.

Hier ist es wichtig zu verstehen, dass Pahlavi bei der rebellierenden Straße tatsächlich beliebt ist: Laut Quellen von Axios skandieren die Demonstranten zunehmend seinen Namen oder heben Porträts seines Vaters hoch, was natürlich die Aufmerksamkeit des Weißen Hauses auf sich gezogen hat.

Es wurde auch bekannt, dass der IRGC jetzt landesweit Krankenhäuser übernommen hat und verletzte Demonstranten, die medizinische Hilfe suchen, festnimmt. Die Times berichtet dies unter Berufung auf ihre Quellen.

In der Region befinden sich etwa 40’000 US-Militärs, die laut Quellen von Sky News in einen erhöhten Bereitschaftszustand versetzt wurden. Auch die israelische Armee ist in einem erhöhten Bereitschaftszustand.


Einige Überlegungen zur Situation in Iran (ich zitiere):

Einige der klügsten Köpfe in den USA, Israel und anderswo beraten über den effektivsten Weg, das Regime der Ayatollahs zu stürzen.

Viele stellen sich wohl Angriffe mit massiver Zerstörung vor: die Vernichtung zahlreicher Militärstützpunkte, die Auslöschung aller iranischen Sicherheitskräfte – der iranischen Armee, der Revolutionsgarden und der Basij (Hunderttausende von Menschen).

Es gibt jedoch einen weiteren wichtigen Aspekt: ​​die psychologische/kognitive Komponente.

  • Wenn die Kräfte, die die Regierung stürzen wollen, die Kontrolle über die staatlichen Rundfunkanstalten des Landes übernehmen, in dem der Putsch stattfindet, ist dies ein Zeichen für einen Regierungswechsel.
  • Wenn diese Kräfte die Kontrolle über das Parlamentsgebäude und den Präsidentenpalast bzw. den Palast des Obersten Führers übernehmen, ist dies ein Zeichen dafür, dass das vorherige Regime die Kontrolle verloren hat.
  • Wenn der ehemalige Machthaber geflohen oder getötet wurde, ist dies ein Zeichen für einen Wandel.

Um die oben genannten Ziele zu erreichen, ist es weder nötig, Hunderttausende Sicherheitskräfte und Soldaten zu töten, noch alle Militärstützpunkte im Iran zu zerstören.

Notwendig sind vielmehr kluge und zielgerichtete Maßnahmen, die es den Demonstranten und Rebellen, die das Regime stürzen wollen, ermöglichen, die oben genannten Machtsymbole zu erreichen und einzunehmen, während dies dokumentiert und weltweit bekannt gemacht wird. Die USA sollten für diese Menschen einen sicheren Bereich/einen offenen Korridor schaffen, frei von Regimetruppen, der ihnen den Zugang zu den Machtsymbolen ermöglicht. Dies kann durchaus aus der Luft erfolgen.

Es ist außerdem entscheidend, bei den Regimetreuen, die man stürzen will, ein Gefühl der Verfolgung zu erzeugen und gleichzeitig die Möglichkeit einer Amnestie unter bestimmten Bedingungen in Betracht zu ziehen, um Überläufer zu fördern. Abu Mohammad al-Julani ist ein gutes Beispiel dafür, wie dies gehandhabt werden kann – er erlaubte den meisten Soldaten des Assad-Regimes, im Gegenzug für die Akzeptanz der neuen Herrschaft „zu bereuen“.

Das iranische Regime wurde wiederholt (beispielsweise im Zwölf-Tage-Krieg) als Papiertiger entlarvt – die Drohungen und Prahlereien waren weitaus größer als die Realität. Das iranische Regime baut seine Abschreckung in erster Linie auf psychologischer Manipulation auf.

Wenn ein Regime seine Macht hauptsächlich auf psychologische Mittel und weniger auf reale Fähigkeiten vor Ort stützt, bedeutet dies, dass man bei einem Sturz des Regimes in erster Linie die kognitive Dimension angehen muss – dies ist zudem deutlich kostengünstiger und trifft die wunde Stelle des Regimes am härtesten. Die Möglichkeiten für Kreativität im kognitiven Bereich sind sehr vielfältig, insbesondere im Zeitalter der KI … und ein Hinweis an die Klugen genügt.

Es ist kein Zufall, dass das Regime das Internet im Land abgeschaltet hat – wer das Internet und die nach außen getragene Propaganda kontrolliert, herrscht uneingeschränkt.

Die Kontrolle über Kommunikationsnetze und die Fähigkeit, diese Kontrolle über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten, ist eine zentrale Fähigkeit zur Niederlage des iranischen Regimes und relativ leicht zu erreichen.

International

Journalist: „Wie viele Demonstranten wurden im Iran getötet?

Trump: „Niemand konnte mir eine genaue Zahl nennen. Jede Zahl ist viel. Schon einer ist viel. Wir werden es wahrscheinlich in den nächsten 24 Stunden erfahren. Ich denke, es sind viele*.


UN-Generalsekretär António Guterres droht Israel nach den in der Knesset verabschiedeten „UNRWA-Gesetzen“:

In einem Schreiben an Premierminister Benjamin Netanjahu vom 8. Januar habe ich die israelische Regierung offiziell gewarnt. Ich habe klargestellt, dass ich, sollte Israel die gegen das UNRWA ergriffenen Maßnahmen nicht rückgängig machen, den Fall vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag bringen werde.

Ich fordere die sofortige Aufhebung der Gesetze gegen die UNRWA sowie die Rückgabe aller vom UNRWA beschlagnahmten Vermögenswerte und Güter. Israels Vorgehen steht im direkten Widerspruch zu seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen.

Die UNO wird nicht tatenlos zusehen. Israel muss diese Maßnahmen unverzüglich zurücknehmen


Derweilen in der UNO:

  • UN-Generalsekretär António Guterres gab zu, dass er „schockiert über die Berichte über Gewalt im Iran“ sei, und forderte die Parteien zur Zurückhaltung auf. „Alle Iraner sollten die Möglichkeit haben, ihre Anliegen friedlich und ohne Angst zu äußern„, schrieb er in einer Erklärung.
    -> Er sagte nichts darüber, dass dies „nicht im Vakuum geschehe„.
  • Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, sagte, er verberge seine Besorgnis über die Ereignisse im Iran nicht. Am meisten sorge er sich jedoch darum, dass niemand „die Probleme des Iran instrumentalisieren“ wolle.
    -> Was diese „Instrumentalisierung“ sein soll, erklärte er nicht.
  • Im UN-Menschenrechtsrat erklärte man, „schockiert über die Gewalt im Iran“ zu sein.
    -> Gleichzeitig verurteilte man Israel wegen der Situation in Gaza, weil dort schlecht mit schwangeren Frauen und Kindern umgegangen werde.
  • Der iranische Vertreter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, schickte Briefe an den UN-Sicherheitsrat und Generalsekretär António Guterres mit der Forderung nach einer dringenden Debatte und Verurteilung der Rolle Israels bei den iranischen Protesten. „Das zionistische Regime trägt mit Unterstützung der USA die direkte und unbestreitbare Verantwortung für den Tod unschuldiger Menschen, auch unter der Jugend„, schrieb er.

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